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Ford Nugget Forum

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Umstieg auf Nugget?

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18 Sep 2016 14:56 #1 von alpinguin
Umstieg auf Nugget? wurde erstellt von alpinguin
Hallo zusammen,

auch auf die Gefahr hin, dass ich bei der geballten Kompetenz in diesem Forum kaum mit dem Lesen der Antworten nachkommen sollte, waage ich den Versuch:

Zur IST-Situation: zur Zeit fahre ich einen Kastenwagen. Der (LaStrada-)Ausbau ist tiptop, aber das Basisfahrzeug (Jumper) hat mir über die Jahre ständig Probleme gemacht und entsprechende Kosten verursacht (Lackablösungen, diverse teure Reparaturen, zu jedem Tüv komplett neue Bremsen und inzwischen tobt sich der Rosteufel immer mehr aus - allerdings habe ich aus Unwissenheit eine frühzeitige Rost-Prophylaxe versäumt).

Beim Gedanken an einen Nachfolger würde ich gerne auf ein anderes Basisfahrzeug ausweichen. Eine Vergrößerung kommt für mich nicht in Frage, da ich als Bergsteiger oft auf kleinen Alpenstraßen unterwegs bin. Dort hätte ich manchmal sogar lieber ein kleineres Gefährt, was auch für den Alltag gilt. Andererseits habe ich mich an ein paar Annehmlichkeiten des KaWa gewöhnt . Basis für die Entscheidung ist sicherlich das Nutzungsverhalten:
- ich/wir fahren oft spontan über ein (verlängertes) Wochenende in die Berge => das Auto ist immer einsatzbereit
- dabei stehen wir zu 90% wild (Wanderparkplatz, Passhöhe, Talende, Waldrand, Wohngebiet) z.B. um am nächsten Morgen ganz früh direkt vom Standort aus zu einer Bergtour aufzubrechen => das Fahrzeug sollte daher möglichst unauffällig, sein (Größe, Höhe, Farbe ...). Von außen sollte nicht erkennbar sein, das darin übernachtet wird.
- gleiches gilt auch für den Winter zwecks Ski-/Schneeschuhtouren => erfordert eine zuverlässige Heizung und wenig Kältebrücken
- Urlaub: im Sommer ist es typisch, dass wir erst eine Woche Bergtouren machen und danach eine Woche am See oder am Mittelmeer (Campingplatz) dranhängen. Im Winter ca. 1 Woche Campingplatz
- der Bus wird auch im Alltag zum Einkaufen, für Besuche u.ä. genutzt

Beim Nugget sehe ich allerdings (noch) ein paar Hindernisse. Ihr könnt mir wahrscheinlich verraten, wie man die umschiffen oder kompensieren kann:
- hinsichtlich der erwähnten Unauffälligkeit, bietet sich ein AD an - solange es geschlossen bleibt. Das setzt aber die Nutzungsmöglichkeit u.a. der Küche bei geschlossenem Dach voraus. Beim California geht das problemlos im Sitzen - aber im Nugget?
- auf die gewohnte Nasszelle kann ich verzichten, eine Toilette scheint bei Kälte, Mistwetter, auf WoMo-Stellplätzen oder in Orten unverzichtbar. Wäre auch toll, wenn sie nicht gerade im Wohnzimmer oder in der Küche steht (vor allem wenn mal mit einer nicht so eng vertrauten Person unterwegs ist).
- wo bringe ich das ganze Equipment für 2 Personen unter (Im Winter: 2 Paar Ski + 2 Paar Schneeschuhe + 2 Tourenrucksäcke + Kleidung / Im Sommer: Campingtisch/-stühle + Wander-/Kletter-/Hochtourenausrüstung+Schlauchkajak)? Sicherlich kann man alles in der Küche bzw. im Gang stapeln. Dann wird man sich aber kaum noch bewegen und kochen können - oder?
- bekommt man das Fahrzeug bei -20° bei Einfachverglasung und ohne richtige Isolierung eigentlich kuschelig warm?
- an einen Kühlschrank ohne Gasbetrieb und eine Diesel- statt Gasheizung (Voraussetzung Höhenkit!) könnte ich mich wahrscheinlich leicht gewöhnen.

Jetzt kommt noch ein kniffliger Aspekt - das Dach:
Wegen der eingangs beschriebenen Rostproblematik bin ich ein gebranntes Kind. Auch mit einer professionellen Unterboden- und Hohlraumversiegelung lassen sich diese Probleme sicherlich nur hinauszögern. Daher überlege ich, ob es nicht grundsätzlich sinnvoll wäre, das neue Fahrzeug von Anfang an ins Trockene zu stellen, um auch bei regelmäßigem Wintereinsatz eine Lebensdauer von ca. 20 Jahren zu erreichen. Diese Anforderung spricht eindeutig für AD. In meiner TG könnte man das zum Trocknen sogar ein Stück aufklappen. Für Wochenend-Wintertouren kommt das AD aber nur in Frage, wenn ich auch bei geschlossenem Dach autark im Auto "wohnen" sein kann. Auf dem Campingplatz würde ich das AD allerdings auch im Winter aufklappen wollen. Dann stellt sich erst recht die Frage, ob die Heizleistung reicht. Was bringt in diesem Fall eine Thermohaube für das AD? Mir geht es nicht um das Aufheizen des Schlafbereichs. Auch im KaWa hatten wir die Heizung nachts nie an (ein anständiger Dauenschlafsack, für Frostbeulen ggf. noch ein Überschlafsack, halten bis mind. -30° warm). Allerdings sollten die langen Winterabende "im Erdgeschoss" nicht ungemütlich kühl ausfallen, weil die ganze warme Luft durch das Dach entschwindet.

Was meint Ihr: Könnte ich bei diesen Anforderungen überhaupt mit einem Nugget glücklich werden?

Schöne Grüße

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18 Sep 2016 17:01 #2 von nogger
nogger antwortete auf Umstieg auf Nugget?
Hallo Pinguin,

über eines hast Du überhaupt nicht gesprochen: Übers liebe Geld....

zusammenfassend: Du willst die eierlegende Wollmilchsau. Wir alle wissen, dass es die nicht gibt.
Der Nugget ist als AD-Variante natürlich nicht sinnvoll einsetzbar bei geschlossenem Dach - vergiss es.
Bei geöffnetem Dach siehst Du von 300 Metern so was von klar als Camper aus.... willst Du ja nicht.
Die Einfachverglasung war bei mir ein Grund von diesem Fahrzeug mit wieder zu trennen. Selbst bei Temperaturen knapp über Null läuft das Wasser runter ohne Ende. Aber auch mein Kastenwagen Pössel hatte wegen der Blechhülle ständig Probleme mit Kondensaten.
Und die Dieselheizung ist bei uns in den Alpen ständig ausgestiegen. Und dass die neueren Modelle sich nach 5 Versuchen nicht mehr starten lassen - das geht eigentlich gar nicht.
Warum suchst Du nicht einen kurzen Teilintegrierten mit GFK-Aufbau, dunkler Lackierung und anständiger Isolation. Da hast Du auch genügend Platz sowie eine Toilette etc.
Eine tägliche Nutzung als Alternative zu einem Mittelklassefahrzeug (zur Arbeit, zum Kindergarten, zum Einkaufen etc.) ist dann natürlich schwieriger.
Der große Vorteil des Nuggets - die vollwertigen 4 Schlafplätze und sogar 5 Sitzplätze scheinst Du ja nicht zu brauchen.
Aber: wie gesagt - die eierlegende WMS.....

Gruß Nogger

2014 Woelcke Autark-Runner Allrad + Geländeuntersetzung + 2-Kreis-Luftfederung
165 PS 42 cm Bodenfreiheit 75 cm Wattiefe 150 Liter-Tank
6950mm x 2780mm x 2000mm - 3250 kg LG - Verbrauch 8,7 l/100km
375 Watt Solar - Ladebooster - LIFEPO 100 Ah Goodrich AT - Geländebereifung 245-75-16

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18 Sep 2016 17:13 #3 von kk56k
kk56k antwortete auf Umstieg auf Nugget?

alpinguin schrieb: Beim Nugget sehe ich allerdings (noch) ein paar Hindernisse. Ihr könnt mir wahrscheinlich verraten, wie man die umschiffen oder kompensieren kann:


Ich fang einfach mal an, auch wenn's nicht für alle Fragen reichen wird. Eins vorweg: Bei deinen Anforderungen halte ich einen Nugget mit HD für die geeignetere Wahl. Der sieht zwar mehr nach Wohnmobil aus, dafür sieht man aber nicht, wenn jemand drin schläft. Über weitere Vorteile gehe ich bei den einzelnen Punkten noch ein.

alpinguin schrieb: - hinsichtlich der erwähnten Unauffälligkeit, bietet sich ein AD an - solange es geschlossen bleibt. Das setzt aber die Nutzungsmöglichkeit u.a. der Küche bei geschlossenem Dach voraus. Beim California geht das problemlos im Sitzen - aber im Nugget?


Nutzung der Küche bei geschlossenem AD geht höchstens für sehr kleine Bewohner. Es gibt aber auch Möglichkeiten, das Dach nur teilweise aufzustellen (einfach mal ein bisschen durch's Forum blättern). Ich würde jetzt aber auch kein grundsätzliches Problem sehen, das AD für die Zeit der Küchenbenutzung aufzustellen. Bei einem HD hättest du das Problem gar nicht erst.

alpinguin schrieb: - auf die gewohnte Nasszelle kann ich verzichten, eine Toilette scheint bei Kälte, Mistwetter, auf WoMo-Stellplätzen oder in Orten unverzichtbar. Wäre auch toll, wenn sie nicht gerade im Wohnzimmer oder in der Küche steht (vor allem wenn mal mit einer nicht so eng vertrauten Person unterwegs ist).


Wenn du eine Toilette mit Privatsphäre brauchst, kenne ich keine Lösung für den Nugget. Ich hab meine durch einen Klappspaten ersetzt, aber das funktioniert natürlich nur abseits von übermäßiger Zivilisation und ist bei schlechtem Wetter nur noch halb so witzig. Mit ein bisschen Augenmaß bei der Standortwahl hat sich für mich noch immer eine Lösung gefunden.

alpinguin schrieb: - wo bringe ich das ganze Equipment für 2 Personen unter (Im Winter: 2 Paar Ski + 2 Paar Schneeschuhe + 2 Tourenrucksäcke + Kleidung / Im Sommer: Campingtisch/-stühle + Wander-/Kletter-/Hochtourenausrüstung+Schlauchkajak)? Sicherlich kann man alles in der Küche bzw. im Gang stapeln. Dann wird man sich aber kaum noch bewegen und kochen können - oder?


Kleidung passt in die Schränke, nicht zu sperrige Ausrüstung in die Sitzbank. Wir hatten in diesem Sommer zwei Trekking-Rucksäcke, ein Zelt, einen Teil der Trekkingausrüstung und fast die gesamte Trad-Kletterausrüstung in der Bank. Für sperrigeres Zeug, wie Ski und Kajaks o.ä. müsste eine Lösung für den Außentransport her. Campingtisch/-stühle liegen bei uns unter der Spüle - geht ohne entsprechende Herumräumerei natürlich nur, wenn man das untere Bett nicht nutzt.

alpinguin schrieb: - bekommt man das Fahrzeug bei -20° bei Einfachverglasung und ohne richtige Isolierung eigentlich kuschelig warm?


Keine persönliche Erfahrung, aber angeblich ist das möglich. Bessere Wetterfestigkeit und Isolation sind aber definitiv Argumente für das Hochdach.

Man möge mich eines besseren belehren, aber Regen von oben kann der Nugget vermutlich deutlich besser ab, als Salzwasser von unten. Wenn du im Winter auf gesalzenen Straßen unterwegs bist, macht es glaube ich keinen großen Unterschied mehr, ob die Kiste bei Regen draußen steht.

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18 Sep 2016 17:56 #4 von buengerloch
buengerloch antwortete auf Umstieg auf Nugget?
Ich bin der Meinung das der Nugget das falsche Fahrzeug für dich ist. Du brauchst ein Expeditionsfahrzeug mit Anhänger.

Costum Nugget Hochdach 2014, 155PS, wegen Verkauf: haustierloser Nichtraucherhaushalt, Nichttrinker

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18 Sep 2016 20:07 - 18 Sep 2016 20:11 #5 von norge
norge antwortete auf Umstieg auf Nugget?
Hej Alpinguin,

zum Nutzungsverhalten passt der Nugget erst mal ganz gut.

Zu den Hindernissen und deren Umschiffung/Kompensation :

Das alte HD bis BJ 2013 sieht eher nach Handwerkerfahrzeg aus - das neue HD an BJ 2014 mit der California-T4-ähnlichen Mütze fällt optisch eher in die Kategorie Wohnmobil. In gedeckten Farben wie dunkelgrau oder schwarz fällt das aber weniger auf als in silber oder weiss.

- hinsichtlich der erwähnten Unauffälligkeit, bietet sich ein AD an - solange es geschlossen bleibt. Das setzt aber die Nutzungsmöglichkeit u.a. der Küche bei geschlossenem Dach voraus. Beim California geht das problemlos im Sitzen - aber im Nugget?


Um beim AD zu bleiben - im 'alten' bis BJ 2013 und einer geschlossenen Fahrzeighöhe von 2,15 m braucht es nur wenig um Stehhöhe im Küchenbereich zu erreichen - such mal bei 'galli' und 'Frühstücksbrettchen'. Im 'neuen' ab BJ 2015 und nur noch 2,06 m Fahrzeughöhe braucht es dann schon etwas mehr an Aufstellung.

- auf die gewohnte Nasszelle kann ich verzichten, eine Toilette scheint bei Kälte, Mistwetter, auf WoMo-Stellplätzen oder in Orten unverzichtbar. Wäre auch toll, wenn sie nicht gerade im Wohnzimmer oder in der Küche steht (vor allem wenn mal mit einer nicht so eng vertrauten Person unterwegs ist).


Hier sehe ich den grössten 'Knackpunkt' - das Porta-Potti wird nun mal unten aus dem Küchenhochschrank gezogen und kann dann alternativ noch neben der Schiebetür platziert werden - andere Räumlichkeiten stehen im Nugget nicht zur Verfügung ...

- wo bringe ich das ganze Equipment für 2 Personen unter (Im Winter: 2 Paar Ski + 2 Paar Schneeschuhe + 2 Tourenrucksäcke + Kleidung / Im Sommer: Campingtisch/-stühle + Wander-/Kletter-/Hochtourenausrüstung+Schlauchkajak)?Sicherlich kann man alles in der Küche bzw. im Gang stapeln. Dann wird man sich aber kaum noch bewegen und kochen können - oder?


Wenn aus Gründen der optischen Unauffälligkeit nichts aussen am Fahrzeug transportiert werden soll, dann bekommt man für zwei Personen alles im Innenraum unter (Rolltisch und schlanke Faltstühle passen ins Staufach unterm Küchenblock, Skizubehör und Kletterkram in die Sitzbank und den hinteren Hochschrank, die Skier selbst hinten innen hochkant an die Heckklappe.
Beim Schlauchkajak wird es schon kniffeliger - hier ist dann doch etwas mehr Geräume erforderlich - während der Fahrt in die Küche oder den Fussraum hinter den vorderen Sitzen und für die Zwischenübernachtung in den Fussraum des gedrehten Beifahrersitzes sollten aber gehen.
Wir versuchen die 'Verkehrswege' immer frei zu halten - und packen dann sperriges lieber hinten auf AHK-Träger, Heckklappenträger oder den HD-Träger oberhalb der Heckklappe.

- bekommt man das Fahrzeug bei -20° bei Einfachverglasung und ohne richtige Isolierung eigentlich kuschelig warm?


Ja das geht - wobei das GFK-Dach eigentlich das einzige isolierte am Nugget ist ...
Die 3000 W Dieselstandheizung von Eberspächer hat aber genügend Leistung um wohnliche Temperaturen zu erzeugen.
Bei vollem Tank ist sie prinzipiell auch für längere Standzeiten geeignet - dann wird die Wohnraumbatterie zum limitierenden Faktor (diese betreibt die Lüfter um die von der Heizung erwärmte Luft zu verteilen).
Regelmässiges Lüften hilft die Kondenswasserbildung zu reduzieren - vermeiden lässt es sich nicht.

- an einen Kühlschrank ohne Gasbetrieb und eine Diesel- statt Gasheizung (Voraussetzung Höhenkit!) könnte ich mich wahrscheinlich leicht gewöhnen.


Die Kühlbox funktioniert auch ohne Gas hervorragend - zehrt aber ebenfalls von der Leistung der Wohnraumbatterie - wobei sie bei -20°C vermutlich ausgeschaltet bleiben kann ... ;)
Die Dieselstandheizung habe ich ja bereits erwähnt - ein Höhenkit ist erst bei Übernachtungen oberhalb von 1500 Hm erforderlich - dann aber zwingend.
Für Baujahre bis 2013 besteht er aus einer langsamer getakteten parallelen Dosierpumpe, ab BJ 2014 müsst auch ein Kit zur barometrischen Kompensation funktionieren (ist im Typenschild der Standheizung entsprechend gekennzeichnet).
Für ein älteres Baujahr ist das auch schon mal mit kanadischen Bauteilen einer Eberspächer Tochterfirma umgesetzt und umfangreich dokumentiert worden (=> Suche nach 'Radim', 'ESPAR' und 'Höhenkit').

Je nachdem wie hoch die Toilettensituation in deiner Prioliste steht spricht also mehr oder weniger für das Prinzip 'Nugget' - ob dann neues oder altes Modell, AD oder HD steht dann doch hintenan ...

Vielleicht hilft ja ein herbstliches oder winterliches Wochenende in einem Miet-Nugget bei der Entscheidungsfindung.

Viel Erfolg beim Grübeln und noch viel Spass hier im Forum :)

Grüsse aus dem Hessenland

norge

Radl&Zelt ◊ 2xR4 34PS ◊ 13 Jahre Renault Trafic I HD 75PS Eigenausbau ◊ 6 Jahre Trafic II FD 100PS Minimalausbau ◊ ab 2012 HD 140PS 2,2L marsrot Ø9,4L 130W Solar, 200Ah LiFePo, BioTio, Osram H4 LED, 2 Erw + 1 Hundemädel norges Umbauten
Letzte Änderung: 18 Sep 2016 20:11 von norge.

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18 Sep 2016 20:25 #6 von Tom`64
Tom`64 antwortete auf Umstieg auf Nugget?
Bei -20 °C geht durchaus. Haben das schon öfters auch noch mit zwei Hunden an Bord gemacht. Dann muss auf dem Fußboden etwas zum Isolieren liegen. Kondenswasser bildet sich sehr schnell und kann an den Fenstern vereisen. Bei Schneelast auf dem Dach gibt es Schmelzwasser, was aussen an den Vordertüren in das Spaltmas fliest und dort wieder vereist... bedeutet dann nur noch Schiebetür benutzen, sonst verbogene Türen...
L.G. Tom

140Ps HD atlanticblau-met., Mardersicher, Luftfederung, 100 Ah LifePo4, Solar 80W, EZ 02/12, früher `99er HD/86Ps
2Personen u.2 Bauzis an Bord

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18 Sep 2016 21:29 #7 von Main-Nugget
Main-Nugget antwortete auf Umstieg auf Nugget?
Hallo,

wie ist es bei -20° Grad mit dem Frisch- und Abwasser? Soweit ich weiss hat der Nugget doch keine beheizten Wassertanks.

Nugget HD, 310L1, BJ 2015, 155 PS, Polar-Silber, Luftfederung, Audio Paket 40, Markise, 5 Stahlräder

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18 Sep 2016 21:44 #8 von norge
norge antwortete auf Umstieg auf Nugget?
Hej Thomas,

beide Tanks befinden sich im beheizten Innenraum (die Heizung muss dann natürlich kontinuierlich durchlaufen) - problematisch wird es dann vermutlich beim Ablassen des Abwassers, da hier die Leitung aussen unterhalb des Fahrzeugs quer verläuft und mit ziemlicher Sicherheit spätestens beim Versuch Wasser abzulassen einfriert.
Bis die 40 Liter Abwasser voll sind kann man aber eine ganze Weile unterwegs sein - für uns wäre ein Verhältnis Frisch- zu Abwassser von 60 zu 20 sinnvoller - aber es ist wie es ist ... ;)

Grüsse Thomas

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19 Sep 2016 23:11 #9 von alpinguin
alpinguin antwortete auf Umstieg auf Nugget?
Erstmal Danke für die hilfreichen, kompetenten und teilweise sehr umfangreichen Antworten. Erwartungsgemäß weichen sie stark voneinander ab, so dass ich noch keine klare Richtung habe. Zunächst mal ein paar Kommantare meinerseits:

@buengerloch:
Das wäre echt übertrieben, schließlich mache ich nix Extremes. Mein Käschtle hat alles, was ich brauche - ohne 4WD und ohne Anhänger. Es hat mich zu keiner Jahreszeit im Stich gelassen. Es ist einzig der nagende Rost, der mich nach einem anderen Konzept suchen lässt.

AD vs. HD:
ein Hauptgrund, mich nach dem Nugget zu erkundigen, ist für mich das AD. Aus zwei Gründen:
1. weil es in die TG passen würde. Ein HD-Fahrzeug müsste ich weiterhin draußen parken und dann könnte ich auch in der Kastenwagenwelt bleiben, wo ich mit Nasszelle, mehr Stauraum, Seitz-Fenstern, Truma sowohl die Kälte- als auch die Platzprobleme im Griff hätte.
2. weil ich damit beim Wildcampen (u.a. in Tirol, wo das ja eigentlich strikt verboten ist) so unauffällig wie möglich bleiben will.
Allerdings frage ich mich schon, ob die Einschränkungen bei geschlossenem Dach (permanente Buckelhaltung, Rumräumen der Ausrüstung zwecks Kochen/Bettbauen, Kochen und Kühlschrank-Zugriff im Blindflug) dann noch verhältnismäßig und auf Dauer nicht nervig sind. Meine Statistik der letzten Jahre besagt, dass ich ca. 66% der Nächte wild stehe.
Den Winter betreffend ziehe ich (zumindest in der Theorie) folgendes Resümee: Kalte ggf. feuchte Nächte mit AD sind zwar kein Problem, aber auf Dauer wohl kein besonderer Genuss, zudem vereiste isolierte Heck- und Seitenscheiben im Erdgeschoss. Für einzelne Winterausflüge sicherlich denkbar. Laut persönlicher Statistik verbringe ich aber 30% aller Nächte im Winter bzw. im Frühling zwecks Skitouren in größerer Höhenlage). Funktioniert die Dieselheizung eigentlich immer zuverlässig?

@PePaTe: im KaWa habe ich im November das Wassersystem entleert und im Winter nur noch Kanister benutzt. Mir wäre es zu aufwendig nach jeder Wochenendtour im Winter das Wassersystem anschließend wieder zu leeren. Wenn man am Sonntagabend nach den üblichen Staus aus den Wintersportgebieten (und evtl. einem kleinen Wochenendabschlussabendessen) um 20/21 Uhr nach Hause kommt und das Auto ausladen muss, habe zumindest ich keine Lust mehr auch noch alle Leitungen frei zu pusten. Bei Dauerfrost müsste ich das dann mehrere Wochenenden hintereinander tun tun.

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19 Sep 2016 23:32 #10 von kruti
kruti antwortete auf Umstieg auf Nugget?
HiHo,

im neuen Modell geht die Kocherei nur bei offenem AD. Steht auch so in der Anleitung. Ansonsten wird es durch die Gasflamme
schon sehr heiß unter dem Bett - denn das ist bei geschlossenem Dach noch über dem Herd !

LG, Jens
ehemals Transit Custom Nugget AD 140 PS AD 2016
ehemals Transit Custom Nugget HD, 170 PS Lichtpaket, 2018
aktuell Knaus CUV 540 Boxlife MQ mit AD
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