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Härtetest der Standheizung
- Andi
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29 Dez 2008 19:33 #1
von Andi
Härtetest der Standheizung wurde erstellt von Andi
Hi,
ich komme gerade von einem Kurztripp aus der Schweiz zurück und hatte dort die Gelegenheit die Standheizung einem echten Härtetest zu unterziehen.
In den ersten beiden Nächten war es bei uns im Nugget bei -15 Grad noch richtig kuschlig warm.
Als es dann jedoch Nachts auf -24 Grad abgekühlt hat schaltete sich die Heizung einfach aus und die Zentralelektrik zeigte die Fehlermeldungen F12 und F13 (Überhitzung). Die Heizung ist kurzzeitig zwar wieder angesprungen hat sich jedoch nach ca. 5 Min. Betriebszeit regelmäßig wieder verabschiedet
!
Ich bin zwar technisch nicht allzu versiert, vermute jedoch, dass die Heizung versuchte die von mir eingestellte Temperatur zu erreichen, um dann eine Stufe zurück zu schalten. Obwohl ich den tiefstmöglichen Wert (10 Grad) einstellte konnte diese Temperatur aufgrund der Eiseskälte nicht erreicht werden. Dadurch lief die Heizung ständig auf Volllast, was zur Überhitzung führte. Anstatt mit einer niedrigeren Leistung weiter zu laufen, schaltete die Heizung komplett ab, was ich in dieser Situation nicht sonderlich witzig fand
Der einzige Trost: Zwei dicke Schlafsäcke, die wirklich gute Dämmung im Hochdach und ansteigende Temperaturen am nächsten Tag (die Heizung lief dann wieder) haben uns das Überleben gesichert:blush:
Hat jemand von Euch schon mal ähnliche Erfahrungen gesammelt?
Gruß Andi
ich komme gerade von einem Kurztripp aus der Schweiz zurück und hatte dort die Gelegenheit die Standheizung einem echten Härtetest zu unterziehen.
In den ersten beiden Nächten war es bei uns im Nugget bei -15 Grad noch richtig kuschlig warm.
Als es dann jedoch Nachts auf -24 Grad abgekühlt hat schaltete sich die Heizung einfach aus und die Zentralelektrik zeigte die Fehlermeldungen F12 und F13 (Überhitzung). Die Heizung ist kurzzeitig zwar wieder angesprungen hat sich jedoch nach ca. 5 Min. Betriebszeit regelmäßig wieder verabschiedet
Ich bin zwar technisch nicht allzu versiert, vermute jedoch, dass die Heizung versuchte die von mir eingestellte Temperatur zu erreichen, um dann eine Stufe zurück zu schalten. Obwohl ich den tiefstmöglichen Wert (10 Grad) einstellte konnte diese Temperatur aufgrund der Eiseskälte nicht erreicht werden. Dadurch lief die Heizung ständig auf Volllast, was zur Überhitzung führte. Anstatt mit einer niedrigeren Leistung weiter zu laufen, schaltete die Heizung komplett ab, was ich in dieser Situation nicht sonderlich witzig fand
Der einzige Trost: Zwei dicke Schlafsäcke, die wirklich gute Dämmung im Hochdach und ansteigende Temperaturen am nächsten Tag (die Heizung lief dann wieder) haben uns das Überleben gesichert:blush:
Hat jemand von Euch schon mal ähnliche Erfahrungen gesammelt?
Gruß Andi
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- nugget62
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30 Dez 2008 18:53 #2
von nugget62
Gru& nugget62
ehemals HD, EZ. 02/06, 92 kW-2.0 ccm, sibermetallic
nun Pössl Vario 499
nugget62 antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
Ich denke -für 25°C ist der Nugget/Standheizung vielleicht nicht unbedingt konzipiert und es gibt ja auch entsprechende Probleme bei großer Höhenlage und bei 25°C minus muß man schon ein paar Meter hoch stehen.
Für diese extremen Temperaturen würde ich bei vorhandenem Stromanschluß einen kleinen elektr. Heizlüfter zusätzlich betreiben.
Gruß nugget62
Für diese extremen Temperaturen würde ich bei vorhandenem Stromanschluß einen kleinen elektr. Heizlüfter zusätzlich betreiben.
Gruß nugget62
Gru& nugget62
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- Tauchermichel
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31 Dez 2008 15:10 #3
von Tauchermichel
Gruß
Michael
HD 2/2008 130PS; Coloradorot; Solaranlage
Tauchermichel antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
Hallo Andi,
in der Technischen Beschreibung von Eberspächer für die USA und Kanada steht als weitere Erläuterung zu den bei Dir angezeigten Fehlern auch \"Kraftstoffdurchfluss prüfen\".
Wenn man jetzt bedenkt, dass die Heizung bei Winterdiesel (das ist das Zeug das wir seit etwas Mitte Oktober zu tanken bekommen) nur von 0° C bis -25° C zugelassen ist. Darunter möchte Eberspächer entweder (bei separatem Tank) 50% Petroleum oder Benzin zugemischt haben oder aber ein 100% Kälteaditiv (Arktik-Diesel) im Fahrzeugtank.
Zudem funktioniert die Heizung nur bis 1500m üNN problemlos.
Bei einem Standplatz im Schwarzwald wahrt Ihr bestimmt auch recht hoch gestanden und es war, wie Du ja beschrieben hast, -24 C. Da kann auch der Filter vor der Dosierpumbe zugesülzt sein. Ein Indiz dafür ist, dass am nächsten Tag bei niedrigeren Temperaturen wieder alles lief.
in der Technischen Beschreibung von Eberspächer für die USA und Kanada steht als weitere Erläuterung zu den bei Dir angezeigten Fehlern auch \"Kraftstoffdurchfluss prüfen\".
Wenn man jetzt bedenkt, dass die Heizung bei Winterdiesel (das ist das Zeug das wir seit etwas Mitte Oktober zu tanken bekommen) nur von 0° C bis -25° C zugelassen ist. Darunter möchte Eberspächer entweder (bei separatem Tank) 50% Petroleum oder Benzin zugemischt haben oder aber ein 100% Kälteaditiv (Arktik-Diesel) im Fahrzeugtank.
Zudem funktioniert die Heizung nur bis 1500m üNN problemlos.
Bei einem Standplatz im Schwarzwald wahrt Ihr bestimmt auch recht hoch gestanden und es war, wie Du ja beschrieben hast, -24 C. Da kann auch der Filter vor der Dosierpumbe zugesülzt sein. Ein Indiz dafür ist, dass am nächsten Tag bei niedrigeren Temperaturen wieder alles lief.
Gruß
Michael
HD 2/2008 130PS; Coloradorot; Solaranlage
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- nugget62
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31 Dez 2008 18:55 #4
von nugget62
Gru& nugget62
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nugget62 antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
Nicht Schwarzwald, sondern Schweiz
Gru& nugget62
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- ralf
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02 Jan 2009 21:31 #5
von ralf
Bj. 05 silber HD 125 Ps. Solar-Warmwasser-H&U-schutz-Rückf.kamera-Fiamma turbovent-Scheibenfolie und aus München.
Seit Mitte Mai OHNE NUGGET
ralf antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
hi. ich denke auch das der winterdiesel den wir in deutschland tanke nur bis ca - 15 oder 18 grad minus geht. darüber hinaus wäre ein zusatz wohl anzuraten- genau wie bei über 1500 meter höhe.
wer hat sonst noch erfahrung damit?
gruß ralf
wer hat sonst noch erfahrung damit?
gruß ralf
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- Charly6189
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03 Jan 2009 13:37 #6
von Charly6189
Charly6189
Ralf
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Charly6189 antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
Gut gerutscht in neue Jahr?
Ja es gibt verschieden Tankstellen die bieten Diesel mit Frostschutz bis 20° Grad an. Aber man sollte bedenken das der Fahrtwind schon viel kälter werden kann als die gemessene Temperatur.
Ich hatte das früher am LKW das der Diesel am Start noch ok war und während der Fahrt zu sulzen anfing. Aber jetzt gibt es ja die Zusätze und ander technische Hilfmittel. Aber man muß immer noch vorsichtig sein. Bei uns wurden auch für die Woche 2 09 Temperaturen von-20°C gemeldet ich habe mir deshalb einen Zusatz zur Tankfüllung hinein geleert, und habe somit bis -30°C Sicherheit vor dem versulzen. Da wir vielleicht noch ein paar Tage Kurzurlaub machen wollen
ist das auf jedenfall auch für die Standheizung nicht das schlechteste.
Gruß
Charly6189
Ralf
Ja es gibt verschieden Tankstellen die bieten Diesel mit Frostschutz bis 20° Grad an. Aber man sollte bedenken das der Fahrtwind schon viel kälter werden kann als die gemessene Temperatur.
Ich hatte das früher am LKW das der Diesel am Start noch ok war und während der Fahrt zu sulzen anfing. Aber jetzt gibt es ja die Zusätze und ander technische Hilfmittel. Aber man muß immer noch vorsichtig sein. Bei uns wurden auch für die Woche 2 09 Temperaturen von-20°C gemeldet ich habe mir deshalb einen Zusatz zur Tankfüllung hinein geleert, und habe somit bis -30°C Sicherheit vor dem versulzen. Da wir vielleicht noch ein paar Tage Kurzurlaub machen wollen
ist das auf jedenfall auch für die Standheizung nicht das schlechteste.
Gruß
Charly6189
Ralf
Charly6189
Ralf
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- ralf
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03 Jan 2009 13:52 #7
von ralf
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ralf antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
mal ne andere frage zum diesel. haben wir eigentlich eine heizung für den filter? nicht lachen, das gibt wirklich und zumindestens für pkw und verhindert das versulzen des diesels.
gruss ralf
gruss ralf
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- Charly6189
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03 Jan 2009 14:05 #8
von Charly6189
Charly6189
Ralf
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Charly6189 antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
Hallo Namens Vetter
Nein ich lache nicht. Es gibt die Dieselvorwärmung tatsächlich, aber ich kann Dir keine Auskunft geben ob dies bei den Nugget eingebaut ist und bei welchen Baujahren das Gerät eingebaut ist. Wie schon geschrieben hatten wir früher das in unseren LKW`s nachgerüstet da wir im Winter oft in den Alpen unterwegs waren und einige unseres Fuhrparks im Winterdienst im Einsatz waren, war eine super Sache die Kisten liefen bei jeder Temperatur an wenn die Batterie uns gut gesinnt war:P
Gruß
Charly6189
Ralf
Nein ich lache nicht. Es gibt die Dieselvorwärmung tatsächlich, aber ich kann Dir keine Auskunft geben ob dies bei den Nugget eingebaut ist und bei welchen Baujahren das Gerät eingebaut ist. Wie schon geschrieben hatten wir früher das in unseren LKW`s nachgerüstet da wir im Winter oft in den Alpen unterwegs waren und einige unseres Fuhrparks im Winterdienst im Einsatz waren, war eine super Sache die Kisten liefen bei jeder Temperatur an wenn die Batterie uns gut gesinnt war:P
Gruß
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- Dieter
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10 Jan 2009 01:03 #9
von Dieter
Dieter antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
Hallo, angezeigt wurde aber doch eine Fehler F12 und F13 (Überhitzung)!
Da geht meine Vermutung eher in Richtung Vereisung der Ansaugung uns somit ein zu geringer Luftdurchsatz was zu einer Überhitzung führt.
Was meint ihr?
Gruß Dieter
Da geht meine Vermutung eher in Richtung Vereisung der Ansaugung uns somit ein zu geringer Luftdurchsatz was zu einer Überhitzung führt.
Was meint ihr?
Gruß Dieter
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- Tauchermichel
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11 Jan 2009 18:52 #10
von Tauchermichel
Gruß
Michael
HD 2/2008 130PS; Coloradorot; Solaranlage
Tauchermichel antwortete auf Re:Härtetest der Standheizung
Hallo Dieter,
ist kein Widerspruch sondern einfache Physik.
In grossen Höhen ist nicht nur der Luftdruck sondern auch der Siedepunkt niedriger (in entsprechender Höhe kocht Wasser schon bei deutlich unter 100 ° C).
Wenn Ihr in der Schweiz (das letztemal als ich da war hatten die noch Berge) in Höhen über 1500 m gestanden seid, kann der Temperatursensor durchaus der Ansicht sein, die Heizung sei überhitzt.
Zitat aus der technischen Beschreibung zu den Airtronic-Geräten:
• Heizbetrieb in Höhenlage bis 1500 m:
– Uneingeschränkter Heizbetrieb möglich.
• Heizbetrieb in Höhenlage über 1500 m:
– Bei kurzzeitigem Aufenthalt (z. B. Passüberquerung
oder Rast) ist der Heizbetrieb grundsätzlich
möglich.
– Bei längerem Aufenthalt (z. B. Wintercamping) ist
eine Höhenanpassung der Brennstoffversorgung
erforderlich.
Bitte nehmen Sie Rücksprache mit einem JE-Partner.
Aber mich würde auch interessieren ob wir eine Dieselvorwärmung eingebaut haben. Kann dazu jemand was sagen?
ist kein Widerspruch sondern einfache Physik.
In grossen Höhen ist nicht nur der Luftdruck sondern auch der Siedepunkt niedriger (in entsprechender Höhe kocht Wasser schon bei deutlich unter 100 ° C).
Wenn Ihr in der Schweiz (das letztemal als ich da war hatten die noch Berge) in Höhen über 1500 m gestanden seid, kann der Temperatursensor durchaus der Ansicht sein, die Heizung sei überhitzt.
Zitat aus der technischen Beschreibung zu den Airtronic-Geräten:
• Heizbetrieb in Höhenlage bis 1500 m:
– Uneingeschränkter Heizbetrieb möglich.
• Heizbetrieb in Höhenlage über 1500 m:
– Bei kurzzeitigem Aufenthalt (z. B. Passüberquerung
oder Rast) ist der Heizbetrieb grundsätzlich
möglich.
– Bei längerem Aufenthalt (z. B. Wintercamping) ist
eine Höhenanpassung der Brennstoffversorgung
erforderlich.
Bitte nehmen Sie Rücksprache mit einem JE-Partner.
Aber mich würde auch interessieren ob wir eine Dieselvorwärmung eingebaut haben. Kann dazu jemand was sagen?
Gruß
Michael
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