Wechselrichter anschliessen
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prinzipiell sollte das so passen, du gibst aber bei dem Wechselrichter max 1600 Watt an. Kann der diese Leistung nur ein paar Millisekunden liefern oder länger? Im ersten Fall wird die Sicherung wg. der Trägheit nicht ansprechen, wenn der Wechselrichter diese Leistung länger liefern kann, würde ich besser mit 150A absichern. Auch beim Einschalten des Wechselrichters könnte ein höherer Einschaltstrom fließen. Einschaltströme von angeschlossenen Geräten sind eher unwichtig, der Wechselrichter begrenzt die. Du musst die Sicherung an die Leistung des Wechselrichters anpassen.
Am besten du gehst an die Batterie, an der der Generator hängt, die hintere. Dann werden die Batterien nicht unnötig belastet, wenn der Generator Strom liefert. Ansonsten würde ich evtl. die Verbindungskabel zwischen beiden Batterien verstärken.
25 mm2 reicht gut, bei 1 Meter Kabel sollten auch 15mm2 reichen, bei Fraron gibts einen Kalkulator.
www.fraron.de/content/kabelkonfigurator/
Schutzleiter und FI-Schalter bringen nur was, wenn du Geräte mit Schutzkontakt anschließt. Beim Wasserkocher macht das sicherlich Sinn. Gibt Wechselrichter mit integriertem FI-Schalter. Bei Büttner kann man Handbücher zu den Wechselrichtern runterladen, da müsstest du Informationen zum Thema finden.
Ich würde auf gutes Kabel mit hoher Temperaturbeständigkeit achten, und einen guten Sicherungsautomaten mit großen Klemmschrauben, um die Kontaktwiderstände zu minimieren.
Wo installierst du den Wechselrichter? Fotos von deiner Installation wären interessant...
Viel Erfolg,
Bernhard
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mucsurf schrieb: . Am besten du gehst an die Batterie, an der der Generator hängt, die hintere. Dann werden die Batterien nicht unnötig belastet, wenn der Generator Strom liefert.
??
Der Generator ist am Fahrerstuhl (Fzg-Batterien).
Es gibt eine Ladeleitung zum Beifahrerstuhl, über das Trennrelais (Aufbaubatterien).
Er zieht auch nicht die 1500 Watt wie er erklärte. Nur maximal 600-700 Watt. Also alles unbedenklich.
Beispiel, meiner könnte auch 1500. Ich habe aber nur maximal einen Boiler mit 660 Watt.
Ergo würde bei mir 70 Ampere ausreichen!
LG, Maddin
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- krischen64
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mein Sinus Wechselrichter vom Hersteller ( ich denke gelabelt ) Offgridtec hat wie geschrieben 800 W Dauerleistung, 1000 W für max. 15 min und max. 1600 W. Die Höchstleistung von 1600 W dürfte daher nur für kurze Einschaltströme von wenigen Milisekunden sein, so wie nahezu alle WR mit Nenn- und Einschaltströmen angegeben sind. Abgesichert wird doch wie von Bernhard beschrieben auf Grund der Trägheit die Nennleistung oder irre ich mich da ?
Rechne ich mit einem Wirkungsgrad von nur 80 % ausgehend von der unbegrenzten Dauerleistung von 800 W, so komme ich auf eine Geräteleistung von möglichen 666 W mit dann 56 A. Mehr als 600 W hat keines meiner Geräte und sind den Batterien zu Liebe auch nicht angedacht. Bis 15 Minuten wären sogar 833 W mit 70 A bei 80 % Wirkungsgrad möglich, viel länger als 15 min sollen hoffentlich weder Wasserkocher noch Kaffeemaschine laufen. Selbst wenn die Leistungsangaben durch den Hersteller wie häufig bei günstigen WR's sehr optimistisch wären, bin ich wohl weit auf der sicheren Seite.
Generatoren habe ich ja 2: Über die Ladeleitung von der Aufbaubatterie, diese ist aber durch das Trennrelais unterbrochen ( WR wird nur im Stand bei Motor aus genutzt ). Und vom 150 W Solarmodul, welches großzügig über LAPP 6 qmm an den Polen der hinteren Batterie hängt und rein theoretisch bei 150 W und 12 V max. 12,5 A liefern kann ?
Wie die Batterien und ihre parallele Verbindung nun durch die gleichzeitige (Solar-)Ladung und Entladung belastet werden, ist für mich als Laien leider "zu hoch", da bin ich komplett auf die Fachleute hier angewiesen.
Auf www.womo-beratung.de habe ich auch recht viel zum Thema gefunden. Dort und auch anderswo habe ich den Hinweis gefunden, dass ein FI erst bei mehreren Steckdosen erforderlich sei. Ich habe ja nur eine und werde dort mit Sicherheit keine Mehrfachsteckdose daran hängen.
Da ich den WR nur nutze, wenn ich nicht am Landstrom und somit PE Schutzleiter des Platzes hänge, frage ich mich ob eine WR-Erdung an der Karroserie überhaupt Sinn macht ? Die Reifen sind ja nun nicht der beste Leiter. Und wenn doch, wo im Auto erden ?
Der WR kommt zwischen die Sitze bzw. Handbremshebel. Bislang steht dort eine Eigenbau-Kiste mit Deckel für Krimskrams. Diese wird durch eine Holzkiste mit ein oder zwei Schubladen ersetzt ( in Arbeit, der Sicherungsautomat ist auch noch nicht geliefert ). Der WR kommt so darauf, dass sich die Sitze noch uneimngeschränkt drehen und nutzen lassen, und wird zusätzlich mit den beiden Sitzkonsolen verstrebt, damit er im Fall der Fälle nicht zum Geschoss wird.
Die Kabel sind von Offgridtec und machen einen hochwertigen Eindruck, ebenso der Sicherungsautomat mit Resetschalter von Westech auf den Bildern ( noch nicht geliefert ). Alles, wie auch die Solaranlage, bestellt bei solar-autark zu sehr guten Preisen und super Service.
Ich hatte übrigens mit sehr ausführlichen Erläuterungen meiner Vorstellungen bei mehreren Händlern angefragt. Angeboten wurden mir WR mit Nennleistungen zwischen 650 W ! und 1200 W. Teils wurden auch Batterieverbindungskabel 25 qmm mit angeboten ?
Bilder, auch von der Solaranlage und weiteren "Optimierungen" folgen nach Fertigstellung.
Vielen Dank und schöne Grüße
Christian
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was steht denn in dem Datenblatt des Wechselrichters? Wie lange kann der die 1600W liefern?
Kannst natürlich auch einen 100 oder 125A Automaten nehmen, z.B. um die Last auf den Batterien zu begrenzen. Ich würde mich nach den Daten des Wechselrichters richten und lieber einen stärkeren Automaten nehmen, vielleicht willst du ja doch mal mehrere Geräte gleichzeitig über eine Steckdosenleiste anschließen.
@Maddin
ja genau, das Generatorkabel geht erst an die Boardbatterie unter dem Fahrersitz und dann über das Trennrelais an die Aufbaubatterien. Außerdem sitzt in dem Kabel unter jedem Sitz eine Sicherung.
Der Ladestrom vom Solarmodul ist gegenüber der dem der Lima gering und spielt nicht so die Rolle. Aber der Generatorladestrom war bei meinem 2014er Modell anfangs mit 80A abgesichert, was zu schwach war. Glaube bei den neuen Fahrzeugen wurde die Sicherungen verstärkt. Die Standardlima vom 2014er Modell kann 150A liefern. Wenn du mal dringend heißes Wasser brauchst, und die Batterien schwach sind, kannst du mal kurz den Motor starten. Die Lima liefert dann den Großteil des Stroms für den Wechselrichter. Da wäre es kontraproduktiv, wenn Generatorzuleitung und Wechselrichter nicht an der gleichen Batterie angeschlossen sind.
FI bei mehreren Steckdosen bezieht sich vermutlich auf potentialfreie Wechselrichter mit Trafo. Durch den Trafo hast du eine Potentialtrennung (zwischen Wechselrichterausgang und Karosserie), und es müssen Fehler in mehreren angeschlossenen Geräten auftreten, bis du eine gescheuert kriegst. Vermute aber, dein Wechselrichter ist nicht potentialfrel.
Mit den Reifen hat das ja erstmal nix zu tun, außer du legst ein 220V-Kabel von dem Wechselrichter an den Kaffeetisch nach draußen
Stärkere Kabel haben den Vorteil, dass sie weniger warm werden und du weniger Spannungsabfall auf dem Kabel hast. Wenn du ein langes Kabel zum Wechselrichter hast, und das zu dünn wählst, schaltet sich der Wechselrichter früher ab, wenn die Batteriespannung nachlässt.
Servus,
Bernhard
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danke für die schnelle Antwort. Für die Spitzenleistung von 1600 W ist leider keine Dauer angegeben, lediglich der Hinweis auf "kurze Einschaltströme", ich denke da eher an Millisekunden als an Sekunden ?
In der Beschreibung findet sich folgendes:
12V 230V Sinus-Spannungswandler, Dauerleistung von 800W, 1000W für maximal 15 Minuten.
16Bit SPWM Chipsatz, zahlreiche Schutzmechanismen und galvanisch isolierte und getrennte Ein- und Ausgänge.
Für kurze Einschaltströme liefert der PSI 12-1000 1600W.
Das Gehäuse verfügt über einen Erdungsanschluss.
Über einen Dip-Schalter lassen sich Netzfrequenz (50Hz/60Hz) und Ausgangsspannung (220V / 230V) einstellen.
Eingangsschutz: Überspannungsschutz, Niederspannungsschutz
Ausgangsschutz: Überlastschutz, Kurzschlussschutz
Übertemperaturschutz: Temperaturgeregelte Kühlung und automatische Abschaltung bei Übertemperatur
RS485-Kommunikationsmodul für Konfiguration PC / Notebook mittels Software im Lieferumfang
Mehr als 650 W Nennleistung werde ich definitiv nicht anschliessen. Weder einzeln noch in der Summe. Dafür habe ich viel zu viel Respekt vor Strömen.
Anschliessen werde ich dann deinem Rad folgend an der gleichen Batterie, an der die Laderegler hängen. Sollte es sich zeigen, dass die Midi-Sicherung 125 A zu schwach ist, kann ich diese ja immer noch gegen eine Größer tauschen. Sitzausbau wird ja langsam zur Routine. Gleiches gilt für den Sicherungsautomaten.
Den Schutzleiter will ich ja gerne anschließen, bleibt die Frage wo ? Minus-Pol vordere Aufbaubatterie ? Blanke gemachte Stelle an der Sitzkonsohle ? Oder wo ?
Vielen Dank schon jetzt
Christian
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das hört sich ja fast so an, als ob dein WR einen Trafo hat, wenn die von galvanisch getrennten Ein-/Ausgängen sprechen. Ein Schaltbild war nicht zufällig dabei?
Genau, den Sicherungsautomaten kannst du nochmal auswechseln, und ein paar Ersatzsicherungen würde ich mir auch einstecken
Schutzleiter:
Dein Wasserkocher sollte einen Schutzkontakt am Stecker haben und dein WR Schutzkontakte an der Steckdose. Diese Schutzkontakte dürften mit dem WR-Gehäuse verbunden sein. Dann geht es weiterhin noch drum, dass am WR-Gehäuse auch keine gefährliche Spannung gegenüber der Karosserie auftritt, dafür hat der eine Erdungsklemme. Die gehört laut Büttner Anleitung an die Haupterdungsklemme des Fahrzeugs.
www.buettner-elektronik.de/fileadmin/red...200SI___MT1700SI.pdf
Haupterdungsklemme beim Transit müsste vorne mittig zwischen den Sitzen sein, und ist im BEMM Manual beschrieben, das ist leider umgezogen und braucht jetzt einen Login:
www.etis.ford.com/bemm/bemmAcceptTerms.do?accepted=true
Falls du sie findest, bitte ein Foto
Notfalls klemme die Erdungsklemme erstmal an Batterie-Minus. Das dürfte aber lt. VDE Richtlinien nicht zulässig sein, da eine gute Verbindung zur Karosserie nicht unbedingt gewährleistet ist, z.B. auch wenn die Batterie abgeklemmt ist.
Falls es hier einen VDE Fachmann gibt, bitte kommentieren
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erst einmal ein herzliches Dankeschön für dein Engagement. Ein Schaltplan ist leider nicht dabei. Wenn ich die Schaltpläne in der Montageanleitung von Büttner richtig lese, so liegt bei mir mit einer Steckdose am WR das "Anschluss-Schema 1: Betrieb eines Verbrauchers am Wechselrichter" vor.
Im Gegensatz zu Schema 2 ( Steckdosenleiste am WR mit einer Schuko ) und Schema 3 fehlt dort eine Verbindung vom Erdungsbolzen ausgehend zur Haupterdunsgklemme sowie ein entsprechender Hinweis im Text.
Liege ich da möglichweise doch richtig, dass bei einem Verbraucher keine Erdung erforderlich ist ?
Grüße Christian
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Du könntest dich beim Hersteller von deinem WR rückversichern, ob der auch eine galvanische Trennung mit nem Trafo hat.
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