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Ladegerät für Wohnraumbatterie (Gelbatterie) - Tipps?
- nogger
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06 Nov 2016 12:14 #11
von nogger
2014 Woelcke Autark-Runner Allrad + Geländeuntersetzung + 2-Kreis-Luftfederung
165 PS 42 cm Bodenfreiheit 75 cm Wattiefe 150 Liter-Tank
6950mm x 2780mm x 2000mm - 3250 kg LG - Verbrauch 8,7 l/100km
375 Watt Solar - Ladebooster - LIFEPO 100 Ah Goodrich AT - Geländebereifung 245-75-16
nogger antwortete auf Ladegerät für Wohnraumbatterie (Gelbatterie) - Tipps?
Hallo Machinger,
die Kosten für das Ladegerät sind das Eine - aber zweimal pro Jahr das schwere Trumm aus- und einzubauen, und das über Jahre. Ich würde mir schon eine Alternative überlegen. Bestimmt ist die Solar-Alternative, wie von Kai vorgeschlagen, die intelligenteste und mit Nebennutzen auch beste Alternative. Die Kosten für Solar sind überschaubar, bei Eigenbau sogar preiswert (120 Watt kosten 150 bis 300 Euro plus Regler für 50 Euro und Kleinmaterial für 20 Euro).
Ansonsten kannst Du die Batterie auch einfach nur abklemmen - das dauert wenige Sekunden. Sollte der Akku voll und noch gesund sein, dann verliert er in 5 Monaten bei 2 bis 5% Entladung pro Monat insgesamt zwischen 9 % und 23% seiner Anfangsladung. Im Winter eher weniger, da die Selbstentladung temperaturabhängig ist. Auf keinen Fall die Batterie angeklemmt lassen - dann saugen Steuergeräte und ev. Kriechströme im Fahrzeug das Teil leer. Eventuell muß man die Fahrzeugverriegelung manuell machen.
Und noch was: Das Abklemmen betrifft natürlich alle Batterien im Fahrzeug
Gruß Nogger
die Kosten für das Ladegerät sind das Eine - aber zweimal pro Jahr das schwere Trumm aus- und einzubauen, und das über Jahre. Ich würde mir schon eine Alternative überlegen. Bestimmt ist die Solar-Alternative, wie von Kai vorgeschlagen, die intelligenteste und mit Nebennutzen auch beste Alternative. Die Kosten für Solar sind überschaubar, bei Eigenbau sogar preiswert (120 Watt kosten 150 bis 300 Euro plus Regler für 50 Euro und Kleinmaterial für 20 Euro).
Ansonsten kannst Du die Batterie auch einfach nur abklemmen - das dauert wenige Sekunden. Sollte der Akku voll und noch gesund sein, dann verliert er in 5 Monaten bei 2 bis 5% Entladung pro Monat insgesamt zwischen 9 % und 23% seiner Anfangsladung. Im Winter eher weniger, da die Selbstentladung temperaturabhängig ist. Auf keinen Fall die Batterie angeklemmt lassen - dann saugen Steuergeräte und ev. Kriechströme im Fahrzeug das Teil leer. Eventuell muß man die Fahrzeugverriegelung manuell machen.
Und noch was: Das Abklemmen betrifft natürlich alle Batterien im Fahrzeug
Gruß Nogger
2014 Woelcke Autark-Runner Allrad + Geländeuntersetzung + 2-Kreis-Luftfederung
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06 Nov 2016 16:16 - 06 Nov 2016 16:17 #12
von Zwerg
Nugget am 11.08. 2018 verkauft
Zwerg antwortete auf Ladegerät für Wohnraumbatterie (Gelbatterie) - Tipps?
@nogger, der Einbau (Ausbau) Deiner LIFEPO würde doch auch Erleichterung bringen; aber sehr teuer Zwerg
Nugget am 11.08. 2018 verkauft
Letzte Änderung: 06 Nov 2016 16:17 von Zwerg.
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- nogger
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06 Nov 2016 17:10 #13
von nogger
2014 Woelcke Autark-Runner Allrad + Geländeuntersetzung + 2-Kreis-Luftfederung
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nogger antwortete auf Ladegerät für Wohnraumbatterie (Gelbatterie) - Tipps?
Hallo Zwerg,
klar - ne LIFEPO ist immer toll. Aber ohne mein Gewichtsprobleme (wir sind schon wieder an der schweizer Grenze gewogen worden - hatten dieses Mal nur 145 kg Übergewicht) hätte ich so nen Akku nicht. Der Preis ist halt exorbitant.
Trotzdem würde auch beim Nugget die LIFEPO über den Winter vom Steuergerät leergesaugt werden. Am Schluß schaltet das BMS die Batterie zwar ab - ob das im Sinne des Erfinders ist?
Außerdem erfordert die LIFEPO zwingend einen Ladebooster, wie schon mehrfach berichtet, da sie eine höhere Spannung hat (Ladespannung 14,5 V, Erhaltungsladung 13,5 V).
Allerdings würde ich schon gerne wissen, wie lange durchschnittlich die Gel-Batterien im Nugget leben? Bei Preisen von 300 - 400 Euro und einer Lebensdauer von 5 Jahren, wäre eine Gesamtrechnung (Spritersparnis durch niedrigeres Gewicht mitberücksichtigt) schon interessant.
Aber ob meine LIFEPO 15 Jahre hält, weiss ich auch nicht. Bis jetzt ist allerdings alles gut (2 Jahre alt).
Nogger
klar - ne LIFEPO ist immer toll. Aber ohne mein Gewichtsprobleme (wir sind schon wieder an der schweizer Grenze gewogen worden - hatten dieses Mal nur 145 kg Übergewicht) hätte ich so nen Akku nicht. Der Preis ist halt exorbitant.
Trotzdem würde auch beim Nugget die LIFEPO über den Winter vom Steuergerät leergesaugt werden. Am Schluß schaltet das BMS die Batterie zwar ab - ob das im Sinne des Erfinders ist?
Außerdem erfordert die LIFEPO zwingend einen Ladebooster, wie schon mehrfach berichtet, da sie eine höhere Spannung hat (Ladespannung 14,5 V, Erhaltungsladung 13,5 V).
Allerdings würde ich schon gerne wissen, wie lange durchschnittlich die Gel-Batterien im Nugget leben? Bei Preisen von 300 - 400 Euro und einer Lebensdauer von 5 Jahren, wäre eine Gesamtrechnung (Spritersparnis durch niedrigeres Gewicht mitberücksichtigt) schon interessant.
Aber ob meine LIFEPO 15 Jahre hält, weiss ich auch nicht. Bis jetzt ist allerdings alles gut (2 Jahre alt).
Nogger
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- Arno007
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06 Nov 2016 17:37 #14
von Arno007
140 PS, HD, Modell 2011
Arno007 antwortete auf Ladegerät für Wohnraumbatterie (Gelbatterie) - Tipps?
Hallo Nogger!
Seid ihr auf irgendeiner schwarzen Liste oder hängt euer Nugget so tief das die Schweizer euch immer 'raus winken?
Danke + MFG Arno
Seid ihr auf irgendeiner schwarzen Liste oder hängt euer Nugget so tief das die Schweizer euch immer 'raus winken?
Danke + MFG Arno
140 PS, HD, Modell 2011
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- nogger
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06 Nov 2016 18:10 #15
von nogger
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nogger antwortete auf Ladegerät für Wohnraumbatterie (Gelbatterie) - Tipps?
Hi Arno,
den Nugget, den hatten wir mal, davor war es mal ein Bulli, danach ein Pössl, jetzt ein Autark-Runner. Das ist ein Teilintegrierter auf Sprinter-Allrad-Basis. Und dementsprechend schwer. Es ist fast unmöglich, mit zwei Personen und voller Ausrüstung die 3500 kg einzuhalten. Und das, obwohl wir weder persönlich übergewichtig sind noch schweres Zeug dabeihaben. Moutainbikes wiegen unter 8 Kilo, die Gasversorgung ist über 'Alugas (und immer nur eine Flasche dabei), LIFEPO ist obligatorisch, Solarpanel ist aus Folie, Geschirr ist Melamin, aber allein Sprit und Wasser machen halt 250 kg aus. Und der Allrad von Mercedes ist wegen seiner Robustheit halt auch extrem schwer (Zusatzgewicht ca. 130 kg).
Wir hätten noch die Möglichkeit, das Ersatzrad wegzulassen - macht 30 kg. Habe ich bisher vermieden. Die nächste Starterbatterie wird auch ne LIFEPO, schon wieder 10 Kilo gespart.
Kennt jemand nen Hersteller von leichten Noträdern für Sprinter? Das wär was.
Gruß Nogger
den Nugget, den hatten wir mal, davor war es mal ein Bulli, danach ein Pössl, jetzt ein Autark-Runner. Das ist ein Teilintegrierter auf Sprinter-Allrad-Basis. Und dementsprechend schwer. Es ist fast unmöglich, mit zwei Personen und voller Ausrüstung die 3500 kg einzuhalten. Und das, obwohl wir weder persönlich übergewichtig sind noch schweres Zeug dabeihaben. Moutainbikes wiegen unter 8 Kilo, die Gasversorgung ist über 'Alugas (und immer nur eine Flasche dabei), LIFEPO ist obligatorisch, Solarpanel ist aus Folie, Geschirr ist Melamin, aber allein Sprit und Wasser machen halt 250 kg aus. Und der Allrad von Mercedes ist wegen seiner Robustheit halt auch extrem schwer (Zusatzgewicht ca. 130 kg).
Wir hätten noch die Möglichkeit, das Ersatzrad wegzulassen - macht 30 kg. Habe ich bisher vermieden. Die nächste Starterbatterie wird auch ne LIFEPO, schon wieder 10 Kilo gespart.
Kennt jemand nen Hersteller von leichten Noträdern für Sprinter? Das wär was.
Gruß Nogger
2014 Woelcke Autark-Runner Allrad + Geländeuntersetzung + 2-Kreis-Luftfederung
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- matze1
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08 Nov 2016 14:21 - 08 Nov 2016 14:23 #16
von matze1
matze1 antwortete auf Ladegerät für Wohnraumbatterie (Gelbatterie) - Tipps?
Moin!
Die Batterie soll über den Winter in den Keller, weil das Auto eingemottet wird?
Dann schreibst Du aber von einem Steckdosenproblem in der Stadt.
Steht der Wagen im Winter einfach angemeldet an der Straße?
Oder wird das Auto im Winter genutzt?
Wenn dem so ist: unser 2010er Nugget hat die erste Wohnraumbatterie. Ich hatte das Auto im ersten Jahr ab und an zu Hause an die Steckdose gehängt weil ich hörte, dass nur so die Batterie voll geladen werde.
Die letzten 6 Jahre hatte ich dazu keine Lust mehr. Das Auto wird im Alltag ganzjährig gefahren, viel Kurzstrecke.
Und was soll ich sagen? Die Batterie hält nach wie vor 3 Tage autarkes Stehen aus.
Wenn der Wagen über den Winter nicht genutzt wird, kann man eine Gelbatterie aufladen und abklemmen. Sie wird sich über 5-6 Monate wohl nicht komplett entladen. ggf. kann man zur Sicherheit ein Solarpanel nutzen. Ist natürlich auch beim Wildcampen besser. Die Installation war mir aber immer zu aufwendig. Habe ein Panel unterm Rücksitz, mit dem man die Batterielaufzeit um 0,5 - 1 Tag verlängern kann. Es wird bei Bedarf an die Pole der Batterie angeklemmt und liegt / steht dann neben dem Auto. 2x genutzt...
Nach 2-3 Tagen gehen wir meist auf einen Camping- oder Stellplatz mit Stromanschluss oder fahren länger, so dass die Batterie wieder geladen wird.
Wie ist denn genau die Parksituation und Winternutzung des Autos?
Gruß,
M.
Die Batterie soll über den Winter in den Keller, weil das Auto eingemottet wird?
Dann schreibst Du aber von einem Steckdosenproblem in der Stadt.
Steht der Wagen im Winter einfach angemeldet an der Straße?
Oder wird das Auto im Winter genutzt?
Wenn dem so ist: unser 2010er Nugget hat die erste Wohnraumbatterie. Ich hatte das Auto im ersten Jahr ab und an zu Hause an die Steckdose gehängt weil ich hörte, dass nur so die Batterie voll geladen werde.
Die letzten 6 Jahre hatte ich dazu keine Lust mehr. Das Auto wird im Alltag ganzjährig gefahren, viel Kurzstrecke.
Und was soll ich sagen? Die Batterie hält nach wie vor 3 Tage autarkes Stehen aus.
Wenn der Wagen über den Winter nicht genutzt wird, kann man eine Gelbatterie aufladen und abklemmen. Sie wird sich über 5-6 Monate wohl nicht komplett entladen. ggf. kann man zur Sicherheit ein Solarpanel nutzen. Ist natürlich auch beim Wildcampen besser. Die Installation war mir aber immer zu aufwendig. Habe ein Panel unterm Rücksitz, mit dem man die Batterielaufzeit um 0,5 - 1 Tag verlängern kann. Es wird bei Bedarf an die Pole der Batterie angeklemmt und liegt / steht dann neben dem Auto. 2x genutzt...
Nach 2-3 Tagen gehen wir meist auf einen Camping- oder Stellplatz mit Stromanschluss oder fahren länger, so dass die Batterie wieder geladen wird.
Wie ist denn genau die Parksituation und Winternutzung des Autos?
Gruß,
M.
Letzte Änderung: 08 Nov 2016 14:23 von matze1.
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