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Einbau Votronic Booster VCC 1212-30
- saltzwedel
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- tourneo
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Also dann lieber die eine extra Leitung legen, ist ja kein Hexenwerk, nur etwas Gefummel und Schrauberei. Aber man macht es ja auch, weil es einem Spass macht.
Ansonsten kann man es einfach so lassen wie es war ohne Booster oder eben einfach die Sicherung ziehen für die Ladung der Starterbatterie.
Dann ist es halt nicht super optimal, aber es funktioniert doch auch.
Noch eine Bemerkung:
Die Steckdosen sind Baujahrbedingt nicht alle gleich angesteuert.
Also muss das auf jeden Fall messen oder eventuell am Sicherungskasten suchen wo man eine Stelle findet wo man nur dann plus hat, wenn die Zündung an ist.
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- nugget_dir_ein
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"Der Cyrix Batteriekoppler ist ein hochleistungsfähiges mikroprozessorgesteuertes Relais, das Batterien automatisch parallel schaltet, wenn eine von ihnen einen vorgegebene Spannungswert erreicht hat (wodurch angezeigt wird, dass die Batterie geladen wird) und, das die Batterien wieder voneinander trennt, wenn die Spannung unter den Erhaltungsspannungswert abfällt (wodurch angezeigt wird, dass eine oder beide Batterien gerade entladen werden). Cyrix Batteriekoppler sind hervorragend geeignet, um Trenndioden zu ersetzen. Ihr Hauptmerkmal besteht darin, dass es praktisch zu keinerlei Spannungsverlust kommt, so dass die Ausgangsspannung der Wechselstromgeneratoren bzw. der Batterieladegeräte nicht erhöht werden muss."
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- saltzwedel
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Input an diesem Gerät sind nun diese zwei Plusleitungen: a) vom Solarladeregler "II Start +" und b) die Leitung vom Westfalia- Ladegerät. Die ursprüngliche Leitung vom Westfalia- Ladegerät zur Startbatterie hängt auf der Ausgangsseite des kleinen Reglers. Habe mir die passenden Stecker besorgt, um das Originalkabel nicht durchzwicken zu müssen.
Stand heute scheint es zu funktionieren, mit Beginn der stärkeren Sonnenstrahlung hat sich die Spannung der Startbatterie auf den am Regler eingestellten Wert erhöht, gegen Mittag habe ich noch einmal nachjustiert auf 12,85V
Hier ein Bild von der momentanen Situation unter dem Kühlschrank:
Das Diagramm zeigt die Werte von gestern und heute aus der Logdatei von BlueBattery:
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- nuggar
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hallo liebe Elektrik-Spezialisten Saltzwedel und Tourneo,
es ist immer wieder erstaunlich, welches Wissen und welche Erfahrungen hier von unerschrockenen Tüftlern zusammengetragen werden. Dass Ihr die Gemeinschaft von Eurem Wissen profitieren lasst und das Ganze dazu noch so gut dokumentiert habt, ist nicht hoch genug einschätzen und dafür möchte ich meinen Dank aussprechen.
Ich weiß nicht, ob mein Beitrag hier richtig platziert ist, denn es geht mir im Gegensatz zu den vorherigen Beiträgen (und was die Überschrift nicht aussagt) nicht um eine Solaranlage und nicht um den Ausbau des Trennrelais. Ich möchte den VCC 1212-30 nachrüsten, um eine optimale Ladung der Bordbatterie während der Fahrt zu erreichen, weiter nichts. Alles andere soll im Originalzustand bleiben einschließlich Westfalia Ladegerät. Den Nachteil des Trennrelais beim Startvorgang akzeptiere ich.
Ich bin leider nicht „der“ Elektriker, das habe ich schon beim kürzlich durchgeführten Radioumbau gemerkt. Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, den Anschluss vom Fachmann vornehmen zu lassen. Entgegen eines Gespräches mit ihm im letzten Jahr scheint so eine Nachrüstung jetzt plötzlich ein Problem zu sein. Verstehe ich nicht. Ich habe aber trotzdem kommende Woche einen Termin bekommen und da möchte ich möglichst gut „aufgeschlaut“ hingehen. Und deshalb möchte ich Euch mein Vorhaben kurz (wiederholend) darlegen. Ich wäre Euch sehr verbunden, wenn Ihr einen Fehler in meinem Vorhaben/meinen Gedanken findet und es mich wissen lasst.
Aus der Betriebsanleitung habe ich die Anschlussvariante 4 auf Seite 6 mit Auftrennen der +Leitung zur Bordbatterie als die passendste herausgefunden.
Die wichtigsten Punkte und Fragen:
- Der Booster wird in der Nähe des Ladegerätes platziert. Das ist nicht die kürzeste Verbindung zur Bordbatterie, aber im Stauraum unter der Küche möchte ich den Booster nicht haben.
- Die vorgeschriebene Sicherung Si2 mit 40A kommt auf den Custom-Steckplatz im Verteilerkasten unterm Fahrersitz und wird so einfach in den Stromweg zur Bordbatterie eingefügt. Das ist ein super Tipp von Tourneo!
- Das +Kabel wird vom Anschluss an der Bordbatterie entfernt und durch die Küchenwand zum IN+ Anschluss des Boosters geführt. Zum Glück ist das +Kabel ungebündelt im Kabelkanal oberhalb des Wasserbehälters verlegt worden.
- Es wird ein neues Kabel von OUT+ zum Pluspol der Bordbatterie verlegt, wobei in Polnähe noch eine Sicherung Si1 mit 40A hinzugefügt wird.
- OUT- soll zum Massepunkt am Kotflügel geführt werden. Dahin zu kommen, ist sehr aufwändig, da die Küchenfront demontiert und der Kühlschrank ausgebaut werden müssen. Zudem ist nicht sicher, ob es gelingt, den Zugang hinter die Seitenverkleidung ohne Abschneiden mit einem Messer zu schaffen. Hat jemand einen besseren Vorschlag für den Masseanschluss mit leichterer Zugänglichkeit?
- D+ wird weggelassen, weil nicht verfügbar. Der Rückladezweig des Boosters zur Ladeerhaltung der Starterbatterie aus der Bordbatterie ist nicht aktiv (lt. Hinweis S. 6 unten). Und das braucht es doch auch nicht, weil das Westfalia-Ladegerät einen eigenen Anschluss für die Starterbatterieladung hat (vermutlich der kleine Stecker am Ladegerät mit 2 Pins und einem roten Kabel). Liege ich richtig? Ist der zweite Ladeanschluss des Westfalia-Ladegerätes nicht galvanisch von Hauptanschluss zur Bordbatterie getrennt? Die Beschreibung des Ladegerätes im Downloadbereich kennt den Stecker nicht und sagt auch nichts über den Ladekreis zur Starterbatterie aus.
Und so sieht es - leider unscharf- im Fach aus, und natürlich ist nichts zusätzlich gebohrt worden;)
Herzliche Grüße aus dem Erzgebirge,
nuggar
Erst Zelt, Wohnw. QEK Aero und Rapido, Nugget AD Bj. 2013.
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- saltzwedel
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also ich bin auch eher Laie, aber möchte Dir gerne antworten.
- zu 1./4.: wenn Du mit dem OUT+ Kabel zur Bordbatterie direkt nach rechts und unter Deinem (neu positionerten) Westfalia- Ladegerät hindurch fährst, reicht die Länge locker, um die Empfehlung von Votronic einzuhalten (max. 2m bei 6mm²).
- zu 5.: in Deinem Fall würde ich einfach zusammen mit dem OUT+ Kabel zur Bordbatterie gehen und dort auf den Minuspol. Über die Leitung von der Bordbatterie zum Westfalia- Shunt am Kotflügel hast Du doch dann Masse. Frage an evtl. Mitlesende: stimmt das, birgt das Probleme?
- zu 6.: Du liegst mit Deiner Vermutung richtig, ich habe dieses einzelne, rote Kabel am Westfalia- Ladegerät durchgemessen, es geht zur Startbatterie (lag bei mir dort obenauf mit einer gelben 20A- Sicherung)
Guck noch einmal hier (WestfaliaBatteryChargerTechInfoWM.pdf), da ist der Ladezweig für die Startbatterie abgebildet und folgende Beschreibung zu finden: Wenn keine externe Versorgungsspannung (110 V – 230 V) anliegt, ist das Ladegerät von den Batterien über Relaiskontakte getrennt.
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- nuggar
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vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Kommt gerade rechtzeitig, denn morgen früh habe ich meinen Termin.
Einen weiteren Zweifel werde ich auch nicht los:
7. Wenn das Trennrelais zum Zustand "getrennt" ist (Motor steht), können dann die Ford-Verbraucher an der Klemmschiene im VK überhaupt noch Strom über den IN+ Eingang vom Booster bekommen? Ich glaube das meint die Anleitung, wenn sie vom Rückladezweig spricht und der wird angeblich nur geschaltet wird in der D+-signalgesteuerten Betriebsweise. Radio, Schloss-FB - alles wäre spannungslos, wenn die Befürchtung zutrifft. Mir ist nämlich aufgefallen, dass in allen Anschlussschemata keine Verbraucher zwischen Trennrelais und IN+ Booster eingezeichnet sind. Der Ausweg wäre dann tatsächlich nur die Kurzschlussbrücke anstelle des Trennrelais.
Herzliche Grüße,
nuggar
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In seinem Thread Wie funktioniert des Trennrelais hat Uwe gleich zu Beginn mögliche Varianten vorgestellt. Du könntest Variante 2 mit einer zusätzlichen Batterie unter dem Fahrersitz umsetzen, wenn Du das Trennrelais drin lassen möchtest. Diese 2. Batterie übernimmt dann die bisherige Funktion der Bordbatterie was die Ford- Verbraucher anbelangt.. viel Glück/ Erfolg morgen!
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- nuggar
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Das wäre eigentlich die Lösung mit dem geringsten Aufwand. Jetzt fragt sich, ob die Spannungssteuerung des B2B Boosters funktionieren kann. In der Anleitung steht, dass dafür kurze kräftige Leitungen zur Starterbatterie nötig wären. Das ist im Nugget wohl nicht der Fall. Ein D+-Simulator macht es wieder kompliziert.3. Die beste Lösung wäre eine Version von 1 oder 2 in Verbindung mit dem Einsatz eines B2B Ladebooster anstelle des zweiten Trennrelays. Der Vorteil ist eine auf die GEL Batterie abgestimmte Ladekurve. Keine Überladung auf längeren Strecken.
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