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Ford Nugget Forum

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Aufbaubatterie lädt nicht während der Fahrt und 2x 60A Maxi Sicherungen brennen durch

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07 Jun 2022 08:41 #21 von Stefan.AC

Bei einer geladenen Batterie ist der Innenwiderstand geringer als bei einer Leeren.
Also eine leere Batterie hat so zu sagen eine Strombegrenzung integriert und kann nicht zu viel Strom ziehen.

Dagegen arbeitet dann aber die größere Spannungsdifferenz vom Ladegerät zur leeren Batterie (hier 11V !),
wenn das keine Strombegrenzung hat.

Eine klassische Lichtmaschine hat ja keine Strom-"Begrenzung" sondern nur indirekt durch Kabel/Wicklungs-Widerstände etc,
wie ist das bei einer modernen, sogenannten "intelligenten" wie unserer?

Nugget-HD - 224 Nächte - Bj 04/2019 - 170 PS - 150 Wp Solar - BB D2 - forscan + OBDLink-EX - police dark mode - 100% SOC - oberes Bett ausgebaut - Sitzbank durch Längsbank ersetzt -> Tanzsaal
VW T3-HD - Bj 1988 - 70 PS - weiß - wir leben nach 25 Jahren getrennt
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07 Jun 2022 09:05 #22 von Dolomiti
Jep, nichts geht über eine Strombegrenzung.
Aber wenn 1000 Nuggets herum fahren und nur einer hat Probleme………

www.elkoba.com/de/medizintechnische-gera...wissensbox-blei-akku

Etwas Lektüre

LG, Maddin

Ford Nugget AD 2,2L bis 01/2023 Neu Pössl RoadCamp 540R Citroën 2,2L
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07 Jun 2022 17:03 - 07 Jun 2022 17:04 #23 von Michael123
Denke, dass die Lima eine Art Überlastungsschutz hat. Dieser wird dann wohl in der Nähe des maximalen Stroms ( bei mir 220A) greifen.

Ein Ladebooster würde die Überlastung der Kabel und Sicherungen vermieden..

N+ 2018 HD , 170 PS Automatik
Letzte Änderung: 07 Jun 2022 17:04 von Michael123.
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07 Jun 2022 21:01 #24 von Flyerbo
Hallo,

Leute! ein bischen schockiert mich die Diskussion hier schon.....

Ich will ja niemand zu nahe treten, und der technische Aufbau der Nugget Elektrik ist sicher kein Rocket Science, aber ein bischen komplex halt schon......
Ohne entsprechenden Sachverstand, ein Multimeter und ggf. auch ein paar andere Mess- und Prüfmittel sollte man da lieber die Finger davon lassen, insbesondere dann wenn man mit einem offensichtlichen Fehlerscenario 2x 60A Sicherungen um durchbrennen bringt, d.h. ein erheblicher Fehlerstrom im Spiel ist!

Das ist kreuzgefährlich!!!!! alleine in den Aufbaubatterien sind wenn sie voll sind über 2 KWh Energie gespeichert, damit kann man Locker ein Nugget anzünden!!!

Wenn das Teil Abgebrannt ist, kann man Versicherung und etwaige Garantieansprüche kpl. Vergessen. Selbst wenn man es nicht mehr genau am Fahrzeug nachvollziehen kann, ist die Vorgeschichte alleine schon durch die Einträge hier im Forum ja gut dokumentiert.

Gruß,
Flyerbo

PS: Spannungen der beiden Batterieblöcke (Fahrzeug und Aufbau) Messen, da kann man grob den Ladezustand ablesen und man sieht auch ob es evt. eine Verbindung zwischen den im Stillstand eigentlich getrennten Batterien gibt (glaub ich nicht) dann würd ich erst mal die Verbraucherseite der Aufbaubatterie untersuchen, d.h. erst mal die Aufbaubatterien abklemmen, schauen ob keine Spannung mehr drauf ist (nix von Fahrzeugseite kommt) und dann mit einem geeigneten und strombegrenzten Labornetzteil versorgen - hier kann man dann wie bereits vorgeschlagen z.B. alle Sicherungen der Aufbauverbraucher ziehen und nach und nach einsetzen, dabei schauen was für Ströme fließen - wenn man Glück hat findet man einen groben entladestrom der da nicht hingehört. Dann könnte ich mir Vorstellen, dass eine kpl. Entladene Aufbaubatterie beim Zuschalten des Trennrelais aus der neuen und voll geladenen Fahrzeugbatterie schon einen Strom erzeugt, der die beiden 60A Sicherungen Zerlegt.
Man sollte auch im Hinterkopf behalten, dass evt. ein sporadischer Kurzschluß - z.B. durch ein beschädigtes Kabel vorhanden sein könnte der dann z.B. nur bei Erschütterungen kurz mal passiert.
=> Es gibt also eine Menge Möglichkeiten anhand derer man sich zum Fehler durchforschen kann, was man aber nie tun sollte ist unkontrolliert Fehlerströme in dieser Dimmension zum Zweck der Fehlersuche zuzulassen.

Transit Custom Nugget HD Bj. 2014, 125PS 2.2l Puma, silbergrau metallic, Biotoi, Thule (jetzt Brink) abnehmbare AHK, Thule Markise, Thule Easyfold931 Fahrradträger & ganz viel Hohlraumversiegelung
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07 Jun 2022 23:04 #25 von harrymoppi
Du hast recht. Ich habe meine Finger auch vom Auto gelassen und heute den ganzen Tag mit Händler ( MGS Hof) und diversen Ford Werkstätten telefoniert. Ich fühle mich wieder wie zu DDR Zeiten, wo man einen schnellen Termin nur mit Beziehungen oder Westgeld bekam.
Komischerweise fand ich dann doch eine Werkstatt ( Ford Auto Stephan in Berlin), wo ich morgen früh hinkommen kann. Ich bin gespannt,- das dicke Ende kommt bestimmt noch.

N+ AD 5/2022, 185PS, Sperrdifferential, weiß, Vollfolierung in Green Pine matt. Eigenbau 700Ah LiFePo4, Ctek Smartpass 120S, Dolomiti(Rolf)schalter, 150Wp Sunpowermodul, Victron SmartSolar MPPT 75/15, 1500W WR, TTT, Toilettenabdeckung, Thais Innenzelt, rollende Sitzbank
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17 Jun 2022 10:55 #26 von harrymoppi
Hallo Ihr Lieben,
ich habe gerade mal wieder mit der Werkstatt telefoniert und kann das Auto nach 9 Tagen abholen.
Das Auto ist angeblich komplett in Ordnung, alle Verkabelungen sind okay, kein Kurzschluss oder ähnliches.
Der Fehler lag wohl in einer tiefenentladenen Batterie (Wahrscheinlich schon beim Händler). Dadurch war der Ladestrom der Lima zu hoch und hat die Sicherungen durchgehauen (auch die 80A).
Die Aufbaubatterien sind angeblich nicht vor Tiefenentladung geschützt.
Die Werkstatt hat die Batterien wieder aufgepäppelt und jetzt bleiben die 60A Sicherungen auch heil. Das ist doch aber vorprogrammiert, dass das immer wieder passiert, sobald die Batterien unter ca. 30% kommen.
Was meint Ihr dazu? Soll ich das so akzeptieren? Batterien vorsorglich austauschen lassen?

Das nächste Problem ist die Bezahlung der Werkstattrechnung. Ford lehnt die Übernahme ab und Westfalia ist nicht zuständig. Die Werkstatt will es über Händler MGS probieren.
Am Ende werde ich vermutlich bezahlen, denn ich will ja mein Auto wiederhaben.
Ich bin echt angepisst.

N+ AD 5/2022, 185PS, Sperrdifferential, weiß, Vollfolierung in Green Pine matt. Eigenbau 700Ah LiFePo4, Ctek Smartpass 120S, Dolomiti(Rolf)schalter, 150Wp Sunpowermodul, Victron SmartSolar MPPT 75/15, 1500W WR, TTT, Toilettenabdeckung, Thais Innenzelt, rollende Sitzbank

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17 Jun 2022 11:13 #27 von krümel
So wie Du das Problem geschildert hast, bestand das Problem mit den Batterien ja vom Beginn an (also ab Übernahme Fahrzeug).
Daher ist davon auszugehen, dass die Batterien bereits zu diesem Zeitpunkt defekt waren.
Ich persönlich würde auf einem Austausch auf Garantie bestehen.
Garantieleistungen in den ersten 2 Jahren führt jeder Ford-Händler aus, auch wenn es den Westfalia-Ausbau betrifft ( so ist nämlich die Vereinbarung zwischen Westfalia und Ford).
Das "Spielchen" hatte ich bei meiner Sitzheizung, die wollte mein Ford Händler vor Ort auch erst nicht auf Garantie reparieren (ich habe nicht die Standart Transitsitze). Erst nach meinem dezenten Hinweis, er solle sich mal schlau machen, ob in der Ford Zentrale oder bei Westfalia, hat er die Arbeit dann doch kostenfrei (für mich) ausgeführt.

2023er Nugget+ HD mit 130 Pferdchen und Automatik in Hokaido-Orange

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17 Jun 2022 21:06 #28 von toms
Warum hat das alles so lange gedauert?
Das Problem mit dem Ladestrom zu hoch ist doch schon lange bekannt.
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18 Jun 2022 01:41 #29 von harrymoppi
Ich vermute mal, das hat alles so lange gedauert, weil sich eine Woche lang keiner ums Fahrzeug gekümmert hat. Ich habe jeden Tag in der Ford Pass App nach dem Verriegelungsstatus gesehen und gemerkt, das eine Woche lang das Auto verriegelt war. Erst nach einer Woche stand es offen in der Werkstatt. Nach etwa fünf Tagen sagte man mir am Telefon, das sie erstmal Sicherungen bestellen müssten.
Die Kommunikation mit der Werkstatt war grottig. Auf die versprochenen Rückrufe durch den Werkstattmeister warte ich immer noch. Sämtliche Kommunikation ging von mir aus und hätte ich nicht jeden Tag angerufen, würde das Auto in zwei Wochen immer noch da stehen.

Ich habe das Auto heute Mittag ohne Bezahlung abgeholt. Im Moment scheint das Laden über Lima zu funktionieren.

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18 Jun 2022 08:25 - 18 Jun 2022 08:32 #30 von Kontur
Also einen Ladestrom über 100A habe ich (jedenfalls bei mir) noch nicht gesehen. Aber da ich ja nun ohnehin eine Lifepo drin habe, mit 90A Booster ist da eh alles geregelt und begrenzt. So gesehen macht ein Booster (als Begrenzer) auch wieder Sinn, wenn man ggf plant gegen Lebensende der AGM auf Lifepo umzustellen.

Bei den jetzigen tiefentladenen (Aufbau und Starter) Batterien würde ich den Innenwiderstand messen lassen. Der sollte bei allen Batterien so ähnlich wie möglich liegen. Leider können die meisten Werkstätten nur einen SOC (state of charge) messen. Weiß nicht ob die Tester mehr hergeben. Dass sagt aber nichts über innere elektrische Beschaffenheit/Verschleiß der Batterie aus. Es wird die Spannung der Batterie geprüft. Oft stehen die Nuggets Wochen/Monate bei Westfalia, da werden die Batterien idR nicht gepflegt, sodaß man davon ausgehen muss, dass die meisten AGM schon angezählt ausgeliefert werden. Bleiben die Batterien eine längere Zeit entladen bis tiefentladen bilden sich Sulfatkristalle an den Bleiplatten. Dabei steigt der Innenwiderstand und die Batterie altert vorzeitig. Dh. es muss erst ein etwas erhöhter elektrischer Widerstand überwunden werden, bevor überhaupt ein Strom (rein/raus) fließt. Dem entgegen wirkt ein langsamer dauerhafter Ladevorgang, bei dem die Chemie reagiert und Sulfat wieder (soweit möglich) abbaut. Eine "Frischzellenkur" kann helfen, indem man einen ctec oder Victron-Lader direkt an die Batterien anschließt und einige Tage laden lässt. Durch die Zellenausgleichsladung kann man da das besten aus seinen Batterien rausholen und sie wieder bestmöglich (ihrem Verschleiß entsprechend) "aufpeppeln".

Üblicherweise wollen die Bleibatterien schonend mit 0,1-0,3C (also ca.1/3 der Batteriekapazität in Ah) geladen werden. Bei den Standard AGM Aufbaubatterien wären das ca 60A Ladestrom. Insofern sind über 100A schon enorm. So eine Frischzellenkur lädt man mit maximal 0,1C, eher noch deutlich drunter bis 0,05C. Heutige Lader sind Mikrocontroller gesteuert und managen das komplett selbst, also anschließen und stehen lassen 5-14 Tage. Ich vermute mal ggf hat Deine Werkstatt genau das gemacht, oder war es von Beginn an garantiert verschlossen gestanden?

Sollten die Batterien einen erhöhten Innenwiderstand aufweisen, sind sie bereits "verschlissen" ausgeliefert worden, und könnten/müssten im Rahmen der Garantie ausgetauscht werden. Dann würde das auch nicht auf Dich zuückfallen, sondern Ford müsste dafür aufkommen.

Wünsche Allzeit Saft :-)

Viele Grüße, Tim.
Nugget L1/AD 185 PS Autom. | BJ 12/2020 | WasserStandheiz | 90A Ladebooster | 300AH LiFePo4 | 1-2KW Inverter | 120+340W Solartasche | 6L Boiler
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Letzte Änderung: 18 Jun 2022 08:32 von Kontur.
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