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14 Jan 2024 08:39 #61
von Chili
Wir haben die originale Westfalia Innenisolierung. Die ist passgenau und isoliert prima. Und man muss nichts extra kleben oder sowas. Ankletten: fertig.
Dass da irgendwas "unten durchweht" kann ich nicht nachvollziehen.
Sie passt auch problemlos auf die Matratze unter das Dach.
Wermutstropfen: sie muss immer abgenommen werden und kann nicht dranbleiben.
Eine Isolierung, die dranbleiben kann, müsste SEHR viel dünner sein, könnte aber in der Übergangszeit reichen.
Nur: wo finde ich diese Thais?
Knaus BoxLife 630 ME
vormals:
2023er Nugget Plus AD; 150PS Automatik;
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umgebaut auf LiFePo4
Chili antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
Die Adresse gibt es nicht. Und auch Google bringt mich nicht weiter mit "Thais".Ich habe heute die Innenisolierung von thaissi.com in unserem Nugget AD Plus angebracht.
Wir haben die originale Westfalia Innenisolierung. Die ist passgenau und isoliert prima. Und man muss nichts extra kleben oder sowas. Ankletten: fertig.
Dass da irgendwas "unten durchweht" kann ich nicht nachvollziehen.
Sie passt auch problemlos auf die Matratze unter das Dach.
Wermutstropfen: sie muss immer abgenommen werden und kann nicht dranbleiben.
Eine Isolierung, die dranbleiben kann, müsste SEHR viel dünner sein, könnte aber in der Übergangszeit reichen.
Nur: wo finde ich diese Thais?
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14 Jan 2024 09:44 #62
von Eulenspiegel
Viele Grüße Gustav
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Eulenspiegel antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
Viele Grüße Gustav
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14 Jan 2024 10:49 - 20 Mai 2025 10:50 #63
von gregory1968
gregory1968 antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
Ja genau die ist es. Fa Thais SL aus Spanien. Ich möchte die Westfalia Innendämmung auch durchaus loben, eine solide Lösung. Eben nur das Platzproblem. Wir waren bei Kälte und starkem Wind unterwegs und da kam es doch unten kalt durch in der Nacht. Ich erhoffe mir, dass dies mit einer unten ebenfalls fixierten Isolierung besser ist. Wenn ich es testen konnte, berichte ich wieder, wie sich die spanische Lösung im Vergleich schlägt.
Update: Ich konnte das Innenzelt ausprobieren bei Wind, Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Es isoliert vielleicht nicht ganz so gut gegen Kälte wie die Lösung von Westfalia. Allerdings würde ich behaupten, dass es besser gegen Wind schützt, weil es auch unten mit Klettband fixiert ist. Das Einklappen des Daches gestaltet sich kaum schwieriger als ohne Innendämmung. Ich muss ohnehin jedes Mal beim Schließen des Daches einmal raus und hinten ein Stück heraushängendes Dachzelt hineinstopfen, bevor ich ganz zumachen kann, das hat sich nicht verändert und bleibt auch ganz schön nervig für ein Auto in dieser Preisklasse. Bei den Konkurrenzmodellen klappt das ja offenbar besser. Ich bin aber insgesamt froh, mich für diese Lösung einer Innendämmung entschieden zu haben, weil mir abnehmbare Lösungen einfach zu anstrengend sind und platzraubend.
Nach einem weiteren Jahr mit der Thais Dämmung bin ich noch immer zufrieden, allerdings spann die Dämmung in den Ecken, vor allem im Bereich der Hecktür und das Klettband hat sich dadurch zum Teil gelöst, es stört mich aber noch nicht genug für eine Reparatur. Auch ist der weiße Stoff fleckenanfällig, vor allem im Bereich des Verschlusses. Für ein richtiges Wintercamping im Norden wird diese Lösung wohl nicht reichen, da würde ich evtl. die Westfalia Dämmung noch davorsetzen, das Bett oben ist ja breit genug. Bis dahin komme ich gut so klar.
Update: Ich konnte das Innenzelt ausprobieren bei Wind, Regen und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Es isoliert vielleicht nicht ganz so gut gegen Kälte wie die Lösung von Westfalia. Allerdings würde ich behaupten, dass es besser gegen Wind schützt, weil es auch unten mit Klettband fixiert ist. Das Einklappen des Daches gestaltet sich kaum schwieriger als ohne Innendämmung. Ich muss ohnehin jedes Mal beim Schließen des Daches einmal raus und hinten ein Stück heraushängendes Dachzelt hineinstopfen, bevor ich ganz zumachen kann, das hat sich nicht verändert und bleibt auch ganz schön nervig für ein Auto in dieser Preisklasse. Bei den Konkurrenzmodellen klappt das ja offenbar besser. Ich bin aber insgesamt froh, mich für diese Lösung einer Innendämmung entschieden zu haben, weil mir abnehmbare Lösungen einfach zu anstrengend sind und platzraubend.
Nach einem weiteren Jahr mit der Thais Dämmung bin ich noch immer zufrieden, allerdings spann die Dämmung in den Ecken, vor allem im Bereich der Hecktür und das Klettband hat sich dadurch zum Teil gelöst, es stört mich aber noch nicht genug für eine Reparatur. Auch ist der weiße Stoff fleckenanfällig, vor allem im Bereich des Verschlusses. Für ein richtiges Wintercamping im Norden wird diese Lösung wohl nicht reichen, da würde ich evtl. die Westfalia Dämmung noch davorsetzen, das Bett oben ist ja breit genug. Bis dahin komme ich gut so klar.
Letzte Änderung: 20 Mai 2025 10:50 von gregory1968.
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20 Mai 2025 20:10 #64
von Schmitti
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Schmitti antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
Westfalia vs. Project Camper
Hallo Nugget-Gemeinde,
ich plane, eine Innenisolierung für mein Aufstelldach (Nugget L1) zu kaufen und schwanke zwischen dem Westfalia Isotherm-Set (Klett, ca. 496 €) und der Project Camper Isolierung (Magnete, ca. 810 €).
Westfalia kommt mir etwas wohnlicher vor, aber die passgenauen Fenster bei Project Camper punkten an der Stelle.
Meine Sorge beim Westfalia-Set ist, dass die Klettbefestigung den Faltenbalg langfristig ausfransen oder beschädigen könnte.
Hat jemand Langzeiterfahrungen damit? Gibt es sichtbare Abnutzungen am Stoff?
Wie schneidet die Project Camper Isolierung im Vergleich ab? Vielleicht hat sie noch weitere Vorteile außer der Magnetbefestigung. Die finde ich sehr ansprechend.
Vielen Dank für eure Erfahrungen!
Hallo Nugget-Gemeinde,
ich plane, eine Innenisolierung für mein Aufstelldach (Nugget L1) zu kaufen und schwanke zwischen dem Westfalia Isotherm-Set (Klett, ca. 496 €) und der Project Camper Isolierung (Magnete, ca. 810 €).
Westfalia kommt mir etwas wohnlicher vor, aber die passgenauen Fenster bei Project Camper punkten an der Stelle.
Meine Sorge beim Westfalia-Set ist, dass die Klettbefestigung den Faltenbalg langfristig ausfransen oder beschädigen könnte.
Hat jemand Langzeiterfahrungen damit? Gibt es sichtbare Abnutzungen am Stoff?
Wie schneidet die Project Camper Isolierung im Vergleich ab? Vielleicht hat sie noch weitere Vorteile außer der Magnetbefestigung. Die finde ich sehr ansprechend.
Vielen Dank für eure Erfahrungen!
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- Moesi
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16 Sep 2025 22:38 - 16 Sep 2025 23:09 #65
von Moesi
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
Nugget AD | 185 PS / Automat | EZ 11/2021 | mit AHK | Warmwasser | Mobilantenne und Funkgerät für 70cm bis 80m (Amateurfunk)
Wollte eigentlich nur einen VW-Bus mit Tisch, Standheizung und Kaffemaschine und bin über Umwege zum Nugget gekommen
Moesi antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
Vielen Dank für die hilfreichen Tips hier!
Habe aus obigem Link das THAIS Innenzelt direkt nach Liechtenstein bestellt.
Danach kam eine Mail, ich soll bitte ein paar Bilder meiner Fenster schicken, damit die passen. Es gibt wohl verschiedene.
Nachdem ich die Bilder geschickt habe, gings knapp eine Woche und das erstaunlich kleine Päckchen war vor meiner Haustür...
Weils grad nicht regnet und die Temperaturen fürs Klebeband noch hoch genug sind, wollte ich das Innenzelt unbedingt heute montieren.
Hab darum in einer Nachtaktion in knapp 1.5 Stunden (alleine) alles nach Eurer Anleitung montiert. Ging recht gut.
Als Reinigunsmittel habe ich nix besseres als Wundbenzin gefunden. Das ging aber abgesehen vom Geruch gut.
Bei knapp 17°C Aussentemperatur hält das Klettband Bombenfest (ja, bei kalten Temperaturen kann man Klebeband vergessen).
Löcher für die Spannbänder habe ich auch noch keine und in den hinteren Ecken fehlen unten auch mir gut 5cm. Ist aber kein Problem, wenns dort durch den kleinen Spalt ein bisschen zieht. Viel kritischer ist meiner Meinung nach die Fahrzeug-Vorderseite wo beim Schlafen meine Füsse sind. Dort kommt die Standheizung kaum hin.
Hauptproblem bei der Montage war meine "Bauchmuskulatur". Als 120kg-Mann hat man im vorderen Teil ein bisschen Mühe mit der Bewegugsfreiheit beim Kleben und Kletten (nicht alles geht mit hochgeklapptem Bett von unten). Aber mit einer Weile üben und nach zahlreichen Rauch- und Fluchpausen gings dann am Ende doch recht gut und es sieht jetzt schon ordentlich aus.
Das Zuklappen des Dachs ging auch mit dem auf der Matratze liegendem Fallnetz und einer dicken Decke recht gut. Habe das hintere Spannband durch die Fenster des Innenzelts gezogen. Vorne geht das Innenzelt durch das Dreieck zwischen dem unteren und oberen Teil des Spannbands.
Die Seitenteile und das hintere Teil fasse ich durch die halb geöffneten Innenfenster und rolle sie vorsichtig und ziehe sie rein.
Habe bis jetzt erst etwa fünf mal in meinem Nugget übernachtet. Die bisher kälteste Nacht war etwa 13°C. Mit nur einer Decke hatte ich trotz Standheizung ein bisschen kühl bei den Füssen. Denke, dass das jetzt mit dem Innenzelt einiges besser wird. Hab für kalte Nächte zusätzlich einen guten Schlafsack gekauft.
Während der Hitzewellen im vergangenen Monat hatte ich auch Probleme mit der Sonneneinstrahlung. Hoffe durch die zusätzliche Isolation auch hier auf eine leichte Verbesserung.
Werde dieses Jahr sicher noch ein paar Nächte im Bus verbringen. Weniger als Camper, aber bei Funkanlässen und für Funkversuche in den Bergen (bin Funkamateur und habe eine Funkanlage im Nugget).
Werde über meine Erfahrungen mit dem Innenzelt berichten.
Habe aus obigem Link das THAIS Innenzelt direkt nach Liechtenstein bestellt.
Danach kam eine Mail, ich soll bitte ein paar Bilder meiner Fenster schicken, damit die passen. Es gibt wohl verschiedene.
Nachdem ich die Bilder geschickt habe, gings knapp eine Woche und das erstaunlich kleine Päckchen war vor meiner Haustür...
Weils grad nicht regnet und die Temperaturen fürs Klebeband noch hoch genug sind, wollte ich das Innenzelt unbedingt heute montieren.
Hab darum in einer Nachtaktion in knapp 1.5 Stunden (alleine) alles nach Eurer Anleitung montiert. Ging recht gut.
Als Reinigunsmittel habe ich nix besseres als Wundbenzin gefunden. Das ging aber abgesehen vom Geruch gut.
Bei knapp 17°C Aussentemperatur hält das Klettband Bombenfest (ja, bei kalten Temperaturen kann man Klebeband vergessen).
Löcher für die Spannbänder habe ich auch noch keine und in den hinteren Ecken fehlen unten auch mir gut 5cm. Ist aber kein Problem, wenns dort durch den kleinen Spalt ein bisschen zieht. Viel kritischer ist meiner Meinung nach die Fahrzeug-Vorderseite wo beim Schlafen meine Füsse sind. Dort kommt die Standheizung kaum hin.
Hauptproblem bei der Montage war meine "Bauchmuskulatur". Als 120kg-Mann hat man im vorderen Teil ein bisschen Mühe mit der Bewegugsfreiheit beim Kleben und Kletten (nicht alles geht mit hochgeklapptem Bett von unten). Aber mit einer Weile üben und nach zahlreichen Rauch- und Fluchpausen gings dann am Ende doch recht gut und es sieht jetzt schon ordentlich aus.
Das Zuklappen des Dachs ging auch mit dem auf der Matratze liegendem Fallnetz und einer dicken Decke recht gut. Habe das hintere Spannband durch die Fenster des Innenzelts gezogen. Vorne geht das Innenzelt durch das Dreieck zwischen dem unteren und oberen Teil des Spannbands.
Die Seitenteile und das hintere Teil fasse ich durch die halb geöffneten Innenfenster und rolle sie vorsichtig und ziehe sie rein.
Habe bis jetzt erst etwa fünf mal in meinem Nugget übernachtet. Die bisher kälteste Nacht war etwa 13°C. Mit nur einer Decke hatte ich trotz Standheizung ein bisschen kühl bei den Füssen. Denke, dass das jetzt mit dem Innenzelt einiges besser wird. Hab für kalte Nächte zusätzlich einen guten Schlafsack gekauft.
Während der Hitzewellen im vergangenen Monat hatte ich auch Probleme mit der Sonneneinstrahlung. Hoffe durch die zusätzliche Isolation auch hier auf eine leichte Verbesserung.
Werde dieses Jahr sicher noch ein paar Nächte im Bus verbringen. Weniger als Camper, aber bei Funkanlässen und für Funkversuche in den Bergen (bin Funkamateur und habe eine Funkanlage im Nugget).
Werde über meine Erfahrungen mit dem Innenzelt berichten.
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
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Wollte eigentlich nur einen VW-Bus mit Tisch, Standheizung und Kaffemaschine und bin über Umwege zum Nugget gekommen
Letzte Änderung: 16 Sep 2025 23:09 von Moesi.
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29 Sep 2025 01:36 - 29 Sep 2025 02:23 #66
von Moesi
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
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Moesi antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
Kurzer Update:
Um mein oben beschriebenes THAIS Innenzelt und auch die Standheizung mal gründlich zu testen, habe ich in der Nacht von Freitag auf Samstag das schlechte Wetter ausgenützt und habe auf dem Stellplatz im Malbun (Fürstentum Liechtenstein) auf etwa 1600 m.ü.M neben einem Skilift übernachtet.
In der Nacht regnete es. Zwischendurch hat es auch ein bisschen geschneit. Es ging ein leichter Wind. Die Temperatur ging am frühen Morgen auf ca. 2-3°C runter. Fenster konnte ich bei Regen und Wind mit eingezogener Markise keinen Spalt öffnen, sonst hätte es reingeregnet. Weil das THAIS Innenzelt die Zwangsentlüftung oben komplett überdeckt, habe ich beim hinteren Fenster den Reisverschluss auf der ganzen Breite geöffnet, um eine Entlüftung zu ermöglichen:
Ich habe die Standheizung auf 20°C eingestellt und sass den ganzen Abend mit hochgeklapptem Dach und Bett am Tisch und habe an Laptop und Funkgerät gearbeitet. Dabei wars angenehm warm. Nur an den Füssen wars manchmal ein bisschen kühl, da ich nur Socken trug und noch keinen Teppich habe.
Mein CO2 Messgerät auf dem Tisch hat in der Zeit etwa 1600ppm angezeigt. Bei leicht geöffnetem Fenster gings unter 1000 runter und wenn ich mich im Bus bewegt habe, gings auf maximal 2000ppm. Das ist schon ein bisschen hoch, aber glaub noch nicht dramatisch. Zuhause lüfte ich spätestens ab 1000 ppm / CO2.
Geschlafen habe ich dann mit laufender Standheizung (20°C) im oberen Bett in einem neuen Schlafsack. Dabei wars wohlig warm. Absolut kein Problem bei ca 3°C, Regen und leichtem Wind.
Am Morgen sah ich dann, dass die Frontscheibe hinter der mit den Saugnäpfen befestigten Original-Isolation/Sichtschutzfolie (wie heisst das Teil?) durch die Kondensation trotz der improvisierten Zwangslüftung doch sehr nass wurde. Auch wenn die Tropfen mit einem Microfasertuch leicht zu entfernen waren, möchte ich das noch verbessern:
- Damit ich auch bei Regen die Seitenscheiben der Fahrerkabine öffnen kann, werde ich wohl die Lüftungsgitter für die Seitenfenster bestellen. Dort möchte ich für den Sommer auch noch 12V Ventilatoren drauf schrauben... (Bericht wird folgen... oder hat das schon jemand gemacht?)
- Ein bisschen wird sicher der Sichtschutz - Vorhang helfen, den ich heute hinter den Fahrersitzen montiert habe (Bericht folgt). Wenn der Vorhang den Wohraum vom Fahreraum trennt und vorne ein Fenster leicht geöffnet, oder ein Lüftungsgitter am Fenster montiert ist, dürfte die Kondensation an der Frontscheibe einiges besser werden.
- Ein warmer Teppich mindestens unter dem Tisch dürfte gegen kalte Füsse helfen.... es sei denn, man will dauernd Schuhe tragen.
Alles in allem hat mein Nugget mit dem THAIS Innenzelt den ersten "Wintertest" gut bestanden. Fühle mich nun einigermassen wintersicher (Ende Oktober muss ich auf ca 1300 m.ü.M schlafen und Freitag bis Montag werde ich in der Westschweiz sein. Darum wollte ich das erst testen).
Ebenfalls beruhigt hat mich, dass die Standheizung (laut Plakette am Türrahmen eine AIRTRONIC M 3D Plus) auch ohne den "Höhenumbau" auf 1600m noch tadellos funktioniert hat. Werde den Umbau aber vermutlich doch machen, weil ich für diverse Funkanlässe auf über 1900m hoch fahren werde.
Habe auf jeden Fall unten im Tal die Standheizung nochmal 30 Minuten laufen lassen, um den Brenner zu entrussen. Das soll ja nach Höheneinsätzen nötig sein.... suche da aber immer noch nach Informationen, weil das Thema für mich auch neu ist.
Das Zuklappen des Aufstelldachs ist mit dem ständig montierten Innenzelt etwas kniffeliger als ohne Innenzelt. Man muss das äussere Zelt durch die geöffneten Fenster des Innenzelts hinein ziehen. Wie ich die Spanngummis montiert habe, habe ich im oberen Post beschrieben. Mit ein bisschen Übung geht das Zuklappen fast gleich gut, wie ohne Innenzelt. Bin bisher mit dem THAIS-Innenzelt sehr zufrieden.
Um mein oben beschriebenes THAIS Innenzelt und auch die Standheizung mal gründlich zu testen, habe ich in der Nacht von Freitag auf Samstag das schlechte Wetter ausgenützt und habe auf dem Stellplatz im Malbun (Fürstentum Liechtenstein) auf etwa 1600 m.ü.M neben einem Skilift übernachtet.
In der Nacht regnete es. Zwischendurch hat es auch ein bisschen geschneit. Es ging ein leichter Wind. Die Temperatur ging am frühen Morgen auf ca. 2-3°C runter. Fenster konnte ich bei Regen und Wind mit eingezogener Markise keinen Spalt öffnen, sonst hätte es reingeregnet. Weil das THAIS Innenzelt die Zwangsentlüftung oben komplett überdeckt, habe ich beim hinteren Fenster den Reisverschluss auf der ganzen Breite geöffnet, um eine Entlüftung zu ermöglichen:
Ich habe die Standheizung auf 20°C eingestellt und sass den ganzen Abend mit hochgeklapptem Dach und Bett am Tisch und habe an Laptop und Funkgerät gearbeitet. Dabei wars angenehm warm. Nur an den Füssen wars manchmal ein bisschen kühl, da ich nur Socken trug und noch keinen Teppich habe.
Mein CO2 Messgerät auf dem Tisch hat in der Zeit etwa 1600ppm angezeigt. Bei leicht geöffnetem Fenster gings unter 1000 runter und wenn ich mich im Bus bewegt habe, gings auf maximal 2000ppm. Das ist schon ein bisschen hoch, aber glaub noch nicht dramatisch. Zuhause lüfte ich spätestens ab 1000 ppm / CO2.
Geschlafen habe ich dann mit laufender Standheizung (20°C) im oberen Bett in einem neuen Schlafsack. Dabei wars wohlig warm. Absolut kein Problem bei ca 3°C, Regen und leichtem Wind.
Am Morgen sah ich dann, dass die Frontscheibe hinter der mit den Saugnäpfen befestigten Original-Isolation/Sichtschutzfolie (wie heisst das Teil?) durch die Kondensation trotz der improvisierten Zwangslüftung doch sehr nass wurde. Auch wenn die Tropfen mit einem Microfasertuch leicht zu entfernen waren, möchte ich das noch verbessern:
- Damit ich auch bei Regen die Seitenscheiben der Fahrerkabine öffnen kann, werde ich wohl die Lüftungsgitter für die Seitenfenster bestellen. Dort möchte ich für den Sommer auch noch 12V Ventilatoren drauf schrauben... (Bericht wird folgen... oder hat das schon jemand gemacht?)
- Ein bisschen wird sicher der Sichtschutz - Vorhang helfen, den ich heute hinter den Fahrersitzen montiert habe (Bericht folgt). Wenn der Vorhang den Wohraum vom Fahreraum trennt und vorne ein Fenster leicht geöffnet, oder ein Lüftungsgitter am Fenster montiert ist, dürfte die Kondensation an der Frontscheibe einiges besser werden.
- Ein warmer Teppich mindestens unter dem Tisch dürfte gegen kalte Füsse helfen.... es sei denn, man will dauernd Schuhe tragen.
Alles in allem hat mein Nugget mit dem THAIS Innenzelt den ersten "Wintertest" gut bestanden. Fühle mich nun einigermassen wintersicher (Ende Oktober muss ich auf ca 1300 m.ü.M schlafen und Freitag bis Montag werde ich in der Westschweiz sein. Darum wollte ich das erst testen).
Ebenfalls beruhigt hat mich, dass die Standheizung (laut Plakette am Türrahmen eine AIRTRONIC M 3D Plus) auch ohne den "Höhenumbau" auf 1600m noch tadellos funktioniert hat. Werde den Umbau aber vermutlich doch machen, weil ich für diverse Funkanlässe auf über 1900m hoch fahren werde.
Habe auf jeden Fall unten im Tal die Standheizung nochmal 30 Minuten laufen lassen, um den Brenner zu entrussen. Das soll ja nach Höheneinsätzen nötig sein.... suche da aber immer noch nach Informationen, weil das Thema für mich auch neu ist.
Das Zuklappen des Aufstelldachs ist mit dem ständig montierten Innenzelt etwas kniffeliger als ohne Innenzelt. Man muss das äussere Zelt durch die geöffneten Fenster des Innenzelts hinein ziehen. Wie ich die Spanngummis montiert habe, habe ich im oberen Post beschrieben. Mit ein bisschen Übung geht das Zuklappen fast gleich gut, wie ohne Innenzelt. Bin bisher mit dem THAIS-Innenzelt sehr zufrieden.
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
Nugget AD | 185 PS / Automat | EZ 11/2021 | mit AHK | Warmwasser | Mobilantenne und Funkgerät für 70cm bis 80m (Amateurfunk)
Wollte eigentlich nur einen VW-Bus mit Tisch, Standheizung und Kaffemaschine und bin über Umwege zum Nugget gekommen
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29 Sep 2025 02:23 - 29 Sep 2025 02:25 #67
von geta
Nugget Plus AD 2022, 185 PS, Automatik, "Komplettausstattung", Strom-autark: Votronic-Booster 70 A, 300 Wp Wattstunde-Solar, 2.500 Watt Solartronic Wechselrichter an 300 Ah BullTron LiFePO4 plus Büttner StandByLader Pro (lädt die Ford Batterien mit). Gas nie benutzt, da mit Induktion gekocht wird.
geta antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
Danke Moesi, für den schönen Bericht.
Die Lüftungsgitter mit 12 Volt-Ventilatoren haben schon einige (auch ich).
Deren Metall-Insektenschutz-Gitter von Hülsberg (z.B. zu kaufen bei LilaBusShop) sind etwas zu großmaschig, so dass es Sinn macht, darüber noch ein feinmaschigeres (Kunststoff-)Gitter zu kleben.
Für die Stromversorgung, die angeblich nicht über die Türelektrik möglich ist, so der Ford-KFZ-Elektriker-Meister, der mir meine Nugget-Elektrik optimiert hat, habe ich in beide B-Säulen 12-Volt-Anschluss-Dosen einbauen lassen.
Wichtig dabei ist dann allerdings, dass zwischen dem Anschlusskabel an der B-Säule und den 12-Volt-Ventilatoren eine Steckverbindung existiert, denn die muss man lösen, bevor man die Tür öffnet.
Idealerweise sollte die Stromversorgung der Lüftungsgitter-Ventilatoren aber aus der Tür-Stromversorgung (Schiebefenster-Elektrik?) abgezweigt werden, falls das doch möglich ist.
Zusätzlich sind die ClimAir-Windabweiser sehr empfehlenswert, die den Nugget "passiv" durchlüften. In fast allen Fällen reichen diese bei mir aus. Die Fenster auf Fahrer- und Beifahrerseite werden nachts einen Spalt geöffnet, was bei uns (zwei Personen) völlig für die Durchlüftung und Entfeuchtung ausreicht.
Die "aktiven" Lüftungsgitter mit Ventilatoren setzen wir nur ein, wenn es SEHR heiß ist, also bei Nachttemperaturen von z.B. 25 Grad, was zum Glück noch selten ist, oder bei Temperaturen von 30 Grad und mehr tagsüber, während wir auf Wanderungen sind.
Als Ventilatoren habe ich die fast geräuschlosen Noctuna-12-Volt-Lüfter gewählt. Diese gibt es mit verschiedenen Umdrehungszahlen und für diese gibt es zusätzlich nochmals Gummi-Isolatoren, um eventuelle Vibrationen zu mildern.
Diese Ventilatoren habe ich übrigens auch in Kombination mit einem Tür-Lüftungsgitter für die Kühlbox-Kühlelemente-Entlüftung eingesetzt.
Zu all diesen Themen – Lüftungsgitter, in diese eingebaute Ventilatoren, ClimAir, Entfeuchtung, Kühlbox-Ventilatoren – findest du verschiedene Beiträge hier im Forum.
Gerhard
Die Lüftungsgitter mit 12 Volt-Ventilatoren haben schon einige (auch ich).
Deren Metall-Insektenschutz-Gitter von Hülsberg (z.B. zu kaufen bei LilaBusShop) sind etwas zu großmaschig, so dass es Sinn macht, darüber noch ein feinmaschigeres (Kunststoff-)Gitter zu kleben.
Für die Stromversorgung, die angeblich nicht über die Türelektrik möglich ist, so der Ford-KFZ-Elektriker-Meister, der mir meine Nugget-Elektrik optimiert hat, habe ich in beide B-Säulen 12-Volt-Anschluss-Dosen einbauen lassen.
Wichtig dabei ist dann allerdings, dass zwischen dem Anschlusskabel an der B-Säule und den 12-Volt-Ventilatoren eine Steckverbindung existiert, denn die muss man lösen, bevor man die Tür öffnet.
Idealerweise sollte die Stromversorgung der Lüftungsgitter-Ventilatoren aber aus der Tür-Stromversorgung (Schiebefenster-Elektrik?) abgezweigt werden, falls das doch möglich ist.
Zusätzlich sind die ClimAir-Windabweiser sehr empfehlenswert, die den Nugget "passiv" durchlüften. In fast allen Fällen reichen diese bei mir aus. Die Fenster auf Fahrer- und Beifahrerseite werden nachts einen Spalt geöffnet, was bei uns (zwei Personen) völlig für die Durchlüftung und Entfeuchtung ausreicht.
Die "aktiven" Lüftungsgitter mit Ventilatoren setzen wir nur ein, wenn es SEHR heiß ist, also bei Nachttemperaturen von z.B. 25 Grad, was zum Glück noch selten ist, oder bei Temperaturen von 30 Grad und mehr tagsüber, während wir auf Wanderungen sind.
Als Ventilatoren habe ich die fast geräuschlosen Noctuna-12-Volt-Lüfter gewählt. Diese gibt es mit verschiedenen Umdrehungszahlen und für diese gibt es zusätzlich nochmals Gummi-Isolatoren, um eventuelle Vibrationen zu mildern.
Diese Ventilatoren habe ich übrigens auch in Kombination mit einem Tür-Lüftungsgitter für die Kühlbox-Kühlelemente-Entlüftung eingesetzt.
Zu all diesen Themen – Lüftungsgitter, in diese eingebaute Ventilatoren, ClimAir, Entfeuchtung, Kühlbox-Ventilatoren – findest du verschiedene Beiträge hier im Forum.
Gerhard
Nugget Plus AD 2022, 185 PS, Automatik, "Komplettausstattung", Strom-autark: Votronic-Booster 70 A, 300 Wp Wattstunde-Solar, 2.500 Watt Solartronic Wechselrichter an 300 Ah BullTron LiFePO4 plus Büttner StandByLader Pro (lädt die Ford Batterien mit). Gas nie benutzt, da mit Induktion gekocht wird.
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29 Sep 2025 03:12 - 29 Sep 2025 03:15 #68
von Moesi
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Vielen Dank Gerhard
Auch für den Link. Habe die Gitter und Windabweiser grad bestellt. Mit etwas Glück bekomme ich die noch vor der Abreise in die Westschweiz.
Die Ventilatoren wollte ich eigentlich der Einfachheit halber, einzeln zuschalt- und umpolbar beim Zigarettenanzünderstecker oben über der Seitentüre einstecken...ev. mit Temperaturregler.... aber mit Deinem Post hast Du mir grad einige interessante Ideen für ein Winterprojekt geliefert! Werde dann im passenden Thread darüber berichten.
Vielen Dank!
Auch für den Link. Habe die Gitter und Windabweiser grad bestellt. Mit etwas Glück bekomme ich die noch vor der Abreise in die Westschweiz.
Die Ventilatoren wollte ich eigentlich der Einfachheit halber, einzeln zuschalt- und umpolbar beim Zigarettenanzünderstecker oben über der Seitentüre einstecken...ev. mit Temperaturregler.... aber mit Deinem Post hast Du mir grad einige interessante Ideen für ein Winterprojekt geliefert! Werde dann im passenden Thread darüber berichten.
Vielen Dank!
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
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29 Sep 2025 20:51 #69
von Jümey
Nugget AD Bj 2020, weiß, 130PS,
78l Frischwasser
Jümey antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
Mit einem Verschluss genau dieser Zwangslüftung - Klettband, Moosband.. (ja, es kommen jetzt wieder welche die sagen, man muss bei laufender Heizung das Fenster aufmachen) und einem Trocknerschlauch, der die Warmluft vom vorderen Auslass nach hinten bringt darf ich bei minus 5 Grad die Heizung nicht zu hoch stellen - ohne Isolierung... Ich sage, die Zwangslüftung ist wegen der Gasheizung. Aber zugegeben, da habe ich Strümpfe an.
Nugget AD Bj 2020, weiß, 130PS,
78l Frischwasser
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29 Sep 2025 21:30 - 29 Sep 2025 21:35 #70
von Moesi
Sonst ist massive Kondenswasserbildung an der Windschutzscheibe das kleinste Problem: Irgendwann wird ohne Lüftung der CO2 und CO Gehalt zu hoch und der Sauerstoffgehalt zu tief...
Die Idee mit der Zwangsentlüftung ganz oben ist gut. Dort sollte durch den Kamineffekt ein wenig warme oben Luft ausströmen, ohne dass von oben kalte Luft entgegen strömt. Dann bleibts oben einigermassen warm. Die kalte Frischluft kommt irgendwo unten rein und mischt sich mit der warmen Luft der Standheizung.
Schade ist, dass die Standheizung nur als reine Umluftheizung ausgelegt ist. Wenn die (regelbar) ein wenig Frischluft ansaugen würde, wäre in meinen Augen alles viel einfacher.
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
Nugget AD | 185 PS / Automat | EZ 11/2021 | mit AHK | Warmwasser | Mobilantenne und Funkgerät für 70cm bis 80m (Amateurfunk)
Wollte eigentlich nur einen VW-Bus mit Tisch, Standheizung und Kaffemaschine und bin über Umwege zum Nugget gekommen
Moesi antwortete auf Innenzelt / Innenisolierung AD
nein, es braucht immer ein bisschen Zirkulation, wo verbrauchte und feuchte Luft raus kann und dafür irgendwo frische Luft reinkommt... Ich sage, die Zwangslüftung ist wegen der Gasheizung...
Sonst ist massive Kondenswasserbildung an der Windschutzscheibe das kleinste Problem: Irgendwann wird ohne Lüftung der CO2 und CO Gehalt zu hoch und der Sauerstoffgehalt zu tief...
Die Idee mit der Zwangsentlüftung ganz oben ist gut. Dort sollte durch den Kamineffekt ein wenig warme oben Luft ausströmen, ohne dass von oben kalte Luft entgegen strömt. Dann bleibts oben einigermassen warm. Die kalte Frischluft kommt irgendwo unten rein und mischt sich mit der warmen Luft der Standheizung.
Schade ist, dass die Standheizung nur als reine Umluftheizung ausgelegt ist. Wenn die (regelbar) ein wenig Frischluft ansaugen würde, wäre in meinen Augen alles viel einfacher.
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
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Wollte eigentlich nur einen VW-Bus mit Tisch, Standheizung und Kaffemaschine und bin über Umwege zum Nugget gekommen
Letzte Änderung: 29 Sep 2025 21:35 von Moesi.
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