- Beiträge: 869
- Dank erhalten: 2429
- Forum
- Ford Nugget Forum
- Allgemeines (alle Baujahre)
- Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
- RolfB
-
- Offline
- Platin Nugget
Weniger
Mehr
09 Jun 2026 08:07 #11
von RolfB
L1 HD, 185PS, EZ 03/2022, Schalter, Sperrdifferential, Jehnert Sound, 100W Solar, 2x150AH Polar/Artic LiFePo, ECTIVE SI 10, Bearlock & diverse Optimierungen
RolfB antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
Overvoltage Trip Delay 5s !
Wenn damit die Dauer gemeint ist bis abgeschaltet bzw. unterbrochen wird…
Wenn damit die Dauer gemeint ist bis abgeschaltet bzw. unterbrochen wird…
L1 HD, 185PS, EZ 03/2022, Schalter, Sperrdifferential, Jehnert Sound, 100W Solar, 2x150AH Polar/Artic LiFePo, ECTIVE SI 10, Bearlock & diverse Optimierungen
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- madmax
-
- Offline
- Platin Nugget
Weniger
Mehr
- Beiträge: 3433
- Dank erhalten: 3753
09 Jun 2026 08:37 - 09 Jun 2026 08:39 #12
von madmax
Gar nicht! Die 400V können nur durch einen Defekt und/oder eine Bastelei in der Campingplatz Installation entstehen. Ich nehme an, der Platzbetreiber ist für die Schäden aufgekommen!
Die vorgenannten Überspannungsschutzeinrichtungen sind alle geeignet, die Abschaltzeiten von > 1sec. beziehen sich auf die Dauer der "Ausschaltzeit", das ist m.W. n. VDE auch so gefordert um Spannungsspitzen zu umgehen. Die "Ansprechzeit" der Schutzeinrichtung wird vermutlich im Nanosekunden Bereich liegen. Ich würde mir die Mühe dennoch nicht machen so etwas zu verwenden.
HD 140: 06/08 salsarot, 04/13 mnskygrey, 03/10 royalgrey
Jetzt PlusHD 130PS 11/22 magnetic
madmax antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
Wie schützt ihr Euch vor Schäden durch Überspannung auf einem Campingplatz❓
Gar nicht! Die 400V können nur durch einen Defekt und/oder eine Bastelei in der Campingplatz Installation entstehen. Ich nehme an, der Platzbetreiber ist für die Schäden aufgekommen!
Die vorgenannten Überspannungsschutzeinrichtungen sind alle geeignet, die Abschaltzeiten von > 1sec. beziehen sich auf die Dauer der "Ausschaltzeit", das ist m.W. n. VDE auch so gefordert um Spannungsspitzen zu umgehen. Die "Ansprechzeit" der Schutzeinrichtung wird vermutlich im Nanosekunden Bereich liegen. Ich würde mir die Mühe dennoch nicht machen so etwas zu verwenden.
HD 140: 06/08 salsarot, 04/13 mnskygrey, 03/10 royalgrey
Jetzt PlusHD 130PS 11/22 magnetic
Letzte Änderung: 09 Jun 2026 08:39 von madmax.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Kontur
-
- Offline
- Platin Nugget
09 Jun 2026 08:54 - 09 Jun 2026 10:26 #13
von Kontur
Genau den Schaudt OVP 01 habe ich auch gefunden, im Datenblatt steht jedoch:
"Ausschaltverzögerung bei Überspannung: kleiner als 10 ms", also schneller als ein klassischer FI.
DAS wiederum macht diese Lösung sehr elegant. Die Alternative wäre das Ausmessen mit einem Multimeter vor dem Einstecken. Das wäre universell aber kein eigentlicher Schutz. Ich denke über den OVP 01 nach. Gerade wenn die Strominstallation mal mangelhaft ist (ferne Länder, Festivals etc) erspart es deutlich Ärger.
1. Das Szenario: Zwei zusammengeschaltete Phasen (Klassischer "Nullleiterabriss")
Wenn durch einen Installationsfehler auf dem Campingplatz oder in einer Kabeltrommel der Nullleiter (N) abreißt, kann es passieren, dass plötzlich zwei Phasen (L1 und L2) zusammengeschaltet werden. Dadurch schießt die Spannung von den normalen 230 V auf bis zu 400 V hoch.
Reaktion des OVP 01: Da 400 V weit über der Abschaltschwelle von ca. 265 V liegen, erkennt die Elektronik den Fehler extrem schnell (in weniger als 10 Millisekunden).
Das Ergebnis: Das interne Relais trennt die Verbindung sofort. Da die 400 V konstant anliegen, bleibt das Relais dauerhaft geöffnet. Es fließt kein Strom in dein Wohnmobil, und deine Geräte (Elektroblock, Kühlschrank, Heizung) sind absolut sicher.
2. Das Szenario: Konstante Überspannung (z. B. 280 V)
Wenn das Stromnetz auf dem Campingplatz generell fehlerhaft ist und konstant beispielsweise 280 V liefert, passiert Folgendes:
Der Schutzmechanismus: Der OVP 01 trennt die Verbindung sofort. Im Handbuch steht: "Abschaltdauer größer als 1 s". Das bedeutet, dass das Gerät nach dem Abschalten mindestens eine Sekunde lang wartet, bevor es die Spannung überhaupt erneut prüft.
Die Dauerschleife: Nach Ablauf dieser Sekunde "schaut" der OVP 01, ob wieder sichere 230 V anliegen. Da die Überspannung aber konstant vorhanden ist, merkt das Gerät sofort: „Immer noch zu hoch!“ und bleibt getrennt.
Fazit: Solange die Fehlspannung (egal ob 280 V oder 400 V) am blauen CEE-Stecker anliegt, schaltet der OVP 01 den Strom nicht in den Innenraum durch. Erst wenn das Netz wieder konstant saubere Netzspannung im sicheren Fenster (zwischen 175 V und 265 V) liefert, schließt das Relais wieder und dein Wohnmobil hat wieder Strom.
Die CEE Verlängerungen mit Überspannungsschutz nutzen meist klassische Varistoren (Spitzen-Feinschutz). Sie fangen extrem hohe Spannungsspitzen (z. B. durch Blitzeinschläge in der Nähe) ab. 400V fritieren solche Adapter idR, was dann davon "durchschlägt" ins Nugget 230V Stromnetz kann ich nicht vernünftig sagen.
Ich habe auch eine 300Ah Lifepo drinnen, aber was hilft es wenn man mal fast eine Woche steht und das Wetter/Sonnenschein nicht mitspielt, man aber große Verbraucher (2 Kühlboxen, Boiler, Heißluftfriteuse, Induktionsplatte, etc) hat und der Strom ohnehin bezahlt ist.
Was war auf dem Campingplatz passiert?
Es wurden Drehstromdurchgangsdosen zur Unterverteilung kaskadiert, und irgendwo ist vermutlich der Nullleiter unterbrochen... Sowas darf eigentlich nicht passieren, der Platz ist versichert und haftet.
Viele Grüße, Tim.
Nugget L1/AD 185 PS Autom. | BJ 12/2020 | WasserStandheiz | 90A Ladebooster | 300AH LiFePo4 | 1-2KW Inverter | 120+340W Solartasche | 6L Boiler
Entsorgungsstationen: DOWNLOAD_PDF
Kontur antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
Die Abschaltverzögerung beträgt laut Datenblatt aber 1s und hilft wahrscheinlich nur fürs gute Gefühl aber nicht vor Schäden.
Genau den Schaudt OVP 01 habe ich auch gefunden, im Datenblatt steht jedoch:
"Ausschaltverzögerung bei Überspannung: kleiner als 10 ms", also schneller als ein klassischer FI.
DAS wiederum macht diese Lösung sehr elegant. Die Alternative wäre das Ausmessen mit einem Multimeter vor dem Einstecken. Das wäre universell aber kein eigentlicher Schutz. Ich denke über den OVP 01 nach. Gerade wenn die Strominstallation mal mangelhaft ist (ferne Länder, Festivals etc) erspart es deutlich Ärger.
1. Das Szenario: Zwei zusammengeschaltete Phasen (Klassischer "Nullleiterabriss")
Wenn durch einen Installationsfehler auf dem Campingplatz oder in einer Kabeltrommel der Nullleiter (N) abreißt, kann es passieren, dass plötzlich zwei Phasen (L1 und L2) zusammengeschaltet werden. Dadurch schießt die Spannung von den normalen 230 V auf bis zu 400 V hoch.
Reaktion des OVP 01: Da 400 V weit über der Abschaltschwelle von ca. 265 V liegen, erkennt die Elektronik den Fehler extrem schnell (in weniger als 10 Millisekunden).
Das Ergebnis: Das interne Relais trennt die Verbindung sofort. Da die 400 V konstant anliegen, bleibt das Relais dauerhaft geöffnet. Es fließt kein Strom in dein Wohnmobil, und deine Geräte (Elektroblock, Kühlschrank, Heizung) sind absolut sicher.
2. Das Szenario: Konstante Überspannung (z. B. 280 V)
Wenn das Stromnetz auf dem Campingplatz generell fehlerhaft ist und konstant beispielsweise 280 V liefert, passiert Folgendes:
Der Schutzmechanismus: Der OVP 01 trennt die Verbindung sofort. Im Handbuch steht: "Abschaltdauer größer als 1 s". Das bedeutet, dass das Gerät nach dem Abschalten mindestens eine Sekunde lang wartet, bevor es die Spannung überhaupt erneut prüft.
Die Dauerschleife: Nach Ablauf dieser Sekunde "schaut" der OVP 01, ob wieder sichere 230 V anliegen. Da die Überspannung aber konstant vorhanden ist, merkt das Gerät sofort: „Immer noch zu hoch!“ und bleibt getrennt.
Fazit: Solange die Fehlspannung (egal ob 280 V oder 400 V) am blauen CEE-Stecker anliegt, schaltet der OVP 01 den Strom nicht in den Innenraum durch. Erst wenn das Netz wieder konstant saubere Netzspannung im sicheren Fenster (zwischen 175 V und 265 V) liefert, schließt das Relais wieder und dein Wohnmobil hat wieder Strom.
Die CEE Verlängerungen mit Überspannungsschutz nutzen meist klassische Varistoren (Spitzen-Feinschutz). Sie fangen extrem hohe Spannungsspitzen (z. B. durch Blitzeinschläge in der Nähe) ab. 400V fritieren solche Adapter idR, was dann davon "durchschlägt" ins Nugget 230V Stromnetz kann ich nicht vernünftig sagen.
Ich habe auch eine 300Ah Lifepo drinnen, aber was hilft es wenn man mal fast eine Woche steht und das Wetter/Sonnenschein nicht mitspielt, man aber große Verbraucher (2 Kühlboxen, Boiler, Heißluftfriteuse, Induktionsplatte, etc) hat und der Strom ohnehin bezahlt ist.
Was war auf dem Campingplatz passiert?
Es wurden Drehstromdurchgangsdosen zur Unterverteilung kaskadiert, und irgendwo ist vermutlich der Nullleiter unterbrochen... Sowas darf eigentlich nicht passieren, der Platz ist versichert und haftet.
Viele Grüße, Tim.
Nugget L1/AD 185 PS Autom. | BJ 12/2020 | WasserStandheiz | 90A Ladebooster | 300AH LiFePo4 | 1-2KW Inverter | 120+340W Solartasche | 6L Boiler
Entsorgungsstationen: DOWNLOAD_PDF
Letzte Änderung: 09 Jun 2026 10:26 von Kontur.
Folgende Benutzer bedankten sich: Keinhorst, champawe, Dolomiti, RolfB
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- RolfB
-
- Offline
- Platin Nugget
Weniger
Mehr
- Beiträge: 869
- Dank erhalten: 2429
09 Jun 2026 10:42 - 09 Jun 2026 12:27 #14
von RolfB
L1 HD, 185PS, EZ 03/2022, Schalter, Sperrdifferential, Jehnert Sound, 100W Solar, 2x150AH Polar/Artic LiFePo, ECTIVE SI 10, Bearlock & diverse Optimierungen
RolfB antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
Danke Tim und Madmax!
Der Bergriff Abschaltzeit beschreibt im Gegensatz zur Ansprechzeit nicht den Beginn des Schutzvorgangs, sondern die Dauer bis die Endgeräte vollständig getrennt werden um das Schutzgerät selber vor Brand o.ä. zu schützen, da dies die überschüssige Energie ableiten muss.
Die Ansprechzeit (Ausschaltverzögerung) ist dann die Zeit, wie schnell das Überspannungsschutzgerät reagiert, sobald eine gefährliche Spannungsspitze auftritt.
Da kann man sich schnell mal bei den Begrifflichkeiten vertun
Der Bergriff Abschaltzeit beschreibt im Gegensatz zur Ansprechzeit nicht den Beginn des Schutzvorgangs, sondern die Dauer bis die Endgeräte vollständig getrennt werden um das Schutzgerät selber vor Brand o.ä. zu schützen, da dies die überschüssige Energie ableiten muss.
Die Ansprechzeit (Ausschaltverzögerung) ist dann die Zeit, wie schnell das Überspannungsschutzgerät reagiert, sobald eine gefährliche Spannungsspitze auftritt.
Da kann man sich schnell mal bei den Begrifflichkeiten vertun
L1 HD, 185PS, EZ 03/2022, Schalter, Sperrdifferential, Jehnert Sound, 100W Solar, 2x150AH Polar/Artic LiFePo, ECTIVE SI 10, Bearlock & diverse Optimierungen
Letzte Änderung: 09 Jun 2026 12:27 von RolfB.
Folgende Benutzer bedankten sich: Dolomiti, Kontur
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Dolomiti
-
- Offline
- Platin Nugget
Weniger
Mehr
- Beiträge: 4545
- Dank erhalten: 5896
10 Jun 2026 20:11 - 10 Jun 2026 20:14 #15
von Dolomiti
Ford Nugget AD 2,2L bis 01/2023 Neu Pössl RoadCamp 540R Citroën 2,2L
Dolomiti antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
So gesehen fällt mir nur eine praktikable Lösung ein.
Bitte helft mir mal beim Denken 🤪😜
Ich gehe mit der CEE Steckdose direkt nach dem FI/Ls auf ein, sagen wir Victron Ladegerät, dass ich als Spannungsversorgung einstelle. Z.B. Victron Blue Smart IP22 als Festspannungsnetzteil.
Damit gehe ich auf einen soliden Wechselrichter mit 100% Sinusfunktion.
Habe ich den Nullleiterabriss, dann stirbt nur der Victron und die Kosten sind überschaubar.
Mit dem WR habe ich, wenn ich die Installation geschickt ausführe, ein sehr sicheres IT-Netz. Je nach WR kann ich aber auch ein TE-Netz wählen.
Wobei ich das IT-Netz bevorzugen würde.
Passt mein Gedankengang?
LG, Maddin
PS: ich muss natürlich die bestehende 230 Volt Anlage vom FI/Ls lösen und an den WR klemmen.
Was noch gut wäre, ich kann die Aufbaubatterie gleich an den WR legen und brauche keine Netzvorrangschaltung.
Bitte helft mir mal beim Denken 🤪😜
Ich gehe mit der CEE Steckdose direkt nach dem FI/Ls auf ein, sagen wir Victron Ladegerät, dass ich als Spannungsversorgung einstelle. Z.B. Victron Blue Smart IP22 als Festspannungsnetzteil.
Damit gehe ich auf einen soliden Wechselrichter mit 100% Sinusfunktion.
Habe ich den Nullleiterabriss, dann stirbt nur der Victron und die Kosten sind überschaubar.
Mit dem WR habe ich, wenn ich die Installation geschickt ausführe, ein sehr sicheres IT-Netz. Je nach WR kann ich aber auch ein TE-Netz wählen.
Wobei ich das IT-Netz bevorzugen würde.
Passt mein Gedankengang?
LG, Maddin
PS: ich muss natürlich die bestehende 230 Volt Anlage vom FI/Ls lösen und an den WR klemmen.
Was noch gut wäre, ich kann die Aufbaubatterie gleich an den WR legen und brauche keine Netzvorrangschaltung.
Ford Nugget AD 2,2L bis 01/2023 Neu Pössl RoadCamp 540R Citroën 2,2L
Letzte Änderung: 10 Jun 2026 20:14 von Dolomiti.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Kontur
-
- Offline
- Platin Nugget
11 Jun 2026 10:51 - 11 Jun 2026 10:54 #16
von Kontur
Viele Grüße, Tim.
Nugget L1/AD 185 PS Autom. | BJ 12/2020 | WasserStandheiz | 90A Ladebooster | 300AH LiFePo4 | 1-2KW Inverter | 120+340W Solartasche | 6L Boiler
Entsorgungsstationen: DOWNLOAD_PDF
Kontur antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
...und der Boiler könnte gehimmelt sein. Ich weiß nicht ob der 230V seitig mit 400V klar kommt. Leider habe ich nicht geschaltet das vor Ort mit zu testen, bei denen die einen haben und betroffen waren.
Als Festspannungsnetzteil (bis 2000W?) bzw als "Schutzdiode"... wenn was durchschlägt... wäre zu versuchen, freiwillige vor
Als Festspannungsnetzteil (bis 2000W?) bzw als "Schutzdiode"... wenn was durchschlägt... wäre zu versuchen, freiwillige vor
Viele Grüße, Tim.
Nugget L1/AD 185 PS Autom. | BJ 12/2020 | WasserStandheiz | 90A Ladebooster | 300AH LiFePo4 | 1-2KW Inverter | 120+340W Solartasche | 6L Boiler
Entsorgungsstationen: DOWNLOAD_PDF
Letzte Änderung: 11 Jun 2026 10:54 von Kontur.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Kontur
-
- Offline
- Platin Nugget
11 Jun 2026 11:07 - 11 Jun 2026 11:08 #17
von Kontur
Computer sagt ja:
Kurze Antwort: Ja, dein Gedankengang passt im Prinzip und ist technisch extrem charmant, weil er das Fahrzeugnetz galvanisch komplett vom potenziell "schmutzigen" oder fehlerhaften Landstrom trennt. Du baust dir quasi eine Online-USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) für deinen Nugget.
Es gibt allerdings ein paar betriebliche, wirtschaftliche und regulatorische Details (gerade beim Thema IT-Netz im Caravan), die wir mal zusammen durchgehen sollten.
Warum das Konzept genial ist (Die Vorteile)
Opfer-Bauteil (Sollbruchstelle): Wenn die 400 V einschlagen, röstet es schlimmstenfalls das Victron IP22 (Kostenpunkt je nach Ampere-Zahl um die 150–250 €). Der Rest deines Nuggets merkt davon absolut gar nichts.
Keine Umschaltzeiten: Da der Wechselrichter permanent die 230-V-Schiene speist, hast du beim An- oder Abstecken des Landstroms null Unterbrechung. Keine Relais-Klappern, keine Vorrangschaltung nötig.
Sauberer Strom: Egal wie schlecht die Sinuswelle auf dem Campingplatz ist (Stichwort: billige Generatoren), deine Geräte im Bus sehen immer perfekte 50 Hz Sinus.
Die Herausforderungen & "Denkfehler" im Detail
1. Der Flaschenhals: Leistung und Wirkungsgrad (Das "Viel-Strom-Problem")
Hier kollidiert die Praxis etwas mit der Theorie. Ein Victron IP22 liefert maximal 30 A bei 12 V (also ca. 360 bis 400 Watt Ausgangsleistung).
Das Problem: Wenn du jetzt im Nugget den 230-V-Boiler (oft 200–500 W) einschaltest, vielleicht noch eine Kaffeemaschine (1000–1400 W) oder einen Föhn betreibst, zieht der Wechselrichter diese Leistung komplett aus der Batterie.
Das IP22 kommt mit dem Nachladen überhaupt nicht hinterher. Die Batterie wird im Betrieb permanent tiefzyklisch belastet, obwohl du am Landstrom hängst.
Lösung: Du bräuchtest ein massives Ladegerät (eher Richtung 60A bis 100A) oder – was im Camper-Bereich der Standard für genau dein Vorhaben ist – einen Inverter/Charger (Kombigerät) wie den Victron MultiPlus. Der hat einen eingebauten Überspannungsschutz (bzw. lässt sich eingangsseitig schützen) und regelt das Powermanagement dynamisch.
2. Das IT-Netz im Camper (VDE 0100-721)
Als Elektroniker weißt du: Ein reines IT-Netz (Isoliertes Netz) ist super sicher, solange nur ein einziger Verbraucher angeschlossen ist (erster Fehler tut nicht weh).
Im Nugget hast du aber mehrere Steckdosen (Kühlschrank, Boiler, freie Steckdosen).
Tritt in Gerät A ein Gehäuseschluss auf L1 auf und in Gerät B ein Gehäuseschluss auf L2 (bzw. N), hast du im IT-Netz einen satten Kurzschluss über die Gehäuse – und da kein Strom gegen Erde fließt, löst kein FI aus!
Die saubere Lösung für den Camper: Den Wechselrichter als TN-S-Netz betreiben. Viele gute Wechselrichter (und auch die Victron MultiPlus-Reihe) haben ein internes Erdungsrelais. Sobald kein Landstrom anliegt, brückt das Relais den Ausgangs-Nullleiter mit dem Gehäuse/Masse (Fahrzeugchassis). Dahinter setzt du einen FI/LS. Damit hast du ein sauberes TN-Netz im Auto und der FI fliegt sofort, wenn irgendwo ein Fehlerstrom fließt.
3. Der Ruhestrom (Wirkungsgrad-Falle)
Wenn du den Wechselrichter permanent laufen lässt, um die Steckdosen zu versorgen, hast du auch dann einen Eigenverbrauch (Nulllaststrom) des WR, wenn du gar kein 230-V-Gerät nutzt. Bei guten Geräten liegt der bei 10–20 Watt. Klingt wenig, summiert sich über 24 Stunden aber auf 20–40 Ah aus deiner Batterie. Wenn das IP22 das im Winter bei Bewölkung (falls Solar vorhanden) nachladen muss, läuft das System weniger effizient.
Mein Vorschlag für dich als Elektroniker
Wenn du den maximalen Schutz gegen den Nullleiterabriss willst, aber das System effizient und leistungsstark sein soll, schau dir mal folgende Alternative an:
Die "Hardware-Schutz"-Variante: Setze direkt hinter den CEE-Eingang ein Überspannungsschutz-Relais (Spannungsüberwachungsrelais) wie z.B. ein Finder 72.42 oder ein digitales Hutschienen-Überwachungsrelais (z.B. von Tomzn o.ä.). Diese trennen die Phase innerhalb von Millisekunden allpolig vom Fahrzeug, sobald die Spannung über 260 V steigt. Kostet 30–50 € und schützt die originale Installation.
Die "Edel-Variante" (Dein Plan in Perfektion): Nimm einen Victron MultiPlus 12/1200 oder 12/1600. Der vereint Ladegerät (mit ordentlich Bumms) und Wechselrichter. Er hat das benötigte Erdungsrelais für ein sicheres TN-Netz an Bord und steuert den Stromfluss perfekt. Um ihn vor den 400 V zu schützen, packst du das oben genannte Spannungsüberwachungsrelais davor.
Wie siehst du das mit dem IT-Netz bei mehreren Verbrauchern? Würdest du im Nugget auf eine Isolationsüberwachung (Iso-Wächter) setzen, wenn du es als IT-Netz ausführst?
Viele Grüße, Tim.
Nugget L1/AD 185 PS Autom. | BJ 12/2020 | WasserStandheiz | 90A Ladebooster | 300AH LiFePo4 | 1-2KW Inverter | 120+340W Solartasche | 6L Boiler
Entsorgungsstationen: DOWNLOAD_PDF
Kontur antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
Passt mein Gedankengang?
Computer sagt ja:
Kurze Antwort: Ja, dein Gedankengang passt im Prinzip und ist technisch extrem charmant, weil er das Fahrzeugnetz galvanisch komplett vom potenziell "schmutzigen" oder fehlerhaften Landstrom trennt. Du baust dir quasi eine Online-USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) für deinen Nugget.
Es gibt allerdings ein paar betriebliche, wirtschaftliche und regulatorische Details (gerade beim Thema IT-Netz im Caravan), die wir mal zusammen durchgehen sollten.
Warum das Konzept genial ist (Die Vorteile)
Opfer-Bauteil (Sollbruchstelle): Wenn die 400 V einschlagen, röstet es schlimmstenfalls das Victron IP22 (Kostenpunkt je nach Ampere-Zahl um die 150–250 €). Der Rest deines Nuggets merkt davon absolut gar nichts.
Keine Umschaltzeiten: Da der Wechselrichter permanent die 230-V-Schiene speist, hast du beim An- oder Abstecken des Landstroms null Unterbrechung. Keine Relais-Klappern, keine Vorrangschaltung nötig.
Sauberer Strom: Egal wie schlecht die Sinuswelle auf dem Campingplatz ist (Stichwort: billige Generatoren), deine Geräte im Bus sehen immer perfekte 50 Hz Sinus.
Die Herausforderungen & "Denkfehler" im Detail
1. Der Flaschenhals: Leistung und Wirkungsgrad (Das "Viel-Strom-Problem")
Hier kollidiert die Praxis etwas mit der Theorie. Ein Victron IP22 liefert maximal 30 A bei 12 V (also ca. 360 bis 400 Watt Ausgangsleistung).
Das Problem: Wenn du jetzt im Nugget den 230-V-Boiler (oft 200–500 W) einschaltest, vielleicht noch eine Kaffeemaschine (1000–1400 W) oder einen Föhn betreibst, zieht der Wechselrichter diese Leistung komplett aus der Batterie.
Das IP22 kommt mit dem Nachladen überhaupt nicht hinterher. Die Batterie wird im Betrieb permanent tiefzyklisch belastet, obwohl du am Landstrom hängst.
Lösung: Du bräuchtest ein massives Ladegerät (eher Richtung 60A bis 100A) oder – was im Camper-Bereich der Standard für genau dein Vorhaben ist – einen Inverter/Charger (Kombigerät) wie den Victron MultiPlus. Der hat einen eingebauten Überspannungsschutz (bzw. lässt sich eingangsseitig schützen) und regelt das Powermanagement dynamisch.
2. Das IT-Netz im Camper (VDE 0100-721)
Als Elektroniker weißt du: Ein reines IT-Netz (Isoliertes Netz) ist super sicher, solange nur ein einziger Verbraucher angeschlossen ist (erster Fehler tut nicht weh).
Im Nugget hast du aber mehrere Steckdosen (Kühlschrank, Boiler, freie Steckdosen).
Tritt in Gerät A ein Gehäuseschluss auf L1 auf und in Gerät B ein Gehäuseschluss auf L2 (bzw. N), hast du im IT-Netz einen satten Kurzschluss über die Gehäuse – und da kein Strom gegen Erde fließt, löst kein FI aus!
Die saubere Lösung für den Camper: Den Wechselrichter als TN-S-Netz betreiben. Viele gute Wechselrichter (und auch die Victron MultiPlus-Reihe) haben ein internes Erdungsrelais. Sobald kein Landstrom anliegt, brückt das Relais den Ausgangs-Nullleiter mit dem Gehäuse/Masse (Fahrzeugchassis). Dahinter setzt du einen FI/LS. Damit hast du ein sauberes TN-Netz im Auto und der FI fliegt sofort, wenn irgendwo ein Fehlerstrom fließt.
3. Der Ruhestrom (Wirkungsgrad-Falle)
Wenn du den Wechselrichter permanent laufen lässt, um die Steckdosen zu versorgen, hast du auch dann einen Eigenverbrauch (Nulllaststrom) des WR, wenn du gar kein 230-V-Gerät nutzt. Bei guten Geräten liegt der bei 10–20 Watt. Klingt wenig, summiert sich über 24 Stunden aber auf 20–40 Ah aus deiner Batterie. Wenn das IP22 das im Winter bei Bewölkung (falls Solar vorhanden) nachladen muss, läuft das System weniger effizient.
Mein Vorschlag für dich als Elektroniker
Wenn du den maximalen Schutz gegen den Nullleiterabriss willst, aber das System effizient und leistungsstark sein soll, schau dir mal folgende Alternative an:
Die "Hardware-Schutz"-Variante: Setze direkt hinter den CEE-Eingang ein Überspannungsschutz-Relais (Spannungsüberwachungsrelais) wie z.B. ein Finder 72.42 oder ein digitales Hutschienen-Überwachungsrelais (z.B. von Tomzn o.ä.). Diese trennen die Phase innerhalb von Millisekunden allpolig vom Fahrzeug, sobald die Spannung über 260 V steigt. Kostet 30–50 € und schützt die originale Installation.
Die "Edel-Variante" (Dein Plan in Perfektion): Nimm einen Victron MultiPlus 12/1200 oder 12/1600. Der vereint Ladegerät (mit ordentlich Bumms) und Wechselrichter. Er hat das benötigte Erdungsrelais für ein sicheres TN-Netz an Bord und steuert den Stromfluss perfekt. Um ihn vor den 400 V zu schützen, packst du das oben genannte Spannungsüberwachungsrelais davor.
Wie siehst du das mit dem IT-Netz bei mehreren Verbrauchern? Würdest du im Nugget auf eine Isolationsüberwachung (Iso-Wächter) setzen, wenn du es als IT-Netz ausführst?
Viele Grüße, Tim.
Nugget L1/AD 185 PS Autom. | BJ 12/2020 | WasserStandheiz | 90A Ladebooster | 300AH LiFePo4 | 1-2KW Inverter | 120+340W Solartasche | 6L Boiler
Entsorgungsstationen: DOWNLOAD_PDF
Letzte Änderung: 11 Jun 2026 11:08 von Kontur.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- champawe
-
Autor
- Offline
- Platin Nugget
Weniger
Mehr
- Beiträge: 3047
- Dank erhalten: 4245
11 Jun 2026 13:04 #18
von champawe
Nugget Custom L1. Bj 2014, HD, mitternachtsgrau, 155PS, 2,2L, Schalter, Start/Stopp, HeckTräger Paulchen beleuchtet. Navi, 3m FiammaMarkise, Luftfederung, HD-Träger mit Höherlegung, gr. HEKI, HD Heckfenster.
Lg Andrea 😊
champawe antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
@Tim
auch der Warmwasserboiler ist durch die 400V komplett durchgeschmort
auch der Warmwasserboiler ist durch die 400V komplett durchgeschmort
Nugget Custom L1. Bj 2014, HD, mitternachtsgrau, 155PS, 2,2L, Schalter, Start/Stopp, HeckTräger Paulchen beleuchtet. Navi, 3m FiammaMarkise, Luftfederung, HD-Träger mit Höherlegung, gr. HEKI, HD Heckfenster.
Lg Andrea 😊
Folgende Benutzer bedankten sich: Dolomiti
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- RolfB
-
- Offline
- Platin Nugget
Weniger
Mehr
- Beiträge: 869
- Dank erhalten: 2429
11 Jun 2026 17:31 - 16 Jun 2026 02:03 #19
von RolfB
L1 HD, 185PS, EZ 03/2022, Schalter, Sperrdifferential, Jehnert Sound, 100W Solar, 2x150AH Polar/Artic LiFePo, ECTIVE SI 10, Bearlock & diverse Optimierungen
Dieser Beitrag enthält einen Bildanhang.
RolfB antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
Die Frage ist eben wie oft sowas vorkommt und ob es sich lohnt für einen sehr seltenen Fall Vorsorge zu treffen.
Klar, Ersatzwasserpumpe, Ersatztemperatursensor für die Kühlbox, diverse Sicherungen, Gumminippel für die Herdgitter usw. fahren viele, wir auch, für den Fall der Fälle spazieren.
Wenn einem die 230V Elektronikgeräte abbrauchen ist es natürlich sehr ärgerlich. Die 12V Geräte wie bspw. Kühlschrank und Standheizung funktionieren aber weiterhin, so dass der Urlaub weitergehen kann.
Ein zusätzliches 12V KFZ- Ladegerät von CTEK oder Victron dabei zu haben schadet natürlich nicht. Dann kann man auch weiterhin Landstrom nutzen falls man es benötigt.
Mit dem Schaudt OVP 01, wie von Tim beschrieben, ist man vermutlich ganz gut aufgestellt. Die Installation ist relativ unaufwendig. Da man an der 230V Verkabelung rumfummelt sollte man aber wissen was man tut.
Mit diesen
Kaltgerätekabeln
lässt sich das Landstrom-Netzeil direkt anschließen. Das zweite Kabel durchschneiden. Mit der einen Seite vom FI in den Schaudt, mit der anderen Hälfte an die beiden Steckdosen und ggfs. den WS-Boiler, fertig.
Update: Leitungen zu dünn und das Dometic Landstrom-Netzteil hat eine spezielle Kaltgeräteanschluss, bei dem ein Standardstecker nicht passt
Die große Lösung von Maddin und Tim zuletzt besprochen ist sehr aufwändig und fraglich ob es sich für den extrem seltenen Fall wirklich lohnt?
BG Rolf
P.S.
Die dadurch notwendige Neu-Verkabelung hätte ganz nebenbei den Vorteil die sehr atemberaubende Verkabelung von Westfalia am FI gescheit zu machen
(Siehe www.nuggetforum.de/forum/technik-ab-2014...08-fi-schutzschalter? Foto Beitrag #18:
Klar, Ersatzwasserpumpe, Ersatztemperatursensor für die Kühlbox, diverse Sicherungen, Gumminippel für die Herdgitter usw. fahren viele, wir auch, für den Fall der Fälle spazieren.
Wenn einem die 230V Elektronikgeräte abbrauchen ist es natürlich sehr ärgerlich. Die 12V Geräte wie bspw. Kühlschrank und Standheizung funktionieren aber weiterhin, so dass der Urlaub weitergehen kann.
Ein zusätzliches 12V KFZ- Ladegerät von CTEK oder Victron dabei zu haben schadet natürlich nicht. Dann kann man auch weiterhin Landstrom nutzen falls man es benötigt.
Mit dem Schaudt OVP 01, wie von Tim beschrieben, ist man vermutlich ganz gut aufgestellt. Die Installation ist relativ unaufwendig. Da man an der 230V Verkabelung rumfummelt sollte man aber wissen was man tut.
Update: Leitungen zu dünn und das Dometic Landstrom-Netzteil hat eine spezielle Kaltgeräteanschluss, bei dem ein Standardstecker nicht passt
Die große Lösung von Maddin und Tim zuletzt besprochen ist sehr aufwändig und fraglich ob es sich für den extrem seltenen Fall wirklich lohnt?
BG Rolf
P.S.
Die dadurch notwendige Neu-Verkabelung hätte ganz nebenbei den Vorteil die sehr atemberaubende Verkabelung von Westfalia am FI gescheit zu machen
(Siehe www.nuggetforum.de/forum/technik-ab-2014...08-fi-schutzschalter? Foto Beitrag #18:
L1 HD, 185PS, EZ 03/2022, Schalter, Sperrdifferential, Jehnert Sound, 100W Solar, 2x150AH Polar/Artic LiFePo, ECTIVE SI 10, Bearlock & diverse Optimierungen
Dieser Beitrag enthält einen Bildanhang.
Bitte anmelden (oder registrieren) um ihn zu sehen.
Letzte Änderung: 16 Jun 2026 02:03 von RolfB.
Folgende Benutzer bedankten sich: Dolomiti, harrymoppi
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- harrymoppi
-
- Offline
- Platin Nugget
Weniger
Mehr
- Beiträge: 988
- Dank erhalten: 1457
11 Jun 2026 19:09 #20
von harrymoppi
N+ AD 5/2022, 185PS, Sperrdifferential, weiß, Vollfolierung in Green Pine matt. Eigenbau 700Ah LiFePo4, Ctek Smartpass 120S, Dolomiti(Rolf)schalter, 150Wp Sunpowermodul, Victron SmartSolar MPPT 75/15, 1500W WR, TTT, Toilettenabdeckung, Thais Innenzelt, rollende Sitzbank
harrymoppi antwortete auf Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz
Maddin, damit kannst du ja richtig Geld verbrennen. Du hast den teuren 230V Wechselstrom vom Campingplatz, transformierst ihn in 12V Gleichstrom um ihn dann wieder auf 230V Wechselstrom zu transformieren. Damit sind schonmal 25% des Stroms verheizt. Dazu kommen die Standbyverluste für beide Geräte mit 25 - 30Ah pro Tag. Die Geräte, Sicherungen, Kabel und weiteres Installationsmaterial muss auch noch angeschafft werden. Und das Alles für ein doch recht überschaubares Risiko. Dafür holst du dir zusätzliches Fehlerpotential und Brandrisiko ins Auto.
Wir haben den Energiespeicher so groß gewählt, das wir fast nie an Landstrom müssen, ist somit ein perfekter Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz.
Wir haben den Energiespeicher so groß gewählt, das wir fast nie an Landstrom müssen, ist somit ein perfekter Schutz vor Überspannung beim Landstrom auf einem Campingplatz.
N+ AD 5/2022, 185PS, Sperrdifferential, weiß, Vollfolierung in Green Pine matt. Eigenbau 700Ah LiFePo4, Ctek Smartpass 120S, Dolomiti(Rolf)schalter, 150Wp Sunpowermodul, Victron SmartSolar MPPT 75/15, 1500W WR, TTT, Toilettenabdeckung, Thais Innenzelt, rollende Sitzbank
Folgende Benutzer bedankten sich: Dolomiti, RolfB
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.