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Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
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28 Jan 2016 17:41 #71
von nugget-4711
www.biotoi.de - Die erste 100% Nugget-taugliche Trocken-Trenn-Toilette mit Kompostierfunktion
nugget-4711 antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Hallo Matthias,
sorry, ich wollte die Einbaubeschreibung längst mal online auf unsere Seite stellen, aber das wird noch etwas dauern. Dehalb hier nur kurz die wichtigsten Infos:
Also was den Boosterbetrieb angeht, muss ich Kai etwas widersprechen. Wenn der Starter-Akku weitgehend voll ist, fließt ohne Booster nur noch ein geringer Strom rüber zum Aufbau-Akku. Wenn man per Hand nach jedem Start die Start-Stopp-Automatik ausschaltet, fließt zwar ein etwas höherer Ladestrom, aber der richtet sich nach meinen Beobachtungen immer noch weitgehend nach dem Ladezustand des Start-Akkus. Und in wieweit da eine definierte Ladekennlinie zum Bordakku fließt, kann ich nicht beurteilen. Mit dem Booster sieht das anders aus: Der holt sich bei laufender Lichtmaschine seinen Strom von der Starterbatterie mit der Folge dass die Lichtmaschine nachlegt.
Man halt also zwei weitgehend unabhängige Systeme: Ist der Bordakku leer, so wird er mit dem maximal möglichen Ladestrom gemäß der Ladekennlinie für AGM-Akkus und in Abhängigkeit der aktuellen Akku-Temepratur geladen. Das kann die Ladung per ausgeschalteter Start-Stopp-Atomatik nicht.
In folge des Booster-Betriebs sinkt die Spannung an der Starterbatterie und das wiederum erkennt die Elektrinik von Ford. Und lädt nach.
Ich wollte mit Blick auf den Preis für den AGM-Akkus (zusammen wohl rund 700 Euro) und mit Blick auf eine maximale Unabhängigkeit vom Landstrom auf Nummer sicher gehen. Deshalb der Booster.
Als Montageort habe ich die Sitzkonsole des Beifahrersitzes gewählt. Da ist gerade noch soviel Paltz, dass man den Booster seitlich in Richtung Tür montieren kann, ohne dass da etwas scheuert. Der Booster soll ja möglichst nahe am zu ladenden Akku montiert werden. Da ist dieser Platz ideal. Einen evtl. noch gewünschten Wechselrichter (ich habe keinen im Einsatz) könnte man an der Rückseite der Beifahrer-Sitzkonsole montieren (die Kunststoffverkleidung lässt sich einfach abnehmen)
Das Westfalia-Ladegerät habe ich ausgesteckt und entfernt. Der Büttner-Booster hat ja auch ein gutes Ladegerät an Bord, und braucht dazu nur noch 230 V. Um das zu realisieren habe ich ein 230-V-Kabel vom Booster in Richtung Küchenblock gelegt, und hier an den Original-Stecker angeschlossen (Kaltgerätestecker für 230 V). Am besten wählt für die Verbindung Booster-Küchenblock nur ein Kabel mit 0,75 mm2 Kabelquerschnitt. Dann tut man sich beim Verlegen leichter. Es fließt auf der 230-V-Seite ja nur ein geringer Strom deshalb reichen 0,75 mm2. Beim 230-V-Kabel habe ich eines mit Gummi-Isolierung genommen. Ein PVC-Mantel wäre mir bei den hohen Temperaturen im Bus zu heikel. Der Preisunterschied für die paar Meter ist ja nur gering. Die Verlegung von der Beifahrerseite zum Küchenblock erfolgt an der rechten B-Säule nach oben, hinter der Kunststoffabdeckung am Himmel zwischen Fahrerhaus und Wohnraum rüber zur Fahrerseite und dann in der Verkleidung hinter der Wohraum-LED-Lampe nach hinten. Am Küchenblock sind in der Verkleidung genügend "Löcher", so dass man den Draht, mit dem man das Kabel durchzieht, gut packen kann.
Die Spannungsversorgung des Boosters habe ich direkt an der Starterbatterie abgenommen, was ein Fehlerr war. Es geht viel einfacher: Zwischen Starterbatterie und Trennrelais liegen schon dicke Kabel mit je einer 80 A-Sicherung auf jeder Seite. Du kannst also diese Kabel nutzen und so die Verbindung zur Starterbatterie herstellen. Um gefahrlos arbeiten zu können solltest Du allerding die Sicherung unter dem Farhersitz abziehen. Dann ist die Leitung spannungsfrei und Du kannst gut an die M6-Schrauben des Trennrelais ran. Dieser Weg spart viel Zeit!
Ich stelle noch ein paar Fotos rein. Muss die aber erst noch vorbereiten.
Ein (lösbares) Problem gibt es mit dem Trennrelais: Keine Ahnung warum, aber Westfalia nutzt nicht wie sonst üblich geschalten Plus zur "Anzeige" dass die Lichtmaschine läufft, sondern eine geschaltete Masse. Sehr unüblich. Und mit "geschaltet Minus" kann der Booster nicht anfangen. Er soll aber nur laden, wenn dieLichtmaschine läuft, deshalb braucht es zuverlässig dieses Signal. Deshalb muss man sich mit einem zweiten Kfz-Relais mit Hilfe des vorhandene geschalteten Minus-Pols einen geschalteten Plus-Pol realisieren. Ich habe da mit den Leuten von Büttner telefoniert, das ist in diesem Fall nicht anders zu machen. Ich habe also jetzt zwei Trennrelais unter dem Beifahersitz: Einmal das Original-Teil und ein einfachen KfZ-Relais um geschalten Plus herzustellen. Ist aber kein Hexenwerk und funktioniert einwandfrei.
Gruß,
Alexander
sorry, ich wollte die Einbaubeschreibung längst mal online auf unsere Seite stellen, aber das wird noch etwas dauern. Dehalb hier nur kurz die wichtigsten Infos:
Also was den Boosterbetrieb angeht, muss ich Kai etwas widersprechen. Wenn der Starter-Akku weitgehend voll ist, fließt ohne Booster nur noch ein geringer Strom rüber zum Aufbau-Akku. Wenn man per Hand nach jedem Start die Start-Stopp-Automatik ausschaltet, fließt zwar ein etwas höherer Ladestrom, aber der richtet sich nach meinen Beobachtungen immer noch weitgehend nach dem Ladezustand des Start-Akkus. Und in wieweit da eine definierte Ladekennlinie zum Bordakku fließt, kann ich nicht beurteilen. Mit dem Booster sieht das anders aus: Der holt sich bei laufender Lichtmaschine seinen Strom von der Starterbatterie mit der Folge dass die Lichtmaschine nachlegt.
Man halt also zwei weitgehend unabhängige Systeme: Ist der Bordakku leer, so wird er mit dem maximal möglichen Ladestrom gemäß der Ladekennlinie für AGM-Akkus und in Abhängigkeit der aktuellen Akku-Temepratur geladen. Das kann die Ladung per ausgeschalteter Start-Stopp-Atomatik nicht.
In folge des Booster-Betriebs sinkt die Spannung an der Starterbatterie und das wiederum erkennt die Elektrinik von Ford. Und lädt nach.
Ich wollte mit Blick auf den Preis für den AGM-Akkus (zusammen wohl rund 700 Euro) und mit Blick auf eine maximale Unabhängigkeit vom Landstrom auf Nummer sicher gehen. Deshalb der Booster.
Als Montageort habe ich die Sitzkonsole des Beifahrersitzes gewählt. Da ist gerade noch soviel Paltz, dass man den Booster seitlich in Richtung Tür montieren kann, ohne dass da etwas scheuert. Der Booster soll ja möglichst nahe am zu ladenden Akku montiert werden. Da ist dieser Platz ideal. Einen evtl. noch gewünschten Wechselrichter (ich habe keinen im Einsatz) könnte man an der Rückseite der Beifahrer-Sitzkonsole montieren (die Kunststoffverkleidung lässt sich einfach abnehmen)
Das Westfalia-Ladegerät habe ich ausgesteckt und entfernt. Der Büttner-Booster hat ja auch ein gutes Ladegerät an Bord, und braucht dazu nur noch 230 V. Um das zu realisieren habe ich ein 230-V-Kabel vom Booster in Richtung Küchenblock gelegt, und hier an den Original-Stecker angeschlossen (Kaltgerätestecker für 230 V). Am besten wählt für die Verbindung Booster-Küchenblock nur ein Kabel mit 0,75 mm2 Kabelquerschnitt. Dann tut man sich beim Verlegen leichter. Es fließt auf der 230-V-Seite ja nur ein geringer Strom deshalb reichen 0,75 mm2. Beim 230-V-Kabel habe ich eines mit Gummi-Isolierung genommen. Ein PVC-Mantel wäre mir bei den hohen Temperaturen im Bus zu heikel. Der Preisunterschied für die paar Meter ist ja nur gering. Die Verlegung von der Beifahrerseite zum Küchenblock erfolgt an der rechten B-Säule nach oben, hinter der Kunststoffabdeckung am Himmel zwischen Fahrerhaus und Wohnraum rüber zur Fahrerseite und dann in der Verkleidung hinter der Wohraum-LED-Lampe nach hinten. Am Küchenblock sind in der Verkleidung genügend "Löcher", so dass man den Draht, mit dem man das Kabel durchzieht, gut packen kann.
Die Spannungsversorgung des Boosters habe ich direkt an der Starterbatterie abgenommen, was ein Fehlerr war. Es geht viel einfacher: Zwischen Starterbatterie und Trennrelais liegen schon dicke Kabel mit je einer 80 A-Sicherung auf jeder Seite. Du kannst also diese Kabel nutzen und so die Verbindung zur Starterbatterie herstellen. Um gefahrlos arbeiten zu können solltest Du allerding die Sicherung unter dem Farhersitz abziehen. Dann ist die Leitung spannungsfrei und Du kannst gut an die M6-Schrauben des Trennrelais ran. Dieser Weg spart viel Zeit!
Ich stelle noch ein paar Fotos rein. Muss die aber erst noch vorbereiten.
Ein (lösbares) Problem gibt es mit dem Trennrelais: Keine Ahnung warum, aber Westfalia nutzt nicht wie sonst üblich geschalten Plus zur "Anzeige" dass die Lichtmaschine läufft, sondern eine geschaltete Masse. Sehr unüblich. Und mit "geschaltet Minus" kann der Booster nicht anfangen. Er soll aber nur laden, wenn dieLichtmaschine läuft, deshalb braucht es zuverlässig dieses Signal. Deshalb muss man sich mit einem zweiten Kfz-Relais mit Hilfe des vorhandene geschalteten Minus-Pols einen geschalteten Plus-Pol realisieren. Ich habe da mit den Leuten von Büttner telefoniert, das ist in diesem Fall nicht anders zu machen. Ich habe also jetzt zwei Trennrelais unter dem Beifahersitz: Einmal das Original-Teil und ein einfachen KfZ-Relais um geschalten Plus herzustellen. Ist aber kein Hexenwerk und funktioniert einwandfrei.
Gruß,
Alexander
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28 Jan 2016 21:06 - 12 Feb 2016 17:50 #72
von _Kai_
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_Kai_ antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Hallo Alexander,
im Prinzip hast du recht damit, dass der Booster die Wohnraumbatterie entsprechend lädt und sich den Strom aus der Lichtmaschine/Starterbatterie entsprechend holt.
Die Starterbatterie ist genauso ein AGM2 Batterieverbund, wie die Wohnraumbatterie. Diese hat damit die gleiche Ladekennlinie (Spannungen) wie die Wohnraumbatterie. Hier kann also das Ford-System prinzipiell genauso gut laden wie das ein Booster das kann! Die Frage ist eben nur, ob das Ford Gerät es gut genug macht oder eben nicht.
Meine Beobachtung nach lädt das werkseitige System bei abgeschalteter Start/Stopp recht optimal. Wie gesagt ich habe auch einen Batterie Computer an der Wohnraumbatterie hängen und kann damit recht gut sehen, wie der Ladezustand und auch die Spannung/Ströme denn so sind. Meine Beobachtung hier ist, dass die Wohnraumbatterie ordentlich schnell geladen wird, falls sie vorher etwas entladen wurde (zB eine Nacht gestanden mit Heizung). Dann lädt der Ford mit knapp 20A die Wohnraumbatterie nach. Wenn die Wohnraumbatterie dann voll ist (mein Computer zeigt dann 100%, 190 Ah an), wird noch weiter mit "Erhaltungsladung" geladen. Das stimmt ziemlich gut überein (also das was Ford nachlädt und das was mein Computer meint).
Diese Erhaltungsladung liegt dann zwischen 1 bis 2 A. Hier habe ich allerdings etwas bedenken, dass diese Dauerladung dann doch etwas am oberen Rand dessen sind, was die AGMs vertragen. Als Erhaltungsladung (bei einer neuen Batterie) sollte etwa C/100 nicht überschreiten, in unserem Falle also 190 A(h) / 100, also etwas 2 A. Übersteigt die Dauerladung bei voller Batterie diesen Wert, kann das AGM System nicht mehr die entstehende Gase re-kombinieren und es führt zu Flüssigkeitsverlust im AGM System (welches nicht nachgefüllt werden kann). In diesem Falle schalte ich dann das Start/Stopp System wieder ein und der Ladestrom geht runter.
Meine Beobachtungen zeigen mir, das ein schnelleres Laden durch einen Booster nicht sinnvoll wäre, denn ein Laden mit einem Strom grösser C/10 (also 19 A) lässt die AGM Batterien schneller altern.
Selbstverständlich kann sich jeder einen Booster einbauen und sicherlich werden sich hier einige Details am Ladeverhalten dadurch ändern, nur Grundlegend bin ich erstmal zufrieden mit dem was ich mit dem Original Setup beobachten kann. Einzig das mit der Start/Stopp Taste würde ich gerne ändern, inzwischen ist der Griff zum Ausschalten allerdings schon Routine geworden.
Hier sieht man wie die Batterie bei ausgeschalteter Stat/Stopp bei ca 14,4 V geladen wird (war nur die ersten Minuten so hoch, danach ging es auf ca 20 A runter):
Hier sieht man den Ladestrom bei Start/Stopp ein/aus:
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im Prinzip hast du recht damit, dass der Booster die Wohnraumbatterie entsprechend lädt und sich den Strom aus der Lichtmaschine/Starterbatterie entsprechend holt.
Die Starterbatterie ist genauso ein AGM2 Batterieverbund, wie die Wohnraumbatterie. Diese hat damit die gleiche Ladekennlinie (Spannungen) wie die Wohnraumbatterie. Hier kann also das Ford-System prinzipiell genauso gut laden wie das ein Booster das kann! Die Frage ist eben nur, ob das Ford Gerät es gut genug macht oder eben nicht.
Meine Beobachtung nach lädt das werkseitige System bei abgeschalteter Start/Stopp recht optimal. Wie gesagt ich habe auch einen Batterie Computer an der Wohnraumbatterie hängen und kann damit recht gut sehen, wie der Ladezustand und auch die Spannung/Ströme denn so sind. Meine Beobachtung hier ist, dass die Wohnraumbatterie ordentlich schnell geladen wird, falls sie vorher etwas entladen wurde (zB eine Nacht gestanden mit Heizung). Dann lädt der Ford mit knapp 20A die Wohnraumbatterie nach. Wenn die Wohnraumbatterie dann voll ist (mein Computer zeigt dann 100%, 190 Ah an), wird noch weiter mit "Erhaltungsladung" geladen. Das stimmt ziemlich gut überein (also das was Ford nachlädt und das was mein Computer meint).
Diese Erhaltungsladung liegt dann zwischen 1 bis 2 A. Hier habe ich allerdings etwas bedenken, dass diese Dauerladung dann doch etwas am oberen Rand dessen sind, was die AGMs vertragen. Als Erhaltungsladung (bei einer neuen Batterie) sollte etwa C/100 nicht überschreiten, in unserem Falle also 190 A(h) / 100, also etwas 2 A. Übersteigt die Dauerladung bei voller Batterie diesen Wert, kann das AGM System nicht mehr die entstehende Gase re-kombinieren und es führt zu Flüssigkeitsverlust im AGM System (welches nicht nachgefüllt werden kann). In diesem Falle schalte ich dann das Start/Stopp System wieder ein und der Ladestrom geht runter.
Meine Beobachtungen zeigen mir, das ein schnelleres Laden durch einen Booster nicht sinnvoll wäre, denn ein Laden mit einem Strom grösser C/10 (also 19 A) lässt die AGM Batterien schneller altern.
Selbstverständlich kann sich jeder einen Booster einbauen und sicherlich werden sich hier einige Details am Ladeverhalten dadurch ändern, nur Grundlegend bin ich erstmal zufrieden mit dem was ich mit dem Original Setup beobachten kann. Einzig das mit der Start/Stopp Taste würde ich gerne ändern, inzwischen ist der Griff zum Ausschalten allerdings schon Routine geworden.
Hier sieht man wie die Batterie bei ausgeschalteter Stat/Stopp bei ca 14,4 V geladen wird (war nur die ersten Minuten so hoch, danach ging es auf ca 20 A runter):
Hier sieht man den Ladestrom bei Start/Stopp ein/aus:
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31 Jan 2016 08:33 - 31 Jan 2016 08:36 #73
von nugget-4711
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nugget-4711 antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
So, wie versprochen hier noch ein paar Fotos zum Verlegen des Kabels in Richtung Küchenblock und zum Anschluss am Trennralais:
Die Einbauposition an der Beifahrertür. Der Platz reicht gerade so, dass sich nichts berührt.
Das 230V-Kabel habe ich an der rechten B-Säule nach oben geführt
Dann weiter über den Himmel
Und hinter der Verkleidung mit einem dicken Draht durchgezogen. Bei mir konnte ich an der Bohrung des Schalters der Therme einen "Stopp" einlegen
Und dann nach unten zum Original-Ladegerät. Das wurde ausgebaut und nur der 230-V-Anschluss davon verwendet.
Die Verbindung zwischen Starter- und Bordbatterie kann man hier abgreifen. Das Kabel "Starterbatterie" ist auf beiden Seiten abgesichert. Das Kabel ist ausreichend dick. (Ich habe ein Kabel parallel verlegt, was viel Arbeit war. Und nicht nötig ist)
Hier ein Blid vom Trennrelais mit dem ich "Geschaltet Plus" realisiert habe.
Dabei ist auch die Messbrücke für den Bordcomputer und das Solar-Ladegerät zu sehen.
Eine genaue Maßzeichung für diese Montageplatte steht bei mir auf der Homepage unter der Rubrik "Energie an Bord" zum download bereit. Das spart dann doch einige Messarbeit....
Gruß,
Alexander
Die Einbauposition an der Beifahrertür. Der Platz reicht gerade so, dass sich nichts berührt.
Das 230V-Kabel habe ich an der rechten B-Säule nach oben geführt
Dann weiter über den Himmel
Und hinter der Verkleidung mit einem dicken Draht durchgezogen. Bei mir konnte ich an der Bohrung des Schalters der Therme einen "Stopp" einlegen
Und dann nach unten zum Original-Ladegerät. Das wurde ausgebaut und nur der 230-V-Anschluss davon verwendet.
Die Verbindung zwischen Starter- und Bordbatterie kann man hier abgreifen. Das Kabel "Starterbatterie" ist auf beiden Seiten abgesichert. Das Kabel ist ausreichend dick. (Ich habe ein Kabel parallel verlegt, was viel Arbeit war. Und nicht nötig ist)
Hier ein Blid vom Trennrelais mit dem ich "Geschaltet Plus" realisiert habe.
Dabei ist auch die Messbrücke für den Bordcomputer und das Solar-Ladegerät zu sehen.
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04 Feb 2016 17:15 - 12 Feb 2016 17:52 #74
von _Kai_
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_Kai_ antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Update zum Ladestrom der Lichtmaschine:
Inzwischen habe ich eine Solaranlage eingebaut. Dabei ist mir an der Verkabelung meines Batterie Computers ein Fehler aufgefallen: der Messstunt war effektiv nur an einer Batterie angeschlossen, da ich dummerweise den Minus-Pol der 2. Batterie hinter den Shunt gehangen habe
- ja auch einem erfahrenem Elektroniker passiert das mal 
Daher muss ich meine obigen Messwerte jetzt korrigieren, denn diese gelten nur für eine Batterie. Nachdem ich diesen Fehler beseitigt habe konnte ich sogleich sehen wie gross der Ladestrom für beide Batterien ist: es sind satte 30 A Ladestrom, die in beide Batterien von der Lichtmaschine gepumpt werden
Die Original-Ladetechnik hat also ganz schön dampf, um die Batterien schnell wieder voll zu bekommen 
Hier sieht man 56A, diese liegen die ersten Minuten nach dem Motorstart nach 1 Tag Stand mit Heizung (ca 20 Ah entnommen) an:
Später regelte sich der maximale Ladestrom bei ca 50 A ein (bei > 1000 U/min):
... und bei dem bescheidenen Wetter (regnerisch, bedeckt) lädt meine 100W Solaranlage so um die 0,0 A bis 0,2 A
Inzwischen habe ich eine Solaranlage eingebaut. Dabei ist mir an der Verkabelung meines Batterie Computers ein Fehler aufgefallen: der Messstunt war effektiv nur an einer Batterie angeschlossen, da ich dummerweise den Minus-Pol der 2. Batterie hinter den Shunt gehangen habe
Daher muss ich meine obigen Messwerte jetzt korrigieren, denn diese gelten nur für eine Batterie. Nachdem ich diesen Fehler beseitigt habe konnte ich sogleich sehen wie gross der Ladestrom für beide Batterien ist: es sind satte 30 A Ladestrom, die in beide Batterien von der Lichtmaschine gepumpt werden
Hier sieht man 56A, diese liegen die ersten Minuten nach dem Motorstart nach 1 Tag Stand mit Heizung (ca 20 Ah entnommen) an:
Später regelte sich der maximale Ladestrom bei ca 50 A ein (bei > 1000 U/min):
... und bei dem bescheidenen Wetter (regnerisch, bedeckt) lädt meine 100W Solaranlage so um die 0,0 A bis 0,2 A
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29 Mär 2016 17:10 #75
von heiteck
heiteck antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Hallo für mich war das auch nicht genug und habe in Lübeck eine Solarplatte mit 100W einbauen lassen jetzt ist die batterie immer geladen selbst im bewölkten Zustand läd sie noch mit 0,2A Sonst mit 4,5A .
Um Alles perfekt zu machen habe ich auch gleich noch eine Luftfederung eingebaut um nich immer am Limmet zu fahren. Der wagen liegt stabiel auch bei starker beladung. Firma Motorfit Herr Hinrichsen ist der Ansprechpartner viel Glück
Um Alles perfekt zu machen habe ich auch gleich noch eine Luftfederung eingebaut um nich immer am Limmet zu fahren. Der wagen liegt stabiel auch bei starker beladung. Firma Motorfit Herr Hinrichsen ist der Ansprechpartner viel Glück
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21 Aug 2017 11:35 #76
von Gudimann
Gudimann antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Lima-Automatik was ist das und wie schalte ich Sie aus ?
Danke schon jetzt.
Michel
Danke schon jetzt.
Michel
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21 Aug 2017 11:40 #77
von nugget-4711
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nugget-4711 antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Hallo Michel,
die LiMa-Automatik kann man per Hand ausschalten. Links neben dem Armaturenbrett findest Du den Taster zum Ausschalten der Start-Stopp-Automatik. Wenn die Start-Stop-Funktion ausgeschaltet ist, arbeitet die Lichtmaschine immer mit. Das ist normalerweise nicht erwünscht, um Diesel zu sparen. Im Stau nervt das Start-Stopp jedoch meist...
Gruß,
Sascha
die LiMa-Automatik kann man per Hand ausschalten. Links neben dem Armaturenbrett findest Du den Taster zum Ausschalten der Start-Stopp-Automatik. Wenn die Start-Stop-Funktion ausgeschaltet ist, arbeitet die Lichtmaschine immer mit. Das ist normalerweise nicht erwünscht, um Diesel zu sparen. Im Stau nervt das Start-Stopp jedoch meist...
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Sascha
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21 Aug 2017 20:25 #78
von Endtopf
Endtopf antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Wenn ich mich richtig erinnere dient der Schalter zum Ausschalten der Start/Stop Automatik - nicht aber der Lima-Automatik. Hierfür gibt es wohl einen zusätzlichen Schalter, der extra eingebaut werden muss. Hierzu steht in den Aufbaurichtlinien etwas. Allerdings darf die Lima-Automatik wohl nicht dauerhaft deaktiviert sein, da es sonst Probleme mit Euro 5 Grenzwerten gäbe.
So genau hab ich es aber nicht mehr im Kopf... müsste ich auch nachlesen!
Grüße
So genau hab ich es aber nicht mehr im Kopf... müsste ich auch nachlesen!
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22 Aug 2017 01:13 #79
von _Kai_
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_Kai_ antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Die Start/Stop Automatic auszuschalten, schaltet gleichzeitig auch die "intelligente" Batterieladung ab. Nur wie Endtopf schreibt, darf dies nicht Dauerhaft geschen. Daher schaltet sich Start/Stop bei jedem Motorstart auch wieder ein.
Ich habe mir daher zur Angewohnheit gemacht, nach dem Starten direkt dies zu deaktivieren. Siehe auch hierzu:
www.nuggetforum.de/forum/2-allgemeines/7...bau?start=130#162492
Die erwähnte dauerhafte Abschaltung, ist nur für den Sonderfahrzeugbau (Ambulanz, Feierwehr, etc.) gedacht.
Viel Sonne
Kai
Ich habe mir daher zur Angewohnheit gemacht, nach dem Starten direkt dies zu deaktivieren. Siehe auch hierzu:
www.nuggetforum.de/forum/2-allgemeines/7...bau?start=130#162492
Die erwähnte dauerhafte Abschaltung, ist nur für den Sonderfahrzeugbau (Ambulanz, Feierwehr, etc.) gedacht.
Viel Sonne
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22 Aug 2017 10:26 #80
von KTM
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KTM antwortete auf Laden der Bordbatterie - Messreihen Ladezustand
Hallo Zusammen,
meine Erfahrung ist, dass trotz der Deaktivierung von Start/Stop die Lima auch dann deaktiviert wird, wenn die Batterien voll sind.
Das kann man schön so testen:
- Volle Batterien (also Alle!, Aufbau (12.9-13V in der Anzeige) und beide Ford Batterien (ca. 12.7-12.8V laut meiner Messzwiebel))
- Starten und gleich Start/Stop an
- Die Spannung sinkt sofort bei allen Batterien ab.
- Wenn man dann das Licht einschaltet, springt die Lima an und die Batterien gehen auf Erhaltungsspannung von ca. 13.3 bis 13.5 V
Leider ist das gleiche Phänomen (das entladen) zu sehen, wenn ich über Nacht ohne externen Strom gestanden habe und die Wohnraumbatterien z.B. auf bis zu 12.6 runter ist, die Ford Batterien aber immer noch mehr oder minder voll sind. Das heisst, die Wohnraumbatterien werden dann nicht während der Fahrt geladen.
Daher habe ich mir angewöhnt immer zusätzlich zum Start/Stop auch das Licht anzuschalten, dann komme ich immer mit schön vollen Batterien am nächsten Stellplatz an.
Wenn man ohne Licht fährt, sind die Wohnraumbatterien auch nach langer Fahrt und eingeschalteten Start/Stop nicht über 12.7V, was aber auch nicht so schlecht ist…
Wenn man aber mit vollen 13V (nach laden auf dem Campingplatz) losfährt, ist das interessant.
Das sind meine Erfahrungen bisher…
Viele Grüsse,
Matthias
P.S.: Sind die Ford Batteien wirklich AGM? Ich hatte die mal beide raus und nichts davon auf den Aufdrucken entdecken können.
meine Erfahrung ist, dass trotz der Deaktivierung von Start/Stop die Lima auch dann deaktiviert wird, wenn die Batterien voll sind.
Das kann man schön so testen:
- Volle Batterien (also Alle!, Aufbau (12.9-13V in der Anzeige) und beide Ford Batterien (ca. 12.7-12.8V laut meiner Messzwiebel))
- Starten und gleich Start/Stop an
- Die Spannung sinkt sofort bei allen Batterien ab.
- Wenn man dann das Licht einschaltet, springt die Lima an und die Batterien gehen auf Erhaltungsspannung von ca. 13.3 bis 13.5 V
Leider ist das gleiche Phänomen (das entladen) zu sehen, wenn ich über Nacht ohne externen Strom gestanden habe und die Wohnraumbatterien z.B. auf bis zu 12.6 runter ist, die Ford Batterien aber immer noch mehr oder minder voll sind. Das heisst, die Wohnraumbatterien werden dann nicht während der Fahrt geladen.
Daher habe ich mir angewöhnt immer zusätzlich zum Start/Stop auch das Licht anzuschalten, dann komme ich immer mit schön vollen Batterien am nächsten Stellplatz an.
Wenn man ohne Licht fährt, sind die Wohnraumbatterien auch nach langer Fahrt und eingeschalteten Start/Stop nicht über 12.7V, was aber auch nicht so schlecht ist…
Wenn man aber mit vollen 13V (nach laden auf dem Campingplatz) losfährt, ist das interessant.
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Matthias
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