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Solaranlage auf dem Nugget
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ich möchte noch etwas zum Bericht von Wippi ergänzen.
Habe die nachgerüstete Solaranlage an die Aufbaubatterien angeschlossen.
Auch bei meinem Nugget werden alle drei Batterien geladen!
Viele Grüße
Wolfgang
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- mbiker75
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Seit dem ich den Standbycharger drin habe, ist nach 5 Wochen Standzeit die Starterbatterie voll und die Aufbau steht immer noch bei 90%. Für mich die optimale Lösung.
Gruß Alex
Neulinge in sachen Vanlife.
Bisher Wohnwagen, Tipi und Dachzelt
2024 Bestellt für eine bequemere Zukunft:
2025er Ford Nugget AD Activ L2 Grey Matters, 19“, AHK, FWD
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- Combatmuffin
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die Vorgehensweise von xspeed ist wirklich eine Option, die ich im Nachhinein dem Verkleben wahrscheinlich vorziehen würde. Danke hier für die bebilderte Dokumentation.
Ich hab damals beide Varianten, also das Verkleben und die Montage mit Aluschienen, in dem Video von Freundship ( hier der Link ) angeschaut und hab mich dann fürs Verkleben entschieden. Ich hatte vor allem Bedenken, dass die Module auf den Aluprofilen durch die Sogwirkung beim Fahren flattern könnten oder auf dem Dach scheuern.
Im Nachhinein ist man schlauer. Ich hatte nämlich während des letzten Italienurlaubs einen Totalausfall eines Moduls. Fahrzeug stand in der prallen Sonne bei 37 Grad. Vielleicht zu heiß geworden mangels Hinterlüftung? Daheim dann nachgemessen. Das erste Modul bringt 20V und 5,9A. Das hintere Modul: Spannung 0V, Kurzschlussstrom 0A. Gemessen hab ich das wie auf dem Bild ersichtlich, mit meinem Multimeter:
Also ab damit. Doch zunächst werf ich noch einen Blick in die Anschlussdose.
Die ist allerdings von unten mit dem Solarmodul (Büttner Flat SM-FL 110) verschraubt und wasserdicht verklebt. Ich werd meine Fortschritte hier dokumentieren.
Nugget Active L1 AWD, 170PS, AD, Schlechtwegepaket 2, Technologiepaket 6, 2026. Büttner PV-Anlage. Sein Name: Fordperfect. (Anspielung an die Figur "Ford Prefect" aus dem Hitchhikers Guide)
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- Combatmuffin
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Damit dürfte belegt sein, dass das Modul weder Spannung noch Leistung bringt. Bevor ich nun das Modul abnehme und dabei komplett zerstöre, möchte ich noch einen Blick in die Anschlussdose des Moduls werfen. Die Dose des Solarmoduls ist verklebt und von unten verschraubt mit vier Schrauben. Unten komme ich jetzt nicht mehr ran, da verklebt. Abhebeln ist einzige Möglichkeit. Soll mit scharfem Stechbeitel und einer Unterlage umgesetzt werden. Dee Unterlage dient beim Hebeln als Schutz des Moduls und vor allem des Dachs. Im ersten Schritt mit Stechbeitel rundum die Anschlussdose vom Modul gelöst. Möglichst wenig Druck auf das Laminat bringen. Dann das Gehäuse mit Unterlage abhebeln. Hier ist Krafteinsatz gefragt, da gegen den Widerstand der vier Schrauben gehebelt werden muss. Letztendlich hab ich die Schrauben durch die Schraublöcher im Laminat gezogen, welches dadurch in einem Durchmesser von 7-8mm beschädigt wurde.
Unter der Abdeckung befindet sich eine schwarze Dichtmasse, die ich im zweiten Schritt mit dem Stechbeitel abhebeln und schrittweise abhobeln muss. Achtung: wirklich nur schichtweise, um die Kabel oder Dioden darunter nicht zu beschädigen. Wenn das erste Bauteil zum Vorschein kommt, vorsichtig freilegen. Ein blaues Kabel. Hab ich mit Pinzette und Cuttermesser freigearbeitet. Selbe Vorgehensweise mit dem zweiten roten Kabel. Andere Bauteile sind nicht in der Anschlussdose, oder hab ich nicht bemerkt.
Mir ist dabei gleich aufgefallen, dass das Minuskabel locker ist, das Pluskabel sitzt jedoch fest. Das Minuskabel hat sich von der Lötstelle auf der Leiterbahn gelöst. Riesen Lötklumpen am Kabel dran, der offenbar mit einer kalten Lötstelle an der Leiterbahn befestigt war. Vielleicht hab ich ja das Kabel abgehebelt? Könnte sein, da ich doch mit hohen Hebelkräften arbeiten musste. Was dagegen spricht ist, dass die Leiterbahn kein bisschen so aussieht, als hätte man daran gezogen. Mit anderen Worten: Wenn die Lötstelle stabil gewesen wäre, dann hätte die Leiterbahn anders ausgesehen. Also: Lötstelle mit Leiterbahn neu verlöten. Dafür hab ich jedoch eine Löt-Expertin aus dem Bekanntenkreis geholt, die so was täglich macht. Ergebnis: An der Lötstelle gemessen, liefert das Modul 19,5V Spannung. Kurzschlusstest liefert 5,4A - das sieht erst mal gut aus.
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- Nordsepp
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danke für die gute Beschreibung und Lösungen.
Mich interessiert ob das mit dem Shunt funktioniert hat. Zeigt der Batteriewächter im Display an, wenn die Solaranlage lädt?
Gruß
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- Combatmuffin
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bei mir zeigt es die Ladung im Display des Nuggets nicht an. War etwas enttäuscht... Allerdings nicht lange, konnte die Werte am Handy mit der Büttner-App abrufen. Geht über Bluetooth und sieht dann so aus:
Auf dem ersten Bild hatte ich die PV-Module noch nicht angeschlossen, sondern nur den Controller an die Batterien. Die Aufbaubatterien waren voll, da Landstrom. Die Starterbatterie ziemlich alle.
Auf dem zweiten Bild sieht man dann, dass die Aufbaubatterien gerade geladen werden mit 9,2A. Die Starterbatterie bekommt vermutlich gerade Beiladung.
Da es der erste große Urlaub mit dem Nugget und PV-Anlage war, hab ich schon oft auf die App geschaut. Die Informationen sind zwar nur rudimentär, so wie die App auch, aber mehr hab ich auch nicht gebraucht. Kurzer Blick und gut.
Wenn du zum Shunt mehr Infos brauchst, würde ich Mbiker75 fragen, er hat sich da wohl schlau gemacht.
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- Combatmuffin
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Kurze Rückmeldung nach unserem Sommerurlaub: Die PV-Anlage auf dem Nugget hat nach der oben beschriebenen Reparatur einwandfrei funktioniert. Wir hatten während unseres vierwöchigen Trips mit dem Nugget immer auf Landstrom verzichtet. Kühlschrank auf Stufe 2. Meist war gegen Mittag bereits die Adsorptions-Phase erreicht, das heißt die Batterien waren fast voll und der Solarstrom wurde an den Verbrauch angepasst. Eine Sache musste ich jedoch noch verbessern:
Die Gummileiste, die in der Dachträgerleiste für eine ordentliche Kabelführung sorgen sollte, ist brüchig geworden. Eindeutig nicht den Anforderungen (Hitze, UV-Strahlung) gewachsen gewesen. Das Material ist Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) und sollte laut der Herstellerinformation „Temperaturbeständig, Robust und Unverrottbar“ sowie „wetterfest“ sein. Als Einsatzbereiche gibt der deutsche Hersteller unter anderem „Auto … Haus, Garten“ an. Klingt doch genau richtig fürs Camping mit dem Nugget, oder? So sieht die Gummileiste allerdings nach 3 Monaten aus:
Ich hab dazu den Hersteller kontaktiert. Der SBR-Gummistreifen ist laut diconfa nicht das richtige Produkt für meinen Einsatzbereich. Profi-Gummi aus EPDM oder Silikon wäre richtig gewesen. Auf den versprochenen Ersatz warte ich noch heute…
Ich hab dann folgendes Produkt bestellt, vermutlich aus Fernost. Angeblich EPDM. Link zum gekauften EPDM-Gummi
Die Abmessungen, die ich auswählen konnte, passen perfekt in die Dachreling des Nugget (30mm Breit und 5mm stark). Durch das neoprenartige Material ist das Reinfummeln in die Leiste viel einfacher als mit dem harten Gummi. Siehe Foto:
Sieht gut aus und hält fürs erste. Auf dem Foto sieht man links den ausgehärteten und gerissenen SBR-Gummi und rechts den EPDM-Gummi.
Werde euch auf dem Laufenden halten, ob das Material dieses mal den harten Campinganforderungen standhält. Silikon wäre noch eine Alternative.
LG Claus
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- ZackBummDrin
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Zum Thema Solaranlage kann ich zwar nichts direkt beitragen.
Aber was den EPDM Gummi betrifft, sollte das meiner Meinung nach die beste Wahl sein, die Du treffen kannst, was das Material angeht.
Diese Gummi Mischung ist speziell für den Außeneinsatz konzipiert.
SBR Gummi ist mit das billigste, das es zu kaufen gibt und für Indoor Lösungen auch absolut ausreichend.
SBR hat andere Stärken als EPDM.
Aber im dem Regen und der UV-Strahlung ausgesetzten Außenbereich ist EPDM das Mittel der Wahl, wenn auch etwas teurer.
In der Regel haben diese stabilen, aber dennoch flexiblen EPDM Gummis eine Härte von ca. um die 65 Shore A, ähnlich wie Autoreifen.
Ein Leben lang Campen klassisch mit Zelt.
Nun also Nugget
Nugget V710 L2 Active AD, 170 PS Auto., AWD, 5-Sitzer, abn. AHK, Blau Met., gr. Kleiderschr., u.a. 2. Schiebetür, Markise, Matrix-LED, gr. Felgen, 360°-Cam, Clesana X1, Streetec Luftfahrwerk m. Auflast. 3,5t
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- galli
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Ist zwar schon eine Weile her, aber dieser detailreiche Faden wird sicher in Zukunft noch oft gelesen.....
der mir zu Lackschutzfolie geraten hat. Ich möchte jetzt hier keine Diskussion darüber aufmachen, ob man unter Solarmodule eine Lackschutzfolie machen kann, dazu gibt es schon genug Meinungen. Friendship hat in seinem Video die Folie soweit eingeschnitten, dass die Sikaflex-Verklebung ausreichend Kontakt zum Dach ohne die Lackschutzfolie hat. Der Rest ist jedoch durch die Lackschutzfolie geschützt.
Das ist mit Sicherheit eine sehr gute gute Idee!
Warum?
....learning by doing.....
Inzwischen habe ich ja schon einige (5) flache Solarmodule auf GFK ADs verklebt.... davon 2x Ersatzmodule also dort vorab auch das alte runter ...... und das das war recht lehrreich.
Wegen leichterer Rückbaubarkeit hatte ich die ersten Module (Nugget) nur am Rand mit
Klebeband (zuerst Dachdecker Bitumenband später auf meinen beiden Bullis mit EPDM Klebeband) verklebt und eine wetterfeste flieskaschierte Folie drunter als Klapper und kratzschutz .....
Beim Rückbau (Nugget nach 10 Jahren, und 2. Bulli nach 1Jahr wegen defektem Modul) stellte ich fest, dass es unter den randverklebten Modulen richtig nass war, auch schon beim 1 Jahr alten defekten Modul und einer fort noch absolut tadellosen Verklebung!
GFK bildet bei dauerhafter Nässe aber Bläschen aus, die zwar gut zurucktrocknen, aber eben den Lack zerstören.
Unter den Kleber war jeweils keine Blasenbildung... bei Sikaflexverklebung wird es in der Klebefläche auch trocken bleiben. ABER IN DEN HOHLRÄUMEN NICHT
....und dort wo kein Kleber ist wird das GFK Dach "angefressen" .....
Deswegen halte ich die Idee mit der Lackschutzfolie für sehr gut!
Mein persönliches Fazit für die aktuell jüngste Solarverklebung war eine Hinterlüftung zu schaffen.
3mm Aluflachprofil längs in Fahrtrichtung mit Sikaflex dauerhaft aufs Dach. Das Aluprofil wird dauerhaft verklebt & liefert die Klebefläche, auf der bei Modul- Revision auch herumgekratzt werden darf!
Auf das Aluprofil doppelseitigesEPDM Klebeband.... und dort drauf das flexible Modul.
So sind die Module ca 7mm hinterlüftet..... durch Luftkanäle in Fahrt(wind)richtung und Aufgestellt wird entwässert.
Ausserdem reichen 7mm um bedarfsfalls mit einem Hilfswerkzeug da durchzuputzen.
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- xspeed
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super Idee finde ich sehr interessant. Eine Hinterlüftung macht unter der Berücksichtigung der entstehenden Wärme Sinn.
Ein Gedanken habe ich bezüglich der zukünftigen Hauptuntersuchungen. Aktuell wird ein TÜV-Merkblatt bezüglich der Verklebung von Solaranlagen erstellt. Dieses soll bei kommenden HUs angewendet werden.
Meines Wissens hat das 3M Klebeband keinen Nachweis für die Festigkeit der Klebeverbindung. In Gesprächen auf der Messe, stellen nur DEKALIN und SIKAFLEX solche Nachweise zur Verfügung.
Grüße
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