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- Trennrelais defekt (?), Batterie lädt nicht, Dauerplus defekt, nach Starthilfe durch Pannendienst
Trennrelais defekt (?), Batterie lädt nicht, Dauerplus defekt, nach Starthilfe durch Pannendienst
- RudiRadlos
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ich würde die Aufbaubatterie an "Landstrom" hängen und nachladen. Ist die nicht defekt, sollte das von Dir genante Irrlichtern der Anzeigen nicht mehr auftreten.
Wenn Du unter dem Fahrersitz schon alles 'offen' hast, solltest Du beim Anschalten der Zündung (noch nicht Starten!) das Klacken des Trennrelais hören können. Wenn alles völlig ruhig bleibt, können es die Sicherungen sein oder das Trennrelais selbst.
P.S. Wenn man den Sitz ganz nach vorne schiebt und die schäbige Plasikverkleidung nach vorne rauszieht, sollte man das Klacken auch ohne weitere Abbaumaßnahmen hören können.
Gruß,
Rüdiger
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- stifter
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Du warst ein paar Minuten zu schnell
Der Anlasserstrom fließt problemlos seit die Starterbatterie vor ein paar Tagen erneuert wurde. Es ist die Verbindung von der Starter- zur Womobatterie an der es hapert. Und diese (rote) Verbindung, einschließlich der beiden Sicherungen wurde von Westfalia installiert und ist deshalb nur im Westfaliahandbuch beschrieben. Da das entsprechende, rote Kabel von zwei Seiten gespeist wird, braucht es auch auf jeder Seite eine Sicherung. Die auf Seiten der Womobatterie ist hier im thread schon abgebildet, weil leicht zu erreichen. Aber die andere, s.o.
Dank Dir für Deine Mithilfe
stifter
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- stifter
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Nugget steht wieder repariert und angeleint bei seiner Kastanie. Dienstag hatte ich ihn in der Werkstatt abgegeben, die auch die regelmäßigen Inspektionen durchführt und heute, Freitag Nachmittag, konnte ich ihn endlich abholen. Mit jedem Tag stieg der befürchtete Rechnungsbetrag. Hinter dem Geflimmer im Armaturenbrett hätte sich ja noch wer weiß was verbergen können... Außerdem ist der Zugang zur 100A-Sicherung unter dem Fahrersitz sehr aufwändig.
Also: Es war tatsächlich nur die Sicherung und nicht das Trennrelais und alles, inkl. Schlüsselprogrammierung, kostet € 81. Noch mal Glück gehabt. Jetzt muss ich nur noch mal hin, auf dass die leidige Batterieabdeckung richtig eingebaut wird. Oder hat jemand hier einen Zauberspruch, durch den sich ein erneuter Ausbau des Fahrersitzes vermeiden lässt?
Weniger zufrieden bin ich mit der franz. Werkstatt. Die soll mir nämlich, nach Auskunft der hiesigen, eine unpassende Starterbatterie eingebaut haben. Letztere verträgt angeblich die auftretenden hohen Ladeströme nicht und wird deshalb weniger lange halten als eine von Ford. Werde mich mal an Ford wenden und hören, was die dazu meinen. Der Batterietausch in F hat übrigens 220 € gekostet, darin 144 € für die nackte Batterie mit 85 Ah (hat die originale nicht nur 70?). Hinzu kamen noch 80 € für einen zweiten Besuch einer anderen Werkstatt nach den ersten 100 km mit der neuen Batterie, als das unheimliche Leuchtfeuer im Armaturenbrett nicht stoppen wollte. Dieser Werkstattmann konnte immerhin die schlimmsten Befürchtungen lindern und Vermutungen zum Trennrelais äußern. Reparieren konnte er nicht gleich, denn ein Trennrelais war nicht verfügbar und eine defekte Sicherung hatte er erst gar nicht in Erwägung gezogen.
Jetzt will ich den Aufkleber auf dem Batteriefachdeckel anbringen, den Ford sich schlauerweise erspart hat:
Starthilfekabel NIE an Batteriepole anklemmen!
Hat jemand eine Ahnung, warum das zu diesem Desaster führt? VTler vor!
An der Womo-Batterie habe ich die Sicherung in der roten Leitung zum Netzgerät vermisst. Das wundert mich schon, denn da existiert eine ähnliche Brandgefahr wie auf der anderen dicken roten Leitung zwischen den Batterien.
Mit Dank für Eure Unterstützung und Hoffnung auf Nutzen für Viele grüßt
stifter
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- RudiRadlos
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stifter schrieb: auf dass die leidige Batterieabdeckung richtig eingebaut wird
Hallo,
gut, dass der / die Fehler jetzt eingekreist und behoben werden konnten. Die Batterieabdeckung wird normalerweise von vorne nach hinten eingeschoben. Allerdings neigt dieses schäbige Teil zu Verwerfungen links & rechts, wodurch es nicht mehr durch die engen seitlichen "Schienen' will. Ich würde empfehlen, die Abdeckplatte mit einem guten Teppichmesser so weit wie möglich zu entgraten und (im ausgebauten Zustand) etwas glatt zu dengeln., - vielleicht läßt sie sich dann doch noch einschieben.
P.S. Eine 85 A Batterie verträgt normalerweise einen höheren Ladestrom als eine 70 A Batterie. Es könnte aber sein, dass die Original FORD Batterie beim Laden eine höhere Voltzahl verkraftet als das Teil, was Du jetzt hast. 0,2 V mehr in der Spitze kann da schon was ausmachen.
Gruß,
Rüdiger
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Danke, für Deinen Beitrag, Rudi.
Das Thema Batterie interessierte mich jetzt richtig. Leider steht im Handbuch nix über die zu verwendende Starterbatterie. Dann hab ich mal bei Etis nachgesehen und nur das gefunden:
"Weniger Tiefentladung Batterien"
Da soll einer schlau draus werden?
Immerhin habe ich in der alten Preisliste die Kapazität von 70 Ah entdeckt.
Für die korrekte Wahl der Nachfolgebatterie empfiehlt ein Internethändler:
"Oder Sie suchen mit der ETN (Europäische Typ Nummer) Ihrer alten/aktuellen Kfz-Batterie im freien Suchfeld oben."
Nun bietet diese Nummer keine wirkliche Information, außer, die erste der 9 Stellen wäre eine 5. Dann handelte es sich um eine Startersonderbatterie. Dann hab ich die eingebaute Batterie mal gegoogelt und herausgefunden:
30 % mehr Leistung beim Start und sehr hohe Lebensdauer. Die alte hat keine 6 Jahre gehalten.
Es verdichtet sich die Meinung, dass das Schlechtmachen der franz. Batterie nur Wichtigtuerei war und ich mich nur lächerlich mache, wenn ich das weiter ernst nehme.
Grüße von
stifter
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Gute Nachricht vom Schutzbriefversicherer: die 160 € Werkstattkosten infolge unsachgemäßen Umgangs des Pannenhelfers mit der Batterie werden aus Kulanz übernommen.
Die franz. Beteiligten hatten wohl nicht nur handwerklich geschlampt, sondern auch organisatorisch: ein entsprechendes Arbeitsprotokoll war nicht auftreibbar.
Die HUK steht allerdings auf dem Standpunkt, dass der Versicherungsnehmer selbst den Schaden gegenüber dem schädigenden Pannenhelfer geltend machen muss. Also wird man im "Ernstfalle" die Helferarbeiten tunlichst eigenhändig protokollieren. Video? Blöd nur, wenn der Schaden erst mit großem zeitlichen und räumlichen Abstand erkennbar wird.
Wieder was gelernt.
Grüße von
stifter
P.S. Die Warnung vor dem Anschließen des Ladekabels existiert bereits vorne auf dem Batteriefachdeckel. Besser wirken würde sie wohl direkt bei den Batteriepolen.
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- Fischauge
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bei mir gab es einer Starthilfe durch den ADAC dieselben Symptome.
Eigenständig hatte ich schon alle „kleinen“ Sicherungen gecheckt - vergebens. Ohne eure Hilfe hätte ich die beiden 100A-Sicherungen nie überhaupt als solche erkannt. Nachdem ich diese nun ersetzt habe, funktioniert alles wieder wie vorher, sogar die Fernbedienung.
Wie so häufig habt ihr mir viel Geld und noch mehr Ärger erpart,
Danke!
Fischauge
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Fischauge schrieb: Ohne eure Hilfe hätte ich die beiden 100A-Sicherungen nie überhaupt als solche erkannt. Nachdem ich diese nun ersetzt habe, funktioniert alles wieder wie vorher, sogar die Fernbedienung.
Fischauge
Wie groß ist der Aufwand, um an die Sicherung bei der Starterbatterie ranzukommen? Musstest Du den Sitz ausbauen. Ist das schwierig?
Danke!
stifter
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- RudiRadlos
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man muss die oben, unter #24 benannte Plastikabdeckung nach vorne herausziehen. Dann den Sitz so weit wie möglich nach vorne ziehen. Jetzt kann man die Sicherungen fast schon sehen. Sie sitzen unter einer breiten schwarzen Plastikkappe, die nicht ganz einfach zu demontieren ist, weil sie unter einem Blechbügel liegt. Der Bügel ist ein Teil der Batteriehalterung.
Wenn man bereit ist, etwas herumzubiegen, kommt man aber trotzdem dran.
P.S. Unter #20 hast Du selbst das Prozedere ja fast schon ganz richtig beschrieben
2. den Batteriefachdeckel abnehmen - oder ungekehrt,
3. den Haltebügel der Batterie lösen,
4. den Deckel des Vorsicherungskastens abnehmen,
5. vermutlich kann man jetzt, ohne Ausbau der Starterbatterie, das Sicherungsfach öffnen.
Gruß,
Rüdiger
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man kommt an beide Sicherungen recht leicht ran, den Fahreritz musst du nicht ausbauen, wenn du nur eine Batterie vorne hast.
Ich habe einfach die Batteriehalterung (3 Schrauben) gelöst und die Batterie etwas nach vorne geschoben, um das Kabel mit der Sicherung ein Stück
hochziehen zu können und um mehr Platz zum Schrauben zu haben. Dasselbe gilt für hinten: Hier empfiehlt es sich, die Kabelbinder, die den ganzen Wust zusammenhalten, zu lösen, um das dicke Kabel mit der Sicherung besser zugänglich machen zu können.
Ich habe wirklich keine Ahnung von Elektrik und habe hinten schon den Pluspol vorher entfernt, vorne habe ich das gelassen und es hat an der Sicherung schon kurz gefunkt - als Laie habe ich mich gefreut, denn das hieß für mich, dass sich etwas tut und prompt haben auch irgendwelche Dinger (Relais?) vorne im Sicherungskasten angefangen zu klacken. Danach lief alles wieder wie vorher.
Grüße
Fischauge
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