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Nugget und Kurzstrecke
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Kürbis schrieb: Also: Schadet es dem Fahrzeug in technischer Hinsicht, wenn es täglich Kurzstrecken zurücklegt von ca. acht km?
Wer sich die Mühe macht, Beiträge ganz zu lesen und nicht nur auf Schlagworte anzuspringen, wird auch darauf Antworten finden: Davon kannst du ausgehen, weil der Verschleiß höher ist, so lange der Motor nicht seine Betriebstemperatur erreicht hat. Jeder Kaltstart kostet entsprechend Lebensdauer. Das gilt auch für die hochgelobten Euro5 Motoren. Ob das Auto dann acht oder fünfzig Kilometer bewegt wird, ist am Ende weniger entscheidend.
Deswegen können (oder konnten vor Start/Stopp-Automatik-Zeiten) Taxen in Großstädten auch so hohe Kilometerleistungen erreichen, obwohl der Stadtverkehr eigentlich vergleichsweise belastend für das Material ist, aber die Motoren laufen praktisch rund um die Uhr und sehen daher vergleichsweise weniger Kaltstarts.
Die Dieselfilter- und Ölverdünnungsproblematik kommt bei den neueren Motoren eben noch oben drauf.
Ob das Ganze am Ende im Einzelfall relevant ist oder das Fahrzeug trotzdem mit der Belastung zurecht kommt, sprich wie schädlich das wirklich ist, ist eine Frage, die deutlich weniger leicht zu beantworten ist, aber gut sind Kurzstrecken mal nicht.
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Für uns ist die Alltagstauglichkeit tatsächlich ein großer Pluspunkt des Nuggets. Jemand schrieb schon, nur für die Reise kriegst du größere Womos mit mehr Platz für weniger Geld. Aber das steht dann Das halbe Jahr ungenutzt rum und wartet drauf, dass es mal wieder raus darf. Standschäden sind nicht unwahrscheinlicher als schaden durch Kurzstrecken, oder?
Anfangs tat ich mir schwer damit, immer meine Küche mit mir rumzufahren. Aber es ist cool, Wechselkleidung, Notfallkekse oder Wasser dabei zu haben, der Kollegin mit Pflastern oder Zucker für den Kaffee aushelfen zu können
Liebe Grüße,
Sabrina
1 oder 2 und eher nicht mehr zu viert, dafür aber nun wieder mit 🐕
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Und der Verbrauch ist mit 8,5 l auch moderat, obwohl die Pferdchen auch gerne mal gallopieren dürfen.
Also technisch steckt der Nugget das locker weg- meine Meinung.
Viele Grüße aus Grevenbroich,
Tom
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instigater schrieb: Hallo zusammen,
wie gut oder schlecht verträgt der Nugget denn Kurzstrecken?
Unser Nugget BJ 2018 ist seit Frühjahr in der Familie. Wie es am Anfang so ist wurde jede Fahrt der Nugget genutzt was hauptsächlich meine 4,3km Arbeitsweg waren. Nach den ersten 1200 km Laufleistung Verstopfung/Verklebung der Einspritzdüsen der Abgasrückführunganlage. Deswegen halte ich es jetzt so wie mir immer gesagt wurde, Kurzstrecke ist nicht gut für den Motor, Diesel noch weniger als Otto. Da es für mich Mitte 30er der erste finanzierte Neuwagen bzw Traumwagen ist will ich, die Laufleistung, Verschleiß und Verbrauch ausserhalb unserer schonen Reisen so gering wie möglich halten, und verzichte weitesgehend auf Kurzstrecken.
Scheinbar ist es bei den neuen Euro6 Modellen problematischer als bei den alten, siehe Ölverdünnung. Bis jetzt 10000 km auf der Uhr ohne weitere Probleme. Auf Holz klopf.
Gruß
Enrico
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Ist nur dann eine Option wenn am Stammparkplatz des Nugget auch ein 230 Volt Netzanschluss vorhanden ist! Man muss die morgendliche Wurstelei mit Kabel und Steckdose mögen. "Spontanwegfahrten" mit Vorwärmung sind nicht möglich. Dazu hat man keinen Nutzen bei allen Stopps die keinen Netzanschluss besitzen (Discounter, Arbeitsplatz, Oma oder Vereinsheim). Da würde ich doch lieber ein paar Euro drauf legen und eine zweite Standheizung in den Nugget einbauen. Dann aber mit Kühlwasser Vorwärmung. Webasto und Eberspächer bieten so was an, Einbau erfolgt beim Boschdienst.
Was mir bei der ganzen Radfahr und Belehrungsdiskussion zu kurz kommt: Hier schreibt ein relativ unerfahrener Nuggetinteressent der von Euro 5 oder 6 keine Ahnung hat. Eigentlich geht es mir doch genau so, wenn ich ganz ehrlich bin. Nach meiner nicht fundierten Meinung ist es doch so, dass es weniger um Kühlwassertemperaturen als um die saubere Verbrennung bei den Euro 6 geht. Angeblich sei es halt so, dass Rußpartikelfilter regelmäßig beim Langstreckenfahren ausgebrannt werden müssen (öfter als man denkt) und dass es durch vielleicht Kondenswasser im Kurbeltrieb zu einer gefährlichen Ölvermehrung kommt. Dies alles betrifft in erster Linie die aktuellen Euro 6 Motoren von den 5er ist mir das so in dem Ausmaß her zumindest nicht bekannt. Fakt ist auch, dass ein befreundeter Heizungsbauer immer 4 bis 6 Transits als Kundendienstfahrzeuge im Kurzstreckenbetrieb laufen hatte und nun nach Euro 6 schon zwei Motorschäden und andauernde Ölvermehrung hatte. Nun steigt er um auf Benziner von Dacia. Auch nachdem Ford sich in der Abwicklung sehr kundenunfreundlich gezeigt hat. Aussage: "Für Kurzstrecke sind moderne Diesel halt ungeeignet."
Mag durchaus ein Einzelfall sein und nicht repräsentativ, möchte es aber erwähnen weil der Themenersteller eine konkrete Frage dazu gestellt hat.
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- Sirius999
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Es kondensiert neben dem Wasserdampf ein Teil des zum Regenerieren bzw. Freibrennen zusätzlich eingespritzten Diesels und der verdünnt das Öl.
Das eigentliche Problem ist aber, das Ford dem Kunden gegenüber nicht definiert, was Kurzstrecken sind, nicht in der Werbung darauf hinweist, dass Kurzstrecken nix für Dieselmotoren sind und das es keine Anzeige "Bitte jetzt eine 10-km-Regenerationsfahrt durchführen" oder so was ähnliches gibt.
Audi hatte wohl mal so eine Anzeige und da gab es eine Menge dummer Witze drüber.
Bei meinem Mondeo kann ich es hören, wenn die Regeneration läuft und fahre dann eben manchmal noch ein paar km bevor ich ihn abstelle.
LG Sirius
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- Butzkopf
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