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Batterie laden und pflegen
- RolfB
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gestern ist mir eingefallen dass ich noch ein CTEK MXS 5.0 aus Vespa-Zeiten habe dass seit einigen Jahren als Staubfänger zweckentfremdet wird
Laut Datenblatt ist das gute Stück für Batterien bis 160 Ah vorgesehen. Für die zwei Fahrzeugbatterien (2x80 Ah) sollte es demnach ausreichend sein.
Was ich hier im Forum bisher gelesen habe, wird es vorwiegend am Kundenanschlusspunkt (CPP) angeschlossen.
Ich würde das Teil eigentlich lieber direkt an die Batterien klemmen, da der CPP über das Lastabwurfrelais führt und dies im Worst-Case (Batteriespannung im kritischen Bereich) alle Kundensysteme wegschaltet und demnach auch keine Ladung der Batterie über das CPP mehr möglich ist.
Spricht irgendwas gegen den direkten Anschluss an den Fahrzeugbatterien?
VG, Rolf
Nachtrag: Lat BEMM ist eigentlich nur CCP2 über das Lastabwurf-Relais geführt und CCP1 nicht? Dann müsste es an CCP1 funktionieren oder?
L1 HD, 185PS, EZ 03/2022, Schalter, Sperrdifferential, Jehnert Sound, 100W Solar, 2x150AH Polar/Artic LiFePo, ECTIVE SI 10, Bearlock & diverse Optimierungen
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- Rigihell
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Für die Batteriepflege habe ich ein Büttner 'MT Batterie-IQ' eingebaut. Ist schnell eingebaut, kostet nicht viel, und sollte gemäss Angaben die Batterien regenerieren und schützen, d.h. eine allfällig bereits vorhandene, leichte, Sulfatierung rückgängig machen. Ob es wirklich nützt und schützt kann ich wohl erst später beurteilen.
Lg. Ulrich
Transit C 320L1 2.0TDCi 170 PS, 6-Gang Automat, 01.09.2019, blue metallic, AD, Brink AH-Kupplung 5764 abnehmbar, uebler i21 Träger (passt nicht...), Pack Driver Assistant 1, Audio 24, Totwinkel Assist BLIS
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- Fexn
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100% mit Forscan einstellen reicht leider NICHT. Die 🔋 sulfatiert und die Ruhespannung sinkt.
Wie kann man das vermeiden: regelmässiges Laden am Landstrom oder mit Solar - wichtig ist die Absorptionsladung mit 14.8V über 2-4h
Wie kann man eine sulfatierte 🔋 (Ruhespannung 12.4V) wieder rekonditionieren: (wichtig bei AGM das kostet Feuchtigkeit und man darf kein Wasser nachfüllen, geht also nicht oft. Daher als Problemlösung sparsam einsetzen) Rekonditionierungs-Ladung erhöhter Spannung. Ich taste mich gerade langsam ran. 2x 1h mit 15.1V haben die Ruhespannung schon stark verbessert. CTEK Geräte nutzen tlw. 15.5V.
Siehe Verbesserung der Ruhespannung im Anhang seit Solar Inbetriebnahme bor 8 Tagen. Man sieht wie ich die Absorptionsspannung angehoben habe (bis hin zur Rekonditionierung mit 15.1V) und die positiven Auswirkungen auf die Ruhespannung.
VG
Felix
Nugget 2022 HD - Schalter mit Sperrdiff
SYNC 3 light, 200W Solar, 200Ah LFP/AGM mix,
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Ansonsten lädt ein Standby-Charger (pro) ständig aus dem Aufbau (Lifepo) in die Starterbatterien und hält die über 12,8V.
Wichtig für die Frostnächte, die Bleibatterien gut geladen halten, das schont die Batterien.
Sulfat bildet sich in der Zellchemie durch entladen über Zeit, das Gegenteil passiert beim LANGSAMEN Laden über Zeit, Sulfat löst sich auf.
Mit der Brechstange kann man Rekonditionierungsprogramme starten, bzw Pulsen. Die Firma Novitec hat seinerzeit einen Megapulse herausgebracht, die tatsächlich mit 8Khz die Resonanzfrequenz von Sulfatkristallen getroffen hat, und damit gebrochen. Die gebrochenen Kristalle (Splitter wenn man so will) konnten dann über das langsame Laden wieder aufgelöst werden. Dabei erwärmt sich die Batterie durch Überspannung deutlich, sie fängt an zu Gasen. WICHTIG - Damals hatte man NASSZELLEN. Bei AGM "Absorbent Glass Mat" frittiert man mit dem Pulsen seine Battiere.
Die Bleiplatten hängen nicht mehr im flüssigen Elektrolyt. Es ist in Glasmatten gebunden, daher kann man die Batterien auch nicht füllen.
Kurz Pulsen zerstört die AGM Batterien, je mehr man pulst je mehr schädigt man sie. Wasser nachfüllen ist nicht möglich.
Daher wichtig, die AGM Batterien immer möglichst geladen halten, in diesem Zustand verharren Bleibatterien ohnehin am liebsten.
Am Ende ist es ein Verschleißteil und wird binnen 5-10 Jahren kaputt gehen (Die Bleiplatten werden porös, verschleißen), idR. je nach Pflege, auch mal früher.
Viele Grüße, Tim.
Nugget L1/AD 185 PS Autom. | BJ 12/2020 | WasserStandheiz | 90A Ladebooster | 300AH LiFePo4 | 1-2KW Inverter | 120+340W Solartasche | 6L Boiler
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Der Büttner Stand-by Lader Pro sitzt unter dem Beifahrersitz und geht von der Lifepo rüber unter den Fahrersitz auf beide Starterbatterien, auch über Kreuz.
Viele Grüße, Tim.
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- Chili
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Das ist im Normalfall eine völlig ausreichende Lösung. Die Starterbatterie separat zu laden ist - bis auf eben jene Ausnahmen - daher eigentlich nicht erforderlich.
Wer sich Solar eingebaut hat, kann bei der Wahl des richtigen Solarreglers auch hierüber alle Batterien laden.
Landtsromladung und Solarladung geht bei mir zum Beispiel nur in die LiFePo4 und via Rückladezweig des Votronic-Booster - der wegen LiFePo4 ja sowieso rein musste - partizipiert die Starterbatterie mit.
Über den Blue Battery D2 Batteriecomputer kann ich die Spannungen von Verbraucherbatterien und Starterbatterien parallel sehen - und kann die Wirksamkeit des Rückladezweigs deutlich sehen.
Wer also bastelt und Hand anlegt, muss sich seine Ladestrategie überlegen.
Wer nicht bastelt und alles im Originalzustand belässt, der sollte eigentlich gar keinen Handlungsbedarf haben.
Knaus BoxLife 640 ME
vormals:
2023er Nugget Plus AD; 150PS Automatik;
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- Chili
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Warum der Umweg über's CTEK?
Knaus BoxLife 640 ME
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- Luthzifer
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Ist da nicht die Gefahr, dass der FI keine Funktion mehr hat?
Ich meine, darüber mal ein Video gesehen zu haben, dass dies nicht ganz ungefährlich sei.
Nugget L1 AD, Hokkaido, 185 PS, Automatik, EZ 07/22
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- Chili
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1. Ob das CTEK jetzt in der Powerstation steckt oder das Dometic/Westfalia Ladegerät - wo ist da der Unterschied?
Dass da rein zuuuuuufällig noch ein paar Steckdosen dranhängen, kann man erstmal vernachlässigen.
2. Ein FI vergleicht den Strom auf der einen Ader (sinnbildlich: hin) mit dem Strom auf der anderen Ader (sinnbildlich: zurück).
Gibt's hier eine Differenz, dann muss wohl ein Teil des Stroms fehlerhafterweise einen anderen Weg genommen haben und er schaltet ab.
Deswegen heisst er ja Fehlerstromschutzschalter.
Einen "anderen Weg" nehmen kann ein Strom aber nur, wenn es einen Stromkreis gibt. Wenn der Fehlerstrom also zum Beispiel über ein Metallgehäuse und den Schutzleiter - am FI vorbei - fließt. Oder durch einen Menschen zur Erde.
Hat die Spannungsquelle - also der Wechselrichter - gar keine Verbindung zur Erde, könntest du den spannungsführenden Leiter mit nassen Händen anfassen.
Da passiert gar nichts, weil kein Stromkreis.
Jetzt hat so ein Wechselrichter aber durchaus auch einen Schutzleiter. Schuko-Steckdose eben.
Damit kann ein Fehlerstrom z.B. durch ein Metallgehäuse über den Schutzleiter am FI vorbei zum Wechselrichter fließen - und der FI schaltet ab.
Insofern macht ein FI immer Sinn!
Aber:
Durch einen möglichen Gleichstromanteil bei billigen Wechselrichtern kann der Summenstromwandler im FI in einen Zustand der magnetischen Sättigung kommen. Die beiden Adern sind ja quasi gemeinsam um einen Ferritkern gewickelt.
Ist einer der Ströme abweichend (die Magnetfelder heben sich nicht mehr auf), löst dieser "Elektromagnet" mechanisch den FI aus.
Mit Gleichstromanteil funktioniert das möglicherweise nicht mehr.
Das merkt man aber, wenn man die Prüftaste drückt und dann nichts passiert.
Mit "FI" und "Sättigung" kann man das bei Google besser nachlesen.
Vielleicht war es das, was du da mal gehört hast.
Wie gesagt: mit der FI Prüftaste leicht zu checken und auf keinen Fall schlechter als ein CTEK direkt einzustöpseln.
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Zur automatischen Abschaltung im Fehlerfall
Auf Campingplätzen sind nach DIN VDE 0100-708 Abs. 708.531.3 Steckdosen mit
jeweils einer eigenen Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (RCD) mit einem Bemessungsdifferenzstrom von höchstens 30 mA zu versehen.
Siehe auch:
www.elektro.net/file/show/78340/273cd8/D...3_26-29_EI42_LOW.pdf
Die DIN VDE 0100-708 - Was ist neu?
Wichtigste Neuerung in dieser Norm ist, dass jede Steckdose, die einen Caravanstellplatz oder ähnliches versorgt, über eine eigene Fehlerstrom-Schutzeinrichtung mit ≤30 mA
www.elektrofachkraft.de/sicheres-arbeite...0-708-campingplaetze
Muss man nicht einhalten, wenns einen doch umlegt, PECH. - zB per Fehlerstrom via Metallgehäuse durch die Biohülle auf ggf. Erdboden, oder einem 2. (Kabel-?)Defekt. Um dies zu verhindern brückt man auf den PE Leiter, denn ein Fehlerstrom kann NUR dann (vom FI) gemessen werden, der löst aus und tut seinen Job, rettet im Murphy-Fall Leben. Man ist als Betreiber der elektrischen Anlage übrigens voll haftbar, für sich und Andere (zB Kinder). Muss jeder für sich entscheiden.
Fehlerstrom 2. Defekt:
19:42, ach guck:
Viele Grüße, Tim.
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