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Laderegelung, um die Bordbatterie während der Fahrt auf 100% zu laden?
- hans-werner
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ich lese hier regelmäßig, dass die Bordbatterie während der Fahrt nur zu ca. 80% geladen werden kann, weil die geringere Kapazität der (durch das Trennrelais) parallel verbundenen kleineren Starterbatterie die Ladung begrenzt.
Gibt es jemand, der schon erfolgreich einen (oder zwei) spezielle Laderegler an die Batterie(n) angeschlossen hat, um mittels dem Strom von der Lichtmaschine die Bordbatterie auf 100% zu bringen?
Oder ist das unmöglich, weil für den Bereich von 80% bis 100% ein so langer Zeitraum benötigt wird, der während der (meist nur 200-400km) Fahrt kaum erreicht werden kann?
Mehrtägige Campingplatzaufenthalte, nur um die Bordbatterie auf 100% zu laden, können ja nicht die beste Lösung sein. Vor allem nicht im Winter, wo die meisten Campingplätze geschlossen haben.
Viele Grüße
Hans-Werner
Ford Nugget HD, 140PS, BJ nach VIN: 04/2013 (etis: 10/2013), 6l-Boiler (230V/12V), Scheibentönung 95%, Solar: 1x 100W + 1x 130W mono geschraubt auf Alu-Schienen + Votronic MPP 250 Duo Digital an EXIDE ES1600 (seit 10/2019), BlueBattery.
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- galli
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Ist ein anderer Ansatz, aber hier im Forum vielfach erprobt und hat sich offenbar bewährt.
Eine Solarladung geht in einer simplen Laderegelung ausschließlich auf den Bordakku und deckt die fehlenden 20% bei eurem Fahrprofil locker ab. Zudem erweitert es den Ladevorgang in die Stand- und Stillstandszeiten hinein. Auch im Winter tägliche kleine Ladezyklen. Das bedeutet: auch bei Abwesenheit keine längeren Standzeiten ohne zumindest kleine Nachladung (ausser bei Schnee oder sonstwie abgedecktem Kollektor) !
Ein Dritter Vorteil: Eine Solaranlage kompensiert übergangsweise einen schwächelnden Gelakku durch die Täglich neue "Fütterung" , verlängert also die nutzbare Lebensdauer einer aus altersgründen sich langsam verabschiedenden Bordbatterie (Normalfall). Tiefentladung wegen zu großer Stromentnahme schädigen eine frisch geladene Batterie auchh nicht so schnell wie eine bereits halb leere.....
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- tourneo
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gibt es einen grossen Beitrag dazu, ich würde auch eher zu Solar raten, allerdings habe ich die letzten Wochen von der Solaranlage so gut wie nix rausbekommen, es war einfach dauernd nur bedeckt, und wenn dann kommt die Sonne nicht wirklich mit einem guten Winkel aufs Dach.
Für den Winter bei uns hier eigentlich keine praktikable Lösung, da werde ich trotzdem immer wieder mal anstecken müssen, obwohl ich täglich damit Fahre sind die Verbraucher jetzt einfach zu viele
1996 er Tourneo Eigenausbau 68 Pferde, 2006er HD, Postkastengelb , 125 Pferde, 2013er HD Atlantikblau, 140 Pferde, Besatzung 2+2 ,
Hohlraum- Unterbodenversiegelung, Sitzheizung, Front- und Heckkamera, Solarflexmodul, Votronic Booster VCC 1212-30
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- galli
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bei zeitweise täglichem nachladen durch Fahrenund das ganze teilweise in Südeuropa (wie von hans werner im anderen thread beschrieben), wäre das solarladen m.E. eine optimale Sache Richtung 100% autark.
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- tourneo
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Aber zumindest hier in meiner Gegend ist die Sonne in letzter Zeit sehr selten zu sehen, und nur weil es draussen hell ist bringt es halt nix an Leistung.
Sogar das tägliche Fahren bringts bei mir momentan nicht, wenn ständig Licht, Sitzheizung und die Lüftung voll an ist, wird die Batterie wahrscheinlich nicht mehr voll.
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- Stöpsel
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hi,tourneo schrieb: Für den Winter bei uns hier eigentlich keine praktikable Lösung, da werde ich trotzdem immer wieder mal anstecken müssen, obwohl ich täglich damit Fahre sind die Verbraucher jetzt einfach zu viele
kann ich so nicht bestätigen, obwohl es vermuttlich auch von der leistung des panels abhängt.
ich fahre arbeitstäglich 100 km und wenn das auto tagsüber steht, habe ich trotz oder auch bei der momentanen wetterlage mittags zw. 13,0 und 13,2 auf der uhr. balken sind dann auch alle da.
auf der heimfahrt bin ich dann ruckzuck bei 14,5/14,6 V.
als dauerverbraucher läuft der kühlschrank und zwei tage im carport bringen die anzeige auf 12,7V
Gruß Claudi & René
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- nogger
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der Grund für die etwas geringere Ladung der Gel-Aufbaubatterie ist nicht, wie oben beschrieben, die Parallelschaltung einer Batterie mit kleiner Kapazität zusammen mit einer Aufbaubatterie mit hoher Kapazität sondern der unterschiedliche Typ der Batterien. Die Starterbatterie ist eine Flüssigbatterie, die geringere Ladespannung will (und vom Fahrzeugladeregler auch erhält). Dagegen möchte die Aufbaubatterie als Gel-Typ eine etwas höhere Schlußspannung (14,2 bis 14,8 V - je nach Temperatur). Das eingebaute 220V-Ladegerät macht genau dieses - daher bekommt man damit auch die ganze Kapazität vollgeladen.
Und nochmal eine Falschdarstellung: Die vielen Verbraucher (Licht, Scheibenheizung etc.), die genannt werden, ziehen alle Strom bei laufendem Motor. Das macht der Batterie gar nichts. Die Lichtmaschine hat eine Leistung von über 1000 Watt und da es ein Drehstromtyp ist, kommt die Leistung bereits bei sehr niedrigen Drehzahlen in die Sättigung. Es ist also absolut genug Leistung zum Laden da. Wenn eine Batterie schwächelt, dann liegt es an anderen Dingen, wie Kälte, Alterung oder einem Defekt.
Gruß vom Nogger
2014 Woelcke Autark-Runner Allrad + Geländeuntersetzung + 2-Kreis-Luftfederung
165 PS 42 cm Bodenfreiheit 75 cm Wattiefe 150 Liter-Tank
6950mm x 2780mm x 2000mm - 3250 kg LG - Verbrauch 8,7 l/100km
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- hans-werner
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danke für die vielen Antworten. Werde dann erstmal nichts an der Schaltung ändern, sondern irgendwann vielleicht doch mal Solar ins Auge fassen.
Eine kleine andere Frage zur Ladung der Bordbatterie per 230V: Hat jemand eine grobe Ahnung, wie viel Strom (Kilowatt) dort so verbraucht wird? Also einen leeren Akku (10,3V) aufladen plus Erhaltungsladung ca. 7 Tage lang?
Viele Grüße
Hans-Werner
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- Stöpsel
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also monetär vermutlich nen appel und nen eihans-werner schrieb: Hat jemand eine grobe Ahnung, wie viel Strom (Kilowatt) dort so verbraucht wird? Also einen leeren Akku (10,3V) aufladen plus Erhaltungsladung ca. 7 Tage lang?
in zahlen können dir die formelfüchse bestimmt was dazu sagen
Gruß Claudi & René
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- norge
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- ... hilsen fra norge ... ;-)
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die Kosten liegen unter einem Euro, die Rechnung dazu findest du hier : Ladekosten berechnen
Wobei du davon ausgehen kannst, dass beide Batterien nur zur Hälfte / bis auf ein Drittel ihrer Nenn-Kapazität entleert sind.
Die nach wenigen Stunden einsetzende Erhaltungsladung verursacht dann nur noch geringe Kosten.
Grüsse norge
Radl&Zelt ◊ 2xR4 34PS ◊ 13 Jahre Renault Trafic I HD 75PS Eigenausbau ◊ 6 Jahre Trafic II FD 100PS Minimalausbau ◊ ab 2012 HD 140PS 2,2L marsrot Ø9,4L 130W Solar, 200Ah LiFePo, BioTio, Osram H4 LED, 2 Erw + 1 Hundemädel norges Umbauten
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