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Anpassung vom Basislager
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15 Feb 2026 16:01 - 15 Feb 2026 16:02 #101
von Eulenspiegel
Viele Grüße Gustav
Nugget L1 HD mit 130 PS und 6 manuellen Gängen, 5 Gurtplätzen, 4 Längsbetten
, 280 Ah LiFePO4 und TTT. Bestellt 01.2022, Basis gebaut 12.2022, Westfalia-Fertigstellung 15.06.2023, Abholung 14.07.2023
Eulenspiegel antwortete auf Anpassung vom Basislager
Moin,
kurz ein paar Worte zu
1. Kreuzverkabelung
2. Victron Energy smart networking
3. Fernzugriff auf die Victron Geräte
Zu 1. Kreuzverkabelung
Ich habe meine beiden LiFePO4-Akkus nun über Kreuz verkabelt. Meine Hoffnung war, dass die Akkus so absolut gleichmäßig geladen und entladen werden. Leider hat sich bei der ersten kurzen Fahrt gezeigt, dass sie weiterhin unsymmetrisch geladen werden (ca. 5 A); auch bei der Entladung wird ein Akku bevorzugt. Der Grund dafür liegt vermutlich in den Fertigungstoleranzen der beiden Batterie-Management-Systeme (BMS).
Zu 2. Victron Energy Smart Networking
Im Zuge der Umverkabelung habe ich zusätzlich einen Smart-Shunt und einen Battery Sense von Victron verbaut. Mit dem Battery Sense lässt sich ein „VE.Smart Networking“-Netzwerk einrichten:
Alle bluetoothfähigen Victron-Geräte können diesem Netzwerk beitreten. Sie erhalten vom Battery Sense die exakte Polspannung und die Akkutemperatur. In den Einstellungen der Ladegeräte (Ladebooster, MPPT) erscheint dadurch ein neuer Menüpunkt.
Hier lässt sich nun festlegen, ab welcher Temperatur die Akkus geladen werden dürfen – ein wichtiger Schutz für LiFePO4-Akkus, die nicht über eine eigene Ladesperre bei Temperaturen unter 0 °C verfügen.
Durch die Übermittlung der Polspannung in Echtzeit gleicht das System Leitungsverluste automatisch aus. Der MPPT muss daher nicht mehr zwingend in der Nähe der Akkus verbaut werden.
Zu 3. Fernzugriff auf die Victron-Geräte
Für den Fernzugriff habe ich ein altes Smartphone mithilfe von TeamViewer konfiguriert.
Steuerndes Handy:
Installation der regulären TeamViewer-App.
Ferngesteuertes Handy (im Nugget): Installation von TeamViewer Host.
Einrichtung:
Beide Geräte müssen im (kostenlosen) TeamViewer-Konto hinterlegt sein.
Die größte Hürde war, auf dem ferngesteuerten Handy die Sicherheitsabfrage zu deaktivieren, ob die „Aufnahme oder Übertragung gestartet werden soll“. Ist das erledigt, kann man von überall via Internet auf das Handy im Nugget zugreifen. So lassen sich die Victron-App oder die App der Akkus starten, Daten auslesen und Einstellungen ändern.
Wichtige Erkenntnis zur Bluetooth-Verbindung:
Bisher dachte ich, dass nur ein Handy gleichzeitig per Bluetooth mit den Victron-Geräten verbunden sein kann. Das stimmt so nicht! Man kann durchaus ein weiteres Gerät koppeln. Es darf lediglich nicht auf mehreren Handys gleichzeitig die Victron-App aktiv im Vordergrund laufen, während man die Koppelung vornimmt. Wird die Bluetooth-PIN auf einem Gerät geändert, muss sie natürlich auch auf dem anderen aktualisiert werden. Sind die Geräte erst einmal gekoppelt, ist die parallele Nutzung der App auf beiden Endgeräten möglich.
kurz ein paar Worte zu
1. Kreuzverkabelung
2. Victron Energy smart networking
3. Fernzugriff auf die Victron Geräte
Zu 1. Kreuzverkabelung
Ich habe meine beiden LiFePO4-Akkus nun über Kreuz verkabelt. Meine Hoffnung war, dass die Akkus so absolut gleichmäßig geladen und entladen werden. Leider hat sich bei der ersten kurzen Fahrt gezeigt, dass sie weiterhin unsymmetrisch geladen werden (ca. 5 A); auch bei der Entladung wird ein Akku bevorzugt. Der Grund dafür liegt vermutlich in den Fertigungstoleranzen der beiden Batterie-Management-Systeme (BMS).
Zu 2. Victron Energy Smart Networking
Im Zuge der Umverkabelung habe ich zusätzlich einen Smart-Shunt und einen Battery Sense von Victron verbaut. Mit dem Battery Sense lässt sich ein „VE.Smart Networking“-Netzwerk einrichten:
Alle bluetoothfähigen Victron-Geräte können diesem Netzwerk beitreten. Sie erhalten vom Battery Sense die exakte Polspannung und die Akkutemperatur. In den Einstellungen der Ladegeräte (Ladebooster, MPPT) erscheint dadurch ein neuer Menüpunkt.
Hier lässt sich nun festlegen, ab welcher Temperatur die Akkus geladen werden dürfen – ein wichtiger Schutz für LiFePO4-Akkus, die nicht über eine eigene Ladesperre bei Temperaturen unter 0 °C verfügen.
Durch die Übermittlung der Polspannung in Echtzeit gleicht das System Leitungsverluste automatisch aus. Der MPPT muss daher nicht mehr zwingend in der Nähe der Akkus verbaut werden.
Zu 3. Fernzugriff auf die Victron-Geräte
Für den Fernzugriff habe ich ein altes Smartphone mithilfe von TeamViewer konfiguriert.
Steuerndes Handy:
Installation der regulären TeamViewer-App.
Ferngesteuertes Handy (im Nugget): Installation von TeamViewer Host.
Einrichtung:
Beide Geräte müssen im (kostenlosen) TeamViewer-Konto hinterlegt sein.
Die größte Hürde war, auf dem ferngesteuerten Handy die Sicherheitsabfrage zu deaktivieren, ob die „Aufnahme oder Übertragung gestartet werden soll“. Ist das erledigt, kann man von überall via Internet auf das Handy im Nugget zugreifen. So lassen sich die Victron-App oder die App der Akkus starten, Daten auslesen und Einstellungen ändern.
Wichtige Erkenntnis zur Bluetooth-Verbindung:
Bisher dachte ich, dass nur ein Handy gleichzeitig per Bluetooth mit den Victron-Geräten verbunden sein kann. Das stimmt so nicht! Man kann durchaus ein weiteres Gerät koppeln. Es darf lediglich nicht auf mehreren Handys gleichzeitig die Victron-App aktiv im Vordergrund laufen, während man die Koppelung vornimmt. Wird die Bluetooth-PIN auf einem Gerät geändert, muss sie natürlich auch auf dem anderen aktualisiert werden. Sind die Geräte erst einmal gekoppelt, ist die parallele Nutzung der App auf beiden Endgeräten möglich.
Viele Grüße Gustav
Nugget L1 HD mit 130 PS und 6 manuellen Gängen, 5 Gurtplätzen, 4 Längsbetten
Letzte Änderung: 15 Feb 2026 16:02 von Eulenspiegel.
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15 Feb 2026 16:09 #102
von Eulenspiegel
Viele Grüße Gustav
Nugget L1 HD mit 130 PS und 6 manuellen Gängen, 5 Gurtplätzen, 4 Längsbetten
, 280 Ah LiFePO4 und TTT. Bestellt 01.2022, Basis gebaut 12.2022, Westfalia-Fertigstellung 15.06.2023, Abholung 14.07.2023
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Eulenspiegel antwortete auf Anpassung vom Basislager
Viele Grüße Gustav
Nugget L1 HD mit 130 PS und 6 manuellen Gängen, 5 Gurtplätzen, 4 Längsbetten
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15 Apr 2026 21:11 - 16 Mai 2026 09:14 #103
von Eulenspiegel
Viele Grüße Gustav
Nugget L1 HD mit 130 PS und 6 manuellen Gängen, 5 Gurtplätzen, 4 Längsbetten
, 280 Ah LiFePO4 und TTT. Bestellt 01.2022, Basis gebaut 12.2022, Westfalia-Fertigstellung 15.06.2023, Abholung 14.07.2023
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Eulenspiegel antwortete auf Anpassung vom Basislager
Moin,
das Basislager hat einen neuen Bodenbelag bekommen.
Fake-Teak aus EVA-Schaum , 6 mm dick. Es ist sozusagen die Budget-Variante des Cloudpad-Belags – qualitativ aber bestimmt nicht auf demselben Level.
Da der EVA-Schaum mit einer selbstklebenden Rückseite ausgestattet ist und ich ihn nicht in den Nugget kleben wollte, habe ich auf den selbstklebenden Rücken eine nicht dehnfähige Stoffbahn geklebt.
Da die verfügbare EVA-Bahn nicht ausreicht, um den Belag in einem Stück zu verlegen, musste gestückelt werden: in der Küche ein schmaler Streifen auf der Seite vom Kühlschrank (nicht im Laufbereich) und vor der Bank.
Vor der Bank ist der Belag in vier Teilstücke aufgeteilt: Zwei Streifen über den Schienen, ein Stück zwischen den Schienen und ein Teilstück an der Wand hinter dem Fahrersitz. Damit diese kleinen Stücke nicht verrutschen, habe ich den Stoffrücken mit flüssigem Latex bestrichen – ein Tipp aus dem Forum. Zusätzlich sind die Teilstücke unter die Plastikabdeckung vom Übergang zum Fahrerhaus gesteckt.
Um die Stückelung optisch möglichst unsichtbar zu machen, sollte man die Schnitte direkt entlang der schwarzen Fugen führen.
Pros:
Das Laufgefühl ist sehr angenehm.
Der EVA-Schaum bietet eine gute Isolierung.
Die Optik hat es mir angetan.
Cons:
Das Material ist sehr empfindlich gegenüber spitzen oder scharfen Gegenständen.
Verschüttete Flüssigkeiten fließen vermutlich direkt über die Fugen ab und verschwinden unter dem Fußboden.
Die Probleme hat man mit dem Cloudpad-Belag aber wohl auch.
Ich bin gespannt wie lange der hält.
Bei Materialkosten von gerade einmal 60 € war es mir den Versuch definitiv wert.
das Basislager hat einen neuen Bodenbelag bekommen.
Fake-Teak aus EVA-Schaum , 6 mm dick. Es ist sozusagen die Budget-Variante des Cloudpad-Belags – qualitativ aber bestimmt nicht auf demselben Level.
Da der EVA-Schaum mit einer selbstklebenden Rückseite ausgestattet ist und ich ihn nicht in den Nugget kleben wollte, habe ich auf den selbstklebenden Rücken eine nicht dehnfähige Stoffbahn geklebt.
Da die verfügbare EVA-Bahn nicht ausreicht, um den Belag in einem Stück zu verlegen, musste gestückelt werden: in der Küche ein schmaler Streifen auf der Seite vom Kühlschrank (nicht im Laufbereich) und vor der Bank.
Vor der Bank ist der Belag in vier Teilstücke aufgeteilt: Zwei Streifen über den Schienen, ein Stück zwischen den Schienen und ein Teilstück an der Wand hinter dem Fahrersitz. Damit diese kleinen Stücke nicht verrutschen, habe ich den Stoffrücken mit flüssigem Latex bestrichen – ein Tipp aus dem Forum. Zusätzlich sind die Teilstücke unter die Plastikabdeckung vom Übergang zum Fahrerhaus gesteckt.
Um die Stückelung optisch möglichst unsichtbar zu machen, sollte man die Schnitte direkt entlang der schwarzen Fugen führen.
Pros:
Das Laufgefühl ist sehr angenehm.
Der EVA-Schaum bietet eine gute Isolierung.
Die Optik hat es mir angetan.
Cons:
Das Material ist sehr empfindlich gegenüber spitzen oder scharfen Gegenständen.
Verschüttete Flüssigkeiten fließen vermutlich direkt über die Fugen ab und verschwinden unter dem Fußboden.
Die Probleme hat man mit dem Cloudpad-Belag aber wohl auch.
Ich bin gespannt wie lange der hält.
Bei Materialkosten von gerade einmal 60 € war es mir den Versuch definitiv wert.
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Letzte Änderung: 16 Mai 2026 09:14 von Eulenspiegel.
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