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Bremssättel / Bremsbeläge wieder gangbar machen
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20 Nov 2023 13:14 - 20 Nov 2023 13:17 #1
von BodenseeNugget
Unser Nugget: Ford Nugget HD, MK7, Modell 2013, EZ. 04/2014, 140PS, Euro5, Farbe: Panther Schwarz met.
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Bremssättel / Bremsbeläge wieder gangbar machen wurde erstellt von BodenseeNugget
@goldig
Deine Videos die du noch nachträglich angehängt hast, beschreiben nicht das Problem und gehen schon viel zu weit...
Problem von den hängenden Schwimmsatteln liegt in den zwei Gleitstiften die in den Bremssattelhalter rein gehen.
Sieht man gut in den Video:
zum anschauen auf Auf YouTube ansehen klicken
Deine Videos die du noch nachträglich angehängt hast, beschreiben nicht das Problem und gehen schon viel zu weit...
Problem von den hängenden Schwimmsatteln liegt in den zwei Gleitstiften die in den Bremssattelhalter rein gehen.
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23 Nov 2023 09:54 - 23 Nov 2023 10:13 #2
von BodenseeNugget
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BodenseeNugget antwortete auf Bremssättel / Bremsbeläge wieder gangbar machen
Hallo goldig,
zunächst ein mal ein Hinweis zu meiner eigenen Sicherheit:
!!! Alle Aussagen die ich hier mache sind nachdrücklich ohne jegliche Gewähr und Haftung, jeder ist selbst für sein handeln Verantwortlich. Die Aussagen und Informationen sind nach meinen persönlichen Kenntnisstand, können aber müssen nicht immer richtig sein. Mein persönlicher Kenntnisstand bezieht sich des weiteren hauptsächlich auf mein Fahrzeug und Baujahr, andere Fahrzeuge und Baujahre können hiervon abweichen !!!
jetzt hast du ein paar ganz gute Videos gefunden. Speziell das zweite Video zeigt die erforderlichen Arbeiten recht gut. Allerdings gibt es auch hier wieder Dinge, mit den ich nicht einverstanden wäre, bzw. nicht gezeigt werden.
Wie du schon siehst, muss der Bremssattel für eine vernünftige Wartung runter. Du siehst auch, es ist kein "spezielles" Werkzeug notwendig, welches nur für den Transit benötigt wird. Bremsscheiben werden gebräuchlich mit Bremsenreiniger sauber gemacht, hier darf u.a. kein Fett drauf sein. Geeigneten Fette für wiederum Gleitflächen, ist eine Glaubensfrage. Hier empfiehlt jeder was anderes, und andere Hersteller.
Was gefällt mir persönlich am zweiten Video nicht:
Wenn ich den Bremssattelhalter schon draußen habe, dann mache ich die Gleitflächen von den Bremsbelagsführungen ebenfalls sauber, und fette sie mit geeigneten Fett wieder ein. Wenn man neue Bremsbeläge oder Gleitstifte kauft, gibt es auch immer neue Schrauben mit dazu, diese hatten bei mir auf dem Gewinde immer Schraubensicherungsmittel schon drauf. Werden diese Schrauben gelöst, ist diese Schraubensicherung nicht mehr "aktiv". Daher würde ich neues geeignetes Schraubensicherungmittel wieder auftragen. Ich persönlich mache dies so, hab aber auch schon mit vielen gesprochen, die dies nicht machen. Scheint auch wieder so eine Glaubensfrage zu sein. Was auch nicht im Video gezeigt wird, die Schrauben sollten auf jeden Fall mit einem guten Drehmomentschlüssel und dem richtigen Drehmoment angezogen werden. Ich habe mir hierfür ein Buch von Haynes gekauft, da sind u.a. alle erforderlichen Drehmomente aufgelistet. Zum Schluss wird nicht gezeigt, dass vor der ersten Probefahrt im Stand die Bremse mehrfach ganz durchgedrückt werden muss, damit die Bremsbacken wieder sauber an der Bremsscheibe anliegen. Bei der anschließenden Probefahrt sollte dies bei sehr geringer Geschwindigkeit und ohne Gefährdung des Straßenverkehrs nochmals überprüft werden.
Im Sommer diesen Jahres habe ich bei mir die komplette Bremsanlage neu gemacht, 4x Bremsscheiben mit Bremsbeläge, zwei neue Gleitbolzen habe ich gebraucht, da die Werkstatt meiner Vorbesitzerin Teile vergessen hat mit zu verbauen, was die verbauten Gleitbolzen verstört hat. Die anderen zwei konnte ich wieder aufbereiten. Bremsenteile sind alle original Brembo, die Gleitbolzen von Bosch. Bestellt bei Autodoc, und alles zusammen unter 300€ bezahlt. Hinzu kommt noch etwas Schmiermittel, Schraubensicherung, Drahtbürsten, Bremsenreiniger usw., was aber für etliche Anwendungen hält. Ölwechsel habe ich in dem Zuge auch gleich gemacht, da lässt sich definitiv am meisten Geld sparen. Ich glaube soviel verdienen hier die wenigsten, dass dies sich nicht lohnt selbst zu machen (wenn ihr mehr als 200-300€ pro Stunde verdient, herzlichen Glückwunsch). Ölwechsel selbst, wenn man das warten nicht mitrechnet, ca. 15-20 Minuten reine Arbeitszeit. Altöl habe ich kostenlos bei der jährlichen Problemstoffsammlung abgegeben.
Viele Grüße
Michael
zunächst ein mal ein Hinweis zu meiner eigenen Sicherheit:
!!! Alle Aussagen die ich hier mache sind nachdrücklich ohne jegliche Gewähr und Haftung, jeder ist selbst für sein handeln Verantwortlich. Die Aussagen und Informationen sind nach meinen persönlichen Kenntnisstand, können aber müssen nicht immer richtig sein. Mein persönlicher Kenntnisstand bezieht sich des weiteren hauptsächlich auf mein Fahrzeug und Baujahr, andere Fahrzeuge und Baujahre können hiervon abweichen !!!
jetzt hast du ein paar ganz gute Videos gefunden. Speziell das zweite Video zeigt die erforderlichen Arbeiten recht gut. Allerdings gibt es auch hier wieder Dinge, mit den ich nicht einverstanden wäre, bzw. nicht gezeigt werden.
Wie du schon siehst, muss der Bremssattel für eine vernünftige Wartung runter. Du siehst auch, es ist kein "spezielles" Werkzeug notwendig, welches nur für den Transit benötigt wird. Bremsscheiben werden gebräuchlich mit Bremsenreiniger sauber gemacht, hier darf u.a. kein Fett drauf sein. Geeigneten Fette für wiederum Gleitflächen, ist eine Glaubensfrage. Hier empfiehlt jeder was anderes, und andere Hersteller.
Was gefällt mir persönlich am zweiten Video nicht:
Wenn ich den Bremssattelhalter schon draußen habe, dann mache ich die Gleitflächen von den Bremsbelagsführungen ebenfalls sauber, und fette sie mit geeigneten Fett wieder ein. Wenn man neue Bremsbeläge oder Gleitstifte kauft, gibt es auch immer neue Schrauben mit dazu, diese hatten bei mir auf dem Gewinde immer Schraubensicherungsmittel schon drauf. Werden diese Schrauben gelöst, ist diese Schraubensicherung nicht mehr "aktiv". Daher würde ich neues geeignetes Schraubensicherungmittel wieder auftragen. Ich persönlich mache dies so, hab aber auch schon mit vielen gesprochen, die dies nicht machen. Scheint auch wieder so eine Glaubensfrage zu sein. Was auch nicht im Video gezeigt wird, die Schrauben sollten auf jeden Fall mit einem guten Drehmomentschlüssel und dem richtigen Drehmoment angezogen werden. Ich habe mir hierfür ein Buch von Haynes gekauft, da sind u.a. alle erforderlichen Drehmomente aufgelistet. Zum Schluss wird nicht gezeigt, dass vor der ersten Probefahrt im Stand die Bremse mehrfach ganz durchgedrückt werden muss, damit die Bremsbacken wieder sauber an der Bremsscheibe anliegen. Bei der anschließenden Probefahrt sollte dies bei sehr geringer Geschwindigkeit und ohne Gefährdung des Straßenverkehrs nochmals überprüft werden.
Im Sommer diesen Jahres habe ich bei mir die komplette Bremsanlage neu gemacht, 4x Bremsscheiben mit Bremsbeläge, zwei neue Gleitbolzen habe ich gebraucht, da die Werkstatt meiner Vorbesitzerin Teile vergessen hat mit zu verbauen, was die verbauten Gleitbolzen verstört hat. Die anderen zwei konnte ich wieder aufbereiten. Bremsenteile sind alle original Brembo, die Gleitbolzen von Bosch. Bestellt bei Autodoc, und alles zusammen unter 300€ bezahlt. Hinzu kommt noch etwas Schmiermittel, Schraubensicherung, Drahtbürsten, Bremsenreiniger usw., was aber für etliche Anwendungen hält. Ölwechsel habe ich in dem Zuge auch gleich gemacht, da lässt sich definitiv am meisten Geld sparen. Ich glaube soviel verdienen hier die wenigsten, dass dies sich nicht lohnt selbst zu machen (wenn ihr mehr als 200-300€ pro Stunde verdient, herzlichen Glückwunsch). Ölwechsel selbst, wenn man das warten nicht mitrechnet, ca. 15-20 Minuten reine Arbeitszeit. Altöl habe ich kostenlos bei der jährlichen Problemstoffsammlung abgegeben.
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23 Nov 2023 11:51 - 23 Nov 2023 11:54 #3
von 592aefd7ebf06daeb5c3c846c840227e
Transit Euroline,
EZ 1/2014,
2,2 l, 125 PS
592aefd7ebf06daeb5c3c846c840227e antwortete auf Bremssättel / Bremsbeläge wieder gangbar machen
Dann werde ich auch mal meinen "Senf" dazu geben.
Ich habe letzte Woche alle 4 Bremsscheiben, Beläge und Bremsschläuche neu gemacht.
Ich muß dazusagen, dass ich den Transit bis Bj. 2013 habe, bei dem die Bremsscheiben
hinter der Radnabe angeschraubt sind. So habe ich gleich alle Radnaben inclusive Radlager
neu gemacht. Dadurch brauchte ich nicht so "vorsichtig" beim Rausdrücken der Radnaben sein.
Auch bei mir war ein Gleitstift nicht mehr richtig leichtgängig. Also habe ich den Gleitstift rausgenommen,
mit einer rotierenden Drahtbürste gereinigt und mit wasserabweisendem Fett (aus dem Bootsbereich) behandelt.
Bevor ich den Gleitstift wieder eingeschoben habe, habe ich die Bohrung mit Bremsenreiniger gesäubert.
Bei den Bremssattelhaltern wurden die Führungen der Bremsklötze mit einer rotierenden Drahtbürste gereinigt
und dann mit Bremsenfett (nennt sich wirklich so) eingerieben. dann werden dort noch neue Bleche aufgelipst.
Diese habe ich vor dem Einbau der Bremsklötze auch mit Bremsenfett eingerieben.
Da bei den neuen Bremsklötzen jeweils nur eine neue Schraube dabei ist, habe ich alle alten Schrauben,
die ich wieder verwendet habe gesäubert und mit mittelfester Schraubensicherung wieder montiert.
Ich habe alle Bremsteile von Brembo und die Radnaben mit Lagern von Meyle gekauft.
Alles in der "Bucht" bei "Bandel Autoteile" (dort bin ich sicher auch die originalen Teile zu erhalten)
Kostenpunkt ca. 750 € + Einbau.
Ich habe letzte Woche alle 4 Bremsscheiben, Beläge und Bremsschläuche neu gemacht.
Ich muß dazusagen, dass ich den Transit bis Bj. 2013 habe, bei dem die Bremsscheiben
hinter der Radnabe angeschraubt sind. So habe ich gleich alle Radnaben inclusive Radlager
neu gemacht. Dadurch brauchte ich nicht so "vorsichtig" beim Rausdrücken der Radnaben sein.
Auch bei mir war ein Gleitstift nicht mehr richtig leichtgängig. Also habe ich den Gleitstift rausgenommen,
mit einer rotierenden Drahtbürste gereinigt und mit wasserabweisendem Fett (aus dem Bootsbereich) behandelt.
Bevor ich den Gleitstift wieder eingeschoben habe, habe ich die Bohrung mit Bremsenreiniger gesäubert.
Bei den Bremssattelhaltern wurden die Führungen der Bremsklötze mit einer rotierenden Drahtbürste gereinigt
und dann mit Bremsenfett (nennt sich wirklich so) eingerieben. dann werden dort noch neue Bleche aufgelipst.
Diese habe ich vor dem Einbau der Bremsklötze auch mit Bremsenfett eingerieben.
Da bei den neuen Bremsklötzen jeweils nur eine neue Schraube dabei ist, habe ich alle alten Schrauben,
die ich wieder verwendet habe gesäubert und mit mittelfester Schraubensicherung wieder montiert.
Ich habe alle Bremsteile von Brembo und die Radnaben mit Lagern von Meyle gekauft.
Alles in der "Bucht" bei "Bandel Autoteile" (dort bin ich sicher auch die originalen Teile zu erhalten)
Kostenpunkt ca. 750 € + Einbau.
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23 Nov 2023 12:49 - 23 Nov 2023 12:54 #4
von BodenseeNugget
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Hallo Jan,
für das Ziehen der Radnaben mit Lager, gibt es für vorne einen Trick mit sehr langen Schrauben. Diese dann im ringum mit Gefühl angezogen, zieht die Radnabe relativ sauber und easy von der Achse. Hinten war bei mir sowieso kein Problem, muss aber auch nicht immer so sein. Radnabe von Bremsscheibe zu trennen, war schon eine andere Hausnummer. Aber auch hier könnte man sich noch Hilfsmittel bauen. War mir aber zuviel Aufwand, und habe etwas mehr Arbeit rein gesteckt. Dies bist du natürlich mit dem Kauf von Bremsscheibe und Radnabe elegant umgangen😂.
Beim Fett vom Gleitbolzen, muss halt für langanhaltende Freude geschaut werden, dass dieses die Temperaturen der Bremse aushält und nicht verharzt oder der Gleichen. Ansonsten ist der Schwimmsattel fest, und man muss wieder ran.
Bei Gleitbolzen muss man auch schauen, ob diese eine spezielle Beschichtung haben, gibt es anscheinend auch und sollten wohl auf keinen Fall zusätzlich gefettet werden. Auch zuviel Schmiere ist nicht von Vorteil, wenn man sich die Gleitbolzen genau anschaut, bemerkt man dass eine kleine Fläche auf der gesamten Zylinderfläche ist, dies ist sozusagen das Atemloch. Wenn der Stift in die Passung drückt, muss ja Fett und Luft entweichen können und nicht komprimieren. Braucht natürlich nur der Stift mit der Passung, der andere hat sowieso Spiel und wird mit einer Gummitülle geführt. Zweimal Passung würde auch nicht funktionieren, bei den Temperaturunterschieden und Ausdehnungen in der Bremsanlage.
Gruß Michael
für das Ziehen der Radnaben mit Lager, gibt es für vorne einen Trick mit sehr langen Schrauben. Diese dann im ringum mit Gefühl angezogen, zieht die Radnabe relativ sauber und easy von der Achse. Hinten war bei mir sowieso kein Problem, muss aber auch nicht immer so sein. Radnabe von Bremsscheibe zu trennen, war schon eine andere Hausnummer. Aber auch hier könnte man sich noch Hilfsmittel bauen. War mir aber zuviel Aufwand, und habe etwas mehr Arbeit rein gesteckt. Dies bist du natürlich mit dem Kauf von Bremsscheibe und Radnabe elegant umgangen😂.
Beim Fett vom Gleitbolzen, muss halt für langanhaltende Freude geschaut werden, dass dieses die Temperaturen der Bremse aushält und nicht verharzt oder der Gleichen. Ansonsten ist der Schwimmsattel fest, und man muss wieder ran.
Bei Gleitbolzen muss man auch schauen, ob diese eine spezielle Beschichtung haben, gibt es anscheinend auch und sollten wohl auf keinen Fall zusätzlich gefettet werden. Auch zuviel Schmiere ist nicht von Vorteil, wenn man sich die Gleitbolzen genau anschaut, bemerkt man dass eine kleine Fläche auf der gesamten Zylinderfläche ist, dies ist sozusagen das Atemloch. Wenn der Stift in die Passung drückt, muss ja Fett und Luft entweichen können und nicht komprimieren. Braucht natürlich nur der Stift mit der Passung, der andere hat sowieso Spiel und wird mit einer Gummitülle geführt. Zweimal Passung würde auch nicht funktionieren, bei den Temperaturunterschieden und Ausdehnungen in der Bremsanlage.
Gruß Michael
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23 Nov 2023 17:45 #5
von Keinhorst
zuvor T3 TD Westf. Multivan m.AD, seit 4/2013 Nugget HD neu,140 PS,7,5-8,5l, Midnight Sky Grau Met., 100W Solar, Goldschmitt 2 Kreis Zusatzluftfed., Lokari Innenkotfl.,
Keinhorst antwortete auf Bremssättel / Bremsbeläge wieder gangbar machen
Hallo Bodensee Nugget, Goldig u. all die anderen.
Ich habe schon mehrfach hier im Forum geschrieben, dass, wenn man mit der Bremsanlage keinen Ärger haben möchte, man im Frühjahr u. Herbst die Bremsklötze ausbauen u. den Bremsstaub u. Rost entfernen sollte. Dabei schaut man sich die Gummimanschetten( Bremskolben, Führungsstifte) auf Beschädigungen an, was nach 6,8,10 Jahren normal ist. Die Führungsstifte des schwimmend gelagerten Bremssattels prüft man auf Leichtgängigkeit. Wenn nicht, herausziehen, reinigen u. mit der blauen Antiquietschpaste(hochtemperaturfest) von Liquimoly leicht eincremen u. einsetzen. Die Auflageflächen der Bremsklötze ebenfalls damit bestreichen.
Wenn, wie bei meinen 10 Jahre alten Bremssätteln die Gummimanschetten der Bremskolben defekt sind: hinten re zweigeteilt, Kolben war fast fest, Handbremshebel am Sattel fest, vorne re Manschette hat ein kleines Loch, gibt es nur eine vernünftige Lösung: neue Bremssättel rundum. Die Kosten für neue Sättel(4 St.) betragen bei Autodoc, Bandel ca. 200 bis250 Euro!
Zu Bodensee Nugget: Der Trick um die Vorderachsnabe mit Lager u. Bremsscheibe abzubekommen besteht darin, dass man die 5 Schrauben mit denen die Bremsscheibe an der Nabe befestigt ist herausschraubt u. dann 5 lange Zylinderkopfschrauben durch diese Befestigungslöcher hindurch schraubt bis sich diese hinten am Achsschenkel abstützen u. so das Radlagergehäuse aus dem Achsschenkel herausgepresst wird.
Gerade war mein Radlager vorn rechts defekt(Spiel, Geräusche).
Da ich keine langen Zylinderkopfschrauben hatte, (wenn man die Zylinderkopfdichtung gewechselt hat, hat man welche), habe ich mit Hammer u. Meißel das Radlagergehäuse ausgetrieben. Mit dem Erfolg, dass 2 Befestigungslöcher des Radlagergehäuses so deformiert wurden, dass ich 2 Gewinde(M 10) mit dem Gewindeschneider nachschneiden musste.
An alle Nuggetfahrer vom Transit bis 2013 u. Transit Custom bis zum neuen Modell: Die Vorderachsaufhängung, die Hinterachse sind bei beiden Modellen fast identisch!!!! Das heißt, der Wechsel der Bremsscheiben, Radlager, Naben ist bei beiden Modellen gleich schwierig!
Die Radlager kann man nicht wechseln, da sie im Radlagergehäuse so fest sind, dass man sie nicht zerstörungsfrei herausbekommt.
Das Radlagergehäuse mit Radlager wiederum sitzt so fest/festgerostet auf der Radnabe, dass man es nur unter großem Arbeitsaufwand entfernen kann, wobei der Innenlaufring des äußeren Lagers auf der Nabe verbleibt u. dann mit einer Flex aufgeschnitten werden muss, wobei man in die Nabe einschneidet!
Die alten Bremsscheiben sind so stark auf dem Sitz der Nabe festgerostet, dass man rohe Gewalt anwenden muss um sie zu lösen.
Die einfachste Methode ist, was auch fast alle Werkstätten so machen, alle Teile zu erneuern! Der Zeitaufwand mit den Altteilen ist viel zu groß!
Die Preise für erstklassige Ersatzteile bei Autodoc, Bandel etc. sind lächerlich gering!
Da ich gerade meine Vorder- u. Hinterachse bei 193tkm komplett mit Bremsanlage neu mache, kenne ich die Preise.
Hier grob die Preise: Querträger vorn mit Lagern v. SKF 55/St., Achsschenkel Max Gear 65/St, Radnabe u. Radlager komplett von Meyle 41u.44/Seite, Bremsscheiben u. Beläge v. ATE 65/Seite, Bremssattel neu 55/St, Bremsschläuche v u. h 13 u. 7/St.
Alle oben angeführten Teile haben größtenteils eine viel bessere Qualität als die Originalteile!
All diese Teile baue ich mit der blauen LiquiMoly Antiquietschpaste ein, die hochtemperaturfest ist. Wo diese Paste ist, rostet es nicht, Teile lassen sich auch nach Jahren problemlos lösen!
Die 36er Achsmuttern v u. h, die mit sehr hohem Drehmoment über 400 Nm festgezogen werden müssen, stellen ein größeres Problem dar.
Eine 36er Nuss , 1 Zoll mit Reduzierstück auf 1/2 Zoll von Hazett habe ich. Nachdem ich früher die Griffstange mit Verschiebestück, 1/2 Zoll v. Hazett durch Aufschieben eines 1m langen Rohrstücks als Hebel verbogen habe, habe ich gestern beim Festziehen auf 400Nm das Reduzierstück v. Hazett glatt abgerissen!
Aus Fehlern lernt man: Heute habe ich mir bei BGS für 51 Euro einen Gleitgriff mit 1 Zoll Außenvierkant in 56 cm Länge u. 3,3kg Gewicht bestellt!
Das Lösen u. Festziehen der Achsmutter ist im Stand, wenn der Reifen mit dem Fahrzeuggewicht auf dem rauen Boden steht, problemlos möglich! Wenn man die Mutter bei Reparaturen entfernen muss, als erster Schritt Radkappe entfernen u. dann die Mutter lösen. Danach alle weiteren Schritte. Wie es im Heynes Reparaturleitfaden mit Hilfsmittel beschrieben wird ist lächerlich!
Viel Spaß beim Warten u. Reparieren! Hans
Ich habe schon mehrfach hier im Forum geschrieben, dass, wenn man mit der Bremsanlage keinen Ärger haben möchte, man im Frühjahr u. Herbst die Bremsklötze ausbauen u. den Bremsstaub u. Rost entfernen sollte. Dabei schaut man sich die Gummimanschetten( Bremskolben, Führungsstifte) auf Beschädigungen an, was nach 6,8,10 Jahren normal ist. Die Führungsstifte des schwimmend gelagerten Bremssattels prüft man auf Leichtgängigkeit. Wenn nicht, herausziehen, reinigen u. mit der blauen Antiquietschpaste(hochtemperaturfest) von Liquimoly leicht eincremen u. einsetzen. Die Auflageflächen der Bremsklötze ebenfalls damit bestreichen.
Wenn, wie bei meinen 10 Jahre alten Bremssätteln die Gummimanschetten der Bremskolben defekt sind: hinten re zweigeteilt, Kolben war fast fest, Handbremshebel am Sattel fest, vorne re Manschette hat ein kleines Loch, gibt es nur eine vernünftige Lösung: neue Bremssättel rundum. Die Kosten für neue Sättel(4 St.) betragen bei Autodoc, Bandel ca. 200 bis250 Euro!
Zu Bodensee Nugget: Der Trick um die Vorderachsnabe mit Lager u. Bremsscheibe abzubekommen besteht darin, dass man die 5 Schrauben mit denen die Bremsscheibe an der Nabe befestigt ist herausschraubt u. dann 5 lange Zylinderkopfschrauben durch diese Befestigungslöcher hindurch schraubt bis sich diese hinten am Achsschenkel abstützen u. so das Radlagergehäuse aus dem Achsschenkel herausgepresst wird.
Gerade war mein Radlager vorn rechts defekt(Spiel, Geräusche).
Da ich keine langen Zylinderkopfschrauben hatte, (wenn man die Zylinderkopfdichtung gewechselt hat, hat man welche), habe ich mit Hammer u. Meißel das Radlagergehäuse ausgetrieben. Mit dem Erfolg, dass 2 Befestigungslöcher des Radlagergehäuses so deformiert wurden, dass ich 2 Gewinde(M 10) mit dem Gewindeschneider nachschneiden musste.
An alle Nuggetfahrer vom Transit bis 2013 u. Transit Custom bis zum neuen Modell: Die Vorderachsaufhängung, die Hinterachse sind bei beiden Modellen fast identisch!!!! Das heißt, der Wechsel der Bremsscheiben, Radlager, Naben ist bei beiden Modellen gleich schwierig!
Die Radlager kann man nicht wechseln, da sie im Radlagergehäuse so fest sind, dass man sie nicht zerstörungsfrei herausbekommt.
Das Radlagergehäuse mit Radlager wiederum sitzt so fest/festgerostet auf der Radnabe, dass man es nur unter großem Arbeitsaufwand entfernen kann, wobei der Innenlaufring des äußeren Lagers auf der Nabe verbleibt u. dann mit einer Flex aufgeschnitten werden muss, wobei man in die Nabe einschneidet!
Die alten Bremsscheiben sind so stark auf dem Sitz der Nabe festgerostet, dass man rohe Gewalt anwenden muss um sie zu lösen.
Die einfachste Methode ist, was auch fast alle Werkstätten so machen, alle Teile zu erneuern! Der Zeitaufwand mit den Altteilen ist viel zu groß!
Die Preise für erstklassige Ersatzteile bei Autodoc, Bandel etc. sind lächerlich gering!
Da ich gerade meine Vorder- u. Hinterachse bei 193tkm komplett mit Bremsanlage neu mache, kenne ich die Preise.
Hier grob die Preise: Querträger vorn mit Lagern v. SKF 55/St., Achsschenkel Max Gear 65/St, Radnabe u. Radlager komplett von Meyle 41u.44/Seite, Bremsscheiben u. Beläge v. ATE 65/Seite, Bremssattel neu 55/St, Bremsschläuche v u. h 13 u. 7/St.
Alle oben angeführten Teile haben größtenteils eine viel bessere Qualität als die Originalteile!
All diese Teile baue ich mit der blauen LiquiMoly Antiquietschpaste ein, die hochtemperaturfest ist. Wo diese Paste ist, rostet es nicht, Teile lassen sich auch nach Jahren problemlos lösen!
Die 36er Achsmuttern v u. h, die mit sehr hohem Drehmoment über 400 Nm festgezogen werden müssen, stellen ein größeres Problem dar.
Eine 36er Nuss , 1 Zoll mit Reduzierstück auf 1/2 Zoll von Hazett habe ich. Nachdem ich früher die Griffstange mit Verschiebestück, 1/2 Zoll v. Hazett durch Aufschieben eines 1m langen Rohrstücks als Hebel verbogen habe, habe ich gestern beim Festziehen auf 400Nm das Reduzierstück v. Hazett glatt abgerissen!
Aus Fehlern lernt man: Heute habe ich mir bei BGS für 51 Euro einen Gleitgriff mit 1 Zoll Außenvierkant in 56 cm Länge u. 3,3kg Gewicht bestellt!
Das Lösen u. Festziehen der Achsmutter ist im Stand, wenn der Reifen mit dem Fahrzeuggewicht auf dem rauen Boden steht, problemlos möglich! Wenn man die Mutter bei Reparaturen entfernen muss, als erster Schritt Radkappe entfernen u. dann die Mutter lösen. Danach alle weiteren Schritte. Wie es im Heynes Reparaturleitfaden mit Hilfsmittel beschrieben wird ist lächerlich!
Viel Spaß beim Warten u. Reparieren! Hans
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23 Nov 2023 18:33 #6
von BodenseeNugget
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Hi Hans,
jepp, die vorderen Achsmuttern sind fies, leider sind die Drehmomentschlüssel in der Klasse mit etwa 800-1000€ kein Schnäppchen. Da hilft nur ausleihen, da man solche Drehmomente später auch eher selten braucht. Hingegen Drehmomentschlüssel bis 300Nm doch immer wieder mal, und sind deutlich günstiger in der Anschaffung.
VG Michael
jepp, die vorderen Achsmuttern sind fies, leider sind die Drehmomentschlüssel in der Klasse mit etwa 800-1000€ kein Schnäppchen. Da hilft nur ausleihen, da man solche Drehmomente später auch eher selten braucht. Hingegen Drehmomentschlüssel bis 300Nm doch immer wieder mal, und sind deutlich günstiger in der Anschaffung.
VG Michael
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23 Nov 2023 18:38 #7
von BodenseeNugget
Was meinst du eigentlich mit Radkappe?
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23 Nov 2023 22:07 - 23 Nov 2023 22:17 #8
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Hallo Bodenseenugget, die Radkappe verschließt die die runde Öffnung der Felge. Darunter verbirgt sich die 36er Mutter. Ist sie ab, kann man ganz bequem die Mutter mit entsprechendem Werkzeug lösen. Der Gewichtsdruck des Fahrzeugs auf die Aufstandsfläche des Reifens ist so groß, bei angezogener Handbremse, dass sich das Rad beim Lösen oder Festziehen der Mutter nicht dreht. Ich wollte schon, dass meine Frau dabei auf die Bremse tritt, aber das war nicht nötig.
PS: Wenn man mit 300 Nm anzieht und dann mit entsprechendem Werkzeug ( langes stabiles Rohrstück von ca. 1m Länge als Verlängerung), noch 0,5-1cm weiter dreht, bis man merkt, jetzt ist Schluss, ist man auch ohne entsprechendem Drehmomentschlüssel auf der sicheren Seite. Danach wird ja der Splint durch die passende Öffnung gesteckt u. gesichert: das heißt, die Mutter kann sich nicht lösen!
Aber diese Vorgehensweise ist nichts für ängstliche Personen. Aber so wird fast überall in der Welt repariert.
Lieben Gruß Hans!
PS: Wenn man mit 300 Nm anzieht und dann mit entsprechendem Werkzeug ( langes stabiles Rohrstück von ca. 1m Länge als Verlängerung), noch 0,5-1cm weiter dreht, bis man merkt, jetzt ist Schluss, ist man auch ohne entsprechendem Drehmomentschlüssel auf der sicheren Seite. Danach wird ja der Splint durch die passende Öffnung gesteckt u. gesichert: das heißt, die Mutter kann sich nicht lösen!
Aber diese Vorgehensweise ist nichts für ängstliche Personen. Aber so wird fast überall in der Welt repariert.
Lieben Gruß Hans!
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Letzte Änderung: 23 Nov 2023 22:17 von Keinhorst. Grund: Nachtrag
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24 Nov 2023 06:45 #9
von 592aefd7ebf06daeb5c3c846c840227e
Transit Euroline,
EZ 1/2014,
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592aefd7ebf06daeb5c3c846c840227e antwortete auf Bremssättel / Bremsbeläge wieder gangbar machen
Wenn man keinen Drehmomentschlüssel hat, gibt es bei der Radnabenmutter einen "einfachen" Trick.
Bei einer 1m langen Verlängerung mit 40 kg drücken und schon hast du die 400 Nm.
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24 Nov 2023 08:56 - 24 Nov 2023 09:07 #10
von BodenseeNugget
Unser Nugget: Ford Nugget HD, MK7, Modell 2013, EZ. 04/2014, 140PS, Euro5, Farbe: Panther Schwarz met.
🔨Meine Umbauten am BodenseeNugget🔧 Auch für die neuen Modelle interessant 😉
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BodenseeNugget antwortete auf Bremssättel / Bremsbeläge wieder gangbar machen
@ Hans
Ich glaube jetzt dämmert es mir wie du es meinst, du meinst die Nabenkappen in den Alufelgen. Alufelgen habe ich beim Nugget nicht, daher bin ich nicht gleich draufgekommen. Bei meinem Vorgängercamper hatte ich Alufelgen, die Nabenkappen waren aber so heftig drin, die konnte man nur von hinten ausschlagen. Wäre man hier von vorne mit einem kleinen Schraubenzieher zugange gegangen, hätte es auf jeden Fall Macken hinterlassen.
Ich weiß jetzt auch was du mit dem Heynes Hilfsmittel meinst, du meinst vermutlich die Eigenkonstruktion mit den zwei Metallstreifen. Da musste ich auch etwas schmunzeln, ist schon etwas sehr aufwendig. Schlussendlich habe ich einfach eine stabile um die 60cm lange Holzleiste diagonal zwischen zwei Radschrauben geklemmt, die sich am Boden abstützt und somit die Radnabe blockiert. Kann man auch mit Metall machen, dann aber die Gewinde mit was weichem schützen.
Es gibt auch die Variante einen Holzklotz unter eine Schraube zu stellen. Oder eben wie von dir beschrieben, solange das Rad noch montiert ist.
Wer die Wahl hat, hat die Qual....
Tatsächlich habe ich mir von den gesparten Geld, noch einen Akkuschlagschrauber mal gegönnt. Ich habe zwar auch noch ein Hazet Schlagschrauber mit 850Nm, aber mein 50L Kompressor bringt leider nicht genug Luft. Zudem bin ich damit recht ortsgebunden. Vorteil vom Hazet, er ist sehr klein, und quetscht sich auch in kleine Ecken rein. Der neue Akkuschlagschrauber kommt nun aus der Parkside Performance Serie, und hat ein Drehmoment von: max. 1356 Nm und ein Lösedrehmoment: max. 1898 Nm. Reicht auf jeden Fall für die Radnabenmutter, da reicht nur kurz antippen und die Mutter ist offen. Gefühlt, als wäre sie von Hand angezogen worden. Der Akkuschlagschrauber hat dann auch ein stattliches Gewicht mit 8AH Akku und Nuss von fast viereinhalb Kilo. Hab schon andere Geräte aus der Serie und muss sagen, dass ich doch sehr positiv überrascht bin. Allerdings, bei soviel Kraft muss man auch alle Sinne beisammen haben, 1898Nm in die falsche Richtung und die Schrauben fliegen dir um die Ohren.
@Jan
Natürlich kenne ich den Trick mit den "errechneten" Hebelkräften, habe ich auch schon hier und da angewendet. Aber wie Hans schon feststellen musste, für die Kräfte brauchst du echt massives Werkzeug. Und dann, 40kg zielsicher mit einer Kofferwaage in einem Rutsch zu treffen, nicht ganz einfach. Stoppst du zwischen drin, sind deine Anreißmomente so hoch, dies verfälscht sämtliche Werte.
Ich glaube jetzt dämmert es mir wie du es meinst, du meinst die Nabenkappen in den Alufelgen. Alufelgen habe ich beim Nugget nicht, daher bin ich nicht gleich draufgekommen. Bei meinem Vorgängercamper hatte ich Alufelgen, die Nabenkappen waren aber so heftig drin, die konnte man nur von hinten ausschlagen. Wäre man hier von vorne mit einem kleinen Schraubenzieher zugange gegangen, hätte es auf jeden Fall Macken hinterlassen.
Ich weiß jetzt auch was du mit dem Heynes Hilfsmittel meinst, du meinst vermutlich die Eigenkonstruktion mit den zwei Metallstreifen. Da musste ich auch etwas schmunzeln, ist schon etwas sehr aufwendig. Schlussendlich habe ich einfach eine stabile um die 60cm lange Holzleiste diagonal zwischen zwei Radschrauben geklemmt, die sich am Boden abstützt und somit die Radnabe blockiert. Kann man auch mit Metall machen, dann aber die Gewinde mit was weichem schützen.
Es gibt auch die Variante einen Holzklotz unter eine Schraube zu stellen. Oder eben wie von dir beschrieben, solange das Rad noch montiert ist.
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Tatsächlich habe ich mir von den gesparten Geld, noch einen Akkuschlagschrauber mal gegönnt. Ich habe zwar auch noch ein Hazet Schlagschrauber mit 850Nm, aber mein 50L Kompressor bringt leider nicht genug Luft. Zudem bin ich damit recht ortsgebunden. Vorteil vom Hazet, er ist sehr klein, und quetscht sich auch in kleine Ecken rein. Der neue Akkuschlagschrauber kommt nun aus der Parkside Performance Serie, und hat ein Drehmoment von: max. 1356 Nm und ein Lösedrehmoment: max. 1898 Nm. Reicht auf jeden Fall für die Radnabenmutter, da reicht nur kurz antippen und die Mutter ist offen. Gefühlt, als wäre sie von Hand angezogen worden. Der Akkuschlagschrauber hat dann auch ein stattliches Gewicht mit 8AH Akku und Nuss von fast viereinhalb Kilo. Hab schon andere Geräte aus der Serie und muss sagen, dass ich doch sehr positiv überrascht bin. Allerdings, bei soviel Kraft muss man auch alle Sinne beisammen haben, 1898Nm in die falsche Richtung und die Schrauben fliegen dir um die Ohren.
@Jan
Natürlich kenne ich den Trick mit den "errechneten" Hebelkräften, habe ich auch schon hier und da angewendet. Aber wie Hans schon feststellen musste, für die Kräfte brauchst du echt massives Werkzeug. Und dann, 40kg zielsicher mit einer Kofferwaage in einem Rutsch zu treffen, nicht ganz einfach. Stoppst du zwischen drin, sind deine Anreißmomente so hoch, dies verfälscht sämtliche Werte.
Unser Nugget: Ford Nugget HD, MK7, Modell 2013, EZ. 04/2014, 140PS, Euro5, Farbe: Panther Schwarz met.
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Letzte Änderung: 24 Nov 2023 09:07 von BodenseeNugget.
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