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Solarbetriebene Espressomaschine
- robby
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12 Apr 2015 14:19 - 12 Apr 2015 18:22 #1
von robby
Früher: Nugget HD 10/2012 125PS, weiss, Carry-Bike, Besatzung 2+2.
Jetzt: Nugget HD 06/2014 155PS, Midnight-Grey-Metallic, Fiamma Markise, AHK, Besatzung 2+2.
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Solarbetriebene Espressomaschine wurde erstellt von robby
Zugegeben ist es schon etwas dekadent eine Espressomaschine in den Nugget einzubauen um Diese dann über einen entsprechend starken Wechselrichter zu betreiben. Damit die Bordbatterien dann nicht so schnell schlapp machen, musste natürlich auch noch ein Solarmodul aufs Dach.
Doch der Reihe nach
Angefangen hat alles damit dass ich in der Vorweihnachtszeit günstigst an eine Nesspresso-Maschine gekommen bin. Durch leichtes Anpassen eines Gehäuseteils passt das Maschinchen wunderbar in eines der Ablagefächer oberhalb des Küchenblocks. Der erste Schritt zum autarken Espresso war getan.
Der passende Wechselrichter war auch schnell gefunden. Da die Espresso-Maschine eine Leistungsaufnahme von ca 1300 W hat musste ein entsprechender Brummer (1500W Dauerleistung 3000W Spitzenleistung) her. Für einen reinen Sinus-Wechselrichter sind 150,- EUR dafür eher günstig.
Gibts hier:
Wechselrichter
Da die Zuleitungen zum Wechselrichter fingerdick ausfallen habe ich mich dazu entschlossen das gute Stück direkt neben dem Beifahrersitz zu platzieren.
Die Türe geht auch noch zu - was will man mehr. Auch der Sitz lässt sich noch uneingeschränkt drehen umd verstellen. An eine der beiden 220 V Steckdosen haben ich ein Verlängerungskabel angeschlossen und unter der Gummimatte zwischen Beifahrer und Fahrer, weiter an der Handbremse entlang verlegt. Weiter führt das Kabel hinter der Seitenverkleidung bis zum Küchenblock. Ist erstmal die Aluleiste in der der Klapptisch geführt wird abmontiert, kommt man gut hinter die Seitenverkleidung, Im Küchenblock habe ich dann eine Feuchtraum-Doppelsteckdose installiert. Hier kann ich nun z.B. für meine Espresso-Maschine 220V vom Wechselrichter abgreifen. Der Wechselrichter ist so nicht gekoppelt mit dem fest installieren 220V System, dass von Aussen gespeist wird.
Da das Dach des neuen Nugget wunderbar gebogen verläuft kommt leider fast nur ein flexibles Solarmodul in Frage. Was sich leider auch preislich bemerkbar macht. Nach etwas Sucharbeit habe ich ein für mich passendes 80 W Modul gefunden, dass ich flächig mit Sikaflex auf dem hinteren Dachteil verklebt habe. Direkt daneben habe ich eine wasserdichte Dachdurchführung verklebt. Zugegeben kostet es immer ein wenig Überwindung das GFK Dach zu durchbohren. Ich bin folgendermaßen vorgegenangen. Zuerst von innen im hinterne Teil des Kleiderschranks durch das Dach gebohrt. Dann von oben in Kabeldicke das Loch aufgebohrt.
Gibts hier:
Solarmodul 80W flexibel
Ich habe das Solarkabel durch den Kleiderschrank oberhalb der Schiebetüre und dann hinter der Schiebetürdichtung bis zum Batteriekasten verlegt. Das ging erstaunlich gut. Hatte auch zuerst mit dem Gedanken gespielt das Kabel neben den Warmluftkanälen der Standheizung aussen zu verlegen. Aber hier arbeitet Westfalia anscheinend präzieser als in der Vergangenheit, sodass nicht genügent Spiel im Bodendurchlass vorhanden ist um das Kabel zu verlegen.
Den Laderegler habe ich dann im Batteriekasten unter dem Beifahrersitz eingebaut. 10A Absicherung nicht vergessen. Ich habe mich für den Votronic 220 Laderegler entschieden, da hiermit die Fahrbatterien (ja auch zwei, ich fahre insgesamt 4 Batterien spazieren) parallel geladen werden können. Ausserdem habe ich dann vom Laderegler her noch etwas Luft wenn ich mich dazu entschießen sollte noch ein Modul aufs Dach zu pappen.
Gibts hier:
Laderegler
Zugegeben ein ziemlicher Aufwand für eine Tasse Espresso - aber es hat Spass gemacht das Ganze einzubauen und der Espresso schmeckt gleich nochmal so gut.
Viele Grüße
Robert
Doch der Reihe nach
Angefangen hat alles damit dass ich in der Vorweihnachtszeit günstigst an eine Nesspresso-Maschine gekommen bin. Durch leichtes Anpassen eines Gehäuseteils passt das Maschinchen wunderbar in eines der Ablagefächer oberhalb des Küchenblocks. Der erste Schritt zum autarken Espresso war getan.
Der passende Wechselrichter war auch schnell gefunden. Da die Espresso-Maschine eine Leistungsaufnahme von ca 1300 W hat musste ein entsprechender Brummer (1500W Dauerleistung 3000W Spitzenleistung) her. Für einen reinen Sinus-Wechselrichter sind 150,- EUR dafür eher günstig.
Gibts hier:
Wechselrichter
Da die Zuleitungen zum Wechselrichter fingerdick ausfallen habe ich mich dazu entschlossen das gute Stück direkt neben dem Beifahrersitz zu platzieren.
Die Türe geht auch noch zu - was will man mehr. Auch der Sitz lässt sich noch uneingeschränkt drehen umd verstellen. An eine der beiden 220 V Steckdosen haben ich ein Verlängerungskabel angeschlossen und unter der Gummimatte zwischen Beifahrer und Fahrer, weiter an der Handbremse entlang verlegt. Weiter führt das Kabel hinter der Seitenverkleidung bis zum Küchenblock. Ist erstmal die Aluleiste in der der Klapptisch geführt wird abmontiert, kommt man gut hinter die Seitenverkleidung, Im Küchenblock habe ich dann eine Feuchtraum-Doppelsteckdose installiert. Hier kann ich nun z.B. für meine Espresso-Maschine 220V vom Wechselrichter abgreifen. Der Wechselrichter ist so nicht gekoppelt mit dem fest installieren 220V System, dass von Aussen gespeist wird.
Da das Dach des neuen Nugget wunderbar gebogen verläuft kommt leider fast nur ein flexibles Solarmodul in Frage. Was sich leider auch preislich bemerkbar macht. Nach etwas Sucharbeit habe ich ein für mich passendes 80 W Modul gefunden, dass ich flächig mit Sikaflex auf dem hinteren Dachteil verklebt habe. Direkt daneben habe ich eine wasserdichte Dachdurchführung verklebt. Zugegeben kostet es immer ein wenig Überwindung das GFK Dach zu durchbohren. Ich bin folgendermaßen vorgegenangen. Zuerst von innen im hinterne Teil des Kleiderschranks durch das Dach gebohrt. Dann von oben in Kabeldicke das Loch aufgebohrt.
Gibts hier:
Solarmodul 80W flexibel
Ich habe das Solarkabel durch den Kleiderschrank oberhalb der Schiebetüre und dann hinter der Schiebetürdichtung bis zum Batteriekasten verlegt. Das ging erstaunlich gut. Hatte auch zuerst mit dem Gedanken gespielt das Kabel neben den Warmluftkanälen der Standheizung aussen zu verlegen. Aber hier arbeitet Westfalia anscheinend präzieser als in der Vergangenheit, sodass nicht genügent Spiel im Bodendurchlass vorhanden ist um das Kabel zu verlegen.
Den Laderegler habe ich dann im Batteriekasten unter dem Beifahrersitz eingebaut. 10A Absicherung nicht vergessen. Ich habe mich für den Votronic 220 Laderegler entschieden, da hiermit die Fahrbatterien (ja auch zwei, ich fahre insgesamt 4 Batterien spazieren) parallel geladen werden können. Ausserdem habe ich dann vom Laderegler her noch etwas Luft wenn ich mich dazu entschießen sollte noch ein Modul aufs Dach zu pappen.
Gibts hier:
Laderegler
Zugegeben ein ziemlicher Aufwand für eine Tasse Espresso - aber es hat Spass gemacht das Ganze einzubauen und der Espresso schmeckt gleich nochmal so gut.
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Robert
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Letzte Änderung: 12 Apr 2015 18:22 von robby.
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12 Apr 2015 14:35 - 12 Apr 2015 14:35 #2
von Segelmann
---
Nugget HD 2013 blau 140PS, 2+2, Bastel, Bastel.
Segelmann antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
Schön gemacht. Leider ist der Link zum Wechselrichter verschütt gegangen oder ich sehe ihn nicht. Kannst du den nochmal posten?
---
Nugget HD 2013 blau 140PS, 2+2, Bastel, Bastel.
Letzte Änderung: 12 Apr 2015 14:35 von Segelmann.
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12 Apr 2015 14:46 #3
von robby
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robby antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
jetzt sollten die Links passen ...
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12 Apr 2015 18:33 - 12 Apr 2015 18:41 #4
von bonsaicamper
Nugget HD 2014, 155 PS, titangrau, Heckdachträger, Panorama-Dachfenster, LED-Lichtpaket, WW-Boiler...
bonsaicamper antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
Hallo Robert,
vielen Dank für Deine Beschreibung. Das wird mir helfen, wenn/falls ich unsere Solarlösung in Angriff nehme. Die Verlegung des Kabels scheint ja einfacher zu sein, als ich befürchtet habe.
Könntest Du noch etwas detaillierter beschreiben, wie Du das Solarkabel hinter die Verkleidung gebracht hast? Welche Verkleidungsteile musstest Du dafür abbauen und wie bist Du dabei vorgegangen? Sehe ich das richtig, dass Du nur das kurze, mit zwei weißen Kunststoffstiften befestigte, Verkleidungssegment, das sich im Kleiderschrank befindet, lösen musstest und es dann ein paar Zentimeter nach hinten ziehen konntest? Das wäre tatsächlich super einfach!
Grüße
Franck
vielen Dank für Deine Beschreibung. Das wird mir helfen, wenn/falls ich unsere Solarlösung in Angriff nehme. Die Verlegung des Kabels scheint ja einfacher zu sein, als ich befürchtet habe.
Könntest Du noch etwas detaillierter beschreiben, wie Du das Solarkabel hinter die Verkleidung gebracht hast? Welche Verkleidungsteile musstest Du dafür abbauen und wie bist Du dabei vorgegangen? Sehe ich das richtig, dass Du nur das kurze, mit zwei weißen Kunststoffstiften befestigte, Verkleidungssegment, das sich im Kleiderschrank befindet, lösen musstest und es dann ein paar Zentimeter nach hinten ziehen konntest? Das wäre tatsächlich super einfach!
Grüße
Franck
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Letzte Änderung: 12 Apr 2015 18:41 von bonsaicamper.
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15 Apr 2015 06:37 - 15 Apr 2015 06:43 #5
von KTM
Nugget Custom 2015, Magnetic Grey, 125 PS, ein bisschen Schnickschnack und 2+1+1er Besatzung.
KTM antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
...hmm, wenn es um Espresso geht, wir haben diese Lösung:
Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
Ist weniger Aufwand. ..

Sonst ist die Solarlösung gut gemacht, der dicke Wechselrichter würde mich stören. ..
Dieses Bild ist für Gäste verborgen.
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Ist weniger Aufwand. ..
Sonst ist die Solarlösung gut gemacht, der dicke Wechselrichter würde mich stören. ..
Nugget Custom 2015, Magnetic Grey, 125 PS, ein bisschen Schnickschnack und 2+1+1er Besatzung.
Letzte Änderung: 15 Apr 2015 06:43 von KTM. Grund: link eingeführt
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- robby
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15 Apr 2015 15:58 - 15 Apr 2015 16:05 #6
von robby
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robby antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
Hallo Bonsaicamper,
freut mich, dass Dir meine Lösung gefällt. Im unteren Teil des Wäscheschranks befindet sich im obersten Fach das kleine, mit zwei Schauben befestigte Kunstoffteil.
Dieses lässt sich nach dem Lösen der Schrauben ein paar cm zurückschieben. Nun kannst Du das Solarkabel durch die entstandene Öffnung schieben. Die Aussparrung sieht nur deshalb so gruselig aus, da sich das Teil nicht ausbauen lässt. Dazu müsstest Du den ganzen Wäscheschrank ausbauen
So habe ich mit Bohrer und Pucksäge im Schrank herumhantiert. Das war vielleicht ein gefirckel - aber zum Glück siehts im Schrank ja niemand ...
Ich habe dann lediglich das Verkleidungsteil A (siehe Foto) unten vorsichtig unter der Gummilippe hervorgezogen. Dabei brauchst Du die Gummilippe in diesem Bereich nicht vom Falz lösen - die Verkleidung lässt sich auch so hervorziehen.
Verkleidungsteil B musst Du gar nicht ausbauen. Ich habe dann nur das Kabel vom Wäscheschrank durch das Teil B zum Teil A geschoben. Aufpassen musst Du dabei nur, dass Du die Anschlüsse des Temperaturfühlers der Standheizung (siehe rechter Pfeil) nicht beim Kabel durchstecken abziehst. Evtl. kannst einen starren Draht als Führung zu Hilfe nehmen.
Danach ist es einfach. Die senkrechte Verkleidung in der auch der Gurt untergebraucht ist muss auch nicht abmontiert werden. Hier reicht es den Dichtgummi der Schiebetüre abzuziehen und das Kabel direkt zwischen Falz und Verkleidung zu verlegen. Vorsicht die haben nen zielmich zähen Kleber (hellgrau) verwendet um die Dichtung einzukleben. Der DIchtgummi pappt nach dem Rückbau auch wieder prima. Ich habe sogar mit einem sehr dicken Kabel (2x4mm) keine Probleme gehabt.
Hoffe das Hilft Dir weiter ...
Viele Grüße
Robert
freut mich, dass Dir meine Lösung gefällt. Im unteren Teil des Wäscheschranks befindet sich im obersten Fach das kleine, mit zwei Schauben befestigte Kunstoffteil.
Dieses lässt sich nach dem Lösen der Schrauben ein paar cm zurückschieben. Nun kannst Du das Solarkabel durch die entstandene Öffnung schieben. Die Aussparrung sieht nur deshalb so gruselig aus, da sich das Teil nicht ausbauen lässt. Dazu müsstest Du den ganzen Wäscheschrank ausbauen
So habe ich mit Bohrer und Pucksäge im Schrank herumhantiert. Das war vielleicht ein gefirckel - aber zum Glück siehts im Schrank ja niemand ...
Ich habe dann lediglich das Verkleidungsteil A (siehe Foto) unten vorsichtig unter der Gummilippe hervorgezogen. Dabei brauchst Du die Gummilippe in diesem Bereich nicht vom Falz lösen - die Verkleidung lässt sich auch so hervorziehen.
Verkleidungsteil B musst Du gar nicht ausbauen. Ich habe dann nur das Kabel vom Wäscheschrank durch das Teil B zum Teil A geschoben. Aufpassen musst Du dabei nur, dass Du die Anschlüsse des Temperaturfühlers der Standheizung (siehe rechter Pfeil) nicht beim Kabel durchstecken abziehst. Evtl. kannst einen starren Draht als Führung zu Hilfe nehmen.
Danach ist es einfach. Die senkrechte Verkleidung in der auch der Gurt untergebraucht ist muss auch nicht abmontiert werden. Hier reicht es den Dichtgummi der Schiebetüre abzuziehen und das Kabel direkt zwischen Falz und Verkleidung zu verlegen. Vorsicht die haben nen zielmich zähen Kleber (hellgrau) verwendet um die Dichtung einzukleben. Der DIchtgummi pappt nach dem Rückbau auch wieder prima. Ich habe sogar mit einem sehr dicken Kabel (2x4mm) keine Probleme gehabt.
Hoffe das Hilft Dir weiter ...
Viele Grüße
Robert
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Letzte Änderung: 15 Apr 2015 16:05 von robby.
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15 Apr 2015 20:34 #7
von Frank11
Custom Nugget HD, Bj. 2014, 155 PS, Solar-Anlage, Bodenbox, Markisenhöherlegung, Goldschmittfedern, Unterfahrschutz, Windabweiser, C-Tek, Kraftstoffvorheizer, Kühlwasserverlustwarnanlage, u.v.m.
Frank11 antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
Hallo Robert,
das ist genial ! Endlich ein Kabelweg zu den Bordbatterien.
Schaut echt gut aus !
Ich war heute bei meiner Womowerkstatt und habe das Thema Solar durchgesprochen.
Wir haben uns zunächst für den Weg unterm Fahrzeug entschieden. Also rechter Schrank rein, beim hinteren Luftausströmer raus, vorne bei der Batterie wieder rein.
Aber mit Deiner Lösung machen wir das vermutlich jetzt anders...
Bezüglich Montage des Solarmoduls haben wir uns für ein gerahmtes Modul entschieden.
Das macht die Montage zwar schwierig, aber dazu hatte der Monteur eine ganz gute Idee.
Zwei Aluwinkel die außerhalb der Kontur im Dach angebracht werden, also wo das Dach rechts und links jeweils bereits abfällt. Dadurch kann ich ein Modul mit einer Breite von 1,04 m montieren, mit 100W.
Die hintere M10-Mutter im Dach mit nutzen als Fixpunkt für die Winkel, und zusätzlich Sikakleber.
Den Aluwinkel so biegen lassen, dass die Krümmung des Daches ausgeglichen wird, so dass die nach oben stehenden Teile des Winkels 90 Grad zur Ebene haben. Dann kann man das Modul fixieren.
Das erscheint mir umsetzbar.
Warum ein gerahmtes Modul ?
Ich habe mit einem der renomierten deutschen Hersteller solcher flexibler Module direkt telefoniert, und er hat mir von seinem eigenen flexiblen Modul abgeraten !
Ebenso auch der Techniker meiner Womowerkstatt.
Grund: Bei Defekt ist das Modul nicht austauschbar. Man bekommt das Modul nicht ohne massive Schäden am Dach - vom Dach. Ein weiterer Grund sei die Haltbarkeit, die bei einem klassischen Rahmenmodul deutlich länger sei.
Nun zu meiner Frage:
- Warum hast Du Dich für ein solches Modul entschieden ? Denn ich finde die flexiblen Module trotz der Warnungen immer noch eine schicke Lösung !
Das Rahmenmodul ist eben viel aufwäniger in der Montage, da hat so ein flexibles Teil eben schon Vorteile. Ganz abgesehen von der deutlich besseren Optik und Aerodynamik.
Besten Dank für Deine Fotoreportage !
Gruß Frank
das ist genial ! Endlich ein Kabelweg zu den Bordbatterien.
Schaut echt gut aus !
Ich war heute bei meiner Womowerkstatt und habe das Thema Solar durchgesprochen.
Wir haben uns zunächst für den Weg unterm Fahrzeug entschieden. Also rechter Schrank rein, beim hinteren Luftausströmer raus, vorne bei der Batterie wieder rein.
Aber mit Deiner Lösung machen wir das vermutlich jetzt anders...
Bezüglich Montage des Solarmoduls haben wir uns für ein gerahmtes Modul entschieden.
Das macht die Montage zwar schwierig, aber dazu hatte der Monteur eine ganz gute Idee.
Zwei Aluwinkel die außerhalb der Kontur im Dach angebracht werden, also wo das Dach rechts und links jeweils bereits abfällt. Dadurch kann ich ein Modul mit einer Breite von 1,04 m montieren, mit 100W.
Die hintere M10-Mutter im Dach mit nutzen als Fixpunkt für die Winkel, und zusätzlich Sikakleber.
Den Aluwinkel so biegen lassen, dass die Krümmung des Daches ausgeglichen wird, so dass die nach oben stehenden Teile des Winkels 90 Grad zur Ebene haben. Dann kann man das Modul fixieren.
Das erscheint mir umsetzbar.
Warum ein gerahmtes Modul ?
Ich habe mit einem der renomierten deutschen Hersteller solcher flexibler Module direkt telefoniert, und er hat mir von seinem eigenen flexiblen Modul abgeraten !
Ebenso auch der Techniker meiner Womowerkstatt.
Grund: Bei Defekt ist das Modul nicht austauschbar. Man bekommt das Modul nicht ohne massive Schäden am Dach - vom Dach. Ein weiterer Grund sei die Haltbarkeit, die bei einem klassischen Rahmenmodul deutlich länger sei.
Nun zu meiner Frage:
- Warum hast Du Dich für ein solches Modul entschieden ? Denn ich finde die flexiblen Module trotz der Warnungen immer noch eine schicke Lösung !
Das Rahmenmodul ist eben viel aufwäniger in der Montage, da hat so ein flexibles Teil eben schon Vorteile. Ganz abgesehen von der deutlich besseren Optik und Aerodynamik.
Besten Dank für Deine Fotoreportage !
Gruß Frank
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15 Apr 2015 21:52 #8
von bonsaicamper
Nugget HD 2014, 155 PS, titangrau, Heckdachträger, Panorama-Dachfenster, LED-Lichtpaket, WW-Boiler...
bonsaicamper antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
Hallo Robert,
vielen Dank für die weiteren Details. Ich habe mir die Sache in unserem Nugget auch noch einmal angeschaut. Der von Dir gewählte Weg für das Kabel ist genial einfach und tatsächlich ohne großen Aufwand realisierbar.
Ich kann mich bislang allerdings noch nicht entscheiden, ob 2 flexible oder ein herkömmliches, starres, Modul drauf sollen. Am liebsten würde ich vorne ein flexibles 120 wp Modul und hinten ein weiters flexibles 50 oder 60 wp Modul aufkleben. Ich habe aber auch große Bedenken wegen der Haltbarkeit und wegen der Schwierigkeiten im Falle eines notwendigen Ersatzes. Mal sehen. Ich muss das noch eine Weile wirken lassen.
Grüße
Franck
vielen Dank für die weiteren Details. Ich habe mir die Sache in unserem Nugget auch noch einmal angeschaut. Der von Dir gewählte Weg für das Kabel ist genial einfach und tatsächlich ohne großen Aufwand realisierbar.
Ich kann mich bislang allerdings noch nicht entscheiden, ob 2 flexible oder ein herkömmliches, starres, Modul drauf sollen. Am liebsten würde ich vorne ein flexibles 120 wp Modul und hinten ein weiters flexibles 50 oder 60 wp Modul aufkleben. Ich habe aber auch große Bedenken wegen der Haltbarkeit und wegen der Schwierigkeiten im Falle eines notwendigen Ersatzes. Mal sehen. Ich muss das noch eine Weile wirken lassen.
Grüße
Franck
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- robby
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15 Apr 2015 23:12 #9
von robby
Früher: Nugget HD 10/2012 125PS, weiss, Carry-Bike, Besatzung 2+2.
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robby antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
Hallo Frank,
ich war auch am hin und her überlegen ob ich nicht aus besagten Gründen besser ein starres Modul verbauen sollte. Letzendlich habe ich mich aber für ein flexibles Modul entschieden. Folgende Gründe haben mich dazu bewogen:
Das flexible Modul ist für den Einsatz auf Segelbooten konzipiert und somit auch sehr witterungsbeständig.
Der Wirkungsgrad ist mit 21% rekordverdächtig. Wenn das nur annähernd stimmt (müsste man mal nachmessen) ist es prima.
Das Modul ist nur 3,5 mm hoch, sollte es früher als erwartet über den Jordan gehen werde ich einfach die Anschlussbox auf dem Panel samt Leitungen entfernen und ein von der Fläche her gleich großes Modul drüber kleben.
Viele Grüße
Robert
ich war auch am hin und her überlegen ob ich nicht aus besagten Gründen besser ein starres Modul verbauen sollte. Letzendlich habe ich mich aber für ein flexibles Modul entschieden. Folgende Gründe haben mich dazu bewogen:
Das flexible Modul ist für den Einsatz auf Segelbooten konzipiert und somit auch sehr witterungsbeständig.
Der Wirkungsgrad ist mit 21% rekordverdächtig. Wenn das nur annähernd stimmt (müsste man mal nachmessen) ist es prima.
Das Modul ist nur 3,5 mm hoch, sollte es früher als erwartet über den Jordan gehen werde ich einfach die Anschlussbox auf dem Panel samt Leitungen entfernen und ein von der Fläche her gleich großes Modul drüber kleben.
Viele Grüße
Robert
Früher: Nugget HD 10/2012 125PS, weiss, Carry-Bike, Besatzung 2+2.
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20 Apr 2015 23:38 - 20 Apr 2015 23:39 #10
von Black Nugget
Black Nugget antwortete auf Solarbetriebene Espressomaschine
@KTM:
Bei der Espressozubereitung bin ich 100%ig deiner Meinung!
Unser flexibles 100W Solarmodul nutzen wir für andere Verbraucher
HG
Manuel
Bei der Espressozubereitung bin ich 100%ig deiner Meinung!
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HG
Manuel
Letzte Änderung: 20 Apr 2015 23:39 von Black Nugget.
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