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Wieviel Wp Solar braucht man um ohne Landstrom über den Winter zu kommen?
- Drei_im_Weggla
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19 Dez 2022 09:43 - 19 Dez 2022 09:50 #11
von Drei_im_Weggla
Zu deiner Ursprungsfrage (siehe oben)
Ich denke das kannst du doch selbst ausrechnen.
Wenn es zu dunkel ist und der Solarladeregler nichts erzeugt, dann helfen auch noch mehr Solarpanele nicht. Denn X mal Nichts, bleibt immer noch nichts.
Darum auch die Vorschläge zu den Hochstrompanelen. Da besteht dann die Chance auch bei wenig Licht etwas Ladestrom zu bekommen.
Ansonsten musst du doch nur rechnen. Wieviel Strom wird benötigt und wieviel Strom erzeugt mein Panel.
Sicherer Solarertrag im Winter ist aus meiner Sicht nur mit relativ viel Aufwand zu erzeugen.
Ausrichtung - Anschluß - Regler - Hochstrompanele - regelmäßige Kontrolle wegen Schnee und Schatten. Nicht unmöglich, aber aufwändig.
Viele Grüße Klaus
- aus dem fränkischen* Seenland Nord - Besatzung:
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Nugget AD | 2,2 L | 155 PS | EZ 10/2016 | ohne StartStop | OBD2-Adapter | Solar 100W
* (dou wou die Hasen Hosn und die Hosen Husn hasn)
Drei_im_Weggla antwortete auf Wieviel Wp Solar braucht man um ohne Landstrom über den Winter zu kommen?
Wieviel Wp Solar benötigt man um auch im Winter (Dez/Jan, viel bewölkt) den Strombedarf der Ford-Verbraucher vollständig zu decken …
Meine Erfahrung zeigt, 110Wp reichen garnicht. An düsteren Tagen reicht die Spannung nicht mal um zu laden -
Zu deiner Ursprungsfrage (siehe oben)
Ich denke das kannst du doch selbst ausrechnen.
Wenn es zu dunkel ist und der Solarladeregler nichts erzeugt, dann helfen auch noch mehr Solarpanele nicht. Denn X mal Nichts, bleibt immer noch nichts.
Darum auch die Vorschläge zu den Hochstrompanelen. Da besteht dann die Chance auch bei wenig Licht etwas Ladestrom zu bekommen.
Ansonsten musst du doch nur rechnen. Wieviel Strom wird benötigt und wieviel Strom erzeugt mein Panel.
Sicherer Solarertrag im Winter ist aus meiner Sicht nur mit relativ viel Aufwand zu erzeugen.
Ausrichtung - Anschluß - Regler - Hochstrompanele - regelmäßige Kontrolle wegen Schnee und Schatten. Nicht unmöglich, aber aufwändig.
Viele Grüße Klaus
- aus dem fränkischen* Seenland Nord - Besatzung:
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* (dou wou die Hasen Hosn und die Hosen Husn hasn)
Letzte Änderung: 19 Dez 2022 09:50 von Drei_im_Weggla.
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- matzepopatze
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19 Dez 2022 14:24 #12
von matzepopatze
Transit Euroline Nugget BJ 2008, 103 KW, 2.2 TDCI
matzepopatze antwortete auf Wieviel Wp Solar braucht man um ohne Landstrom über den Winter zu kommen?
Hallo nochmal,
ums abzuschließen, Ich denke Harrymoppi hat die Antwort schon prima gegeben (danke nochmal!) - die Konfiguration mit Hochvoltpanel (oder zwei in Reihe) und bei mir im Speziellen mit einer neuen Batterie (idealerweise LiFePo) sollte es möglich machen!
@Drei_im_Weggla:
> Das stimmt nicht, denn wenn die Module in Reihe geschaltet sind, erhöht sich die Spannung und man hat quasi ein "Hochvoltmodul".
Da stimme ich Dir zu. Zur Aussage "Nur noch rechnen" muss ich sagen:
Wenn es so einfach wäre hätte ich sicher nicht gefragt. Du gibst doch schon die Antwort : Es hängt, wie schon viele andere geschrieben haben von ziemlich vielen Faktoren ab: Standort, Winkel, Spannung der Module und vor allem: Verbraucher (und zwar v.A. die am "Vorsicherungskasten" hängen wie Funkschlüssel, etc.).
Da ich das Panel erst seit ein paar Tagen auf dem Dach habe und sehr unterschiedliche "Verbrauchswerte" hatte (unklar ob ich da z.B. kurz aufgeschlossen hatte, etc.) kann ich den Wert auch nicht richtig beziffern. Außerdem kann ich kaum abschätzen wie der Ertrag durchschnittlich im Dezember, Januar, Februar sein wird, wieviel Sonnenstunden es im Schnitt gibt, etc. Und: Verdoppelt sich der Ertrag bei zwei Panelen in Reihe? Auch schwer auszurechnen.
Also wenn Du das ausrechnen kannst gerne;-), aber Erfahrungswerte sind da vermutlich sinnvoller - die Berichte von Harrymoppi (neben bei bemerkt ein prima Name;-)) klingen da denke ich ganz schlüssig.
In diesem Sinne,
herzliches Danke an Alle!
ums abzuschließen, Ich denke Harrymoppi hat die Antwort schon prima gegeben (danke nochmal!) - die Konfiguration mit Hochvoltpanel (oder zwei in Reihe) und bei mir im Speziellen mit einer neuen Batterie (idealerweise LiFePo) sollte es möglich machen!
@Drei_im_Weggla:
Wenn es zu dunkel ist und der Solarladeregler nichts erzeugt, dann helfen auch noch mehr Solarpanele nicht. Denn X mal Nichts, bleibt immer noch nichts.Ansonsten musst du doch nur rechnen. Wieviel Strom wird benötigt und wieviel Strom erzeugt mein Panel.
Sicherer Solarertrag im Winter ist aus meiner Sicht nur mit relativ viel Aufwand zu erzeugen.
Ausrichtung - Anschluß - Regler - Hochstrompanele - regelmäßige Kontrolle wegen Schnee und Schatten. Nicht unmöglich, aber aufwändig.Da stimme ich Dir zu. Zur Aussage "Nur noch rechnen" muss ich sagen:
Wenn es so einfach wäre hätte ich sicher nicht gefragt. Du gibst doch schon die Antwort : Es hängt, wie schon viele andere geschrieben haben von ziemlich vielen Faktoren ab: Standort, Winkel, Spannung der Module und vor allem: Verbraucher (und zwar v.A. die am "Vorsicherungskasten" hängen wie Funkschlüssel, etc.).
Da ich das Panel erst seit ein paar Tagen auf dem Dach habe und sehr unterschiedliche "Verbrauchswerte" hatte (unklar ob ich da z.B. kurz aufgeschlossen hatte, etc.) kann ich den Wert auch nicht richtig beziffern. Außerdem kann ich kaum abschätzen wie der Ertrag durchschnittlich im Dezember, Januar, Februar sein wird, wieviel Sonnenstunden es im Schnitt gibt, etc. Und: Verdoppelt sich der Ertrag bei zwei Panelen in Reihe? Auch schwer auszurechnen.
Also wenn Du das ausrechnen kannst gerne;-), aber Erfahrungswerte sind da vermutlich sinnvoller - die Berichte von Harrymoppi (neben bei bemerkt ein prima Name;-)) klingen da denke ich ganz schlüssig.
In diesem Sinne,
herzliches Danke an Alle!
Transit Euroline Nugget BJ 2008, 103 KW, 2.2 TDCI
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19 Dez 2022 15:29 #13
von GeraldN
N+ HD magnetic-grau, 6 Gang, 185 PS, Ford Modell 2022, Westfalia-Ausstattung eingebaut Ende Feb. 22, EZ 12.22.
Xenon, Boiler, SP3, Audio 21, Markise 3m, AHK, 130 W Solar mit Victron MPP 170CI Laderegler, Toilette mit SOG.
GeraldN antwortete auf Wieviel Wp Solar braucht man um ohne Landstrom über den Winter zu kommen?
Servus Matzepopatze
Solar ist ganz grob gesehen Solar.
Die Frage nach dem Ertrag kann ich auch anders beantworten: Die kleine Solaranlage auf dem Dach meiner Schwiegermutter bringt im Sommer bei ordentlich Sonne 2021 etwa 2600 kWh und 2022 etwa 3000 kWh bei 3800 Wp. Auf die Monate verteilt: Max im Sommer 22 waren das im Juni 406 kWh und im schlechtesten Fall (Dez.) 35 kWh. Im Endeffekt bedeutet dies, dass Du im Dez. weniger als ein Zehntel Ausbeute hast. Von den Wp hängt das weniger ab, weil es egal ist wieviel Du auf dem Dach hast. Null Sonne Null Ertrag. Beeinflussen kannst Du das ggf. beim Nugget noch durch den Standort. Sodele, wie lange Du damit über die Runden kommst, das liegt dann an Deinem Verbrauch.
Grüßle
Gerald
Solar ist ganz grob gesehen Solar.
Die Frage nach dem Ertrag kann ich auch anders beantworten: Die kleine Solaranlage auf dem Dach meiner Schwiegermutter bringt im Sommer bei ordentlich Sonne 2021 etwa 2600 kWh und 2022 etwa 3000 kWh bei 3800 Wp. Auf die Monate verteilt: Max im Sommer 22 waren das im Juni 406 kWh und im schlechtesten Fall (Dez.) 35 kWh. Im Endeffekt bedeutet dies, dass Du im Dez. weniger als ein Zehntel Ausbeute hast. Von den Wp hängt das weniger ab, weil es egal ist wieviel Du auf dem Dach hast. Null Sonne Null Ertrag. Beeinflussen kannst Du das ggf. beim Nugget noch durch den Standort. Sodele, wie lange Du damit über die Runden kommst, das liegt dann an Deinem Verbrauch.
Grüßle
Gerald
N+ HD magnetic-grau, 6 Gang, 185 PS, Ford Modell 2022, Westfalia-Ausstattung eingebaut Ende Feb. 22, EZ 12.22.
Xenon, Boiler, SP3, Audio 21, Markise 3m, AHK, 130 W Solar mit Victron MPP 170CI Laderegler, Toilette mit SOG.
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21 Dez 2022 10:13 - 21 Dez 2022 10:18 #14
von galli
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aktuell VW T6.1 Kombi DSG , Camperprojekt 2 ....., davor 2 AD-Nuggets, BJ13 125PS und BJ10 140PS
galli antwortete auf Wieviel Wp Solar braucht man um ohne Landstrom über den Winter zu kommen?
Das kann ich nur bestätigen:
Solarertrag resultiert aus der Solareinstrahlung, und die hat einen relativ stabilen Jahresduchschnitt (Breitengradabhängig)
Wir beheizen unser Trinkwasser im Wohngebäude seit 18 Jahren über Solarkollektoren und daneben ist (seit 16 Jahren) eine PV Fläche zur Stromgewinnung. Für die Dimensionierung habe ich damals die empfohlene thermische Kollektorfläche verdoppelt!
Autarkie mit Warmwasser haben wir dadurch von März bis Oktober immer !
Darüber hinaus sammelte ich die ERfahrung.... ein sonniger November (wie dieses Jahr) weitet diese Autarkie auf den November aus, ebenso ein gelegentlich sonniger Februar(mit schon höherem Sonnenstand) ... das hatten wir gelegentlich, ist aber nicht die Regel. Ausnahmsweise kann auch ungünstiges WEtter in der ersten Märzhälfte und der letzten Oktoberwoche die Autarkie einschränken. Mitte März - 3. Oktoberwoche war in 18 Jahren keine Unterbrechung der Autarkie!
Wegen der idealen Schattenfreien Südausrichtung unseres Daches schwanken die Jahressolarertrage keine 10%. (PV ErtragsSchnitt aus 16 Jahren).
Für Dezember und Januar kann man aber wie GeraldN oben schreibt (in unseren Breiten) den Solarertrag getrost vergessen!
Für eine Solarautarkie könntest du also deinen Verbrauch dieser Wintermonate addieren und den Akku entsprechend groß wählen um die Zeit der Nullerträge zu überbrücken!
Einen Lifepo4 - 3 Monate Saisonspeicher dimensionieren, damit kämst du dann hin..... aaaber ein Riesenakku denn du nur zögerlich voll kriegst macht auch keine Freude!
Für die PV Module würde ich gaaanz grob übern Daumen (aus der geschilderten Erfahrung heraus) behaupten:
Nach angeschlossenen Verbrauchern den Strombedarf ermitteln, dafür den Akku dimensionieren und davon die zur Ladung empfohlenen PV Fläche verdoppeln bringt ca 9 Monate Autarkie.
Für die vorhandenen Nugget Akkus (150wp reichen normal dicke...... verdoppelt -> 300wp)
Zum reinen Erhaltungs Schutz der Akkus für den Winter wäre das schon übertrieben.....
Solarertrag resultiert aus der Solareinstrahlung, und die hat einen relativ stabilen Jahresduchschnitt (Breitengradabhängig)
Wir beheizen unser Trinkwasser im Wohngebäude seit 18 Jahren über Solarkollektoren und daneben ist (seit 16 Jahren) eine PV Fläche zur Stromgewinnung. Für die Dimensionierung habe ich damals die empfohlene thermische Kollektorfläche verdoppelt!
Autarkie mit Warmwasser haben wir dadurch von März bis Oktober immer !
Darüber hinaus sammelte ich die ERfahrung.... ein sonniger November (wie dieses Jahr) weitet diese Autarkie auf den November aus, ebenso ein gelegentlich sonniger Februar(mit schon höherem Sonnenstand) ... das hatten wir gelegentlich, ist aber nicht die Regel. Ausnahmsweise kann auch ungünstiges WEtter in der ersten Märzhälfte und der letzten Oktoberwoche die Autarkie einschränken. Mitte März - 3. Oktoberwoche war in 18 Jahren keine Unterbrechung der Autarkie!
Wegen der idealen Schattenfreien Südausrichtung unseres Daches schwanken die Jahressolarertrage keine 10%. (PV ErtragsSchnitt aus 16 Jahren).
Für Dezember und Januar kann man aber wie GeraldN oben schreibt (in unseren Breiten) den Solarertrag getrost vergessen!
Für eine Solarautarkie könntest du also deinen Verbrauch dieser Wintermonate addieren und den Akku entsprechend groß wählen um die Zeit der Nullerträge zu überbrücken!
Einen Lifepo4 - 3 Monate Saisonspeicher dimensionieren, damit kämst du dann hin..... aaaber ein Riesenakku denn du nur zögerlich voll kriegst macht auch keine Freude!
Für die PV Module würde ich gaaanz grob übern Daumen (aus der geschilderten Erfahrung heraus) behaupten:
Nach angeschlossenen Verbrauchern den Strombedarf ermitteln, dafür den Akku dimensionieren und davon die zur Ladung empfohlenen PV Fläche verdoppeln bringt ca 9 Monate Autarkie.
Für die vorhandenen Nugget Akkus (150wp reichen normal dicke...... verdoppelt -> 300wp)
Zum reinen Erhaltungs Schutz der Akkus für den Winter wäre das schon übertrieben.....
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Letzte Änderung: 21 Dez 2022 10:18 von galli.
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