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Notlaufprogramm durch Überlastung im Schnee
- nogger
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die Überlastung, die hier gepostet wird, sollte näher definiert werden.
Wenn ich im ersten Gang unter extrem hoher Last einen Berg hoch fahre (oder den Schnee durchwühle), dann sollten wir mal die Sensoren näher betrachten:
Erstens: Bei niedriger Drehzahl wird Einspritzmenge deutlich reduziert (um Luft - Kraftstoffverhältnis einzuhalten)
Zweitens: Es passiert ansonsten mal gar nix. Es gibt im Antriebsstrang keine Sensoren (DMS oder Ähnliches), die die Last tatsächlich messen und erst recht nix, das dies auswertet.
Ich empfehle jedem (aber auch wirklich jedem von Euch - ex kann nix passieren), im letzten Gang einen steilen Berg hochzufahren. Die Drehzahl wird von 2 Mille auf 1,5 Mille und dann auf eine Mille runtergehen. Irgendwann wird die Kiste ruckeln. Aber alle die beschriebenen Phänomene werden nicht auftreten.
Ich weiß nicht, was hier alle so meinen, denken oder sonst was aber eine Transe, die auf der Strasse (braucht nur steil genug zu sein) immer langsamer wird, die wird nicht die Kupplung trennen. Es wird immer mehr ruckeln und dann steht die Fuhre.
Gerne kann jemand mit seinem Fahrzeug vorbeikommen. Hinter unserem Haus geht es 20% hoch. Er darf im letzten Gang fahren und die Kupplung wird nicht trennen - wetten!
der technisch genervte Nogger
2014 Woelcke Autark-Runner Allrad + Geländeuntersetzung + 2-Kreis-Luftfederung
165 PS 42 cm Bodenfreiheit 75 cm Wattiefe 150 Liter-Tank
6950mm x 2780mm x 2000mm - 3250 kg LG - Verbrauch 8,7 l/100km
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- musikus
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Meine Darstellung war falsch, sorry - Erinnerungen trügen.
In der Tat wurde mein Nugget immer langsamer, ruckelte und die Fuhre blieb stehen.
Beim Versuch wieder anzufahren war heftige Rauchentwicklung und Gestank, wegen der schleifenden Kupplung, die Folge.
Gruß Hermann
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- RudiRadlos
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ich muss mich hier selber zitieren (#15)
.RudiRadlos schrieb: Dass der Motor bis auf die Leerlaufdrehzahl heruntergeregelt wird, liegt an der ESP-Steuerung. Die reduziert die Motorkraft zunehmend, wenn ein signifikannter Drehzahlunterschied zwischen den Rädern gemessen wird.
Und dabei ist es egal, welcher Gang eingelegt ist. Wenn es mir gelänge, an Noggers Steilstrecke (z.B. bei Glatteis) im 2. oder gar 3. Gang mindestens ein Rad ordentlich durchdrehen zu lassen, würde bei Baujahren ab 2011 die Kupplung vermutlich trennen ( und dabei die Leistung bis auf Leerlaufdrehzahlerhalt verringern). Das ESP überwacht die Drehzahlunterschiede aller Räder, d.h. selbst wenn beide Vorderräder flott durchdrehten, würde abgebremst, die Leistung verringert und am Ende vermutlich ausgekuppelt.
Gruß,
Rüdiger
erst Pfadfinder, dann Camper, seit August 2010: unterwegs im 140 PS Nugget mit AD in Colorado-Rot
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- toms
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Eine Frage noch.
Wer trennt die Kupplung wenn ich nicht das Pedal trete?
Ich hab da noch keinen Stellmotor oder so gesehen.
Gruß Toms
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- Metaxa1987
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Die Last messen kann das Fahrzeug selber natürlich nicht, da hast du recht. Aber errechnen anhand von Kennfeldern wird es die Last ziemlich sicher.
Fahrerwunsch (Pedal) im Zusammenhang mit vielen anderen Sensoren (Lage, Beschleunigung, Luftmasse/Menge daraus resultierender Einspritzmenge, außen-Temperatur, Raddrehzahlen, Druck, Motortemperatur u.s.w.)
Eine gewisse Zeit wird er adaptieren, aber wenn er aus dem Toleranzbereich kommt, wird eine Fehlermeldung ausgespuckt und es kommt der "Notlauf"
Oder hab ich was übersehen?
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- RudiRadlos
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im ESP - System wird Bremsflüssigkeit unter Druck vorgehalten. Das besorgt ein kleiner Elektromotor, der eine kleine Pumpe antreibt. Je nach Raddrehzahlunterschieden und z.B. bei hoher Querbeschleunigung können einzelne Räder abgebremst werden, um das Fahrzeug zu stabilisieren, ohne dass der Fahrer eingreift..
Ein Teil der Bremsflüssigkeit wird vermutlich über ein Ventil auf das Ausrücklager gelenkt. Gleichzeitig wird die Motorleistung zurück genommen, egal wie stark man aufs Pedal drückt. Wie das im Detail bei Ford gelöst ist, weiß ich aber nicht.
Gruß,
Rüdiger
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- toms
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Gruß Toms
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- RudiRadlos
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ich habe so ein Ventil auch noch nicht gesehen, vermutlich sitzt es in der Hydraulikleitung zwischen dem Kupplungsgeber- und Nehmerzylinder. Oder gleich im "Ausrückautomaten" = Nehmerzylinder).
Gruß,
Rüdiger
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- nogger
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eine mechanische Kupplung besitzt keine Funktion, die die Trennung (Ausrücken) automatisch, also ohne Treten des Pedals ermöglicht. Technisch wäre dies relativ einfach möglich, praktisch ist es nicht notwendig. Das ESP benötigt keine Kupplungstrennung, da die Bremsleistung in allen Fällen um ein Vielfaches höher ist als alle anderen Kräfte. Ein "Abwürgen" ist ebenfalls nicht möglich, da über das Differenzial bei den genannten Drehzahlunterschieden immer irgendwo genügend Drehzahl vorhanden ist, um den Motor weiterdrehen zu lassen. Und unter ca. 15 km/h funktioniert das ESP grundsätzlich nicht. Auch die Empfehlung, bei einer Vollbremsung die Kupplung zu treten, ist eigentlich unnötig. Dem ESP ist es egal, ob der Motor dreht oder nicht. Es macht nix anderes als Drehzahlunterschiede zu erfassen und den Bremseinsatz entsprechend zu dosieren. Was sonst noch dranhängt ist egal. Also bei Gefahr: Voll rein in die Eisen - das geht meist besser, wenn der Kupplungsfuß nach vorne abstützen kann, ohne auf die Kupplung umzusetzen.
Aber Märchen, wie Spinat und Eisen halten sich auch ziemlich lange
Einen schönen Heilig3KönigFeiertag wünscht der nogger
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- surfnugget
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Grundsätzlich hast Du in allen Punkten Recht. Was ich erlebt habe - mehrfach - hätte ich auch nie zuvor erwartet. Ich konnte das auch für mich nicht klären aus normalen technisch-mechanischen Überlegungen. Deshalb habe ich mich auch an das Forum gewandt.Wie geschrieben: die Technik rund ums Auto ist mit nicht fremd und ich kann so ein Gerät prinzipiell auch zerlegen und wieder zusammensetzen. Als ich dann plötzlich am Berg stand und der Motor lief, aber ich konnte das Auto nicht mehrzum Fahren zu bewegen, dachte ich, jetzt muss was gebrochen sein. Ess war aber alles gut. Irgendeine Erklärung muss es ja geben. Und da finde ich die o.g. Erklärung von Ford ganz verständlich.
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