Asienreise: Fragen über Fragen...
- pocoloco76
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@ Lacki: Danke für den Tip. Schau mich da mal um...
Nugget - EZ 03/2011 - HD - 140 PS - Frost-Weiß - Solaranlage - Klappbett
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- Hausmeister09
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Also meiner hat auch noch keine 30.000km auf der Uhr!!
Und Beulen in den Ganzjahresreifen hat er auch nicht!
Gruss Rudi
Aus Gesundheitlichen Jetzt mehr Power Ford Kuga mit 186 PS Automatik und Weinsberg Cara Two 390 QD Damit es schneller zum Kastlhof geht.
Wir werden aber den Forum trotzdem treu bleiben!
Und wenn wir dürfen und können sind wir auch Mal auf einen Nugget Treffen dabei!
ST-Info 93 über PN
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- diehoelle
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Ich schließe mich der Meinung vom Norge weitgehend an!
Ich würde auch eher einen guten eingefahrenen Gebrauchten nehmen als einen neuwertigen mit wenig Km.
Meiner hat jetzt so 120.000 km weg und ich habe keine Sorgen hinsichtlich Motor oder Fahrwerk . Vorher hatten wir das alte Modell vor Bj. 2000 mit weit mehr KM und auch keine Motor Probleme. Bei bestimmten Modellen kann es ein Motorschadenrisiko geben, diese würde ich eher umgehen, vor allen wenn wenig gelaufen.
Die üblichen Sachen die passieren können, werden in diesen Ländern sicher auch problemlos und billiger gemacht, falls nötig.
Neben Reifen, Bremsen, Radlager, Batterie/ Elektrik, Filterwechsel und Öl auch Schäden an der Karosserie (durch andere
Wichtig ist eher, sich mal mit den häufiger im Forum genannten Ausfällen zu beschäftigen, sodass man sich im Falle des Falles auch meist selber helfen kann, z.B.: Turboschlauch ab, Motorkontrolllampe wegen Kaltlaufregler etc. an, Fehlermeldungen Standheizung, Reifengefahr Hangkok, .
Ein gewisses Maß an Werkzeug, Starthilfekabel, Abschleppseil sollte entsprechend auch vorhanden sein und die Solaranlage obligatorisch.
Hört sich jetzt fast an, als ob der Transit anfällig sein müsste.
Das ist aber nicht so, man sollte trotzdem gewappnet sein. Bei anderen Modellen gibt es ggf. zusätzliche Sachen die häufiger auftreten können, auch bei VW, Mercedes oder japanischen Pickups.
Allrad ist zwar nett, aber ggf. auch teuer in Anschaffung und Reparatur. Da kann man sich lieber, falls wirklich irgendwann ein oder zweimal nötig von einem netten LKW oder Traktor Fahrer für einen sicher kleinen Obulus raus ziehen lassen!
Und das wichtigste: Eine Simkarte mit vernünftigen Datendurchsatz auch in diesen Ländern, sodass Du jederzeit hier im Forum Fragen platzieren kanst, die sicher wie immer schnell beantwortet werden;-)
Euroline Bj.96 ab 2003, dann BJ. 04.2007 HD, Silber, 130PS,, 02.2016 - 11.2022 EuraMobil Terrestra 650 EB, seit 12.2022 Bürstner TD 690 Harmony Line
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- Tangomenia
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also wenn ich mir das so anschaue, welche Strecke bei Deinem Vorhaben zu absolvieren ist, kann ich nur sagen: Alle Achtung!
Finanziell scheinst Du ja ganz gut gebettet zu sein, wenn Du in Erwägung ziehst, diese Tour als Privatmann mit einem Neuwagen durchzuziehen und das überwiegend alleine. Ich möchte ja nicht pessimistisch sein, aber bist Du fest davon überzeugt, eine derartige Tour in Deutschland mit Auto zu beenden? Ich persönlich hätte da so meine Bedenken, wenn ich mir das eine oder andere Land so anschaue – auch was meine Person selbst angeht. Aber darum geht es in diesen Thread ja nicht…
Von der Seite her, würde ich eher auf einen Wagen aus den 90ziger mit wenig Kilometer zurückgreifen. Der Motor ist super robust, an Ersatzteile kommst Du wahrscheinlich auch in diesen Ländern relativ gut dran und eine rote Plakette stört die Menschen in Usbekistan und Co wahrscheinlich recht wenig. Und einen entscheidenden Faktor hat die Sache noch: Im Zweifel kannst Du den Wagen auch irgendwo stehen lassen und mit dem Flieger zurückkommen – auch mit Fahrrad.
Grüße aus Köln
Hotti
HD - Bj 99 - Feuerrot - 2,5 TD 86 PS- Krodinger Aluminium-Heckbox black - Markise - Heki Midi - 3 ltr. Theme - 215er Bereifung Alu 15 Zoll -Rueckfahrkamera - 80 Watt Solar - 2 x 100 Ah Lifepo plus Ecoflow 768 Ah LifePo 4 plus 2 100 Solarpanel (mobil) - Tempomat von Waeco nachgerüstet
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- pocoloco76
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@ Hotti: Ich glaube, wenn man pessimistisch an so eine Tour rangeht, wird man nicht mal über die Planung hinauskommen. Ich bin schon ganz ordentlich in der Welt rumgekommen und hab die Erfahrung gemacht, dass vieles doch leichter läuft alles zunächst befürchtet. Viele Menschen verbinden z. B. den Iran mit dem Allerschlimmsten - meiner Erfahrung nach ist es das gastfreundlichste Land überhaupt. Insofern geh ich schon davon aus, dass ich auch mit dem Auto wieder in Deutschland ankommen werde.
Natürlich kann immer und überall was passieren. Es soll sogar Nuggets geben, die von der heimischen Auffahrt geklaut oder leer geräumt wurden.
Schönen Gruß! pocoloco76
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- tourneo
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Woher kommt deine Aussage?
Michi
1996 er Tourneo Eigenausbau 68 Pferde, 2006er HD, Postkastengelb , 125 Pferde, 2013er HD Atlantikblau, 140 Pferde, Besatzung 2+2 ,
Hohlraum- Unterbodenversiegelung, Sitzheizung, Front- und Heckkamera, Solarflexmodul, Votronic Booster VCC 1212-30
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- pocoloco76
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Danke noch mal für eure Antworten! Ich hab in den letzten Wochen weiter viel gelesen und mir einige Alternativen angeschaut. Unter anderem auch einen 2011er Nugget von einem äußert netten Nuggetfahrer in der Nähe...
Bin mir jetzt ziemlich sicher, dass ich einen Nugget möchte, der keinen DPF, aber dennoch die grüne Plakette hat (wohne in einer Umweltzone). Dass mit dem kleineren (robusteren) Motor hab ich auch auf dem Schirm. Frage mich nur, ob ich auch damit auch einige steilere Passagen in den Gebirgen bezwingen kann? Was meint ihr?
Außerdem braucht der Nugget nicht mehr ganz so taufrisch sein, da ich ganz stark davon ausgeh, dass der gute einige Macken davontragen wird. Und das wäre bei einem neueren umso trauriger. Außerdem würde ein Totalverlust nicht sooo schmerzen. In dem ZUsammenhang frage ich mich, welche Baujahre für mich in Frage kommen (Kein DPD und trotzdem gelbe Plakatte)?
Schönen Gruß!
pocoloco76
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- matze1
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Für die Planung möchte ich Dir die Reiseberichte von Markus Besold (www.brauner-benz.de) ans Herz legen. Der war viel in Arabien und Afrika sowie auch in Südamerika mit einem alten Mercedes W123 unterwegs. Er schreibt zwar, nun ja, etwas speziell, aber Du findest gute Tips.
Dagegen ist Deine Route quasi noch vollständig in zivilisiertem, bestens erschlossenen Gebiet...
Generell würde ich Dir einen Nugget mit Aufstelldach und 140 PS Euro 4 Motor ohne DPF empfehlen. Es waren ja nicht alle diese Motoren vom Injektorenproblem betroffen. Und Power schadet nichts, gerade bei Beladung in den Bergen, welche Du recht häufig erklimmen musst auf Deiner Route.
Das Aufstelldach wird bei vielen Kilometern auf schlechten Straßen deutlich länger halten, als das Hochdach. Zudem sieht man einem AD-Nugget den Camper nicht sofort an und er passt auch durch niedrige Brücken.
Eine Solaranlage halte ich auch für empfehlenswert. Tips dazu gibt es hier im Forum zuhauf.
Ausserdem würde ich einen Gaswarner und massive Innensicherungen für die Türen installieren.
Manche Trucker haben auf solchen Routen auch Handfeuerwaffen dabei. Gibt´s günstig in einigen Orten am nördlichen schwarzen Meer und eine 9mm passt mit etwas Geschickt unter das Armaturenbrett. So gibt´s keinen Stress bei Grenzübertritten.
Was Du eher nicht benötigst, ist Allrad. Der Transit Nugget hat zwar wenig Gewicht auf der Vorderachse, man kommt aber auch über Straßen 3. Ordnung. Alles andere tötet die Innenausstattung ohnehin. Sie ist nicht für Schlaglochpisten gebaut und löst sich irgendwann auf.
Gute Conti Vanco auf 16" wäre perfekt. Ich würde das aber auch mit den Standardreifen des Nugget (sofern keine Hankook, sh. Forum) machen.
Ein vollwertiges Ersatzrad befindet sich unter dem Heck. Man könnte über ein zweites Ersatzrad unter der Spüle nachdenken. Ob das passt, muss man ausprobieren.
Einen alten Transit würde ich nicht mehr nehmen. Die Dinger sind nun eben alt. Selbst wenn sie in Deutschland noch 50.000 Km laufen würden, kann sich das bei der hohen Belastung durch schlechte Straßen und hohe Temperaturen sehr schnell ändern.
Das Fahhrad kannst Du auf einem Heckträger befestigen und mit einem stabilen Schloss sichern. In der Türkei und im Iran wird weniger gestohlen als in Berlin. In der ehemaligen UdSSR lässt man sein Auto ohnehin nciht aus den Augen und campt auch nicht einfach irgendwo wild.
Kümmere Dich rechtzeitig um Visa und um ein Carnet de passage. Sonst gibt´s am Zoll evtl. ein böses Erwachen.
Achte darauf, nicht zu viele Nachtfahrten zu unternehmen. Unbeleuchtete Schrott-LKW und Eselskarren trifft man schön östlich von Ankara an.
Gute Reise! Ich beneide Dich!
M.
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- pocoloco76
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- Gold Nugget
Danke für deine ausführliche Antwort und die ganzen Tipps! Auf den Seiten des braunen Benz hatte ich mich schon mal verirrt. Wirklich erstaunlich...
Bezüglich der Unauffälligkeit des Aufstelldachs muss ich dir recht geben. Allerdings befürchte ich auch, dass es in diesem doch merklich kühler ist (ich bin ja auch im Winter unterwegs) und die Sicherheit auch nicht vergleichbar (der Stoff ist schnell aufgeschlitzt). Warum sollte ein Hochdach nicht so lange halten?
Mit den Handfeuerwaffen ist es so ne Sache. Kann mir vorstellen, dass ein Auffinden richtig (aber richtig richtig!) Ärger nach sich zieht. Und bei einigen Grenzen (z. B. Turkmenistan) soll wirklich alles untersucht werden. Vielleicht beschränk ich mich da doch lieber auf einen Signalgeber und einen Elektroshocker (oder Tränengas)...
Die andere Ausrüstung ist notiert. Werde aber ziemlich sicher nur mit einem Ersatzreifen fahren. Die Beschaffung der Visa ist in der Tat ätzend. Zum Glück braucht man keins mehr für 14 Tage Kasachstan, die Mongolei oder Kirgistan. Einige (z. B. Iran) werde ich eh erst unterwegs besorgen müssen...
Erste Priorität hat jetzt erst mal die Fahrzeugsuche. Hab vorhin diesen hier entdeckt:
suchen.mobile.de/wohnwagen-inserat/ford-...lang=de&pageNumber=1
Leider sind in der Anzeige nicht wirklich viele Informationen. Was meint ihr?
Nugget - EZ 03/2011 - HD - 140 PS - Frost-Weiß - Solaranlage - Klappbett
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- RudiRadlos
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Hallo,matze1 schrieb: Manche Trucker haben auf solchen Routen auch Handfeuerwaffen dabei. Gibt´s günstig in einigen Orten am nördlichen schwarzen Meer und eine 9mm passt mit etwas Geschickt unter das Armaturenbrett.
wenn man eine Waffe hat, dann muss man in Sekundenbruchteilen bereit sein, jemand anderen zu TÖTEN, wenn nicht, dann ist so ein Teil eher eine Gefährdung der eigenen Person. Zur Abschreckung dient das sicher nicht, da würde ja eine Schreckschusswaffe ausreichen. Also, nichts für Ungeübte.
Gruß,
Rüdiger
P.S. Ich hatte mir 1973 in Afghanistan auch mal eine 7.65er Pistole gekauft. (Ein Mann ohne Gewehr ist kein Mann
Gruß,
Rüdiger
erst Pfadfinder, dann Camper, seit August 2010: unterwegs im 140 PS Nugget mit AD in Colorado-Rot
Seit Dezember 2019: unterwegs mit Westfalia Columbus mit AD, genannt 'Eisbär'
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