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- Ölwechsel beim 2,0 L - Euro 6 bereits nach 4000 km erforderlich ? => Rückruf Ford18B42
Ölwechsel beim 2,0 L - Euro 6 bereits nach 4000 km erforderlich ? => Rückruf Ford18B42
- Sirius999
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Hallo Rudi,RudiRadlos schrieb: ...Es wäre interessant zu erfahren, was die Aufforderung zum vorzeitigen Ölwechsel wirklich auslöst!...
Meine Werkstatt sprach damals von einem Berechnungsprogramm und konkret von 2 Rechenfehlern. Da werden wohl u. a. die Regenerierungszyklen des DPF und die Anzahl von Kurzstrecken und Kaltstarts + sonst noch was irgendwie verrechnet.
Von einem System zur Messung der Viskosität wussten die nichts.
Andererseits, so spekuliere ich mal, könnte man die Viskosität des Öls wohl rechnerisch aus dem Verhältnis von Drehzahl der Ölpumpe und Öldruck unter Einbeziehung der Öltemperatur rechnerisch abschätzen und daraus seine Schlüsse auf den Dieselgehalt im Öl oder dessen Qualität ziehen.
Bei uns lief das so - ich beschreibe es nochmal weil es zu Deiner Frage passt:
Eine Ölverdünnung (=Volumenzunahme) konnte ich zu keinem Zeitpunkt über knapp 20 tkm feststellen, stattdessen eine sehr langsame Abnahme um ca. 10 % = 1 Loch. Habe ich oft sehr sorgfältig geprüft. Nur Urlaubs-Langstreckenfahrten mit dem Nugget.
Fahrt von SH nach Berlin, dort in der Stadt auf einen Stellplatz, am nächsten Tag weiter Richtung München. Kurz nach Verlassen von Berlin poppte die Meldung auf. Auf einen Parkplatz gefahren, MGS kontaktiert. Dann sehr zügig (130+) weitergefahren, um vor Geschäftsschluss bei MGS einzutreffen. Die Meldung war noch im Display. Auf dem Parkplatz von MGS war sie dann, als der Meister von denen sich das anschauen wollte, weg, und auch kein Eintrag im Fehlerspeicher zu finden.
Frage: Hatte die schnellere Fahrt und stärkere Ölverdünnung was bewirkt? Muss der Nugget geheizt/gehetzt werden
LG Sirius
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- RudiRadlos
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Sirius999 schrieb: Frage: Hatte die schnellere Fahrt und stärkere Ölverdünnung was bewirkt? Muss der Nugget geheizt/gehetzt werden
Hallo,
Bei der letzten Serie der Baujahre bis 2013/14 wurde der Diesel (zur Temperaturerhöhung während der DPF-Reinigung) mittels einer zusätzlichen Leitung in den Abgaskrümmer eingespritzt. Das verhindert eine mögliche Ölverdünnung, wie sie hier (AMS) und hier (ADAC) beschrieben ist. Leider wurde bei der Konstruktion des 'neuen' Motors (aus Kostengründen?) auf diese Leitung verzichtet, stattdessen spritzt man über die normalen Einspritzdüsen wieder direkt in den Brennraum ein (mit dem bekannten Risiko der Ölverdünnung
Zügig gefahrene Langstrecken haben viele Vorteile:
1. Man sieht mehr und vielleicht sogar Neues
2. Der Motor bleibt auf Betriebstemperatur
3. DPF Reinigungsintervalle sind seltener als im Kurzstreckenverkehr nötig
4. Der ins Motoröl aufgenommene Dieseltreibstoff hat (temperaturbedingt) die Chance, sich während der Fahrt wieder zu 'verflüchtigen'.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgend jemand aus Deinem Haushalt hinter Deinem Rücken Kurzstrecken fährt
Unabhängig von allen automatisierten Hinweisen würde ich persönlich mindestens 1 Mal / Jahr Ölwechsel machen.
Gruß,
Rüdiger
erst Pfadfinder, dann Camper, seit August 2010: unterwegs im 140 PS Nugget mit AD in Colorado-Rot
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wie willst Du einen Ölwechsel nicht bezahlen, wenn Du auf Urlaubsfahrt bist und nicht Deinen Vertragshändler aufsuchen kannst? Ist mir letzten September in Stralsund passiert. Wurde mit 340 € für Ölwechsel abgezockt. Nach unzähligen Telefonaten und Schreiben (auch über das Ford Kundenzentrum) habe ich im Dezember! endlich das Geld zurückerstattet bekommen.
Bin mal gespannt, ob FORD grundsätzlich mal ihr Händlernetz umfassend informiert. Habe den Eindruck, dass nicht alle Werkstätten auf dem gleichen Stand sind. Besteht in irgendeiner Weise die Möglickeit, gemeinsam eine Lösung über FORD anzustreben? Z.B. es muss nur jeder 2. Ölwechsel bezahlt werden....
Gruß aus dem Süden
Käferle
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nach all den negativen Erfahrungen, wollte mal etwas positives berichten. Der Fehler ist bei unserem Auto nach ca. 8000km aufgetreten und wurde direkt im Urlaub auf Garantie behoben. Die Kosten für die Unterkunft sowie für den Abschleppdienst wurde von Ford ohne Probleme übernommen. Die spanische Werkstatt hat anscheinend gut gearbeitet (2016), denn mittlerweile haben wir ca. 30000km runter und haben keine weiteren Fehlermeldungen erhalten. Nächsten Monat muss der Wagen nach 2 Jahren zur regulären Inspektion.
Lg
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mir wurde ein Ölwechsel auf Garantie verwehrt. Letztes Jahr wurde ein Software-Update aufgespielt. Neue Anweisung von Ford: wenn länger als 18 Monate nach Serviceintervall oder eben nach Erstzulassung, muß der Kunde dies selber zahlen, und das bei gerade mal 16 000km, hauptsächlich Langstrecken....
Werkstatt hat nur das Datum des Ölwechsels von Baudatum 2.17 auf Erstzulassung umgestellt, mit dem Risiko, dass ich doch noch vor der Inspektion einen Ölwechsel machen muß.
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zunächst muss ich sagen, dass wir keinen Nugget sondern einen Ford Tourneo Custom Titanium X L2 Facelift fahren. Müsste aber vom Motor her gleich sein.
Gekauft im September 2018.
Erster Ölwechsel nach 3 Monaten und 5300 km nötig. Zunächst wurde gesagt, es handelt sich um eine Garantieleistung von Ford.
Jetzt habe ich eine Rechnung über 267 Euro bekommen, da Ford die Garantie verweigert.
Zweiter Ölwechsel nach 6 Monaten und 10500 Km erforderlich. Die Kosten wurden vom Autohaus, wo wir das Fahrzeug gekauft hatten übernommen.
Antwort auf das WARUM: "Sie fahren zu viel Kurzstrecke".
Ford reagiert seit 4 Wochen nicht auf Anschreiben bzw. Anrufe, wir werden immer vertröstet.
Inzwischen liegt die Sache beim Rechtsanwalt. Ford bzw. die Händler schieben den "schwarzen Peter" hin und her und wir als Kunden sind die Leidtragenden.
Jetzt wird das (eigentlich sau geile Auto) zum Sachverständigen gehen (falls Ford nicht noch auf das letzte Schreiben des RA reagiert), der rausfinden soll woran es liegt und ob es sich um einen Mangel handelt.
SCHADE, dass Ford so reagiert und den Kunden im Regen stehen lässt.
Bis jetzt war ich überzeugter Ford-Fahrer (ist mein 3. Ford), aber das schein sich gerade zu ändern und wir werden das Auto vermutlich zurück geben.
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- Sirius999
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Am Ende von Seite 1 findest du gute Ratschläge, und auch die Antwort auf die Frage 19 ist aufschlussreich.
Ich finde die ganze Problematik und wie Ford damit umgeht ein einziges Armutszeugnis. Warum? Nur ein Beispiel. Wenn die Lampe "Motorölwechsel" aufleuchtet soll man nicht mehr weiter als 1500 km fahren. Es gibt aber keine Fortschrittsanzeige für die Ölverschlechterung, das heißt, die Meldung poppt evtl. an einem extrem ungünstigen Zeitpunkt auf. Ford preist ja sein "Intelligentes Ölüberwachungssystem (IOLM)" (also Framing können sie) an, dass könnte z. B. intelligenterweise die fahrbare Reststrecke in km oder die Ölalterung in % angeben, damit der Fahrer immer weiß, was noch geht.
Uns ging es so: Am Samstagvormittag in Schleswig-Holstein gestartet, um am Sonntagmorgen in Livorno auf die Fähre nach Sardinien zu gehen und dort am Abend noch zum reservierten CP zu fahren.Wenige km nach dem Start die Motorölwechselmeldung. 40 tkm und 1 Jahr vor dem regulären Inspektionstermin. Und nun??? Wir haben also ein neues Auto aus 2017, mit dem man nicht mehr solche Fahrten SICHER planen kann. Mit meinem ersten Ford, einem zuletzt 12 Jahre alten 17M P5 ging sowas problemlos. Also sicherheitshalber mal eben bzw. öfters zwischendurch einen teuren Ölwechsel machen lassen?
Ich habe es jetzt terminlich etwas dramatisiert, aber so hätte es laufen können. Wir hatten Glück, waren schon am Donnerstag gestartet, und die Meldung erschien kurz vor Wunsiedel und dem Feierabend bei MGS. Also Übernachtung in Weißenstadt und Weiterfahrt nach dem Ölwechsel am Freitagmittag von Wunsiedel.
Später bekamen wir ein neues Programm für die Antriebssteuerung aufgespielt, die erste Version soll 2 Rechenfehler enthalten haben. Ob wir jetzt ein zuverlässiges Auto haben kann ich nur glauben oder hoffen.
Halte uns mal auf dem Laufenden hier.
LG Sirius
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melde mich auch mal wieder.
Nachdem ich im ja September auf der Urlaubsreise bei 9000 km einen Ölwechsel machen lassen musste und das Auto ab 01.11. bis 31.03. im Winterschlaf war, habe ich gestern bei etwas über 10.000 km einen Ölcheck machen
lassen. Ergebnis: 70 % sauber! Was für mich soviel heißt wie, dass pro 1000 gefahrene km 30 % Ölverunreinigung
stattfindet. Da kann sich jeder ausrechnen, wie oft ein Ölwechsel gemacht werden muss!
Der Werkstattmeister hat endlich zugegeben, dass bereits auch viele Handwerker das Problem haben (bis vor
kurzem war ich wohl die "Einzigste"). Und FORD würde jegliche Kulanz ablehnen und das Problem an die Händler
übergeben. Diese haben allerdings - verständlicherseits - keine Lust auf Kulanzregelungen in diesem Ausmass.
Ich finde das eine Schweinerei³.
Dann habe ich noch erfahren, dass jetzt ein Ölwechsel mindestens alle 1 Jahr und/oder 30.000 km stattfinden soll; bei manchen Autos sogar alle 1/2 Jahr.
Ist das denn keine Änderung der Kaufbedingungen? Wer kennt sich da rechtlich aus?
Das wäre doch glatt ein Fall für eine Sammelklage, oder?
Bin gespannt, ob der Sachverständige das als Mangel ansieht.
Grüße aus dem Süden der Republik.
Käferle
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