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JUHs Nugget
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28 Jun 2015 16:34 #201
von mariokart
EHEMALS - HochDach Kombi in Silber, 140 PS, EZ 04/2013, Fiamma F45S 3m, Alu-Hochdachbox
EHEMALS - Pössl VARIO 545 in Silber, 150 PS, EZ: 06/2016, Thule Omnistore 5200 3m
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mariokart antwortete auf JUHs Nugget
Hallo Juh,
kannst du bereits eine erstes Resümee ziehen?
Schönen Gruß,
Ralf
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29 Jun 2015 15:34 #202
von Juh
Ex-Nugget HD 2013 Polarsilber 140PS
mein Nugget bis 11/2014: www.nuggetforum.de/forum/13-umbauten/72825-juhs-nugget
04/2015 - 03/2020 Pössl Vario 545
seit 10/2020 Sprinter mit Kabine im Selbstausbau, mein Ausbaublog blog.fysb.de
Juh antwortete auf JUHs Nugget
Hall mariokart,
ja, schreib ich was zusammen und poste es, sobald ich etwas Zeit habe!
Jürgen
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Jürgen
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- Juh
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08 Sep 2015 16:53 #203
von Juh
Ex-Nugget HD 2013 Polarsilber 140PS
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Juh antwortete auf JUHs Nugget
Eindrücke Pössl Vario 545 und Vergleich zum Nugget
So, hat etwas gedauert, dafür aber ausführlich. Ich habe jetzt auch durch sehr ähnliche Urlaube (Schottland) einen direkten Vergleich zum Nugget. So ganz wohl fühle ich mich nicht, das hier einzustellen, es hört sich schon etwas nach einer Lobhudelei für den Pössl an, aber in der Tat bin ich jetzt total glücklich! Ist natürlich alles subjektiv und auf mein Nutzungsprofil bezogen.
Genau damit fange ich an: Nutzerprofil.
Besetzung 1–2 Personen, wenn 2 Personen, dann einer im „Gästezimmer“ (unteres hinteres Querbett). Viele Wochenendtrips, dabei immer freistehen. 2 längere Urlaube im Jahr mit überwiegendem Freistehen.
Reisevorbereitung
Vor der Abfahrt geht es ans Packen. Da brauch ich nicht viel zu sagen, der Pössl hat mehr Platz als Zuladung möglich ist. Großer Kofferraum und viel Schrank-Stauraum im Fahrzeug, ist für mich ein Riesen-Mehrwert zum Nugget. Es liegt nichts mehr im Weg rum und alles hat seine definierten Plätze. Kein ständige Umräumen und es stellt sich nun nicht mehr die Frage, ob man denn den Grill mitnehmen soll – der ist immer dabei. OK, ist auch ein größeres Fahrzeug, das muß ja so sein, aber im direkten Vergleich mit anderen 5,41er Modellen ist hier der Platz wirklich intelligent genutzt.
Dann das Fahren.
An die Wendigkeit des Nugget kommt der Ducato mit mittlerem Radstand nicht ran. Auch der kurze übrigens nicht. Der Wendekreis des Nugget ist einfach unschlagbar. Keine Diskussionen, mit einem Zug um eine spitze Kurve oder bei blöden Parkplatzausfahrten zu kommen ist schon von Vorteil.
Aber: ich finde den Ducato extrem übersichtlich. Ich habe mich schnell an die etwas größere Fahrzeugbreite gewöhnt. Die Länge ist beim Fahren sowieso kein Problem, auch auf kleinen schmalen Straßen in englischen/schottischen Dörfern nicht. Rückwärtsfahren über etwa 100 Meter auf einer engen single Track Road ging auch problemlos. Hier sehe ich in der Praxis keinen Nachteil zum Nugget.
Dann bei mir – großes Plus – Automatik!
Doch, einen Nachteil gibt es. Die aerodynamisch ungünstige Nase bedeutet, daß die ideale Reisegeschwindigkeit bei mir so um 110km/h liegt und ich dann immer noch über 11 Liter verbrauche.
Oh, mir fällt noch was ein … wir waren letzt mit dem Junior eines Freundes unterwegs, der Kindersitz hat wegen dem Tisch nicht auf die Rückbank gepaßt. Die Situation kommt aber normal nicht vor bei mir.
Parken ist auch etwas schwieriger. Der Nugget hat „nackt“ eigentlich überall reingepaßt. Für einen ordentlichen Vergleich allerdings muß ich zum Nugget die 1-Meter-Heckbox wie ich sie im Frankreich-Urlaub dabei hatte, dazurechnen. Damit würde ich sagen: Gleichstand.
Ich mußte beim Parken durchaus auf einige Möglichkeiten verzichten, solange das Fahrzeug nicht hinten überstehen kann, wird es extrem eng. Insbesondere bei den Engländern, die teilweise das Über“treten“ der eingezeichneten Parklinien ahnden oder man 2 Tickets ziehen muß. Nugget ohne Heckbox hätte eigentlich immer gepaßt. Trotzdem hatte ich aber keine Situation, wo ich nicht doch einen passenden Parkplatz am Rand oder eben ein paar Schritte weiter weg bekommen habe. Der Fairneß halber geht dieser Punkt aber an den Nugget.
Kurze Pause beim Fahren: Ich kann jetzt meinen Fahrersitz drehen, ohne etwas verstellen zu müssen. Weder Sitzlehne noch –Position. Keine Handbremse, die im Durchgang stört - ruckzuck ist der Pössl pausenfertig und man kann entspannen. Dazu das hintere Querbett, welches ich (wenn ich alleine unterwegs bin) für kurze Ruhezeiten in Straßenklamotten nutze. Und wenn man mal „muß“: Lamellentür zu und auf die sofort zugängliche Toilette. Durch die getönten hinteren Fenster kann tagsüber keiner reinschauen, die braucht man nicht zu verdunkeln. Ich bin faul, daher ein Pluspunkt. Die Kaffeemaschine hat ihren festen Platz, ist also auch unterwegs mal schnell ohne Aufwand einsatzbereit.
Wohnen:
Alleine ist das sowieso ein Traum. Ordentliches Warmwassersystem mit 10 Liter Gasboiler, bequeme Sitze, genug Platz … Fliegenschutz an Schiebetür und allen Fenstern … großer Kühlschrank mit Gefrierfach … dauerhaft aufgebauter Tisch …
Beim zu zweit wohnen muß man sich etwas einspielen, aber dann klappt es ganz gut. Beispiel: Nach dem Duschen hängt der Vorhang erstmal in die noch feuchte Duschwanne zum Abtropfen. Die beste Reihenfolge ist daher, alle normalen Bad-Tätigkeiten (Toilettengang, Rasieren, Zähneputzen, …) vorher zu erledigen und zum Schluß zu duschen. Übrigens nutze ich den Kleiderschank immer für mich alleine; Mitfahrern stelle ich Platz auf dem oberen hinteren ehemaligen Kinderbett zur Verfügung (Matratze habe ich rausgenommen und durch Textil-Kisten ersetzt).
Schlafen:
Das hintere Querbett ist vom Schlafkomfort – abgesehen von der eingeschränkten Größe – sehr gut. Lattenrost und dicke Matratze sind einwandfrei. Die Größe des „Gästezimmers“ kommt bei meinen Freunden aber unterschiedlich an (Stichwort „Sarg“). Während mein 3-Wochen-Schottland-Mitfahrer trotz guter Körpergröße völlig problemlos schlafen konnte, hat jemand anders schon nach 2 Tagen rumgemeckert. Ich persönlich habe auch schon hinten geschlafen, mir ist aber oben lieber.
Die Matratze im Hochbett ist bequem, meiner Meinung nach besser als im Nugget, aber nach fast einem Monat ist man trotzdem wieder froh, zu Hause zu schlafen. Hier könnte man aber mit dem Froli-System nachbessern, und zwar ohne die Hochklappfunktion zu beeinträchtigen. Das ist übrigens auch noch ein Vorteil: Bettbrett einfach runterziehen, fertig. Morgens wieder hochdrücken, fertig.
Kochen:
Im Nugget habe ich ziemlich wenig gekocht. Alleine im Pössl-Schottland-Urlaub haben wir sicher mehr in der Küche gemacht, als ich vorher in einem Jahr im Nugget. Klappt gut und Geruch kann durch Schiebetür und Dachfenster schnell verziehen. War aber im Nugget auch nicht schlecht – Heckklappe und Dachfester auf und gut.
Duschen
Ich nutze die Dusche oft, ich komme wunderbar damit zurecht. Probleme mit Feuchtigkeit gibt es keine: der Vorhang ist nach einer Stunde soweit trocken, daß man ihn wieder aufhängen und die Duschtasse mit dem Deckelbrett abdecken kann. Bei niedrigen Außentemperaturen wie April/Mai in Schottland sorgt die Heizung (ein Luftauslass ist im Toilettenraum) für schnelle Trocknung, im Sommer bei Trockenheit etwas durchlüften lasen und gut ist. Im Sommer bei Regen bleibt es feucht, mit Heizung noch aufheizen habe ich nicht probiert, aber bei Regen vermeide ich auch sportliche Tätigkeiten, so daß statt der Dusche auch der Waschlappen seinen Zweck erfüllt.
„Autarkiefaktor“
Mit dem Nugget war ich zwar auch ziemlich autark, alleine das umständliche Aufbauen der (selbstgebauten) Dusche und das Trocknen der Handtücher, Kleidung und des Duschvorhangs im Küchenbereich hat es aber recht umständlich gemacht. Wasser habe ich jetzt ja auch doppelte Menge.
Als Anhaltspunkt: ich komme zu zweit eine knappe Woche aus, bis Ver/Entsorgen nötig ist, alleine etwa 10 Tage.
In die Toilette darf übrigens nur „klein“; Alles andere wird entweder bei Gelegenheiten außerhalb (Pub, Restaurant, öffentliche Toilette) oder im Notfall nach der „Tütenmethode“ erledigt. Das war aber schon im Nugget so.
Details …
Nicht kriegsentscheidend, aber schön zu haben: die Softlock Zuziehhilfe, so daß man die Schiebetür relativ leise schließen kann. Gassystem mit Außenbetankung und Außenanschluß für den Grill, ist zwar nicht Serie, aber beim Nugget rein platztechnisch gar nicht möglich. Großer 120 Liter Tank. Damit komme ich von zu Hause nach Südfrankreich, ohne an der teureren Autobahn nachtanken zu müssen. Mehr Wasservorrat und echter Gasboiler mit Zeitschaltuhr.
Bei Nugget besser war aber der Wasserablass, sowohl für Frischwasser als auch für Grauwasser.
Mein (vorläufiges) Fazit:
Mit dem Vario 545 habe ich das für MICH ideale Fahrzeug gefunden! Für Familien mit Kindern ergibt sich sicher ein anderes Bild, besonders wegen der engen Rücksitzbank. Ein Preisunterschied ist ja auch noch vorhanden, mit dem Pössl ist man ruckzuck über 50.000 Euro, dazu kommt noch der Mehrverbrauch an Diesel. Aber das muß ja jeder mit sich selbst ausmachen.
Und mein Nugget, war er ein Fehler?
Nein, auf keinen Fall. Ohne Nugget wäre ich jetzt nicht beim Pössl. Ganz sicher nicht. Ursprünglich auf der Suche nach einem gebrauchten VW California um die 20.000 Euro, lag der Nugget schon über meinem gesetzten Budget. Den Nugget sehe ich als notwendige Evolutionsstufe.
Und der Nugget ist meiner Meinung immer noch das beste Fahrzeug in dieser Klasse.
So, hat etwas gedauert, dafür aber ausführlich. Ich habe jetzt auch durch sehr ähnliche Urlaube (Schottland) einen direkten Vergleich zum Nugget. So ganz wohl fühle ich mich nicht, das hier einzustellen, es hört sich schon etwas nach einer Lobhudelei für den Pössl an, aber in der Tat bin ich jetzt total glücklich! Ist natürlich alles subjektiv und auf mein Nutzungsprofil bezogen.
Genau damit fange ich an: Nutzerprofil.
Besetzung 1–2 Personen, wenn 2 Personen, dann einer im „Gästezimmer“ (unteres hinteres Querbett). Viele Wochenendtrips, dabei immer freistehen. 2 längere Urlaube im Jahr mit überwiegendem Freistehen.
Reisevorbereitung
Vor der Abfahrt geht es ans Packen. Da brauch ich nicht viel zu sagen, der Pössl hat mehr Platz als Zuladung möglich ist. Großer Kofferraum und viel Schrank-Stauraum im Fahrzeug, ist für mich ein Riesen-Mehrwert zum Nugget. Es liegt nichts mehr im Weg rum und alles hat seine definierten Plätze. Kein ständige Umräumen und es stellt sich nun nicht mehr die Frage, ob man denn den Grill mitnehmen soll – der ist immer dabei. OK, ist auch ein größeres Fahrzeug, das muß ja so sein, aber im direkten Vergleich mit anderen 5,41er Modellen ist hier der Platz wirklich intelligent genutzt.
Dann das Fahren.
An die Wendigkeit des Nugget kommt der Ducato mit mittlerem Radstand nicht ran. Auch der kurze übrigens nicht. Der Wendekreis des Nugget ist einfach unschlagbar. Keine Diskussionen, mit einem Zug um eine spitze Kurve oder bei blöden Parkplatzausfahrten zu kommen ist schon von Vorteil.
Aber: ich finde den Ducato extrem übersichtlich. Ich habe mich schnell an die etwas größere Fahrzeugbreite gewöhnt. Die Länge ist beim Fahren sowieso kein Problem, auch auf kleinen schmalen Straßen in englischen/schottischen Dörfern nicht. Rückwärtsfahren über etwa 100 Meter auf einer engen single Track Road ging auch problemlos. Hier sehe ich in der Praxis keinen Nachteil zum Nugget.
Dann bei mir – großes Plus – Automatik!
Doch, einen Nachteil gibt es. Die aerodynamisch ungünstige Nase bedeutet, daß die ideale Reisegeschwindigkeit bei mir so um 110km/h liegt und ich dann immer noch über 11 Liter verbrauche.
Oh, mir fällt noch was ein … wir waren letzt mit dem Junior eines Freundes unterwegs, der Kindersitz hat wegen dem Tisch nicht auf die Rückbank gepaßt. Die Situation kommt aber normal nicht vor bei mir.
Parken ist auch etwas schwieriger. Der Nugget hat „nackt“ eigentlich überall reingepaßt. Für einen ordentlichen Vergleich allerdings muß ich zum Nugget die 1-Meter-Heckbox wie ich sie im Frankreich-Urlaub dabei hatte, dazurechnen. Damit würde ich sagen: Gleichstand.
Ich mußte beim Parken durchaus auf einige Möglichkeiten verzichten, solange das Fahrzeug nicht hinten überstehen kann, wird es extrem eng. Insbesondere bei den Engländern, die teilweise das Über“treten“ der eingezeichneten Parklinien ahnden oder man 2 Tickets ziehen muß. Nugget ohne Heckbox hätte eigentlich immer gepaßt. Trotzdem hatte ich aber keine Situation, wo ich nicht doch einen passenden Parkplatz am Rand oder eben ein paar Schritte weiter weg bekommen habe. Der Fairneß halber geht dieser Punkt aber an den Nugget.
Kurze Pause beim Fahren: Ich kann jetzt meinen Fahrersitz drehen, ohne etwas verstellen zu müssen. Weder Sitzlehne noch –Position. Keine Handbremse, die im Durchgang stört - ruckzuck ist der Pössl pausenfertig und man kann entspannen. Dazu das hintere Querbett, welches ich (wenn ich alleine unterwegs bin) für kurze Ruhezeiten in Straßenklamotten nutze. Und wenn man mal „muß“: Lamellentür zu und auf die sofort zugängliche Toilette. Durch die getönten hinteren Fenster kann tagsüber keiner reinschauen, die braucht man nicht zu verdunkeln. Ich bin faul, daher ein Pluspunkt. Die Kaffeemaschine hat ihren festen Platz, ist also auch unterwegs mal schnell ohne Aufwand einsatzbereit.
Wohnen:
Alleine ist das sowieso ein Traum. Ordentliches Warmwassersystem mit 10 Liter Gasboiler, bequeme Sitze, genug Platz … Fliegenschutz an Schiebetür und allen Fenstern … großer Kühlschrank mit Gefrierfach … dauerhaft aufgebauter Tisch …
Beim zu zweit wohnen muß man sich etwas einspielen, aber dann klappt es ganz gut. Beispiel: Nach dem Duschen hängt der Vorhang erstmal in die noch feuchte Duschwanne zum Abtropfen. Die beste Reihenfolge ist daher, alle normalen Bad-Tätigkeiten (Toilettengang, Rasieren, Zähneputzen, …) vorher zu erledigen und zum Schluß zu duschen. Übrigens nutze ich den Kleiderschank immer für mich alleine; Mitfahrern stelle ich Platz auf dem oberen hinteren ehemaligen Kinderbett zur Verfügung (Matratze habe ich rausgenommen und durch Textil-Kisten ersetzt).
Schlafen:
Das hintere Querbett ist vom Schlafkomfort – abgesehen von der eingeschränkten Größe – sehr gut. Lattenrost und dicke Matratze sind einwandfrei. Die Größe des „Gästezimmers“ kommt bei meinen Freunden aber unterschiedlich an (Stichwort „Sarg“). Während mein 3-Wochen-Schottland-Mitfahrer trotz guter Körpergröße völlig problemlos schlafen konnte, hat jemand anders schon nach 2 Tagen rumgemeckert. Ich persönlich habe auch schon hinten geschlafen, mir ist aber oben lieber.
Die Matratze im Hochbett ist bequem, meiner Meinung nach besser als im Nugget, aber nach fast einem Monat ist man trotzdem wieder froh, zu Hause zu schlafen. Hier könnte man aber mit dem Froli-System nachbessern, und zwar ohne die Hochklappfunktion zu beeinträchtigen. Das ist übrigens auch noch ein Vorteil: Bettbrett einfach runterziehen, fertig. Morgens wieder hochdrücken, fertig.
Kochen:
Im Nugget habe ich ziemlich wenig gekocht. Alleine im Pössl-Schottland-Urlaub haben wir sicher mehr in der Küche gemacht, als ich vorher in einem Jahr im Nugget. Klappt gut und Geruch kann durch Schiebetür und Dachfenster schnell verziehen. War aber im Nugget auch nicht schlecht – Heckklappe und Dachfester auf und gut.
Duschen
Ich nutze die Dusche oft, ich komme wunderbar damit zurecht. Probleme mit Feuchtigkeit gibt es keine: der Vorhang ist nach einer Stunde soweit trocken, daß man ihn wieder aufhängen und die Duschtasse mit dem Deckelbrett abdecken kann. Bei niedrigen Außentemperaturen wie April/Mai in Schottland sorgt die Heizung (ein Luftauslass ist im Toilettenraum) für schnelle Trocknung, im Sommer bei Trockenheit etwas durchlüften lasen und gut ist. Im Sommer bei Regen bleibt es feucht, mit Heizung noch aufheizen habe ich nicht probiert, aber bei Regen vermeide ich auch sportliche Tätigkeiten, so daß statt der Dusche auch der Waschlappen seinen Zweck erfüllt.
„Autarkiefaktor“
Mit dem Nugget war ich zwar auch ziemlich autark, alleine das umständliche Aufbauen der (selbstgebauten) Dusche und das Trocknen der Handtücher, Kleidung und des Duschvorhangs im Küchenbereich hat es aber recht umständlich gemacht. Wasser habe ich jetzt ja auch doppelte Menge.
Als Anhaltspunkt: ich komme zu zweit eine knappe Woche aus, bis Ver/Entsorgen nötig ist, alleine etwa 10 Tage.
In die Toilette darf übrigens nur „klein“; Alles andere wird entweder bei Gelegenheiten außerhalb (Pub, Restaurant, öffentliche Toilette) oder im Notfall nach der „Tütenmethode“ erledigt. Das war aber schon im Nugget so.
Details …
Nicht kriegsentscheidend, aber schön zu haben: die Softlock Zuziehhilfe, so daß man die Schiebetür relativ leise schließen kann. Gassystem mit Außenbetankung und Außenanschluß für den Grill, ist zwar nicht Serie, aber beim Nugget rein platztechnisch gar nicht möglich. Großer 120 Liter Tank. Damit komme ich von zu Hause nach Südfrankreich, ohne an der teureren Autobahn nachtanken zu müssen. Mehr Wasservorrat und echter Gasboiler mit Zeitschaltuhr.
Bei Nugget besser war aber der Wasserablass, sowohl für Frischwasser als auch für Grauwasser.
Mein (vorläufiges) Fazit:
Mit dem Vario 545 habe ich das für MICH ideale Fahrzeug gefunden! Für Familien mit Kindern ergibt sich sicher ein anderes Bild, besonders wegen der engen Rücksitzbank. Ein Preisunterschied ist ja auch noch vorhanden, mit dem Pössl ist man ruckzuck über 50.000 Euro, dazu kommt noch der Mehrverbrauch an Diesel. Aber das muß ja jeder mit sich selbst ausmachen.
Und mein Nugget, war er ein Fehler?
Nein, auf keinen Fall. Ohne Nugget wäre ich jetzt nicht beim Pössl. Ganz sicher nicht. Ursprünglich auf der Suche nach einem gebrauchten VW California um die 20.000 Euro, lag der Nugget schon über meinem gesetzten Budget. Den Nugget sehe ich als notwendige Evolutionsstufe.
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Ex-Nugget HD 2013 Polarsilber 140PS
mein Nugget bis 11/2014: www.nuggetforum.de/forum/13-umbauten/72825-juhs-nugget
04/2015 - 03/2020 Pössl Vario 545
seit 10/2020 Sprinter mit Kabine im Selbstausbau, mein Ausbaublog blog.fysb.de
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- Tiemo
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08 Sep 2015 17:27 #204
von Tiemo
NUGGET PLUS 05/2019 170 PS, Chroma-Blau, Fiamma 3m Markise, Brink AHK + Atera 4rer-Träger, Besatzung 2+2+Locke
Tiemo antwortete auf JUHs Nugget
Hey Juh,
toller, sehr ausführlicher Vergleich. Top! Die Punkte würde ich alle genauso sehen.
LG,
Tiemo
toller, sehr ausführlicher Vergleich. Top! Die Punkte würde ich alle genauso sehen.
LG,
Tiemo
NUGGET PLUS 05/2019 170 PS, Chroma-Blau, Fiamma 3m Markise, Brink AHK + Atera 4rer-Träger, Besatzung 2+2+Locke
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08 Sep 2015 20:48 - 08 Sep 2015 20:51 #205
von fisherman*
HD in Panther-schwarz, Bj. 03/2012, Navi, Rückfahrkamera, Vorzeltleiste, Trittstufe mit Piepern und AHK,
Fiamma-Fahrradträger mit Thule Heckbox
Ab nächstem Jahr dann Wechsel zum Pössl Vario 545 !
fisherman* antwortete auf JUHs Nugget
Hallo Juh,
danke für den ausführlichen Vergleich
Da der neue Nugget aus Platzgründen für uns nicht mehr in Frage kommt, schauen wir uns bereits seit längerem nach Alternativen um und es fokussiert sich immer mehr auf den Pössl, weil der unsere Anforderungen fast 100%ig abdeckt.
Am Samstag haben wir ihn auf der Messe nochmal gründlich in Augenschein genommen und auch meine Frau, die ihn fast täglich fahren würde, wird zunehmend weich
Fast schade, dass unser Nugget erst drei Jahre alt ist und aktuell 2 studierende Blagen finanziert werden müssen
@Tiemo: Nochmals vielen Dank für den Nugget-Aufkleber; zum Kaffee haben wir es leider nicht mehr geschafft.
Viele Grüße
Rolf
danke für den ausführlichen Vergleich
Da der neue Nugget aus Platzgründen für uns nicht mehr in Frage kommt, schauen wir uns bereits seit längerem nach Alternativen um und es fokussiert sich immer mehr auf den Pössl, weil der unsere Anforderungen fast 100%ig abdeckt.
Am Samstag haben wir ihn auf der Messe nochmal gründlich in Augenschein genommen und auch meine Frau, die ihn fast täglich fahren würde, wird zunehmend weich
Fast schade, dass unser Nugget erst drei Jahre alt ist und aktuell 2 studierende Blagen finanziert werden müssen
@Tiemo: Nochmals vielen Dank für den Nugget-Aufkleber; zum Kaffee haben wir es leider nicht mehr geschafft.
Viele Grüße
Rolf
HD in Panther-schwarz, Bj. 03/2012, Navi, Rückfahrkamera, Vorzeltleiste, Trittstufe mit Piepern und AHK,
Fiamma-Fahrradträger mit Thule Heckbox
Ab nächstem Jahr dann Wechsel zum Pössl Vario 545 !
Letzte Änderung: 08 Sep 2015 20:51 von fisherman*. Grund: Änderung
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03 Jun 2017 16:35 - 03 Jun 2017 16:37 #206
von puchberg66
2003 Nugget HD, 125PS, 130tkm, Luftfederung, AHK etc.. 100% autark unterwegs mit Pheasun-Solar 200W!
)
Dieser Beitrag enthält einen Bildanhang.
puchberg66 antwortete auf JUHs Nugget - ein paar kleine Optimierungen
schöne Pfingsten an Alle,
NUHs kleine Optimierungen aus 2014 haben uns auf den Gedanken gebracht:
Belüftung - je 1 leiser Lüfter 1000U/min in den Seitenfenstern
Entlüftung - 2x1500U/min - nicht ganz so leise - aber effektiv!
alle mit dem beiliegenden Schwingungsdämpfern auf halbe Bambusrohre vom Baumarkt gesteckt und in die jeweiligen Rahmen eingehängt. Die Rohrhälften sind beiderseits "angespitzt", sodass sie leicht und fest genug in den Rahmen geklemmt werden können. Für jeden Teil gibt´s 1 Steckdose sowie Stecker mit Druckknopfschalter.
Alle Lüfter können - je nach Bedarf - auch unterwegs ohne Werkzeug einfach von Be- auf Entlüftung geändert werden. Da die Konstruktionen leicht entfernt und verstaut werden können = für uns die ideale Lüftung!
LG und immer einen kühlen Kopf
NUHs kleine Optimierungen aus 2014 haben uns auf den Gedanken gebracht:
Belüftung - je 1 leiser Lüfter 1000U/min in den Seitenfenstern
Entlüftung - 2x1500U/min - nicht ganz so leise - aber effektiv!
alle mit dem beiliegenden Schwingungsdämpfern auf halbe Bambusrohre vom Baumarkt gesteckt und in die jeweiligen Rahmen eingehängt. Die Rohrhälften sind beiderseits "angespitzt", sodass sie leicht und fest genug in den Rahmen geklemmt werden können. Für jeden Teil gibt´s 1 Steckdose sowie Stecker mit Druckknopfschalter.
Alle Lüfter können - je nach Bedarf - auch unterwegs ohne Werkzeug einfach von Be- auf Entlüftung geändert werden. Da die Konstruktionen leicht entfernt und verstaut werden können = für uns die ideale Lüftung!
LG und immer einen kühlen Kopf
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Letzte Änderung: 03 Jun 2017 16:37 von puchberg66. Grund: bild doppelt
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03 Jun 2017 18:02 #207
von puchberg66
2003 Nugget HD, 125PS, 130tkm, Luftfederung, AHK etc.. 100% autark unterwegs mit Pheasun-Solar 200W!
)
puchberg66 antwortete auf JUHs Nugget
Hallo Jürgen,
Ist überhaupt kein Problem - bin selbst erst nach viel Probieren auf diese einfache Lösung gekommen:
1) je 2 Lüfter Silent Wing 3 140mm(1000U/min.) bzw. 140mm high-speed(1500U/min.) je ca. 20€
2) zwei gerade 1m-Bambusstangen (ca.10mm) für MiniHeki und 2 Seitenfenster (für größere Haube länger oder mehr)
- es können natürlich auch einfache Holzleisten 10x5mm oder stärker verwendet werden - in diesem Maß ist Bambus halt bruchfester - speziell wegen der Bohrungen!.. und es lässt sich auch genauer schnitzen.
3) drei Auf- oder Einbau-Steckdosen und (beleuchtete?) Stecker und 2-poliges Kabel 0,75mm kaufen und montieren. Die Aufbaudosen sind natürlich schneller montiert!
4) Bambusstangen mit Taschenmesser Spalten und ausputzen -
5) auf Länge je 2-mal die Rahmenbreite von Haube oder Seitenfenster + ca. 3,5 - 4cm !
6) das Schwierigste an der ganzen Geschichte für mich war von den 4 schwarzen(!) Kabeln der Lüfter die richtigen zu finden - Spannung und Masse! - (am besten einen Elektronikbastler fragen) - diese Beiden mit dem Kabel verlöten, isolieren, anstecken, prüfen.
die beiden übrigen Kabel sind für die elektron. Regelung vom Computer und daher überflüssig!.. Alles Übrige ist ja nur Bastlerei!
7) Die Leisten müssen so einseitig (oder auch beidseitig!) flach(!) angespitzt werden, dass sie in die jeweiligen Rahmen eingesteckt werden können... sie hängen dann sicher und fest im Rahmen!.. öfter probieren ... Beim Seitenfenster sollte die flache Spitze unten ca. 3cm lang sein - oben ca. 1,5-2cm. Bei der Dachhaube je nach Rahmen und Modell!
8) Jetzt müssen nur die Leisten gebohrt werden (- vorsichtig damit der Bambus nicht gespaltet wird - am besten klein anfangen!), die 4 Schingungsdämpfer an den Ecken aufgesteckt und die Lüfter mit den beiliegenden Gumminägeln fixiert werden. Die Lüfter liegen immer innen sodass Verdunkelung bzw. Moskitonetz funktionieren.
Die Windrichtung wird geändert durch Lösen der Gumminägel und wieder fixieren des Lüfters nach 180° Drehung!
Alles viel einfacher als es sich liest!
LG
Ist überhaupt kein Problem - bin selbst erst nach viel Probieren auf diese einfache Lösung gekommen:
1) je 2 Lüfter Silent Wing 3 140mm(1000U/min.) bzw. 140mm high-speed(1500U/min.) je ca. 20€
2) zwei gerade 1m-Bambusstangen (ca.10mm) für MiniHeki und 2 Seitenfenster (für größere Haube länger oder mehr)
- es können natürlich auch einfache Holzleisten 10x5mm oder stärker verwendet werden - in diesem Maß ist Bambus halt bruchfester - speziell wegen der Bohrungen!.. und es lässt sich auch genauer schnitzen.
3) drei Auf- oder Einbau-Steckdosen und (beleuchtete?) Stecker und 2-poliges Kabel 0,75mm kaufen und montieren. Die Aufbaudosen sind natürlich schneller montiert!
4) Bambusstangen mit Taschenmesser Spalten und ausputzen -
5) auf Länge je 2-mal die Rahmenbreite von Haube oder Seitenfenster + ca. 3,5 - 4cm !
6) das Schwierigste an der ganzen Geschichte für mich war von den 4 schwarzen(!) Kabeln der Lüfter die richtigen zu finden - Spannung und Masse! - (am besten einen Elektronikbastler fragen) - diese Beiden mit dem Kabel verlöten, isolieren, anstecken, prüfen.
die beiden übrigen Kabel sind für die elektron. Regelung vom Computer und daher überflüssig!.. Alles Übrige ist ja nur Bastlerei!
7) Die Leisten müssen so einseitig (oder auch beidseitig!) flach(!) angespitzt werden, dass sie in die jeweiligen Rahmen eingesteckt werden können... sie hängen dann sicher und fest im Rahmen!.. öfter probieren ... Beim Seitenfenster sollte die flache Spitze unten ca. 3cm lang sein - oben ca. 1,5-2cm. Bei der Dachhaube je nach Rahmen und Modell!
8) Jetzt müssen nur die Leisten gebohrt werden (- vorsichtig damit der Bambus nicht gespaltet wird - am besten klein anfangen!), die 4 Schingungsdämpfer an den Ecken aufgesteckt und die Lüfter mit den beiliegenden Gumminägeln fixiert werden. Die Lüfter liegen immer innen sodass Verdunkelung bzw. Moskitonetz funktionieren.
Die Windrichtung wird geändert durch Lösen der Gumminägel und wieder fixieren des Lüfters nach 180° Drehung!
Alles viel einfacher als es sich liest!
LG
2003 Nugget HD, 125PS, 130tkm, Luftfederung, AHK etc.. 100% autark unterwegs mit Pheasun-Solar 200W!
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23 Nov 2017 09:07 #208
von Fraggle
Fraggle antwortete auf JUHs Nugget
Zuerst einmal bin ich sehr positiv von dem Forum angetan. Ich schaue immer wieder gerne einmal herein, hole mir Tipps etc.
Als bisher überzeugter Bulli-Bus-Fahrer haben wir einen der letzten HD-Nuggets Bj. 2013 ergattert und sind sehr zufrieden mit unserer Entscheidung. Letztes Jahr haben wir ein Solarpanel mit Laderegler / Wechselrichter, ein 12V → 230V Spannungswandler und einen automatischen Umschalter (IP55) installiert. Und egal, wie die gesamte elektrische Anlage verschaltet wird, gibt es Bauteile, die nicht über den eingebauten FI-Schalter abgesichert werden. (Lösung hier wäre ein zweiter Fi-Schalter).
Wenn ich mich nicht täusche, werden bei der von JUH genannten Verschaltung die 230V Bordsteckdosen bei Betrieb über den Spannungswandler nicht über den FI-Schalter abgesichert(!). Bei meiner Schaltung wird das Akku-Ladegerät nicht durch den FI geschützt, dafür aber bei jeder Stromversorgung die 230V Steckdosen.
Übersicht von JUH:
230V: FI-Schalter → IP55 → Steckdosen (Schutz durch FI!)
12V: Fi-Schalter → Ladegerät → Akku → Spannungswandler (230V) → IP55 → Steckdosen
Übersicht von Fraggle
230V: IP55 → FI-Schalter → Steckdosen
12V: Ladegerät → Akku → Spannungswandler (230V) → IP55→ Steckdosen
Praktisch: das Akku-Ladegerät direkt am IP55 mit dem externen 230V-Anschluß verbinden – wie gesagt, Akku-Ladegerät ohne FI-Schutz (es sei denn, der externe 230V Anschluss ist mit FI geschützt, aber das ist in Deutschland Standard)
Warnhinweis: es gibt eine fatale Fehlermöglichkeit.
Zuerst wollte ich den externen 230V Anschluss über den FI direkt auf den IP55 (Umschalter) legen. Dadurch hätte ich eine ungewollte Zusatzheizung bzw. einen offen Kamin erhalten: 230V → FI → IP55 → hier beginnt es, heiß her zu gehen: das Akku-Ladegerät lädt den Akku, der den Spannungswandler betreibt, der das Akku-Ladegerät speist, der den Akku lädt, der den Spannungswandler... Gott sei dank ist mir das noch aufgefallen. Deshalb der Hinweis hier im Forum.
Also: seid auf Draht!
die Fraggles
Als bisher überzeugter Bulli-Bus-Fahrer haben wir einen der letzten HD-Nuggets Bj. 2013 ergattert und sind sehr zufrieden mit unserer Entscheidung. Letztes Jahr haben wir ein Solarpanel mit Laderegler / Wechselrichter, ein 12V → 230V Spannungswandler und einen automatischen Umschalter (IP55) installiert. Und egal, wie die gesamte elektrische Anlage verschaltet wird, gibt es Bauteile, die nicht über den eingebauten FI-Schalter abgesichert werden. (Lösung hier wäre ein zweiter Fi-Schalter).
Wenn ich mich nicht täusche, werden bei der von JUH genannten Verschaltung die 230V Bordsteckdosen bei Betrieb über den Spannungswandler nicht über den FI-Schalter abgesichert(!). Bei meiner Schaltung wird das Akku-Ladegerät nicht durch den FI geschützt, dafür aber bei jeder Stromversorgung die 230V Steckdosen.
Übersicht von JUH:
230V: FI-Schalter → IP55 → Steckdosen (Schutz durch FI!)
12V: Fi-Schalter → Ladegerät → Akku → Spannungswandler (230V) → IP55 → Steckdosen
Übersicht von Fraggle
230V: IP55 → FI-Schalter → Steckdosen
12V: Ladegerät → Akku → Spannungswandler (230V) → IP55→ Steckdosen
Praktisch: das Akku-Ladegerät direkt am IP55 mit dem externen 230V-Anschluß verbinden – wie gesagt, Akku-Ladegerät ohne FI-Schutz (es sei denn, der externe 230V Anschluss ist mit FI geschützt, aber das ist in Deutschland Standard)
Warnhinweis: es gibt eine fatale Fehlermöglichkeit.
Zuerst wollte ich den externen 230V Anschluss über den FI direkt auf den IP55 (Umschalter) legen. Dadurch hätte ich eine ungewollte Zusatzheizung bzw. einen offen Kamin erhalten: 230V → FI → IP55 → hier beginnt es, heiß her zu gehen: das Akku-Ladegerät lädt den Akku, der den Spannungswandler betreibt, der das Akku-Ladegerät speist, der den Akku lädt, der den Spannungswandler... Gott sei dank ist mir das noch aufgefallen. Deshalb der Hinweis hier im Forum.
Also: seid auf Draht!
die Fraggles
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23 Nov 2017 09:45 #209
von Juh
Ex-Nugget HD 2013 Polarsilber 140PS
mein Nugget bis 11/2014: www.nuggetforum.de/forum/13-umbauten/72825-juhs-nugget
04/2015 - 03/2020 Pössl Vario 545
seit 10/2020 Sprinter mit Kabine im Selbstausbau, mein Ausbaublog blog.fysb.de
Juh antwortete auf JUHs Nugget
Hallo,
ganz so einfach ist es nicht. Der FI braucht eigentlich ein Erdpotential, was Du bei WR-Betrieb nicht hast.
Eigentlich ist es sehr schwierig, die vorhandenen Steckdosen mit einzubinden, und das ganze noch regelkonform zu haben. Der FI wiegt Dich dann vielleicht in falscher Sicherheit. Ich sag mal sicherheitshalber: wer sowas einbaut, sollte sich Rat von einem Fachmann holen und den mal drüberschauen lassen.
Jürgen
ganz so einfach ist es nicht. Der FI braucht eigentlich ein Erdpotential, was Du bei WR-Betrieb nicht hast.
Eigentlich ist es sehr schwierig, die vorhandenen Steckdosen mit einzubinden, und das ganze noch regelkonform zu haben. Der FI wiegt Dich dann vielleicht in falscher Sicherheit. Ich sag mal sicherheitshalber: wer sowas einbaut, sollte sich Rat von einem Fachmann holen und den mal drüberschauen lassen.
Jürgen
Ex-Nugget HD 2013 Polarsilber 140PS
mein Nugget bis 11/2014: www.nuggetforum.de/forum/13-umbauten/72825-juhs-nugget
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- Platin Nugget
07 Sep 2020 21:52 #210
von Juh
Ex-Nugget HD 2013 Polarsilber 140PS
mein Nugget bis 11/2014: www.nuggetforum.de/forum/13-umbauten/72825-juhs-nugget
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Juh antwortete auf JUHs Nugget
sodele, mal eine kleine Rückmeldung ...
Mit dem Pössl Vario 545 war ich im Prinzip sehr zufrieden, letztlich gab es doch ein paar mehr Wünsche und so habe ich Ende 2019 einen 4x4 Sprinter mit Kabine zum Selbstausbau bei Ormocar bestellt. Die Kabine ist grade außen am fertigwerden und ich denke, daß ich die nächsten Wochen mit dem Ausbau starten kann.
Den Pössl habe ich im März zum Wunschpreis verkauft.
Falls es jemanden interessiert, ich habe hier einen Blog zum neuen Projekt:
blog.fysb.de/
(nicht über die "dubiose" Adresse im Impressum wundern, die Seite betreibt ein Freund von mir)
Mit dem Pössl Vario 545 war ich im Prinzip sehr zufrieden, letztlich gab es doch ein paar mehr Wünsche und so habe ich Ende 2019 einen 4x4 Sprinter mit Kabine zum Selbstausbau bei Ormocar bestellt. Die Kabine ist grade außen am fertigwerden und ich denke, daß ich die nächsten Wochen mit dem Ausbau starten kann.
Den Pössl habe ich im März zum Wunschpreis verkauft.
Falls es jemanden interessiert, ich habe hier einen Blog zum neuen Projekt:
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Ex-Nugget HD 2013 Polarsilber 140PS
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