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Motor springt nicht mehr an.
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20 Dez 2017 10:39 #11
von fotobully
fotobully antwortete auf Motor springt nicht mehr an.
Moin, in die Runde,
ich wollte hier mal von 2 Fehlern berichten, die mich längere Zeit bei einem Passat beschäftigt haben und ein Fehler am VW Bus.
Zum ersten Fall:
Der Passat führte ein Eigenleben. Längere Zeit ohne Fehler, dann wieder 2-3 mal pro Woche. Er ging einfach aus, auch während der Fahrt oder sprang einfach nicht an. Besonders ärgerlich an der Zapfsäule oder vor der eigenen Garage. Kein Anfahren möglich. Nach ein paar Minuten war der Spuk vorbei. Manchmal hat es Monate gedauert bis es wiederkam. Er war in mehren Werkstätten, wo er neue Unterdruckschläuche, Zündkabel usw, sozusagen "das ganze Programm" mit Neuteilen ausgestattet wurde. Dann kam meine VW Werkstatt wieder ins Gespräch. Die wollten den Fehler unbedingt finden. Also alle Steuergeräte ausgebaut und auf kalte Lötstellen untersucht. Bis zu dem Punkt, bis die sagten, da ist ein Steuergerät defekt. Wahrscheinlich die Wegfahrsperre. Da spinnt ein elektrisches Bauteil, das nicht direkt geortet werden kann. Also auf verdacht ein neues Steuergerät für die Wegfahrsperre eingebaut. Das war es dann auch - Bingo - Fehler nie wieder aufgetreten. Nette Werkstatt - nur Steuergerät und ein paar begrenzte Stunden Arbeit bezahlt.
Fall 2:
Mein VW Bus T4 sprang nicht immer gleich an. Die Startdauer war oft sehr lang, besonders wenn er längere Zeit stand. Typisch, wenn der Diesel zurück in den Tank läuft. Aber wo ist die undichte Stelle? Alles mögliche abgesucht, Schläuche kontrolliert, Verschraubungen geprüft. Am Tank nichts festgestellt. Soweit alles ok. Aber der Motor hatte in den Jahren auch eine Dreckschicht, die die Suche nicht einfacher machte. Motorwäsche mit anschließender Drucklufttrocknung war angesagt. Viele Stellen mit Talkum eingepudert. Und siehe da - etwas Feuchtes hatte sich am oberen Motorraum gebildet. Es war Diesel. Dann war der Fehler auch schnell gefunden. In einem größeren Schutz- Rohr, wo auch der Dieselschlauch mit durchgeführt war, kam der Diesel hauch dünn zum Vorschein. Ich habe den Schutz-Schlauch aufgeschnitten. An der Stelle war es von unten-seitlich ein wenig abgeschliffen oder ähnliches. Da leckte er. Er war nur ein Spalt vom Motorblock entfernt und hat dort während der Fahrt daran gescheuert. Da fehlte eine Plastikhalterung, ein Klipp, der diesen Schutzschlauch auf Abstand halten sollte. Der Dieselschlauch war hauchdünn angekratzt und zog nun Luft. Somit konnte der Diesel durch dieses Leck in den Tank zurück laufen. Durch den Schutzschlauch war dieses Leck nicht einfach zu sehen und zu erkennen. Es hat auch nicht viel getropft. War nur ein wenig feucht . Durch das Talkum aber zu sehen. Neue Leitungen rein und es war wieder alles ok am Bulli.
Fall 3: Bei einem Freund.
Auto sprang nicht an. ADAC geholt. Wahrscheinlich Anlasser defekt. In der Werkstatt Anlasser gewechselt. Bald darauf sprang er wieder nicht an. Nun soll es die Batterie gewesen sein. Hatte auch das Alter zum Tauschen. Aber denkste. Auch mit neuer Batterie war es dann wieder soweit. Kein anspringen. Also zu einer kleinen Werkstatt. Dort wurde geholfen. Die prüfen dort immer zuerst die Massebänder zwischen Karosserie und Motorblock bei solchen Fehlern. Ebenfalls auch die Rücklichter, wenn es dort Masseprobleme gibt. Und das war es dann auch. Alles nur Kontaktprobleme an den Kupfermassebändern mit schlechten Kontakten und viel "Schmatze"- Beseitigung.
"Ich habe fertig"
Gruß vom Fotobully
ich wollte hier mal von 2 Fehlern berichten, die mich längere Zeit bei einem Passat beschäftigt haben und ein Fehler am VW Bus.
Zum ersten Fall:
Der Passat führte ein Eigenleben. Längere Zeit ohne Fehler, dann wieder 2-3 mal pro Woche. Er ging einfach aus, auch während der Fahrt oder sprang einfach nicht an. Besonders ärgerlich an der Zapfsäule oder vor der eigenen Garage. Kein Anfahren möglich. Nach ein paar Minuten war der Spuk vorbei. Manchmal hat es Monate gedauert bis es wiederkam. Er war in mehren Werkstätten, wo er neue Unterdruckschläuche, Zündkabel usw, sozusagen "das ganze Programm" mit Neuteilen ausgestattet wurde. Dann kam meine VW Werkstatt wieder ins Gespräch. Die wollten den Fehler unbedingt finden. Also alle Steuergeräte ausgebaut und auf kalte Lötstellen untersucht. Bis zu dem Punkt, bis die sagten, da ist ein Steuergerät defekt. Wahrscheinlich die Wegfahrsperre. Da spinnt ein elektrisches Bauteil, das nicht direkt geortet werden kann. Also auf verdacht ein neues Steuergerät für die Wegfahrsperre eingebaut. Das war es dann auch - Bingo - Fehler nie wieder aufgetreten. Nette Werkstatt - nur Steuergerät und ein paar begrenzte Stunden Arbeit bezahlt.
Fall 2:
Mein VW Bus T4 sprang nicht immer gleich an. Die Startdauer war oft sehr lang, besonders wenn er längere Zeit stand. Typisch, wenn der Diesel zurück in den Tank läuft. Aber wo ist die undichte Stelle? Alles mögliche abgesucht, Schläuche kontrolliert, Verschraubungen geprüft. Am Tank nichts festgestellt. Soweit alles ok. Aber der Motor hatte in den Jahren auch eine Dreckschicht, die die Suche nicht einfacher machte. Motorwäsche mit anschließender Drucklufttrocknung war angesagt. Viele Stellen mit Talkum eingepudert. Und siehe da - etwas Feuchtes hatte sich am oberen Motorraum gebildet. Es war Diesel. Dann war der Fehler auch schnell gefunden. In einem größeren Schutz- Rohr, wo auch der Dieselschlauch mit durchgeführt war, kam der Diesel hauch dünn zum Vorschein. Ich habe den Schutz-Schlauch aufgeschnitten. An der Stelle war es von unten-seitlich ein wenig abgeschliffen oder ähnliches. Da leckte er. Er war nur ein Spalt vom Motorblock entfernt und hat dort während der Fahrt daran gescheuert. Da fehlte eine Plastikhalterung, ein Klipp, der diesen Schutzschlauch auf Abstand halten sollte. Der Dieselschlauch war hauchdünn angekratzt und zog nun Luft. Somit konnte der Diesel durch dieses Leck in den Tank zurück laufen. Durch den Schutzschlauch war dieses Leck nicht einfach zu sehen und zu erkennen. Es hat auch nicht viel getropft. War nur ein wenig feucht . Durch das Talkum aber zu sehen. Neue Leitungen rein und es war wieder alles ok am Bulli.
Fall 3: Bei einem Freund.
Auto sprang nicht an. ADAC geholt. Wahrscheinlich Anlasser defekt. In der Werkstatt Anlasser gewechselt. Bald darauf sprang er wieder nicht an. Nun soll es die Batterie gewesen sein. Hatte auch das Alter zum Tauschen. Aber denkste. Auch mit neuer Batterie war es dann wieder soweit. Kein anspringen. Also zu einer kleinen Werkstatt. Dort wurde geholfen. Die prüfen dort immer zuerst die Massebänder zwischen Karosserie und Motorblock bei solchen Fehlern. Ebenfalls auch die Rücklichter, wenn es dort Masseprobleme gibt. Und das war es dann auch. Alles nur Kontaktprobleme an den Kupfermassebändern mit schlechten Kontakten und viel "Schmatze"- Beseitigung.
"Ich habe fertig"
Gruß vom Fotobully
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