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Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
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26 Jan 2021 00:09 #41
von Naplus
Gruß Markus > Meine Umbauten <
Ehemals Nugget Plus HD, 185PS, Automatik, MJ 2021
Naplus antwortete auf Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
Hallo,
ist bei uns ja ähnlich. Auch im Winter wird das Fahrzeug regelmäßig, gern und ausgiebig bewegt. Der Weg ist da Ziel lautet das Motto und wir freuen uns auf den Nugget Plus. Dazu haben wir für unsern N+ einen festen Garagenplatz mit Steckdose angemietet, so dass Aufladung während ggf. etwas längerer Standzeiten keinerlei Probleme bereitet.
Die Strategie zur Verbesserung der Energieversorgung schaut deshalb bei mir folgendermaßen aus:
Im ersten Schritt wird gerade der Ladebooster 1212-50 und ein 600W Sinus-Wechselrichter von Büttner eingebaut. Den brauchen wir ich für E-Bike Akkuladung und Laptop.
Der nächste Schritt wird der Austausch der AGM gegen LiFeP04 werden. Das wird die große 200Ah Lösung als Untersitzversion von Liontron werden, das Maximum also was geht.
Das AGM-Ladegerät werde ich belassen und die Westfalia-Anlage somit nicht ändern. Entweder wir haben Landstrom am Campingplatz oder wir sind 3 bis 4 Tage ohne Zugriff auf Landstrom unterwegs, fahren dann aber auch zwischendurch mal. Das dürfte selbst im Winter ohne Problem funktionieren.
Solar war natürlich auch eine Überlegung. Ich habe mich aber dagegen entschieden, obwohl ich eigentlich sehr angetan davon bin und schon entsprechende hochwertige Anlage entworfen und realisiert habe. Die Flächen auf den Nugget Plus Hochdach geben aber einfach keine brauchbare Lösung her bzw. sind dann im Verhältnis zum Nutzen viel zu teuer.
Der Platz hinten zwischen den Hochdachfenstern ist für SAT (Selfsat Snipe 4) reserviert. Bleibt also nur vorn. Die extreme Dach-Krümmung, noch dazu über 2 Achsen, macht eine dauerhafte, zuverlässige Lösung mit aufgeklebten Flexmodulen zum hohen Risiko. Dazu kommt die Wetter- und Stellplatzabhängigkeit.
Deshalb die Entscheidung, Kosten und Aufwand lieber in einen LiFePO4-Ausbau zu stecken und die nutzbare Kapazität der Borbatterien ganz wesentlich zu erhöhen. Dazu die Möglichkeit zu haben relativ schnell über den Ladebooster bei der Fahrt wieder Vollladen zu können.
Gerade bei LiFePo4 arbeitet der Ladebooster mit entsprechender Kennlinie höchst effizient, da er mit voller Ladeleistung bis zur Vollladung arbeitet. Das ist bei AGM aufgrund der Ladekurve halt ganz anders. Im Vergleich bracht man min. die doppelte Ladezeit, um dann weniger als die Hälfte nutzbare Kapazität zu erhalten.Der Gewichtsvorteil der LiFePO4 von 50% gegenüber der AGM sollte dann auch noch erwähnt werden.
Mal sehen, ob sich alles so bewehrt wie gedacht.
ist bei uns ja ähnlich. Auch im Winter wird das Fahrzeug regelmäßig, gern und ausgiebig bewegt. Der Weg ist da Ziel lautet das Motto und wir freuen uns auf den Nugget Plus. Dazu haben wir für unsern N+ einen festen Garagenplatz mit Steckdose angemietet, so dass Aufladung während ggf. etwas längerer Standzeiten keinerlei Probleme bereitet.
Die Strategie zur Verbesserung der Energieversorgung schaut deshalb bei mir folgendermaßen aus:
Im ersten Schritt wird gerade der Ladebooster 1212-50 und ein 600W Sinus-Wechselrichter von Büttner eingebaut. Den brauchen wir ich für E-Bike Akkuladung und Laptop.
Der nächste Schritt wird der Austausch der AGM gegen LiFeP04 werden. Das wird die große 200Ah Lösung als Untersitzversion von Liontron werden, das Maximum also was geht.
Das AGM-Ladegerät werde ich belassen und die Westfalia-Anlage somit nicht ändern. Entweder wir haben Landstrom am Campingplatz oder wir sind 3 bis 4 Tage ohne Zugriff auf Landstrom unterwegs, fahren dann aber auch zwischendurch mal. Das dürfte selbst im Winter ohne Problem funktionieren.
Solar war natürlich auch eine Überlegung. Ich habe mich aber dagegen entschieden, obwohl ich eigentlich sehr angetan davon bin und schon entsprechende hochwertige Anlage entworfen und realisiert habe. Die Flächen auf den Nugget Plus Hochdach geben aber einfach keine brauchbare Lösung her bzw. sind dann im Verhältnis zum Nutzen viel zu teuer.
Der Platz hinten zwischen den Hochdachfenstern ist für SAT (Selfsat Snipe 4) reserviert. Bleibt also nur vorn. Die extreme Dach-Krümmung, noch dazu über 2 Achsen, macht eine dauerhafte, zuverlässige Lösung mit aufgeklebten Flexmodulen zum hohen Risiko. Dazu kommt die Wetter- und Stellplatzabhängigkeit.
Deshalb die Entscheidung, Kosten und Aufwand lieber in einen LiFePO4-Ausbau zu stecken und die nutzbare Kapazität der Borbatterien ganz wesentlich zu erhöhen. Dazu die Möglichkeit zu haben relativ schnell über den Ladebooster bei der Fahrt wieder Vollladen zu können.
Gerade bei LiFePo4 arbeitet der Ladebooster mit entsprechender Kennlinie höchst effizient, da er mit voller Ladeleistung bis zur Vollladung arbeitet. Das ist bei AGM aufgrund der Ladekurve halt ganz anders. Im Vergleich bracht man min. die doppelte Ladezeit, um dann weniger als die Hälfte nutzbare Kapazität zu erhalten.Der Gewichtsvorteil der LiFePO4 von 50% gegenüber der AGM sollte dann auch noch erwähnt werden.
Mal sehen, ob sich alles so bewehrt wie gedacht.
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26 Jan 2021 08:28 - 26 Jan 2021 09:29 #42
von galli
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aktuell VW T6.1 Kombi DSG , Camperprojekt 2 ....., davor 2 AD-Nuggets, BJ13 125PS und BJ10 140PS
galli antwortete auf Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
Wobei diese leichgewichtig platzsparende LifePo4 Lösung schon ein erheblicher Kostenbrocken ist.
Ich hatte sowas 2014 (als die erste Gel bereits zu schwächeln began) auch in Erwägung gezogen. Länger autark sein bei weniger Bordgewicht! Am Ende holte ich Preise ein und da war dann der Mehrnutzen in keinem Verhältnis mehr zu den Gesamtkosten.
So kam es, dass ich die Serienelektrik weder mit Booster noch mit anderem Akkutyp verändert habe, sondern ich wählte lediglich eine kleines 80W Solarpanel, fest verbaut mit einfachem PWM Laderegler als Ergänzung.
Fest um es auch mal vergessen zu können. Es passiert mir sehr oft, dass ich z. B. Vormittags im Schatten parke, gar nicht an Solarertrag denke(n möchte) , dem Auto aber später ungeplant die Sonne aufs Dach scheint wenn ich gar nicht am Auto bin um was anzustöpseln. .... Das läppert sich im Solarertrag, und eine festverbaute nimmt alles automatisch mit, das Faltmodul aber nicht....
Für unseren Strombedarf hat sich die preiswerte Ergänzung um ein Solarpanel als viel besser erwiesen wie gedacht. Ich musste unterwegs 5 Jahre lang nie mehr an den Landstrom! Selbst bei schattigen Stellplätzen....ein wenig Erhaltungsladung bringt auch das diffuse Licht verschatteter Orte.
Wichtiger war es dennoch auf die Verbraucher zu achten (die linke Kühlboxseite nie in die pralle Sonne parken, sondern vorzugsweise vor eine CP-Hecke z. B. Denn so Dinge wie KS die ganze Saison nonstop durchlaufenlassen habe ich nicht gemacht, und damit wäre die kleine Lösung auch überfordert gewesen.
Was ich in Bezug auf Boostereinbau mit meinem Erfahrungsbericht vermitteln will ist:
Wer seinen autarken Strombedarf mit Umsicht (und nicht allzu üppiger Reserve) veranschlagt, kommt mit sehr preiswerten Ergänzungen u. U. sehr weit, ohne in die aufeinander abgestimmte Bordelektrik einzugreifen
(Lima - Ladesteuerung/Trennung - Akkutyp - Verdrahtung)
Für den neuen Euro 6d mache ich es trotz Selbstausbau ganz ähnlich. Die werkseitig bestellte elektrik wird nicht verändert. Die mitbestellte Luftstandheizung beinhaltet eine AGM Bordbatterie und ein Steuergerat, was genau das macht was ich will.
Trennung von der Starterbatterie im Stand und Zusammenschalten erst NACH Motorstart. (das konnte der Nugget ab 2007 nicht mehr)
Die AGM wird bei mir mit 90ah eher klein, deswegen werde ich wieder eine feste Solarerhaltung ergänzen, dann reicht das zu 95% (und für die restlichen 5% gibts den Zündschlüssel)
Auf einen fest verbauten Landstromanschluss verzichte ich ganz, den brauchte ich beim Nugget nur zuhause. Da tut es ein mobiles Ladegerät für den Winter.....
Gruß galli
Ich hatte sowas 2014 (als die erste Gel bereits zu schwächeln began) auch in Erwägung gezogen. Länger autark sein bei weniger Bordgewicht! Am Ende holte ich Preise ein und da war dann der Mehrnutzen in keinem Verhältnis mehr zu den Gesamtkosten.
So kam es, dass ich die Serienelektrik weder mit Booster noch mit anderem Akkutyp verändert habe, sondern ich wählte lediglich eine kleines 80W Solarpanel, fest verbaut mit einfachem PWM Laderegler als Ergänzung.
Fest um es auch mal vergessen zu können. Es passiert mir sehr oft, dass ich z. B. Vormittags im Schatten parke, gar nicht an Solarertrag denke(n möchte) , dem Auto aber später ungeplant die Sonne aufs Dach scheint wenn ich gar nicht am Auto bin um was anzustöpseln. .... Das läppert sich im Solarertrag, und eine festverbaute nimmt alles automatisch mit, das Faltmodul aber nicht....
Für unseren Strombedarf hat sich die preiswerte Ergänzung um ein Solarpanel als viel besser erwiesen wie gedacht. Ich musste unterwegs 5 Jahre lang nie mehr an den Landstrom! Selbst bei schattigen Stellplätzen....ein wenig Erhaltungsladung bringt auch das diffuse Licht verschatteter Orte.
Wichtiger war es dennoch auf die Verbraucher zu achten (die linke Kühlboxseite nie in die pralle Sonne parken, sondern vorzugsweise vor eine CP-Hecke z. B. Denn so Dinge wie KS die ganze Saison nonstop durchlaufenlassen habe ich nicht gemacht, und damit wäre die kleine Lösung auch überfordert gewesen.
Was ich in Bezug auf Boostereinbau mit meinem Erfahrungsbericht vermitteln will ist:
Wer seinen autarken Strombedarf mit Umsicht (und nicht allzu üppiger Reserve) veranschlagt, kommt mit sehr preiswerten Ergänzungen u. U. sehr weit, ohne in die aufeinander abgestimmte Bordelektrik einzugreifen
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Für den neuen Euro 6d mache ich es trotz Selbstausbau ganz ähnlich. Die werkseitig bestellte elektrik wird nicht verändert. Die mitbestellte Luftstandheizung beinhaltet eine AGM Bordbatterie und ein Steuergerat, was genau das macht was ich will.
Trennung von der Starterbatterie im Stand und Zusammenschalten erst NACH Motorstart. (das konnte der Nugget ab 2007 nicht mehr)
Die AGM wird bei mir mit 90ah eher klein, deswegen werde ich wieder eine feste Solarerhaltung ergänzen, dann reicht das zu 95% (und für die restlichen 5% gibts den Zündschlüssel)
Auf einen fest verbauten Landstromanschluss verzichte ich ganz, den brauchte ich beim Nugget nur zuhause. Da tut es ein mobiles Ladegerät für den Winter.....
Gruß galli
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26 Jan 2021 08:51 #43
von Michael123
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Michael123 antwortete auf Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
Wie schon erwähnt ist auf dem Nugget+ HD mit der 2 Fenster Lösung keine Dachfläche vorhanden, die eine vernünftige Solarlösung ermöglicht. Es kommt praktisch nur das teure 80W Modul von Büttner in Frage. Dazu noch die Montagewinkel von Sascha und ein vernünftiger Laderegler , dann bin ich schon bei 600€ ohne Montage.
Im Winter und im Schatten habe ich dann immer noch keinen Strom.
Klar ist eine Lithiumbatterie mit 1.000€ teurer aber sie hat mehr nutzbare Kapazität, ist leichter, hält länger, lädt schneller...da amortisiert sie sich schon mit dem ersten fälligen AGM Batteriewechsel wenn man sie Solarkosten dazurechnet.
Die Ladung über das bordeigene Ladegerät sehe ich nicht als Problem an sodass ich auch keine Notwendigkeit sehe, hier an der Serienelektronik irgendetwas zu ändern.
Einen Ladebooster sehe ich aufgrund der Westfalia Fehlkonstruktion mit dem Trennrelais für beide Lösungen als erforderlich an, zumindest bei Euro6.
Sobald meine AGM Batterien schwächeln, werde ich auch über eine Lithiumbatterie nachdenken.
Im Winter und im Schatten habe ich dann immer noch keinen Strom.
Klar ist eine Lithiumbatterie mit 1.000€ teurer aber sie hat mehr nutzbare Kapazität, ist leichter, hält länger, lädt schneller...da amortisiert sie sich schon mit dem ersten fälligen AGM Batteriewechsel wenn man sie Solarkosten dazurechnet.
Die Ladung über das bordeigene Ladegerät sehe ich nicht als Problem an sodass ich auch keine Notwendigkeit sehe, hier an der Serienelektronik irgendetwas zu ändern.
Einen Ladebooster sehe ich aufgrund der Westfalia Fehlkonstruktion mit dem Trennrelais für beide Lösungen als erforderlich an, zumindest bei Euro6.
Sobald meine AGM Batterien schwächeln, werde ich auch über eine Lithiumbatterie nachdenken.
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26 Jan 2021 09:37 - 26 Jan 2021 09:43 #44
von galli
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aktuell VW T6.1 Kombi DSG , Camperprojekt 2 ....., davor 2 AD-Nuggets, BJ13 125PS und BJ10 140PS
galli antwortete auf Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
Als Set für nicht mal die Hälfte mit 100W z. B. hier
In Einzelkomponenten und mit nur 80W findet man das flexible Modul im Einkauf auch noch günstiger.. funktionierte trotzdem....
Und die krumme Fläche vorn am Dach vom N+ ist doch gut geeignet für eine flexible Lösung...und ja, man kann es auch reversibel aufkleben
In Einzelkomponenten und mit nur 80W findet man das flexible Modul im Einkauf auch noch günstiger.. funktionierte trotzdem....
Und die krumme Fläche vorn am Dach vom N+ ist doch gut geeignet für eine flexible Lösung...und ja, man kann es auch reversibel aufkleben
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26 Jan 2021 09:49 #45
von Michael123
N+ 2018, 170 PS Automatik
Michael123 antwortete auf Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
Danke für den Tipp, leider habe ich weniger als 500 mm Breite Platz zwischen den Fenstern im Hochdach. Habe bisher nur das Büttner Modul gefunden, was längen- und breitemäßig passen würde.
Die Fläche vor dem Dach ist nach vorne gebogen und auch zur Seite. Glaube nicht, dass man da faltenfrei ein flexibles Modul aufkleben kann. Der Biegeradius wäre auch schon ausserhalb der Spezifikation vieler Module...
Die Fläche vor dem Dach ist nach vorne gebogen und auch zur Seite. Glaube nicht, dass man da faltenfrei ein flexibles Modul aufkleben kann. Der Biegeradius wäre auch schon ausserhalb der Spezifikation vieler Module...
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26 Jan 2021 13:43 - 26 Jan 2021 13:45 #46
von elbil
Custom 310 L1 HD 155 PS, EZ 2/2016. Ab 10/2024 Custom 320 L1 HD Limited Last Edition Blue Metallic 150 PS Automatik, 145Ah LiFePO4 Victron Orion-Tr DC-DC charger (Booster), Votronic Standby-Charger Pro, 120W Solartasche
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elbil antwortete auf Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
Hallo,
hier mal die Daten von meinem Liontron 100Ah Akku direkt aus dem Batteriemanagement (BMS) mit der App „Xiaoxiang BMS“ per Bluetooth ausgelesen. Es handelt sich um die Originalwerte, wie sie von Liontron bei Auslieferung eingestellt sind. Ich habe keine Änderung vorgenommen.
Was hier auffällt ist, dass 100% Ladung bei einer Zellenspannung von 3,35V (*4=13,4V) angezeigt werden, obwohl „Zellenspannung voll geladen“ mit 3,550V (*4=14,2V) angegeben ist.
Die „Spannung bei 80% Kapazität“ beträgt genau diese 3,35V. D. h. Der Akku ist eigentlich nur zu ca. 80% seiner Gesamtkapazität aufgeladen und das Nachladen wird ab hier unterbunden.
Das ist auch gut so, denn bei zu hohen Ladezuständen über längere Zeit tritt bei LiFeO4 Akkus eine schnellere Alterung ein.
Dieses Verhalten lässt sich im BMS über den Wert „Zyklische Kapazität“ einstellen. In meinem Fall steht dieser auf 80Ah, d.h. bei ca. 100Ah Gesamtkapazität sind das genau 80%.
Möchte man die max. Kapazität des Akkus erhalten, so ist der Wert entsprechend heraufzusetzen.
Meine Erfahrungen mit LiFeO4 sind bisher nur positiv. Vor allem wenn man kleinere Dauerverbraucher wie GPS-Ortung, Standheizungs-Fernsteuerung und auch die Standheizung selbst im Winter betreiben will sind die Standard Bleibatterien ohne ständig am Netz zu sein schnell am Ende. Ich habe übrigens nichts an der Nugget Ladetechnik geändert und verwende auch keinen Booster.
Viele Grüße
Mario
hier mal die Daten von meinem Liontron 100Ah Akku direkt aus dem Batteriemanagement (BMS) mit der App „Xiaoxiang BMS“ per Bluetooth ausgelesen. Es handelt sich um die Originalwerte, wie sie von Liontron bei Auslieferung eingestellt sind. Ich habe keine Änderung vorgenommen.
Was hier auffällt ist, dass 100% Ladung bei einer Zellenspannung von 3,35V (*4=13,4V) angezeigt werden, obwohl „Zellenspannung voll geladen“ mit 3,550V (*4=14,2V) angegeben ist.
Die „Spannung bei 80% Kapazität“ beträgt genau diese 3,35V. D. h. Der Akku ist eigentlich nur zu ca. 80% seiner Gesamtkapazität aufgeladen und das Nachladen wird ab hier unterbunden.
Das ist auch gut so, denn bei zu hohen Ladezuständen über längere Zeit tritt bei LiFeO4 Akkus eine schnellere Alterung ein.
Dieses Verhalten lässt sich im BMS über den Wert „Zyklische Kapazität“ einstellen. In meinem Fall steht dieser auf 80Ah, d.h. bei ca. 100Ah Gesamtkapazität sind das genau 80%.
Möchte man die max. Kapazität des Akkus erhalten, so ist der Wert entsprechend heraufzusetzen.
Meine Erfahrungen mit LiFeO4 sind bisher nur positiv. Vor allem wenn man kleinere Dauerverbraucher wie GPS-Ortung, Standheizungs-Fernsteuerung und auch die Standheizung selbst im Winter betreiben will sind die Standard Bleibatterien ohne ständig am Netz zu sein schnell am Ende. Ich habe übrigens nichts an der Nugget Ladetechnik geändert und verwende auch keinen Booster.
Viele Grüße
Mario
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07 Feb 2021 14:30 - 07 Feb 2021 14:36 #47
von SwissBüssli
🇨🇭 | Nugget+HD 2019FL, Chroma Blau, 170PS, Automat, Solar 80Wp, Wechselrichter 600W mit Netzumschalter für 230V Steckdosen, Maxxfan, CamperNet, Danhag FS, ETON LS
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SwissBüssli antwortete auf Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
Hallo Zusammen
Nachdem ich mit Blue-Battery von _Kai_ ausgiebige Test gemacht haben, kann ich die Frage des Themenerstellers eindeutig mit NEIN beantworten!
1. Die Batterien über Nacht mit Landstrom voll geladen
2. Mit einem Keramikheizlüfter (Wechselrichter) die Bordbatterien bis nahe an die Entladegrenze entladen
3. Bei der Fahrt zeigte sich, dass die Batterien konstant mit 40-60A geladen werden. Und zwar durchgehend, egal ob im Stau, auf der Autobahn, aufwärts oder abwärts. Die viel beschriebenen "Tricks" mit dem Start-Stop-Schalter, resp. dem Abblendlicht sind weder nötig noch hat dies irgendeinen Einfluss.
4. Die Ladung erfolgt unterbruchslos mit über 40A bis die Batterien voll sind (nicht mehr auf dem Screenshot). Hierzu muss ich noch gestehen, dass ich mit Anleitung aus diesem Forum die Batterieladung via Forscan auf 100% korrigiert habe.
Somit ist ein Ladebooster nicht nur unnötig, er würde die Ladung sogar noch verlangsamen. Ganz abgesehen vom elektrotechnisch etwas abenterulichem Einbau.
Bitte beachten: dies gilt für den Ford Nugget Plus, Baujahr 2019 Facelift. Offenbar hat Ford beim Lademanagement tatsächlich Fortschritte gemacht...
Vielleicht noch eine interessante Beobachtung, die ich mir nicht erklären kann: Die Starterbatterie hatte während den Fahrten konstant ein Spannung von ca. 14.5V. Die Bordbatterien hatten während der gesamten Ladung eine Spannung von ca. 13.7V. Die beiden Messungen sind kalibriert und stimmen +/-0,1A.
PS1: Blue Battery habe ich am Pluspol der Bordbatterie angeschlossen. Am Minuspol wurde der Wechselrichter nicht mitgemessen, weil der wohl am Masseanschluss beim Fahrersitz angeschlossen ist (durch fFH). Mir erscheint der Anschluss am Pluspol übrigens auch wesentlich einfacher realisierbar.
PS2. Die Solarzellen haben beim aktuellen Wetter keinen Einfluss...
Nachdem ich mit Blue-Battery von _Kai_ ausgiebige Test gemacht haben, kann ich die Frage des Themenerstellers eindeutig mit NEIN beantworten!
1. Die Batterien über Nacht mit Landstrom voll geladen
2. Mit einem Keramikheizlüfter (Wechselrichter) die Bordbatterien bis nahe an die Entladegrenze entladen
3. Bei der Fahrt zeigte sich, dass die Batterien konstant mit 40-60A geladen werden. Und zwar durchgehend, egal ob im Stau, auf der Autobahn, aufwärts oder abwärts. Die viel beschriebenen "Tricks" mit dem Start-Stop-Schalter, resp. dem Abblendlicht sind weder nötig noch hat dies irgendeinen Einfluss.
4. Die Ladung erfolgt unterbruchslos mit über 40A bis die Batterien voll sind (nicht mehr auf dem Screenshot). Hierzu muss ich noch gestehen, dass ich mit Anleitung aus diesem Forum die Batterieladung via Forscan auf 100% korrigiert habe.
Somit ist ein Ladebooster nicht nur unnötig, er würde die Ladung sogar noch verlangsamen. Ganz abgesehen vom elektrotechnisch etwas abenterulichem Einbau.
Bitte beachten: dies gilt für den Ford Nugget Plus, Baujahr 2019 Facelift. Offenbar hat Ford beim Lademanagement tatsächlich Fortschritte gemacht...
Vielleicht noch eine interessante Beobachtung, die ich mir nicht erklären kann: Die Starterbatterie hatte während den Fahrten konstant ein Spannung von ca. 14.5V. Die Bordbatterien hatten während der gesamten Ladung eine Spannung von ca. 13.7V. Die beiden Messungen sind kalibriert und stimmen +/-0,1A.
PS1: Blue Battery habe ich am Pluspol der Bordbatterie angeschlossen. Am Minuspol wurde der Wechselrichter nicht mitgemessen, weil der wohl am Masseanschluss beim Fahrersitz angeschlossen ist (durch fFH). Mir erscheint der Anschluss am Pluspol übrigens auch wesentlich einfacher realisierbar.
PS2. Die Solarzellen haben beim aktuellen Wetter keinen Einfluss...
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Letzte Änderung: 07 Feb 2021 14:36 von SwissBüssli.
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07 Feb 2021 15:55 - 07 Feb 2021 16:20 #48
von Bodo Busfahrer
Seit 03/21 Nugget+ HD polarsilber, 185 PS, Automatik, 17'' Borbet, Brink Ahk, und dann noch einiges vor aus dem Forum 🚙. Zuvor Marco Polo Horizon 2018.
Bodo Busfahrer antwortete auf Macht der Einbau eines Votronic Booster VCC 1212-30 auch bei Euro 6 Sinn ?
Hi fent,
klasse vielen Dank für die Analyse
klasse vielen Dank für die Analyse
Seit 03/21 Nugget+ HD polarsilber, 185 PS, Automatik, 17'' Borbet, Brink Ahk, und dann noch einiges vor aus dem Forum 🚙. Zuvor Marco Polo Horizon 2018.
Letzte Änderung: 07 Feb 2021 16:20 von Bodo Busfahrer. Grund: Erweiterung
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07 Feb 2021 16:21 #49
von Naplus
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@fent - Hierzu muss ich noch gestehen, dass ich mit Anleitung aus diesem Forum die Batterieladung via Forscan auf 100% korrigiert habe.
Klar, bei Änderung der Ladung auf 100% liegen andere Voraussetzzungen vor. Problem ist hat der Eingriff in die Elektronik und Änderung der WLTP-Abnahmevoraussetzungen. Die Einstellung ist für den Betrieb des Fahrzeugs nicht vorgesehen. Ich bin mir da einfach unsicher, welche Folgen das haben kann. Der Booster dagegen ist legal betreibbar und hat den Vorteil, dass er mit Ladekennlinien für verschiedene Batterietypen ausgestattet ist. Bei Umstellung auf LiFePo4 ist das ein Vorteil.
Klar, bei Änderung der Ladung auf 100% liegen andere Voraussetzzungen vor. Problem ist hat der Eingriff in die Elektronik und Änderung der WLTP-Abnahmevoraussetzungen. Die Einstellung ist für den Betrieb des Fahrzeugs nicht vorgesehen. Ich bin mir da einfach unsicher, welche Folgen das haben kann. Der Booster dagegen ist legal betreibbar und hat den Vorteil, dass er mit Ladekennlinien für verschiedene Batterietypen ausgestattet ist. Bei Umstellung auf LiFePo4 ist das ein Vorteil.
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07 Feb 2021 17:12 #50
von SwissBüssli
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...das ist natürlich Ansichtssache. Die 100%-Einstellung wurde schon von vielen Forumsmitgliedern eingerichet, ohne dass es dabei je Probleme gegeben hat. Ist ja irgendwie verständlich, denn es gibt Millionen von Autos, die immer die Batterien auf 100% laden. Die Trickserei mit den 80% ist ja erst seit wenigen Jahren in Mode gekommen.
Aus meiner Sicht ist der Booster-Einbau ein wesentlich gröberer Eingriff in die Fahzeugelektronik, denn letztendlich muss ein fremdes Gerät die Ford-Steuerung zu einem Ladevorgang überlisten.
Bei der Installationsanleitung von Votronic ist das Kleingedruckte (Seite 8) durchaus interessant: "Variante 1: Kann Notfalls auch mit Klemme 15 verbunden werden, jedoch kann die Starterbatterie dann irrtümlich bei stehendem Montor STARK entlanden werden".
Variante 2: Die Spannungssteuerung, also ohne D+ (den es nicht gibt) und ohne Klemme 15 ist für Euro6 Motoren audrücklich nicht zugelassen.
Also genau genommen gibt es für die Euro6-Motoren keine "saubere" Installation des Ladeboosters.
Nun, jeder wie er mag. Für mich ist die Verstellung auf 100% eine einfache Sache, mit der die Batterien ohne weitere Installationen in kürzester Zeit voll geladen werden.
Aus meiner Sicht ist der Booster-Einbau ein wesentlich gröberer Eingriff in die Fahzeugelektronik, denn letztendlich muss ein fremdes Gerät die Ford-Steuerung zu einem Ladevorgang überlisten.
Bei der Installationsanleitung von Votronic ist das Kleingedruckte (Seite 8) durchaus interessant: "Variante 1: Kann Notfalls auch mit Klemme 15 verbunden werden, jedoch kann die Starterbatterie dann irrtümlich bei stehendem Montor STARK entlanden werden".
Variante 2: Die Spannungssteuerung, also ohne D+ (den es nicht gibt) und ohne Klemme 15 ist für Euro6 Motoren audrücklich nicht zugelassen.
Also genau genommen gibt es für die Euro6-Motoren keine "saubere" Installation des Ladeboosters.
Nun, jeder wie er mag. Für mich ist die Verstellung auf 100% eine einfache Sache, mit der die Batterien ohne weitere Installationen in kürzester Zeit voll geladen werden.
🇨🇭 | Nugget+HD 2019FL, Chroma Blau, 170PS, Automat, Solar 80Wp, Wechselrichter 600W mit Netzumschalter für 230V Steckdosen, Maxxfan, CamperNet, Danhag FS, ETON LS
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