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Rost am 5 Jahre alten Nuggi.
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werner_krauss schrieb: 1. Habe ich ja gemacht, und (das ersichtliche
) wurde lackiert.
Damit ist derzeit die Welt ja wieder in Ordnung - bis es wo anders anfängt zu blühen. Andererseits lässt sich bei so oberflächlichen Roststellen auch noch einiges an "Verzögerungsarbeit" leisten. Weiß ich aus Erfahrung
Zwerg schrieb: Aber die Produzenten stehen im Wettbewerb, sowohl mit dem Produkt, als auch mit dem Image.
Wenn's mal so wäre. In meiner Welt ist der Nugget immer noch konkurrenzlos
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- werner_krauss
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Man, gehts hier zu
@kk56k werde auch im Frühjahr (falls ich mir nicht doch anders überlege
Hab mich auch schon mit mit Lackstift eingedeckt.
Ich glaube ich besorge mir noch Sprühdosen und Spachtelmasse.
Habt ihr hier einen Tipp für mich (Produkte), und kann man das jetzt, bei den Temperaturen noch machen?
Ich spreche jetzt von Bild 1 und 2
Ciao Werner
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Bewährt sind Drahtbürste und Sandpapier, aber bloß keine Rostumwandler!!!!
Dann Sprühlack mit Zinkpartikeln in mehreren Schichten, dann spachteln und lackieren.
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warum keinen Rostumwandler?
Gruß, Tom
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- werner_krauss
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danke für deine Info.
Aber wieso keinen Rostumwandler, den hatte ich auf meinen Plan.
Ich mache nur die Stelle hinter der Schiebetür m Radkasten, die sind durch Steinschlag entstanden.
Welche Art von Spachtel würdest du nehmen,Polyester-Spachtelmasse?
Wichtigste Frage: Kann ich das jetzt überhaupt noch im Freien machen?
Ciao Werner
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als alter Rostausbesserer: In der Kälte, und dazu noch bei Wind wird mit Sprühen nichts mehr. Anschleifen, Rostumwandler oder auch Grundierung geht schon. Dann vielleicht noch mit dem Lachstift (eigentlich kleiner Pinsel) Farbe drauf. Mit 2 Sprays (Farbe + Decklack bei Metalliclack) habe ich nie was besonders Schönes zusammenbekommen. Da würde ich vielleicht doch einen Smart Repair - Mann oder Frau ranlassen, vor allem wenn du da einen Nachbarn hast. Die haben das besser drauf, zu sprühen, dass es sich nicht verläuft und trotzdem glänzt. Wieso eigentlich soll das vom Steinschlag kommen. Die Blasen weisen doch eher auf kleine Rostlöcher von innen hin.
VG GB
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Ich hatte nach im 1. Jahr ( November 2014) einen kl. selbtverschuldeten Blechschaden.....an just dieser Stelle.
Der Radlauf ist 2-lagig, ich bezweifle dass beim Konservieren Fett dort in den sehr kleinen Radlaufhohlraum eindringen konnte... keinen keinen Zugang finden.
Dieser Umstand bedeutet neben fehlendem Rrostschutz von innen aber auch eine gute Reparierbarkeit im Durchrostungsfall
Knapp 2 Wochen überlegte ich das selber zu richten, entschied mich dann aber am damals den erst 11 Monate alten Nugget doch machen zu lassen, nicht zuletzt auch wegen winterlichem Wetter.
Vom Smartrepairmenschen wurde ich zu einem Lackierbetrieb im selben Industriegebiet geschickt, der mir das dann zum Festpreis gerichtet und neu lackiert hat, und zwar die ganze Seite ab Schiebetür bis zur senkrechten Fuge hinterm Rad und bis hinauf unter die Dachrinne.
Er meinte die vorhandenen Kanten seien zu schwach, um einen unsichtbaren Lackrand hinzubekommen.
Mit dem Ergebnis bin ich bis heute sehr zufrieden, der Lack scheint mir sogar besser (glatter) lackiert als das Original, Farbton stimmt 100% und Übergänge sieht man nicht.
Das Foto entstand ca 1,5 Wochen nach dem Schaden...d.h. 1,5 Wochen nacktes Blech im herbstfeuchten Klima und kein sichtbarer Rost....nicht von allein, sondern weil von mir mit einer Fingerspitze Fett (MS) eingerieben....bis zur Reperatur.
Deswegen mein Vorschlag zu Deinem Radlauf:
kratze die Lackbläschen bis aufs rostige Blech auf und fette die Oberfläche ein. Übern Winter reicht das meiner Meinung nach.
Außerdem bleibt die Schadstelle sichtbar /also jederzeit kontrollierbar. Wenn's schlimmer wird kannst du immer noch rangehen, und spätestens bei wärmerem Wetter im Frühjahr kümmerst du dich mit Muße um schleifen und Lackieren mit sicherlich viel besserem Ergebnis als jetzt in der nassen Kälte.
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- werner_krauss
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als erstes News:
Der Service-Mensch von der Fordwerkstatt hat mich angerufen.
Ich hab ihn gefragt wie so etwas passieren kann, und wie das ganze ausgesehen hat.
Er meinte, auf die Bleche kommt erst mal Grundierung, dann eine Art Gummi und darauf dann der Lack. Er vermutet dass die Gummischicht Risse hatte und so Wasser eindringen konnte.
Jetzt sei das wie neu - abgeschliffen - Grundierung drauf - die Gummimasse drauf und dann Lackiert.
Ich sprach ihn auf eine schlechte Grundierung an, er ging da aber nicht drauf ein. Ich hab ja Garantie und da wird alles behoben.
Ich fragte ihn auch nach den Stellen die man evt. jetzt noch gar nicht sieht.
Und ob denn wirklich so gut bei der Rostkontrolle geschaut wird.
Er meinte, sie haben da eine Liste mit Punkten die sie abarbeiten, sollte aber versteckt daneben was sein wird es auch nicht gefunden.
Das dachte ich mir nämlich auch.
Hallo Gerhard, der Nachbar arbeitet nicht wirklich sauber, und wenn ich schon höre, das mach mer dann schnell an einem halben Tag, bekomme ich das große Zweifeln, alleine bis die einzelnen Schichten aushärten.
Hab inzwischen auch gegoogelt, alle meinen geht bei diesen Temperaturen nicht mehr! Und ich bin auch davon überzeugt.
Dass das nicht so toll aussehen würde und unsichtbar ist hatte ich nicht angenommen, für mich war erstmal wichtig das zu stoppen und schützen.
Ich glaube mit den"Steinschlag" hatte der Fordmann schon recht, man sieht auch kleine Schläge. Was soll ich außerdem machen wenn er es nicht als Garantieleistung sieht. Ich bin da kein Profi um das zu erkennen.
Hallo lieber Til,
dir geht auch die Energie u. Hilfsbereitschaft nicht aus.
Ja Til, und genau so werde ich es jetzt machen.
Nur noch eine Frage an
@Sirius,
warum keinen Rostumwandler? Ich dachte das ist das Mittel schlechthin.
Ciao Werner
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hier mal ganz ausführlich meine Antwort.
1. Du hast einen 2011er Nugget, den Du noch lange fahren willst, mit 7 Jahren Durchrostungsgarantie, wenn ich Dich richtig verstanden hatte. Das bedeutet bis 2018 ist Ford in der Pflicht, Durchrostungen zu beseitigen. Wenn Du da selbst beigehst, sind die aus der Garantie raus. Meine Ford-Werkstatt ist auch ein anerkannter Karosseriefachbetrieb und die führen alle Reparaturen so durch, dass man langfristig selbst (und die Werkstatt natürlich auch) damit keinen Ärger mehr hat. Also fange da bloß nicht selbst an.
Und später würde ich sowas auch eher von der Werkstatt machen lassen. Gemessen am Wertverlust eines neuen Nugget sind die Kosten eher klein.
Steinschlagschäden sind dagegen ja nur winzige Punkte, fallen nicht unter die Durchrostungsgarantie und sind auch einfach zu beheben. Also gleich ein Tupfer Zinkstaublack drauf und nach dem Trocknen ein Tupfer mit dem Lackstift, fertig.
2. Rostumwandler
Rostumwandler bestehen aus Phosphorsäure mit einigen Zutaten wie z. B. Tensiden (Pril enthält z. B. auch Tenside) Fettlösern usw. Auch vor dem Einsatz von Rostumwandlern soll/muss man lockeren Rost soweit möglich mechanisch (Drahtbürste, Schmirgelpapier) entfernen.
Phosphorsäure löst Eisenrost auf und bildet dabei festes überlackierbares Eisenphosphat. Soweit die Theorie. Die Schwierigkeit liegt darin, genau die Menge Phosphorsäure aufzutragen, die man für den Restrost benötigt. Das schafft niemand, jedenfalls nicht an gefalzten oder zwischen zusammengeschweißten Blechen. Zuwenig Phosphorsäure bedeutet, dass Rost übrigbleibt, zuviel, dass man, wo immer das Zeugs hinläuft, SÄURE an seinem Goldstück hat. Die Tenside und evtl. auch enthaltene Fettlöser bewirken, dass eindringendes Wasser nicht mehr abperlt und/oder evtl. deine Hohlraumversiegelung angegriffen wird. Sowas nennt man auch Verschlimmbessern. Ich würde es meinem Auto NIE antun.
Wenn Du, wie beschrieben, den Rost sorgfältig mechanisch entfernt hast, brauchst Du auch keinen Rostumwandler mehr. Stattdessen sprühst Du das Blech 2mal dünn mit einem Zinkstaubspray (gibt's für unter 10 €) als Basis für den weiteren Lackaufbau ein. Damit hast Du viel Zink am Eisen, und das Zink wird das Eisen langfristig nach Bedarf vor Korrosion schützen. Zink ist DER bewährte Korrosionsschutz für Eisen und es wirkt auch nach Jahren noch über gewisse Distanzen (also z. B. um die Ecke).
Zu den ganzen supertollen Kombimitteln wie Hammerit usw. sage ich hier nur, dass ein Autoblech ganz anders beansprucht wird als ein schmiedeeiserner Zaun, und selbst da würde ich so ein "Zeugs" nicht verwenden.
Links:
de.wikipedia.org/wiki/Rostumwandler
www.initiative-zink.de/basiswissen/das-m...ink/zinkstaubfarben/
PS: Falls ich Dich nicht bremsen konnte: Entrosten geht bei jeder Temperatur und Zinkstaubspray ist nach kurzer Zeit (max. 1 Stunde) auch bei um die 0 °C durchgetrocknet und es schützt dann schon mal sehr gut vor weiterem Schaden. Hauptsache man steht beim Werkeln im Trockenen.
PPS: Solche Schäden wie von Galli beschrieben würde ich abkleben und dünn mit Zinkstaubspray übersprühen. Das ist kompatibel mit den FORD-Grundierungen und mit allem was ein Lackierer dort später macht und es schützt die beschädigte Stelle schon mal mindestens einige Monate. Fett muss der Lackierer dagegen sorgfältigst beseitigen, bevor er irgendwas aufträgt, weil Fette den sicheren Kontakt zwischen Lacken und dem Blech verhindern.
R.I.P. BigNugget, 185 PS, Automatik
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- galli
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Für deine einleuchtende Ausführung....
Bei meinen bislang (sehr seltenen) aber durchweg positiven Rostumwandlererfahrungen hab ich wohl einfach Glück gehabt. An Säure hab ich dabei nie einen Gedanken verschwendet, hatte sie aber nur an Oberflächen eingesetzt die glatt waren und nach dem Abschleifen einer Fläche gegen letzte Rostreste, also da wo das Zeug restlos abtrocknen konnte.
Steinschlag Repariere ich genauso wie von Dir beschrieben, ist die Grundierung noch da (meißtens) verzichte ich auf den Zinktupfer und setzte direkt mit dem Lackstift einen Punkt. Den Sommer über ist dieser immer im Handschuhfach, so dass ich das (wenn ich will) sofort erledigen kann wenn mir ein Steinschlag auffällt....
@Werner
Ob Fett oder Zinkfarbe, es gibt immer mehr als eine sinnvolle Umsetzung....
Der Zink kann draufbleiben, muss also nur angeschliffen werden, das ist ein Vorteil.
Das Sanderfett lässt sich vor dem Lackieren sehr leicht mit einem aussreichend warmem (! wichtig! ) Wasser mit normalem Geschirrspülmittel abwaschen. Die Stelle ist ja sehr gut zugänglich.... Anschliessend einen Tropfen Spiritus auf den Lappen und es ist 100%. Der Voteil ist hier, dass du beim Entrosten nicht jetzt in der Kälte vorarbeiten mußt, sondern auch das aufs Frühjahr vertagen kannst.
Beides ist also sehr praktikabel....
Gruß Til
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