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Ford Nugget Forum

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Dr. Ford – oder wie ich lernte, den Nugget zu lieben - unsere Entscheidungshistorie

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14 Jul 2014 22:07 - 15 Jul 2014 20:57 #1 von Monasterium
Hallo Alt-, Neu- und Vielleicht-Nuggetisten,

wer sich für die Anschaffung eines Nuggets interessiert, wird irgendwann hier landen. Unweigerlich. Aber das ist auch gut so. Denn nirgends kann man sich besser über dieses Fahrzeug informieren. Uns war das Forum eine ungemein nützliche Informationsquelle bei unserer Entscheidung.

Als Neu-Nuggetist sind unsere Gründe für die Entscheidung noch frisch in der Großhirnrinde. Bevor sie durch andere Speicherungen überlagert werden, möchte ich sie hier zum Besten geben. Mit etwas Glück, helfen sie anderen, sich für oder vielleicht sogar gegen einen Nugget zu entscheiden. Hauptsache, es ist für Jeden die individuell richtige Entscheidung.

1. Die Anforderungsanalyse

Unsere Ausgangslage war diese:
Ein VW T4 California und ein Eriba Touring GT 320 bildeten unseren Fuhrpark. Die Vorteile beider Fahrzeuge sollten kombiniert werden. Für uns wichtig waren:

1. Alltagstauglichkeit
Das neue Fahrzeug sollte kein Zweitauto an die Seite gestellt bekommen. Das lohnt sich für uns nicht. Dafür fahren wir zu wenig. Trotzdem sollte das neue Töff geeignet sein, Alltagsfahrten zu meistern. Darunter sind (seltene) Fahrten zum Supermarkt zu verstehen. Oder Fahrten zur Müllannahmestelle, um Grünschnitt weg zu bringen (blöde lange Hecke). Oder Fahrten mit den älteren Eltern zum Doc. Alltag halt.
Auch soll „mal eben schnell“ ein Fahrrad mitgenommen werden können. Logisch für Bewohner einer „Fahrradhauptstadt“.
Vorgabe: lieber fünf als sechs Meter Gesamtlänge, eher zwei Meter Breite, als 2,3 Meter. Für stressärmere Fahrten in der Stadt soll ein guter Rundumblick vorhanden sein, vor allem beim Abbiegen nach rechts.

2. Agilität auf Reisen
Vorzugsweise machen wir Rundreisen oder Thementouren (Rhein von der Quelle bis zur Mündung, deutsche Nord- oder Ostseeküste usw.). Wir sind also gerne unterwegs. Da liegt in der Kürze die Würze. Speziell ein vergleichsweise kurzer Radstand verspricht Wendigkeit.
Vorgabe: Nicht Länge läuft.

3. Schlafkomfort

Im Bulli hieß es: Einer nach oben, einer nach unten. Bei Bettenbreiten von 105 und 116 cm finde ich Prospektaussagen wie „passt für vier“ immer recht tapfer. Viele Nächte im Aufstelldach des California waren schlicht kalt.
Im Eriba hieß es: 140 cm Breite und 188 cm Bettlänge durch Umbau der Sitzgruppe. Durch das Teilepuzzle war eine suboptimale Schlafstatt entstanden. Zu zweit empfinden wir 140 cm als untere Grenze der Bettenbreite. Außerdem musste der hintere Schläfer immer über den vorderen krabbeln. Beim Eriba ging das durch die Kopffreiheit. Beim Tango (ehemaliger Wohnwagen, bei hoch gesetztem Bett) oder im Fendt-Alkoven (früheres Fahrzeug von uns) war das grenzwertig, wobei wir da noch deutlich jünger waren.
Vorgaben: Bettenbreite mindestens 140 cm, besser mehr. Möglichst Zugang zu jedem Bett ohne Übereinanderkrabbeln, toll wäre ein Bett / Betten in Längsrichtung. Getrennt schlafen muss nicht sein. Ein gemeinsames Bett erhöht doch deutlich den Kuschelfaktor. :P
Außerdem sollte es möglich sein, dass sich ein Mobil-Insasse schon zurück zieht, während der andere z.B. noch weiter Lesen kann.
Schick wäre auch die Möglichkeit, sich zwischendurch mal hinzulegen, ohne gleich das Bett komplett zu bauen.

4. Sicherheit
Das Foto zeigt einen unserer früheren Pkw nach anderhalbfachem seitlichem Überschlag, Autobahn, 130, Wildtier. Das war mal Metallkaltverformung par excellence. Aber keine Angst, die Insassen haben es ohne Schaden überstanden.





Nach einer solchen Erfahrung grübelt man den einen oder anderen Moment über die Insassensicherheit nach. Unser Eindruck ist und war, dass ein Kastenwagen wenigstens einen seitlichen Aufprall besser wegsteckt, als ein Wohnmobil mit Sandwichwänden. Wobei es dort auch sicher gute Konstruktionen gibt.
Vorgabe: Möglichst guter Insassenschutz.

5. Staumöglichkeiten
Ein California oder ein kleiner Eriba machen jeden Urlaub zu einer Umräumorgie, auch wenn man mit den Jahren mehr Routine entwickelt. Je länger man an einem Ort steht, umso schlimmer wird es. Die Doppelnutzung des California als Alltags- und Campingauto bedeutete auch immer einiges an Rüstzeiten, bis der Wagen einsatzklar war: Einräumen der Zusatzmatratze für unten, der Campingausstattung (Kabel, Keile …), der Schlafsäcke und so weiter. Die Sachen ständig im Wagen zu lassen reduzierte den Stauraum drastisch. Der Aufwand hielt uns von einigen Spontantouren ab.
Vorgabe: Die Staumöglichkeiten sollten so ausreichen, dass der Wagen campingfertig gepackt sein kann. Trotzdem sollte genug Platz für Alltagstransporte übrig bleiben.

6. Sitzkomfort
Wir sind Nebensaisonurlauber. Das bedeutet, dass es im Herbst früh dunkel und oft kühl wird. Dann ziehen wir uns schon mal zeitig ins Mobil zurück. Die Sitzmöglichkeiten sollen einen gewissen Komfort mitbringen. Insbesondere die beste Ehefrau von allen legt abends die Beine gerne hoch.
Vorgabe: Die Sitzbank sollte ab Werk oder durch geringe Anpassungen lang genug sein, um die Beine hoch legen zu können, ohne dass die Füße im Freien hängen. Zwei Erwachsene sollten genug Schulterfreiheit haben. Referenzwert war die ca. 1,2 Meter breite California-Sitzbank.

7. Zuladung
Gruselig finde ich Wohnmobilangebote, wo nach Ausrüstung des Fahrzeugs mit der Grundausstattung und der Besatzung noch 100 Kilo restliche Zuladung bleiben. Besonders tapfer finde ich 7 Meter-Mobile in der 3,5 Tonnen-Klasse. Okay, wenn die Reifen mit Helium gefüllt werden, könnte der Auftrieb helfen.
Vorgabe: 500 Kilo sollten es schon sein. Trotzdem wollten wir unter 3,5 Tonnen zGG bleiben, wegen Speedlimit, jährlichen Hauptuntersuchungen, Mautgebühren.

8. Sanitär
Drei unserer bisherigen fünf Campingfahrzeuge hatten eine Nasszelle an Bord, zwei davon mit Duschmöglichkeit. Im Fahrzeug haben wir aber nie geduscht. Alle bisherigen Camper hatten eine Gesamtlänge / Aufbaulänge kleiner oder gleich fünf Meter. In solch kurzen Fahrzeugen merkt man natürlich den blockierten Raum durch die Nasszelle. Im California hatten wir eine selbst gebaute Trocken-Not-Toilette. Die stand bei der seltenen Benutzung zwischen Vordersitzen und Sitzbank, also vor der Küche und so was von mitten im Wohnraum, mittiger ging es nicht. Aber wir waren ja unter uns.
Vorgabe: Toilette muss mit, Dusche muss nicht, Nasszelle kann.

9. Drei-Sterne-Küche
Wie viel Küche muss sein? Wir backen definitiv nicht im Mobil. Kochen eher selten. Wasser für köstliche Heißgetränke, ja, täglich. Ein Kühlschrank gehört zum Campingleben für uns dazu. Sonst vergammeln die frischen Lebensmittel zu schnell. Etwas Wasser sollte vorhanden sein. Da wir aber nicht duschen, müssen es keine Tanks im Hektoliter-Bereich sein.
Vorgabe: Maximal Zweiflammkocher, Kühlschrank oder –box, Waschbecken, Tanks fest eingebaut.

So weit die Vorgaben. Dann begann die Suche ...

Besser wohnen ++ unsere Evolution: Motorrad und Zelt -> Fendt Alkoven -> Ww Tango -> VW T4 California -> Eriba Touring GT 320 ---> silberner NUGGET HD, Modell 2013, 140 muntere Pferde, gesandert, seit April 14 im heimischen Stall

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Letzte Änderung: 15 Jul 2014 20:57 von Monasterium. Grund: Titel geändert
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14 Jul 2014 22:10 #2 von Monasterium
Das Erlebnis „Wir suchen ein neues Reisefahrzeug“ ging los ...

2. Die Entscheidungsphase

1. Alltagstauglichkeit
Logischerweise haben wir hier bei unseren Besichtigungen am meisten diskutiert. Nachher stelle ich noch einige Kandidaten vor, die etwas mehr Aufmerksamkeit auf sich zogen. Wir erkundeten Kastenwagen auf Ducato-Basis mit 5,45 Metern Länge, einem Hubbett und einem Etagenbett im Heck, das für uns Stauraum darstellen würde oder die Möglichkeit, sich zwischendurch mal hinzuhauen. Fünfeinhalb Meter sind noch so eben alltagstauglich, wenn auch nicht passend für jede Parklücke. Ist aber auch nicht viel mehr, als der California mit Fahrradträger auf dem Haken hatte. Die beiden Modelle der intensiveren Betrachtung boten aber genug Nachteile (kommt bei den Betten), um weiter zu suchen.

Irgendwann fanden wir uns dann tatsächlich in Teilintegrierten oder Alkovenmodellen der Sechs-Meter-Klasse wieder. Auf Grund der Länge und Breite boten sie wohnlich so Einiges. Dann fingen wir mal an, uns vor dem geistigen Auge das Befüllen des obligatorischen Heckstauraums vorzustellen. Also Falträder, Stühle, Tisch und sonstiger Kram rein. Manche dieser Modelle hatten gar durch lediglich eine Klappe Zugang zum Stauraum, oder durch den Innenraum. Solcherart befüllt, sollten drei 60 Liter-Speißwannen mit Heckenschnitt und ein Grünschnittsack ins Mobil. Die Aufbautüren waren teils so schmal (unter 60 cm), dass das Hineinreichen der Wannen suboptimal ist. Das war eine Erfahrung aus unseren frühen Fendt-Zeiten. Die Tauchwannen durch die Aufbautür ins Auto zu bekommen, kostete schon mal ein Hautstückchen an den Händen. Oder spontan das Alltagsrad der Holden zu verladen, wenn ich sie abholen soll. Wäre bei den meisten besichtigten Modellen nicht gegangen. Dafür hätte die Heckgarage erst ausgeräumt werden müssen.

Dieses Geschoss soll dann durch zwei 90 Grad und eine 120 Grad-Kurve, mit begrenzten Wegebreiten auf unseren üblichen Entsorgungshof rangiert werden. Oder zu Zeiten, da Berufstätige normalerweise Einkaufen, auf einem vollen Parkplatz eine Lücke finden. In der gefundenen Lücke soll ein Aussteigen natürlich noch klappen. Oder das Beladen mit der Beute. Oder nur mal auf einem Längsparkplatz am Straßenrand parken. Ein Wohnmobil (klassische 2,30 Meter Breite) in einer stärker frequentierten Straße in der Nähe hat schon einige abstehende Fahrzeugteile eingebüsst. Einmal ist ihm die ganze linke Seitenwand aufgerissen worden.

Da zogen wir die Reißleine und strichen alle sechs Meter langen und 2,30 Meter breiten Fahrzeuge aus unserer Bestenliste. Sicher, es geht alles auch mit solchen Fahrzeugen. Aber zu welchem Preis? In der Nachbarschaft wohnt eine Familie mit einem 6,5- / 7-Meter-Alkoven. Anfangs wurde versucht, alles mit dem Mobil zu erledigen. Heute steht noch ein Pkw unterm Carport. Das war definitv nicht unser Ziel.

Ein zwei Meter breiter Kastenwagen passt in recht normale Parklücken. Zur Not kann man durch die Schiebetür selbst in engen Lücken das Fahrzeug entern. Er ragt auch auf Längsparkplätzen nicht allzu weit in den Raum des fließenden Verkehrs.

2. Agilität
Gerne treiben wir uns in den abseits gelegenen Gebieten unserer jeweiligen Urlaubsregionen rum. In Norwegen fuhren alle Großmobile ab der Fähre rechts auf die großen Straßen. Wir fuhren als einzige links ab auf die schmale Nebenstraße und hatten Gegend und Straßen für uns. Hin und wieder führt das zu einem notwendigen Rangier- und Wendemanöver. Hoch lebe da der Wendekreis und der kurze Überhang am Heck. Wo ein T4 oder Nugget noch in einem Zug wendet, muss ein 6,36 Meter-Ducato deutlich mehr Züge fahren. Die Zweieinhalbmeter-Überhänge vieler Wohnmobile, auch in der Sechs-Meter-Klasse lassen mich auf Rampen am Sinn zweifeln. Neulich in Dresden, Campingplatz: Riesenintegrierter (mehr als acht Meter, mindestens 2,5 Meter Überhang) mit Fahrradträger auf der AHK (wozu dann der exorbitante Stauraum im Heck?) verlässt den Campingplatz über eine ansteigende Ausfahrt. Es krachte plötzlich ganz fürchterlich. Der Fahrradträger sah danach mächtig verbogen aus. Muss ich nicht haben.

3. Schlafkomfort
Der erste Kastenwagen, auf den wir aufmerksam wurden, war der Pössl Vario 545. Der Hersteller warb mit einem Hubbett über der Sitzgruppe von ca. 1,70 Metern Breite bei zwei Metern Länge. Klasse, dachten wir, das hat was. Also Schuhe aus und rein ins Bett. Kopf nach vorne in die Nase des Dachs. Umgedreht, nach oben geguckt – wirkte wie in der Röhre eines CT. „Nä!!“ sagte die beste Ehefrau von allen. Ich lag auf dem Rücken, ohne Kissen, Kopf leicht angehoben und schon dockte die Stirn an. Im CS Torro das gleiche Spiel, trotz eines etwas anderen Daches. Folglich muss man nach dem Erklimmen des Betts eine Drehung vollziehen, um mit dem Kopf zum Heck zu liegen. Das geht in der Regel nicht berührungsfrei ab, wenn schon jemand im Bett liegt. Wenn dann noch der Einstieg durch Schränke eingeengt ist, wird ein nächtliches Aufstehen zur Herausforderung. Bei den Preisen, die vor allem CS aufruft, brachte das für die beiden Modelle dicke Minuspunkte.
Klassische Kastenwagengrundrisse mit Heckbett haben wir für uns außen vor gelassen. Wir wollten nicht übereinander krabbeln müssen. Dazu noch mit engen Einstiegen. Und Betten mit sich verjüngendem Fußteil und 135 cm Schulterbreite sind als Hauptbett nicht unser Ding (Erfahrung aus dem Eriba, auch ohne Verjüngung).
Es gab natürlich auch Traumgrundrisse mit Hecksitzgruppe und Längsbettenalkoven (z.B. bimobil). Aber die waren meist in einer Preisklasse jenseits von Gut und Böse. Da muss erst die gute Lottofee das Füllhorn über uns ausschütten. Tut sie aber einfach nicht.

6. Sitzkomfort
So ziemlich alle angesehenen Mobile haben Sitzbänke, die zu kurz sind, als dass man die Beine darauf komplett lang machen kann.




Insbesondere die 90-Zentimeter-Sitzbänke bei den üblichen Kastenwagenausbauten sind eine Zumutung für mitreisende Erwachsene auf Strecke. Auch haben viele Grundrisse die Nasszelle hinter der Sitzgruppe. Dazu noch ein (sich verjüngendes) Bett. Das führt langen Fahrzeugen oder zu engen Sitzgruppen, in denen man beim Lümmeln auf der Bank zwischen Rückenlehne und Tisch gequetscht wird. Oder sich direkt gegenüber sitzende Erwachsene erfreuen (?) sich des Kniekontaktes. Okay, sitzt gegenüber ein besonders liebreizender Mensch des persönlich bevorzugten Geschlechts, kann das ja nett sein. ;-)
Einige Kastenwagen haben viele Stufen oder Podeste im Innenraum. Wir haben auf gedrehten Beifahrersitzen gesessen, wo die Beine den Boden nicht berührten. Das ist auf Dauer unbequem.

7. Zuladung
Beim ersten Mal irritierten mich in manchen Wohnmobilen der Sechs-Meter-Klasse die Hinweisschilder, dass während der Fahrt nur 20 Liter Frischwasser gebunkert werden dürfen. Meine Theorie dazu ist, dass durch mehr Wasser entweder die Achslast überschritten würde oder der Hersteller Angst vor negativen Fahrwerksreaktionen hat. Das bedeutet aber auch, dass ich bei der Ankunft auf dem Camping- oder Stellplatz zuerst mal bunkern muss, wenn ich die sanitären Möglichkeiten der Fahrzeuge entsprechend nutzen will. Umständlich. Die wirklich interessanten Modelle lagen zuladungsmäßig aber im ordentlichen Bereich.

8. Sanitär
Manche aktuellen Reisemobile folgen dem Trend schmal und kurz. Das finden wir sehr positiv. Volkes Meinung scheint aber auch zu sein, dass auf fünf Metern Länge eine komplette Wellnessoase eingebaut sein muss. Zieht man deren Grundfläche von der insgesamt zur Verfügung stehenden ab, wundert es nicht, dass Betten mit teils nur 1,15 Metern Breite oder Sitzgruppen mit wenig Beinfreiheit angeboten werden. Irgendwo passt das dann nicht mehr. Ein Hauptbett, wo ich im Schulterbereich unter 1,4 Meter und dazu im Bereich der Schienenbeine noch einen Knick habe, lässt mich an entspannter Nachtruhe zweifeln. Wie lästig geringe Breite sein kann, haben uns die Nächte im California bewiesen, die wir gemeinsam im unteren Bett zugebracht haben. Und das war auch nur knapp 1,2 m breit. Wir werden halt nicht jünger.
Toilette im Wohn- / Küchenraum ist igitt. Okay, aber die nach oben offene, bzw. durch einen Stoffvorhang „verschließbare“, Nasszelle in unserem Ex-Eriba ist jetzt auch keine komplette Abschottung. Insgesamt empfanden wir die meisten Nasszellen als entweder zu eng, wobei sie dauerhaft Innenraum blockieren oder unnötig groß mit separater Dusche. Die Dusche haben wir immer nur als Hängebereich für nasse Jacken angesehen. Alle in Frage kommenden Grundrisse mit Nasszelle hatten Minimum 5,5 Meter Gesamtlänge. Da war unser 1991er Fendt mit fünf Metern Länge sinniger aufgeteilt. Auch mit Doppeldinette und Nasszelle.

9. Küche
Warum werden überall nur große Dreiflammkocher und oft nur wenig Ablagefläche angeboten? Und das in reinen Zwei-Personen-Mobilen?

Die Modelle in der engeren Wahl:
Laika X595R (Breite und Länge des Fahrzeugs, Staumöglichkeiten im Alltag, sonst schon ein feines Fahrzeug)





Pössl Vario 545 (Drehen im Bett, Toilettenentsorgung quer durch den Laderaum nach Hochklappen des Heckbetts hinter einer Klappe, siehe Foto)





CS Torro (Stauraum unterm Bett zur Hälfte schwer zugänglich, Sitzbanklänge, Drehen im Bett, auf dem Foto berühren die Zehen das Dach – Schuhgröße 42 bei einer 180 cm-Person, ein Ärgernis, das wir auch im T4 California hatten)





Eura-Mobil Profila A 600 VB (Riesenalkoven, Stockbetten mit Regalen und Einengung im Fußbereich, Zugang zum Stauraum nur von einer Seite, Doppelboden ohne Unterteilung, Breite und Länge des Fahrzeugs)

Alles wurde schön in ein Punktsystem eingebaut.





Trotzdem spielte bei einigen Modellen im höheren Punktbereich die Emotion keine Rolle. Sie sprachen uns einfach nicht an. Also raus damit.

Alle Erkenntnisse aus den Besichtigungen, Berechnungen und Überlegungen haben uns an einen Punkt geführt, an dem wir sagten: „Alles zurück auf Null. Was müssen wir WIRKLICH haben?“

Nachdem die favorisierten 5,45 Meter-Modelle (Pössl Vario 545, CS Torro, Bresler Junior 541 DKF) vor allem wegen der Betten aus dem Rennen waren, haben wir die Suche in der Fünf-Meter-Klasse neu aufgenommen. Der erste Kandidat war der Adria Twin S. Witziger Grundriss mit vier Einzelsitzen, ausklappbarem Toilettenraum im Heck und Küche auf der linken Seite. Klar, Gepäckmitnahme ist darin eine Herausforderung. Den Absturz erlebte das Modell, als wir die „Betten“ ausprobierten. Die hinteren Sitze werden ausgeklappt. Unter Einbeziehung der gedrehten Vordersitze werden daraus zwei (schmale) Betten. Das abolute NoGo war aber die Kante zwischen der Liegefläche und der Sitzfläche der Vordersitze. Bei einem Seitenschläfer verdreht sich dabei das untere Kniegelenk seitlich, aua. So möchten wir im Urlaub nicht schlafen müssen. Und eine Zusatzmatratze dürfte stauraumige Probleme bringen.





Im Rahmen der ganzen Besichtigungen waren wir auch in einem recht runtergerockten Nugget. Wegen des fehlenden Stauraums hatten wir den aber gleich ausgeschlossen.

Nun nach der Rekonfiguration der Suche, geriet der Nugget wieder ins Visier. So kam es denn ...

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14 Jul 2014 22:12 #3 von Monasterium
Ein Dreivierteljahr der Suche neigt sich dem Ende entgegen ...

3. Der krönende Abschluss

Ein Händler in überschaubarer Entfernung bot einen neuen 2013er Nugget an. Naja, fahren wir mal hin und schauen ihn uns an. Große Illusionen hatten wir eigentlich nicht mehr. Aber jeder verdient eine zweite Chance.

1. Alltagstauglichkeit
Darin sahen wir alleine von den äußeren Dimensionen her keine Probleme. Fast genauso lang und etwas breiter als der T4 wussten wir, das passt auf den meisten Parkplätzen. Die Sache mit den Parkhäusern hatte wir ja schon abgehakt.
Vom Fahrersitz waren wir über die Rundumsicht angenehm angetan. Vor allem der Blick nach hinten rechts war durch die Spiegel und die Seitenscheiben gut. Manch anderer ausgebauter Kastenwagen in der Ducato-Liga ist da deutlich schlechter. Von Weißwänden mal gar nicht zu sprechen.
Sogar der Innenspiegel erlaubt trotz der hohen Rückbank noch eine Blick auf das rückwärtige Geschehen.

Spontane Fahrradmitnahme ist auch möglich. Schiebetür auf, Fahrrad vor die Sitzbank. Etwas abdecken und an den Vordersitzen festzurren. Fättich.

Grünschnitt entsorgen: Schiebetür auf, Wannen vor die Sitzbank oder in den Gang nach hinten. Schiebetür zu. Das Rangieren auf der Entsorgungsstation ist unproblematisch. Der Nugget ist übersichtlich und handlich genug im Alltag. Auch Parkplätze für Pkw sind von den Ausmaßen her völlig ausreichend.

1. Punkt sehr gut erfüllt.

2. Agilität auf Reisen
Bei fast gleichen Dimensionen wie der California erwarteten wir auch hier keine Probleme. Mittlerweile wissen wir, dass es genauso ist. Der Wendekreis ist angenehm klein.

2. Punkt erfüllt.

3. Schlafkomfort
Jetzt kommt der größte Knackpunkt vieler anderer Kastenwagen. Geht das Einparken ins Schlafkämmerlein ohne 180-Grad-Drehung? Also das erste Mal das Bett gebaut. Wie müssen denn jetzt die Matratzen aufgereiht werden? Gut auch ohne fachkundigen Verkäufer haben wir das Bett schnell gebaut. Dann nix wie rein gekrabbelt. Kopf nach vorne. Umgedreht. Kopffreiheit gegeben?
„Jaaaa“ (gedehntes Ja, im Sinne von Okeeee, das ist schon mal nicht soooo schlecht, kein Ja!!! wie „Das ist es!“). Wir sind Westfalen, die überlegen länger. Der nächste Test ist, wie das Aufsetzen und Rauskommen aus dem Bett klappt. Erstaunlich, wir konnten uns Aufsetzen, ohne mit dem Kopf ans Dach zu stoßen, wenn auch nicht mit durchgestrecktem Rücken. Damit war auch das Rausrutschen aus dem Bett einfach. Top: Kein Übereinanderkrabbeln, kein Drehen um die eigene Achse nach dem Aufentern. Dazu die angenehme Bettenbreite von über 1,5 Metern.

Kleines Sahnehäubchen: Die Holdigste kann sich auch mal auf die Bank legen, wenn auch nicht mit ausgestreckten Beinen.

Der 3. Punkt ist hervorragend erfüllt.

4. Sicherheit
Das haben wir nun nicht wirklich getestet. Da hoffen wir einfach mal, dass der Hersteller seine Hausaufgaben gemacht hat.


5. Staumöglichkeiten
Auch so ein Knackpunkt, weil der Nugget ja keinen abgeschlossenen Stauraum hat.
Was haben wir auf Tour im Kofferraum des California? Eine Kiste mit Campingzubehör (Grill, Zusatzkeile, Falteimer, Wasserkanister usw. - Kabel, CEE-Stecker und Auffahrkeile sind in einem Rucksack hinter dem Beifahrersitz), eine Kiste mit Wanderschuhen, Rucksäcke, zwei Faltstühle (wenn nicht in der Fahrradbox), Schmutzwäschesack, Sonnensegel (bei Bedarf) oder Vorzelt.
Wie passt das in den Nugget? Bei der ersten Besichtigung konnten wir das teilweise ausprobieren, weil wir z.B. die Stühle aus dem California mitgebracht hatten. Die passten perfekt in das Fach unter der Küche. Das Campingzubehör, ohne die Keile, passt in das Sideboardfach neben der Schiebetür. Schuhe finden ihren Platz in der Sitzbank. Das geht. On top: Alles kann von innen erreicht werden. Um an die Wanderschuhe oder die Rucksäcke zu kommen, müssen wir nun nicht mehr das Auto verlassen, den Fahrradträger abklappen, die Heckklappe öffnen, die Sachen aus dem Kofferraum holen, Klappe zu und Träger wieder hoch.

5. Punkt sehr gut erfüllt.

6. Sitzkomfort
Die breite Sitzbank hat sich als Knüller erwiesen. Mal eben rein ins Auto, ohne sich durch eine schmale Aufbautür zu quetschen oder sich an einem Küchenblock vorbeizuschlängeln. Mal eben direkt durch zur Sitzbank. Selbst bei ausgeklapptem Tisch sich mal eben hinsetzen, ohne irgendeinen Fuß an einem voluminösen Tischbein vorbei zu fädeln. Das hat was. Auch zu zweit nebeneinander hat man reichlich Schulterfreiheit. Die Vordersitze sind angenehm straff. Es mag bessere Sitze geben, aber uns genügen sie vollauf. Der Seitenhalt reicht. Auf Langstrecke sind sie bequem genug. Die Kniefreiheit bei gedrehten Sitzen ist in Ordnung, da haben wir schon enger gesessen, im California aber auch schon weiter auseinander.

Und, ganz wichtig, die Ex-Verlobte kann abends die Beine ausstrecken.

Punkt 6 voll erfüllt.

7. Zuladung
Die lag bei den Prospektwerten in der Region unseres T4 California. Und die Kilos haben immer gereicht.
Unsere Messung vor der ersten längeren Tour:
Nuggi mit zwei Personen, Dieseltank voll, Frischwasser 30 Liter, Urlaubsgepäck mit Wanderkram, Box mit zwei Fahrrädern, Helmen, Fahrradtaschen, Tisch, zwei Stühle - restliche Zuladung: 125 kg
Die Kapazitäten des Nuggets reichen für uns also vollkommen aus.

8. Sanitär
Ist natürlich minimalistisch. Aber ein ganz klein wenig Abschottung zum Wohnraum besteht durch die hohe Rücksitzbank dennoch, wenn das PP genutzt wird. Und es ist ja nicht so, dass man nach Jahrzehnten Ehe noch viel Unbekanntes am Partner entdeckt. Oder? :whistle:

Punkt 8 ist jetzt nicht der Traum, uns genügt es aber.

9. Küche
Alles okay. Zweiflammkocher – reicht, Kühlbox – kennen wa, alles in Ordnung. Spüle gut. Dazu eine angenehme Arbeitshöhe. Im California steht man gebeugt oder arbeitet im Sitzen.

Punkt 9 erfüllt.

Was sonst noch?

Es ist deutlich leichter, Ordnung zu halten als im California. Der Küchenblock ist meist frei. Selbst kleine Dinge, wie ein Akkuladegerät kann so aufgebaut werden, dass es aus dem Weg ist. Im Zwei-Personen-Betrieb bleibt die Sitzbank in Normalstellung und der Tisch kann hochgeklappt bleiben. Im California musste alles ständig auf- und abgebaut oder umgeräumt werden. Fetter Pluspunkt.

Es gibt immer eine Stehmöglichkeit, selbst mit aufgebautem Bett. Dann kann man sich mal strecken oder eine andere Körperhaltung einnehmen, wenn es draußen mal nicht sooo schön ist.

Der breite Zugang ins Mobil. Es gibt keine Küche, die den Zugang blockiert. Das verleiht selbst einem kleinen Reisemobil wie dem Nugget ein vergleichsweise großzügiges Raumgefühl beim Betreten.

Die Optik ist aus einem Guß, ohne Nase über Scheibe oder Absatz am Heck. Deswegen war für uns das 2013er-Modell interessant. Und natürlich wegen der inneren Werte, vor allem wegen des breiteren Betts.

Der Motor ist gegenüber dem Pumpe-Düse-Diesel des T4 deutlich laufruhiger und elastischer.

Last not least natürlich der Preis für das 2013er-Modell. Der war unschlagbar. Wenn man dann die exorbitanten Gebrauchtpreise für alte Californias sieht, ist ein neuer Nugget schon fast bezahlt. :-)

Bisher haben wir diese Entscheidung nicht bereut. Hoffen wir, dass es so bleibt.

So, geneigter Leser, genug der Worte. Wenn du es bis hierhin geschafft hast – Respekt. LibreOffice Writer vermeldet mehr als 3.700 Worte. Das soll genügen. Hoffentlich helfen unsere Gedankengänge dir bei deiner Entscheidung oder bestärken dich darin, wenn du sie (eigentlich) schon getroffen hast.

Herzliche Grüße aus Münster

Jörg

P.S.: Der Titel des Fadens ist natürlich inspiriert von Stanley Kubricks „ Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben

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14 Jul 2014 22:59 #4 von RudiRadlos
Hallo,
eine schöne & nachvollziehbare Zusammenfassung. Man kann aber auch auf etwas direkterem Weg zu einem Nugget kommen... Und nun hoffen wir, dass es für Euch nicht so einen furchbaren Absturz gibt wie bei Dr. Seltsam :P
Viele Grüße,
Rüdiger

erst Pfadfinder, dann Camper, seit August 2010: unterwegs im 140 PS Nugget mit AD in Colorado-Rot
Seit Dezember 2019: unterwegs mit Westfalia Columbus mit AD, genannt 'Eisbär'

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14 Jul 2014 23:09 #5 von norge
Hej Jörg,

danke für die ausführliche Dokumentation eurer Entscheidungsfindung :)

Grüsse aus dem Hessenland

norge

Radl&Zelt ◊ 2xR4 34PS ◊ 13 Jahre Renault Trafic I HD 75PS Eigenausbau ◊ 6 Jahre Trafic II FD 100PS Minimalausbau ◊ ab 2012 HD 140PS 2,2L marsrot Ø9,4L 130W Solar, 200Ah LiFePo, BioTio, Osram H4 LED, 2 Erw + 1 Hundemädel norges Umbauten

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15 Jul 2014 07:50 #6 von tourneo
Hallo Jörg,

vielen Dank für den ausführlichen Bericht, den so mancher Interessent bestimmt gern und genau mal durchliest.
Deswegen mein Gedanke die Überschrift etwas anders zu gestalten, damit man so einen Beitrag später mal gut über die Suche finden kann.

Überlegs dir mal, wäre schade, wenn man sowas nicht auf Anhieb in den tiefen des Forums widerfindet,

gruss michi

1996 er Tourneo Eigenausbau 68 Pferde, 2006er HD, Postkastengelb , 125 Pferde, 2013er HD Atlantikblau, 140 Pferde, Besatzung 2+2 ,
Hohlraum- Unterbodenversiegelung, Sitzheizung, Front- und Heckkamera, Solarflexmodul, Votronic Booster VCC 1212-30

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15 Jul 2014 08:43 #7 von Zwerg
Hallo Jörg,
ich finde mich in Deiner Abschlussanalyse zu 99% wieder. Bei uns hat der gesamte Entscheidungsprozess für den Nugget von Montag bis Donnerstag gedauert. Eigentlich wollte ich einen T5 kaufen und habe gerade noch rechtzeitig den Hinweis auf den Ford bekommen (obwohl ich im Zusammenhangen mit einem PKW an Ford geschrieben habe: Nie wieder Ford!). Wir sind, bis auf Kleinigkeit, sehr zufrieden. VG Zwerg
@ tourneo: Den Hinweis auf die Formulierung der Überschrift empfinde ich ebenso.

Nugget am 11.08. 2018 verkauft

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15 Jul 2014 09:35 - 15 Jul 2014 09:36 #8 von Nugget HH
Ich kann mich nur anschließen. Toll geschrieben, als ehemaliger T4-Treiber finde ich mich in vielen Belangen wieder und vor allem: Dieser Text hat das Potenzial, wirklich hilfreich zu sein.
Daher schließe ich mich dem Vorschlag bzgl. der Überschrift an.
Und wenn es nur eine kleine Ergänzung wäre, wie z.B.:

Dr. Ford ​– oder wie ich lernte, den Nugget zu lieben. Eine Entscheidungshilfe


oder:

Dr. Ford ​– oder wie ich lernte, den Nugget zu lieben. Eine Entscheidungshistorie


Vielen Dank für Deine Mühe & besten Gruß nach Münster!
Nugget HH

Ehemals: HD, EZ 2013, Bj 2012, 140 PS, Ahk, Trittstufe, orig. Markise, 100W Solar, Stop & Go Marderabwehr 7 Plus-Minus
Letzte Änderung: 15 Jul 2014 09:36 von Nugget HH.

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15 Jul 2014 10:09 #9 von Transition
Hallo Jörg,

vielen Dank für deinen tollen Bericht. Sehr schön geschrieben und sicher auch eine super Entscheidungshilfe für Unentschlossene.

Grüße,
Marcus

Nugget HD, 2012er Modell, Euro 5, 140 PS, moondustsilber, Fiamma Markise

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15 Jul 2014 15:39 - 16 Jul 2014 07:37 #10 von charly
Hallo Jörg,

unsere Erfahrungen seit 10 Jahren mit unsern Transit (HD, davor viele Jahre Vorgänger mit AD) decken sich weitgehend bis auf diesen Punkt:

3. Schlafkomfort
Geht das Einparken ins Schlafkämmerlein ohne 180-Grad-Drehung? ... nix wie rein gekrabbelt. Kopf nach vorne. Umgedreht. Kopffreiheit gegeben?
.


Weiß ja nicht wie lang Ihr seid - bei uns geht das gar nicht:
- mit Kissen kaum Raum nach oben bei Kopf nach vorne: absolutes CT-Röhren-Gefühl :(
- dazu kaum Luft zum Atmen und kein Blick nach draußen :(
- aufsitzen oben? Bei den Kindern funktionierte das - im Grundschulalter :S

Da lieber 180-Grad Drehung für frische Luft und einen Blick nach draußen durch die Seitenfenster und Dachluke (geöffnet - haben noch die alte ohne 'Durchblick').
Gern würde ich mir das Hochklettern irgendwann ersparen, aber nur knapp über 60 bin ich noch gelenkig genug.
Klar, die 1,50 Bettenbreite sind schon super und retten den Kompromiss!

nach fast 18 Jahren mit zwei blauen Nuggets
mangels "echtem" Nuggetnachfolger ein "Silberdukat"
Letzte Änderung: 16 Jul 2014 07:37 von tourneo. Grund: Zitate gekürzt

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