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Luft in der Bremse?
- Bugatti
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(Bin kein Spezialist für PKW Bremsen, aber hab Fahrzeugtechnik studiert und zumindest Basiswissen ist auch hier vorhanden)
Die ersten Bremsen hatten (Stahl) Seilzüge.... ein Horror diese einzustellen!!!
Dann wurden die Stahlseilzüge durch ein hydraulisches System ersetzt, hier machte man sich die Tatsache, dass in verbundenen Systemen der Druck überall gleich hoch is zu nutzet... heißt: jede Bremse erhält den gleichen Druck (in erster Näherung) und bei gleicher Qualität der Bremsbacken/ Trommel oder Scheiben bremsen die Bremsen, zumindest pro Achse gleich.
----da unbedingt verhindert werden muss, dass die hinteren Räder blockieren, wird hinten der Druck begrenzt. (blockierende Räder hinten = Fahrzeug dreht sich)
Um die Kraft zum bremsen zu reduzieren haben sich schlaue Köpfe den Bremskraftverstärker ausgedacht... heißt.. die Bremspedalkraft wird zB halbiert bei gleichem Druck im Bremssystem...(ähnlich Servolenkung)
Bei Benzinern nutzte man den an geigneten Stellen im Vergaser herschenden Unterdruck aus, leitete ihn auf eine sehr große Membranfläche ... (den Bremskraftverstärker) und nutze diese Zusatzkraft um die benötigte Bremskraft zu reduzieren...
Der Diesel hat keinen Vergaser... und somit keine natürliche Unterdruckquelle.. also bauten man eine elektrische Pumpe ein, die Unterdruck erzeugt...
Diese Unterdrucksysteme sind aber nur Hilfssysteme um die nötigen Bremskraft (Muskelkraft) zu reduzieren.
Die Hydraulikflüssigkeit wirkt (wenn keine Luft sich eingeschlichen hat) wie eine Metallstange.
Die Bremsbeläge haben bei nicht betätigter Bremse Abstand zur Scheibe (bei Scheibenbremsen) ...
als erstes muss also beim Bremsen dieser Abstand überwunden werden... erst dann kann Reibung entstehen .. > bremsen.
Wenn ich nun mehrmals schnell nacheinander das Bremspedal drücke und loslasse... stellt sich der vollle Abstand der Bremsbeläge nicht ein, da schneller als die Beläge zurückgehen wieder Bremspedal gedrückt wird und dann das System "aufgepumpt" wird...
Damit enststeht schon nach kurzem Bremspedalweg schon früher Gegendruck... als beim ersten treten..
Dies gilt nur grundsätzlich und bei fehlerfreien Systemen...
Es ist also ganz normal bei jeder Bremse, dass sie sich Aufpumpen lässt...
Ich hab versucht es einfach (?) zu erklären... aber doch grundsätzlich korrekt zubleiben...
Wenn was unklar.. fragt einfach..
Holger
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- Pulheimer
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gibt es an der Bremsenfront mittlerweile etwas Neues zu berichten?
Das mit dem " aufpumpen" hat mich zu Beginn unserer Nugget Karriere auch sehr überrascht.
Also, ab zum fFH...jaaaa, der Meister dort ist ein echtes Ass!!! Natürlich liegt es am Fahrer!!!
Zitat: " Wieder einer der mit dem Transit nicht bremsen kann. Sie müssen auch RICHTIG bremsen, nicht so zaghaft. Ich empfehle täglich eine Vollbremsung"
Ähhhhhhh???? Ich kann mich herrlich blödstellen bei so einer Auskunft." Das steht aber nicht in der Betriebsanleitung."
" Das lernt man schon in der Fahrschule" etc., etc., etc....
Jedenfalls bremsen wir und Hugo mittlerweile mehr schlecht als recht so rum.
Tja, und nun? Vor wenigen Tagen kräftiges Bremsversagen. Ampel Rot, Gas weg, leichtes bremsen, plötzlich Pedal gaaaanz unten, schnell Bremsen lösen und pumpen. Alles Gut. Kein Problem.
Seitdem bremst Hugo wie zuvor, kein Ausfall. Demnächst geht es wieder zu Ford. Ist ja noch Garantie drauf. Bin mal gespannt was diesmal gesagt wird...
Ich schau jetzt direkt mal in der Betriebsanleitung und Garantieschutzbrief nach, ich denke da steht auch etwas von "7 Leben für den Fahrer" drin!
Leeven Jroß un dreimal Kölle Alaaf
Die Pulheimer
Von 2013 - 2020: Nugget "Hugo" in weiß - AD
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- RudiRadlos
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Hallo,Pulheimer schrieb: Vor wenigen Tagen kräftiges Bremsversagen. Ampel Rot, Gas weg, leichtes bremsen, plötzlich Pedal gaaaanz unten, schnell Bremsen lösen und pumpen. Alles Gut. Kein Problem
das ist nicht normal! Wenn bei leichtem Druck aufs Pedal selbiges sanft bis an die Spritzwand sinkt, dann ist irgend wo im System ein Fehler. Kann dieses Symptom reproduziert werden, - etwa im Stand? Ein Besuch beim fFH scheint mir unausweichlich.
Gruß,
Rüdiger
erst Pfadfinder, dann Camper, seit August 2010: unterwegs im 140 PS Nugget mit AD in Colorado-Rot
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- GB
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habe über das komische Pedalverhalten auch meinen Meister - und das ist wirklich einer - befragt, auch wie schon manche - siehe weiter oben. Das soll wirklich normal sein, auch wenns mir immer noch komisch vorkommt. Aber es soll mal doch jeder berichten der nachgefragt hat. Bisher haben wohl alle die Auskunft - normal, alles ok. erhalten. Bleibt zu hoffen, dass man da sich nicht eine Rückholaktion ersparen will.
VG GB
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- xxl_tom
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lasst Euch die Aussage der FORD-Werkstatt, dass ein völliges Durchfallen des Bremspedales ohne Druckaufbau normal ist, schriftlich geben, ich denke das wirkt gegen diesen nachlässigen Umgang mit Menschenleben.
Ihr als Führer des KFZ seit Hauptverantwortlich für die Verkehrssicherheit des Wagens.
Diese Bremsverhalten hatte ich nach einem Werkstattaufenthalt zur Bremsenreparatur mit einem alten Ford-Transit-Fahrgestell mit seilbetätigter Handbremse und Lastausgleichsventil.
Auto nach Reparatur abgeholt, die ersten 3, 4 Bremsungen in Ordnung, dann bei einer großen Kreuzung und auf rot schaltender Ampel völliger Bremsausfall, mit Handbremse konnte ich den Wagen zwar verzögern aber nicht mehr anhalten. zum Glück kein Verkehr und bei Rot über die Kreuzung.
Direkt zurück zur Werkstatt und richtig einstellen lassen. Die notwendigen Spiele für Hand- und Fußbremse waren nicht beachtet worden, Danach gab es keine Probleme mehr
Gruß, Tom
seit Januar 2017 - 2011er - Laika X610R auf Ducato - 130 Pferde
davor - 2008er - HD - 130 Pferde
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- madmax
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das Problemchen hatte ich unlängst auch. Gemütlich in den Ort Rollen und 2-3 mal hinter parkende Fahrzeuge bremsen bzw auch anhalten und alles war o.k. An der Kreuzung hinter den Vordermann bremsen auch kein Problem und alles ganz normal, sofern man den laufend wechselnden Druckpunkt bzw Pumpeffekt als normal empfindet. Zum Schluß noch 4-5m Rollen und selbst an der Kreuzung ankommend gings dann los mit Drauftreten und keinen Druckpunkt finden um ein zügig bis zum Ende durchsackendes Pedal vorzufinden. Der Werkstatt ist's natürlich egal weil es sich bei 230m Probefahrt nicht reproduzieren läßt.
vg
Max
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- madmax
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bei mir hat sich das Bremsproblem wie wandernder Druckpunkt und teilweise durchsackendes Pedal gelöst und es ist seit rund 2000km auch Ruhe. Lt. Werkstatt wurde der Bremslichtschalter justiert bzw kalibriert. Der schaltet wohl nicht nur das Bremslicht sondern stellt auch einen Art Referenzpunkt der Pedalstellung für die liebe Elektronik zur Verfügung .
vg
Max
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- norge
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- ... hilsen fra norge ... ;-)
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danke für die Info
... es ist seit rund 2000km auch Ruhe ...
... klingt doch schon mal nicht sooo schlecht ...
Grüsse norge
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- madmax
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ja, das klingt nicht schlecht
vg
Max
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- madmax
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nochmal ich und nochmal den Fred aufwärmen ,weil ich das nun schon bei 2 Goldstücken hatte und kurzfristig nie eine Lösung kam und die wenigen, die es trifft, haben häufig mal Adrenalinschübe. Gestern durfte ich auch zu dem Thema etwas im Werkstatthandbuch stöbern. Ab 04/2006 gibt's bei Transen am Bremspedal unten 2 Schalter. Einer ist der Bremslichtschalter und der andere der Pedalpositionsschalter (oder so).
Der zweite Positionsschalter kann das o.g. Verhalten maßgeblich verursachen. Beide sind Sensibelchen und dürfen nur bei vollständig angehobenem, am besten arretiertem, Pedal ein und ausgebaut werden. Sollte an den Bremsen sonst kein mechanischer oder sonstiger offensichtlicher Defekt vorliegen (meine beiden Autos hatten deutlich <10tsd km!):
Weist eure Werkstätte daraufhin, daß dieses Verhalten wie langsames Durchsacken des Pedals oder ein laufend im 2-5cm Bereich wechselnder Druckpunkt bzw Pedalweg keinesfalls normal ist!
Es gibt hierzu auch in der Fehlerdatenbank der Kollegen einen Hinweis zum Vorgehen bzw zur Prüfung und Justage der Schalter.
Selbermachen ist nicht!
vg
Max
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