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Ford Nugget Forum

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Praktikable Alternative zum Warmwasserboiler?

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03 Feb 2015 18:08 #21 von madmax
Hallo Ralf,

brauchst Du den ganzen Tank warm? Probier das Ding doch mal 2 Stunden in der Spüle mit 2,3 Litern.
vg
Max

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03 Feb 2015 18:17 #22 von Ralf***
Moin Max,
ich wollte ganz gern so ca. 20 Liter warm haben, somit hätten wir ggf. die Möglichkeit zu duschen. Die Außendusche mit „Duschvorhang“/Heckzelt und Duschwanne ist ziemlich praktisch, da man sehr viel Platz hat und nicht trocken wischen muss… nur leider ist das Wasser immer so kalt. :S
Gruß
Ralf

HD Bj. 2011, NUGGETFORUM.DE-Aufkleber, Bs. 2+1.
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03 Feb 2015 22:42 - 03 Feb 2015 22:42 #23 von madmax
...hmmm, also doch 3kW Tauchsieder :laugh:
Ich glaube das Vorhaben wird schwierig, das ganze über den Wassertank zu machen. Du pumpst da ja laufend Energie in Massen rein und heizt das Abwasser samt Gasflasche und den Rest des Autos mit weil der Tank eine riesen Oberfläche hat.

Was mir immer im Kopf rumgeht ist ein Wärmetauscher Quasi als Sekundärkreislauf um die Abwärme vom Kühlschrank fürs Wasser zu nutzen und zeitgleich die Hitze aus dem Auto zu haben, zumindest im Sommer geht da ja richtig was. Sind aber auch nur ein paar Watt Heizleistung, das wird sicher keinen Geysir auslösen, daher müßte wieder ein kleiner isolierter Zusatzbehälter her.
Zuerst wird aber der Reimo Unterflurtank EV 2132 auf Brauchwassertauglichkeit und Passgenauigkeit untersucht, dann langt's auch 2 Kannen Kaffee am Tag ;)
vg
Max

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04 Feb 2015 07:50 #24 von Lacky
Hi zusammen.
Was erwartet Ihr? Mit einem 75W Heizstab 40l Wasser auf Duschtemperatur zu erwärmen, ich lach mir einen ab. Wenn es überhaupt geht (was ich nicht glaube) braucht das Tage. Das macht auch keinen Sinn so viel Wasser zu erwärmen, nur weil man kurz duschen will.

Selbst mit einem 2-3 KW Tauchsieder wird es je nach Außentemperatur 1-3Std brauchen und dann wo möglich noch über Batterie und Wechselrichter versorgen, da wird dann die Batterie feste mitheizen und schneller heiß sein wie das Wasser.
Und bei einem Tauchsieder besteht dann die Gefahr, dass der Kunststofftank angeschmirgelt wird wenn der Tauchsieder direkt auf dem Kunststoff liegt, da müsste man dann eine Art Abstandhalter her, wie ich bereits weiter vorne geschrieben habe.

Macht euch einen kleinen 3l Warmwasserboiler rein und gut ist es. Platz gibt es in der kleinsten Hütte, man muss ihn nur finden. Die 3l Heißwasser (ca. 70Grad) gemischt mit Kaltwasser reichen locker für eine Kurzdusche.

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04 Feb 2015 23:58 #25 von Jaggele
Hallo,
was ist denn mit dem Boiler von Westfalia, den man dazu bestellen kann? Hat den jemand? Ist der völlig überteuert, untauglich oder zu groß? Oder einfach nur überflüssig?

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05 Feb 2015 07:50 #26 von diemo
Such mal nach Elgena KB3 hier im Forum.
Das ist der Boiler den auch Westfalia in der Kombiversion verbaut.
Den haben einige hier nachgerüstet, z.B. ich .

Gruß
diemo

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Nugget Plus in Chromablau 130PS, Goldschmitt ZLF

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05 Feb 2015 09:59 - 05 Feb 2015 10:05 #27 von galli
Noch mal was Grundsätzliches zum Thema:
Wasser hat eine sehr große sp. Wärmekapazität. Das bedeutet dass man im Vergleich zu anderen Materialien verhältnismäßig viel Energie aufwenden muß um 1° Erwärmung zu erzielen.
1Liter um 1° zu erwärmen brauchts 4,2kJ das entspricht 1,167wh -> bei 12V sind das 0,097Ah für einen Liter um 1°Kelvin

1Liter um 25° erwärmen -> rd 2,5Ah
3 Liter um 45° erwärmen (das macht der Boiler) -> 13Ah
40Liter um 25° (von 15 auf 40°) -> 97Ah

Der Bordakku hat nominal 140Ah, darf aber nicht tiefentladen werden sonst ist er hin! also rund 100AH können direkt nach einer Landstromaufladung entnommen werden dann ist eine Nachladung fällig,
Nach einer Fahrt seien mal 80% Ladekapazität angenommen: ... also rd 112Ah -> davon entnehmbar sind grob angenommen 80Ah
Will man in 2-3 Stunden aufheizen können, muß man einen Heizstab ca 2-3h laufen lassen und der Batterie dabei rund 40Ah konstant abzapfen.

Das Serien-Ladegerät liefert dem Akku 10Ah Ladestrom , das bedeutet selbst bei angeschlossenem Ladekabel würde dies einer Entladung der Batterie sogut wie nichts entgegensetzen.......

Wählte man einen Heizstab der diese 10Ah nicht überschreitet, würde eine Aufheizzeit sich theoretisch auf knapp 10 Stunden ausdehnen. Praktisch wäre der transmissionsverlust (Wärmeabstrahlung) des ungedämmten Tanks hinzuzurechnen der den Stab mit Sicherheit zum Dauerläufer werden ließe..........

Soweit der pysikalische Nachweis für etwas, was dem meißten eigentlich schon vorher klar war:
Heizstabeinsatz für 40L Wasser ist via Bordakku nicht zu realisieren, aus rein physikalischen Grunden!

Die elektrisch versierteren unter Euch mögen mich im Fehlerfall korrigieren.....

Gruß Til

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05 Feb 2015 10:35 #28 von Fränki
Hallo, bin kein Elektriker, hört sich alles theoretisch plausibel an.
In der Praxis sieht es aber anders aus.
Beim Wintercamping ist ein Heizstab in meinem Wassertank im Dauereinsatz.
Weder die Batterie ist am glühen noch kommt es nach mehreren Tagen zu einer Entladung der Batterie. Auch der Wassertank bekommt keinen Schaden. Meine Letzte Batterie hat es 8 Jahre mitgemacht und war immer noch top fit.
Warum einen Heizstab ?
Weil ich beim Wintercamping immer und zu jedem Zeitpunkt warmes Wasser im Tank habe. Weil ich im restlichen Jahr kein warmes Wasser im Nugget brauch. Duschwasser geht bei mir separat.
Weil ich einen Boiler als überflüssig halte und das entspricht nur meinem Profil.
Bitte jeder wie er will und brauch.
Das ist meine persönliche Alternative zum Warmwasserboiler und so werde ich es weiter handhaben.
Viele Grüße aus dem Schwarzwald
Fränki

Best Salute from Black Forest Fränki
Besatzung 2+1, Ab 2004 HD 125 PS Silber, Ab 2012 HD 140 PS Polarsilber,
Ab 2020 Hokkaido Nugget Plus HD 170PS,
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05 Feb 2015 10:50 #29 von Ralf***
Moin,
...ich kann da Fränki nach meinem Test nur Recht geben. Der Heizstab den ich benutzt habe, heizt nur bis max. 40 Grad auf und richtet keinen Schaden am Wassertank an. Und ferner, wer spricht überhaupt von 40 Litern? :dry:
Gruß
Ralf

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05 Feb 2015 11:16 #30 von galli
Hallo, Fränki und Knut,
Ich schreibe von 40 Litern weil 40 Liter in den Tank passen.
die beispielhaften 40° Wassssertemp habe ich aus einem Beitrag weiter oben abgegriffen.
Der Rest ist ein theoretisches Rechenexempel. Mit angegebenen Mengen und Größen! das mag jeder auf seinen Individuellen Einsatz runterrechnen- an der hohen Wärmekapazität von Wasser ändert das nichts!
Viellecht ist mein Bsp. allzu theoretisch angesichts eurer gegenteiliger Erfahrungen aus der Praxis,
Es wäre es prima, wenn ihr diese hier etwas genauer schildern könntet, bzw. euren erfolgreichen Einsatz mit ein paar Fakten unterlegen würdet - finde ich.
Z.B. : Welche Leistung hat der Heizstab, wie lange ist der im Winter dann an und wie ist er im Wassertank angeordnet und wieviel Wasser füllt ihr dazu ein und wie warm macht ihr das Wasser? Allein die Aussage dass es geht mit der Batterie ist zwar schon eine Hausnummer, sagt letztlich aber sehr wenig konkretes für jemand der das nachmachen möchte.

Gruß Til

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