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- Radlager defekt nach 30.000 KM - Ford Nugget Plus 2021
Radlager defekt nach 30.000 KM - Ford Nugget Plus 2021
- Keinhorst
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07 Nov 2023 16:47 - 07 Nov 2023 16:51 #11
von Keinhorst
zuvor T3 TD Westf. Multivan m.AD, seit 4/2013 Nugget HD neu,140 PS,7,5-8,5l, Midnight Sky Grau Met., 100W Solar, Goldschmitt 2 Kreis Zusatzluftfed., Lokari Innenkotfl.,
Keinhorst antwortete auf Radlager defekt nach 30.000 KM - Ford Nugget Plus 2021
Wenn man regelmäßig sein Fahrzeug selbst wartet, merkt man so einen Radlagerverschleiß. Dieser Verschleiß kam sicher nicht von heute auf morgen.
Zu meiner regelmäßigen eigenen Wartung gehört immer die Bremsklötze, v u. h., im Frühjahr u. im Herbst beim Reifenwechsel auszubauen u. vom alten Bremsstaub zu befreien. Danach werden die aufliegenden Stellen der Bremsklötze mit der blauen Antiquietschpaste von Liquimoly vorsichtig bestrichen.
Dabei sieht man den Zustand der Bremsanlage: Klötze gleichmäßig verschlissen, Reststärke der Beläge, Manschetten der Bremskolben rissig/verschlissen, Stärke u. Zustand der Bremsscheiben.
Außerdem kontrolliere ich dabei die Stoßdämpfer(Ölaustritt, Verschleiß der Schutzmanschetten), Fahrwerksfedern v u. h, vorne kontrolliere ich die Gummimanschetten der Antriebswellen, der Gelenke der Achsaufhängung u. der Spurstangenköpfe. Nach Montage der Reifen drehe ich immer die Räder durch u. achte dabei auf Geräusche. Dann versuche ich das Rad auf dem Achsstummel senkrecht u. waagerecht hin u her zu kippen. Dabei darf kein Spiel vorhanden sein!
Wenn der Themenstarter diese Prüfung beim eigenen Reifenwechsel gemacht hätte, wäre ihm der Radlagerschaden mit Sicherheit viel früher aufgefallen! Der Unterschied zwischen den verschiedenen Rädern wäre auch dem Laien aufgefallen.
Ich habe gerade vor 4 Tagen unseren Nugget vorne mit dem großen Wagenheber hochgehoben u. beide Räder u. Radaufhängungen auf Schäden untersucht, weil ich seit längerem ein komisches leises Geräusch, rhythmisch beim Fahren, von vorne linkskommend bemerkt hatte u. ich meine Frau damit nicht auf eine große Reise (1200km) nach Süddeutschland gehen lassen wollte. Ergebnis: Reifen, Radaufhängungen o.B., aber re hatte das Radlager größeres Spiel, was man leicht durch hin u.her Kippen des angehobenen Rads in der Senkrechten merken konnte, li Radlager o.B.
Fazit: für diese Fahrt noch kein Problem, aber nach Rückkehr gehe ich in meine Werkstatt( ich bin mit den Mechanikern dort perdu u. arbeite immer mit) u. tausche das Radlager aus. Das linke hatte ich schon vor ca. 3 Jahren getauscht.
Vor unsere großen Italienreise im Frühjahr(3,5 Monate) hatte ich die Hinterachse genau inspiziert u. dabei eine starke, komische Rostansammlung im Bereich des vorderen Auges der Blattfeder li gesehen, re o.B. Bei genauer Untersuchung des Auges fühlte ich mit dem Finger oben eine Stufe, nicht sichtbar, die sich nach popeln mit dem Finger plötzlich löste u. ich konnte ein großes von der Blattfeder abgebrochenes Teil herausfischen. Der obere Teil des Blattfederauges war wohl schon länger abgebrochen. Das hat bisher keine Probleme verursacht, da beim Fahren auf guten Straßen der Reifen mit der Hinterachse sich nicht vom Boden abhebt, dann wäre die Blattfeder aus der Aufhängung gerutscht!
Fazit: 2 neue Blattfedern von Lesfjörs/Schweden für 250Euro bestellt u. eingebaut.
Die eigene, regelmäßige Wartung des Wohnmobils kann ich jedem Camper nur dringend empfehlen! Wenn auf Reisen etwas kaputtgeht, ist selten eine kompetente Werkstatt verfügbar. Bei der regelmäßigen gründlichen Wartung fallen die meisten Probleme auf bevor es zum großen Schaden kommt.
Herzlichen Gruß an alle, Hans!
Zu meiner regelmäßigen eigenen Wartung gehört immer die Bremsklötze, v u. h., im Frühjahr u. im Herbst beim Reifenwechsel auszubauen u. vom alten Bremsstaub zu befreien. Danach werden die aufliegenden Stellen der Bremsklötze mit der blauen Antiquietschpaste von Liquimoly vorsichtig bestrichen.
Dabei sieht man den Zustand der Bremsanlage: Klötze gleichmäßig verschlissen, Reststärke der Beläge, Manschetten der Bremskolben rissig/verschlissen, Stärke u. Zustand der Bremsscheiben.
Außerdem kontrolliere ich dabei die Stoßdämpfer(Ölaustritt, Verschleiß der Schutzmanschetten), Fahrwerksfedern v u. h, vorne kontrolliere ich die Gummimanschetten der Antriebswellen, der Gelenke der Achsaufhängung u. der Spurstangenköpfe. Nach Montage der Reifen drehe ich immer die Räder durch u. achte dabei auf Geräusche. Dann versuche ich das Rad auf dem Achsstummel senkrecht u. waagerecht hin u her zu kippen. Dabei darf kein Spiel vorhanden sein!
Wenn der Themenstarter diese Prüfung beim eigenen Reifenwechsel gemacht hätte, wäre ihm der Radlagerschaden mit Sicherheit viel früher aufgefallen! Der Unterschied zwischen den verschiedenen Rädern wäre auch dem Laien aufgefallen.
Ich habe gerade vor 4 Tagen unseren Nugget vorne mit dem großen Wagenheber hochgehoben u. beide Räder u. Radaufhängungen auf Schäden untersucht, weil ich seit längerem ein komisches leises Geräusch, rhythmisch beim Fahren, von vorne linkskommend bemerkt hatte u. ich meine Frau damit nicht auf eine große Reise (1200km) nach Süddeutschland gehen lassen wollte. Ergebnis: Reifen, Radaufhängungen o.B., aber re hatte das Radlager größeres Spiel, was man leicht durch hin u.her Kippen des angehobenen Rads in der Senkrechten merken konnte, li Radlager o.B.
Fazit: für diese Fahrt noch kein Problem, aber nach Rückkehr gehe ich in meine Werkstatt( ich bin mit den Mechanikern dort perdu u. arbeite immer mit) u. tausche das Radlager aus. Das linke hatte ich schon vor ca. 3 Jahren getauscht.
Vor unsere großen Italienreise im Frühjahr(3,5 Monate) hatte ich die Hinterachse genau inspiziert u. dabei eine starke, komische Rostansammlung im Bereich des vorderen Auges der Blattfeder li gesehen, re o.B. Bei genauer Untersuchung des Auges fühlte ich mit dem Finger oben eine Stufe, nicht sichtbar, die sich nach popeln mit dem Finger plötzlich löste u. ich konnte ein großes von der Blattfeder abgebrochenes Teil herausfischen. Der obere Teil des Blattfederauges war wohl schon länger abgebrochen. Das hat bisher keine Probleme verursacht, da beim Fahren auf guten Straßen der Reifen mit der Hinterachse sich nicht vom Boden abhebt, dann wäre die Blattfeder aus der Aufhängung gerutscht!
Fazit: 2 neue Blattfedern von Lesfjörs/Schweden für 250Euro bestellt u. eingebaut.
Die eigene, regelmäßige Wartung des Wohnmobils kann ich jedem Camper nur dringend empfehlen! Wenn auf Reisen etwas kaputtgeht, ist selten eine kompetente Werkstatt verfügbar. Bei der regelmäßigen gründlichen Wartung fallen die meisten Probleme auf bevor es zum großen Schaden kommt.
Herzlichen Gruß an alle, Hans!
zuvor T3 TD Westf. Multivan m.AD, seit 4/2013 Nugget HD neu,140 PS,7,5-8,5l, Midnight Sky Grau Met., 100W Solar, Goldschmitt 2 Kreis Zusatzluftfed., Lokari Innenkotfl.,
Letzte Änderung: 07 Nov 2023 16:51 von Keinhorst. Grund: Korrektur
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07 Nov 2023 23:56 - 08 Nov 2023 10:10 #12
von RudiRadlos
erst Pfadfinder, dann Camper, seit August 2010: unterwegs im 140 PS Nugget mit AD in Colorado-Rot
Seit Dezember 2019: unterwegs mit Westfalia Columbus mit AD, genannt 'Eisbär'
RudiRadlos antwortete auf Radlager defekt nach 30.000 KM - Ford Nugget Plus 2021
Hallo Hans,
Was Du mit Deinen Fach-Kenntnissen an Deinen Fahrzeugen machen kannst, kommt für die Mehrzahl aller Autobesitzer überhaupt nicht in Frage. Ein 'normaler' Fahrzeugnutzer schaut ggf. nach Wasser und Ölstand und beachtet die obligatorische Luftdruckkontrolle der Reifen. Für weitergehende Arbeiten bringt er seinen Wagen zur regelmäßigen (und ausreichend teuren) Inspektion.
Ein mit 30.000 km total verschlissenes Radlager ist natürlich kein normaler Verschleiß, sondern zum Glück die große Ausnahme. Auch ich empfinde eine derartige Behauptung seitens einer Vertragswerkstatt für eine unzutreffende Frechheit. Und selbst wenn die 2-jährige Garantiezeit etwas überschritten wäre, kann - und sollte (!!) ein Antrag auf Kulanz gestellt werden.
Weigert sich der Händler, wäre das für mich ein Grund, an Ford zu schreiben und ggf. die Werkstatt zu wechseln, - falls es Alternativen gibt.
P.S. selbst wenn der Nutzer den 'anschwellenden Bocksgesang' überhört haben sollte, wäre das Lager dennoch defekt und nicht zu retten gewesen.
Gruß & gute Fahrt,
Rüdiger
Was Du mit Deinen Fach-Kenntnissen an Deinen Fahrzeugen machen kannst, kommt für die Mehrzahl aller Autobesitzer überhaupt nicht in Frage. Ein 'normaler' Fahrzeugnutzer schaut ggf. nach Wasser und Ölstand und beachtet die obligatorische Luftdruckkontrolle der Reifen. Für weitergehende Arbeiten bringt er seinen Wagen zur regelmäßigen (und ausreichend teuren) Inspektion.
Ein mit 30.000 km total verschlissenes Radlager ist natürlich kein normaler Verschleiß, sondern zum Glück die große Ausnahme. Auch ich empfinde eine derartige Behauptung seitens einer Vertragswerkstatt für eine unzutreffende Frechheit. Und selbst wenn die 2-jährige Garantiezeit etwas überschritten wäre, kann - und sollte (!!) ein Antrag auf Kulanz gestellt werden.
Weigert sich der Händler, wäre das für mich ein Grund, an Ford zu schreiben und ggf. die Werkstatt zu wechseln, - falls es Alternativen gibt.
P.S. selbst wenn der Nutzer den 'anschwellenden Bocksgesang' überhört haben sollte, wäre das Lager dennoch defekt und nicht zu retten gewesen.
Gruß & gute Fahrt,
Rüdiger
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Letzte Änderung: 08 Nov 2023 10:10 von RudiRadlos. Grund: Rechtschreibung
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- Nasenbär
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08 Nov 2023 17:39 - 08 Nov 2023 19:35 #13
von Nasenbär
Der Nasenbär ist ein Ford Nugget L1 HD; BJ 05/2019 EZ 10/2019; 2,0 TDCI - 130 PS; EURO 6d-TEMP; Schaltgetriebe; 150W/24V Solarmodul; 120W/12V Solartasche; Hokkaido Orange Metallic.
Nasenbär antwortete auf Radlager defekt nach 30.000 KM - Ford Nugget Plus 2021
Na, dann lasst mich auch mal meinen Senf dazugeben.
Jedes Los eines produzierten Lagers, das wird von SKF/FAG und Ähnlichen, immer auch im Bestellkatalog angegeben, hat eine gewisse (im Promillebereich liegende) Fehler-/Ausfallwahrscheinlichkeit.
Da die Suche nach diesen Lagern unwirtschaftlich ist beschränkt man sich auf genaue Fertigung und den Versuch die Fehlertoleranz zu minimieren.
Dies gelingt, und das sollte nicht verwundern, nicht gänzlich, gell Herr Dr.-Ing.
Die Aussage des Händlers es wäre normaler Verschleiß ist Blödsinn, aber das wollte er damit sicher auch nicht sagen, sondern, dass es vorkommen kann, dass eben ein solches nicht erkannte defekte Lager ausgeliefert wird und vom Einbauer ohne Kenntnis darüber verbaut wird.
So etwas ist bei meiner YAMAHA XT1200 auch schon passiert.
Und ja, auch ich habe das moniert und schriftlich gegenüber YAMAHA geäußert, dass das nicht normal ist.
Es wurde darauf - bei 3 Jahre altem Moped und 45.000 km - auf Kulanz gewechselt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Es kann passieren - es ist kein normaler Verschleiß - es sollte kulant geregelt werden.
Grüssle ausm Badischen
Rainer alias Nasenbär
Jedes Los eines produzierten Lagers, das wird von SKF/FAG und Ähnlichen, immer auch im Bestellkatalog angegeben, hat eine gewisse (im Promillebereich liegende) Fehler-/Ausfallwahrscheinlichkeit.
Da die Suche nach diesen Lagern unwirtschaftlich ist beschränkt man sich auf genaue Fertigung und den Versuch die Fehlertoleranz zu minimieren.
Dies gelingt, und das sollte nicht verwundern, nicht gänzlich, gell Herr Dr.-Ing.
Die Aussage des Händlers es wäre normaler Verschleiß ist Blödsinn, aber das wollte er damit sicher auch nicht sagen, sondern, dass es vorkommen kann, dass eben ein solches nicht erkannte defekte Lager ausgeliefert wird und vom Einbauer ohne Kenntnis darüber verbaut wird.
So etwas ist bei meiner YAMAHA XT1200 auch schon passiert.
Und ja, auch ich habe das moniert und schriftlich gegenüber YAMAHA geäußert, dass das nicht normal ist.
Es wurde darauf - bei 3 Jahre altem Moped und 45.000 km - auf Kulanz gewechselt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Es kann passieren - es ist kein normaler Verschleiß - es sollte kulant geregelt werden.
Grüssle ausm Badischen
Rainer alias Nasenbär
Der Nasenbär ist ein Ford Nugget L1 HD; BJ 05/2019 EZ 10/2019; 2,0 TDCI - 130 PS; EURO 6d-TEMP; Schaltgetriebe; 150W/24V Solarmodul; 120W/12V Solartasche; Hokkaido Orange Metallic.
Letzte Änderung: 08 Nov 2023 19:35 von Nasenbär.
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