Frage Ölabscheider für die Kurbelgehäuseentlüftung

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25 Jun 2020 17:13 #1 von Keinhorst
Hi, ich möchte mir einen Ölabscheider für die Kurbelgehäuseentlüftung einbauen.

Hintergrund ist folgender: Bei der Verbrennung im Brennraum entweichen Verbrennungsgase über die Kolbenringe, Ventilschäfte u. undichte Injektoren in das Kurbelgehäuse u. den Zylinderkopf. Damit der Motor nicht undicht wird (Simmerringe, Dichtungen ), werden diese Gase über einen Schlauch vom Zylinderkopf in den Ansaugtrakt ( vor dem Turbolader bei uns ), abgeleitet. Diese Gase enthalten Ölnebel, welche den Ansaugtrakt verschmutzen/verkoken. Je undichter der Brennraum mit der Zeit wird, desto mehr Öl gelangt in den Ansaugtrakt.

Früher hat man den sogenannten "Blow By" einfach ins Freie geleitet, heute leitet man diesen aus Umweltschutzgründen in den Ansaugtrakt.
Stationäre Motoren, z.B. große Dieselgeneratoren, erhalten einen Ölabscheider, der in den Schlauch zwischen Zylinderkopf u. Ansaugtrakt eingebaut wird, um eine Verschmutzung des Motors zu vermeiden.

Hier im Forum hat schon der eine oder andere fittere Schrauber den Ansaugkrümmer ausgebaut u. war sehr überrascht, wieviel Ölkohle sich darin befand.

Bei meinem Landrover Defender, der den gleichen 2,2l Diesel hat, ist der Einbau fast ein Kinderspiel, da dort sehr viel Platz u. ein langer Schlauch vorhanden ist. Man muss nur den Schlauch in der Mitte durchtrennen u. den Ölabscheider dazwischen setzen u. befestigen.
Beim Nugget ist nur ein sehr kurzer, dicker Schlauch vom Zylinderkopf zum Ansaugtrakt vor dem Turbolader vorhanden.

Hat denn schon jemand hier im Forum so einen Ölabscheider eingebaut, oder kennt er jemanden ( kann auch eine Werkstatt sein ), der so etwas schon gemacht hat?

Ich möchte gerne einen hochwertigen Abscheider von Mann u. Hummel (Pro Vent 100 oder 200 ) einbauen, kostet so zwischen100-200 Euro.
Da ich meinen Nugget noch sehr lange fahren möchte, ich habe schon 142000 km gefahren, möchte ich weitere Ölkohlebildung vermeiden. Es gelangen ganz schöne Mengen an Öl in den Ansaugtrakt. Beim 3-maligen Wechsel des Ansauglufttemperaturfühlers ist mir mir jedes mal aufgefallen, dass dieser stark mit Öl benetzt war, das erste Mal bei ca.20000km.

Vielleicht kann mir ja jemand helfen, dass wäre schön.

Einen Herzlichen Gruß an alle, Hans!

zuvor T3 TD Westf. Multivan m.AD, seit 4/2013 Nugget HD neu,140 PS,9-10l, Midnight Sky Grau Met., 100W Solar, Goldschmitt 2 Kreis Zusatzluftfed., Lokari Innenkotfl.,

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25 Jun 2020 19:38 #2 von RudiRadlos

Keinhorst schrieb: Beim 3-maligen Wechsel des Ansauglufttemperaturfühlers ist mir mir jedes mal aufgefallen, dass dieser stark mit Öl benetzt war, das erste Mal bei ca.20000km.


Hallo,

die 'Verkokung' im Ansaugtrakt kommt m.E. von der Abgasrückführung. Wie man mit 'ForScan' oder ähnlichen Programmen beobachten kann, ist das AGR-Ventil oft zwischen 10 und 30 % geöffnet (nicht bei Beschleunigung, unter 0 (?) Grad und über 1.000 Metern über NN). Dadurch wird der Ansaugtrakt teilweise zum Auspuff :( . Gerade während der Warmlaufphase ist da ziemlich viel Wasserdampf / Schmodder dabei :S .
Bei meinem Nugget habe ich den Temperaturfühler so alle 2-3 Jahre gereinigt, da er (ohne defekt zu sein), immer wieder 'versifft' war.
Bei Deinem Modell sitzt der Fühler gleich nach dem Ladeluftkühler, und durch die (gewollte) Abkühlung kommt es gerade dort sicher zu unerwünschter Kondensation. An einen Ölabscheider für das Kurbelgehäuse habe ich bislang nicht gedacht, da ich Kurzstrecken weitgehend vermieden habe.

Gemessen am Schmutz, der dem Motor durch das AGR-System zugeführt wird, halte ich die eventuellen Ölnebel aus dem Kurbelgehäuse fast für vernachlässigbar. Allerdings habe ich keine Vorstellung von den Mengen, die Du beim LR Defender abscheiden konntest.

Viele Grüße,
Rüdiger

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25 Jun 2020 21:39 #3 von Keinhorst
Hallo Rüdiger, ich habe gerade nochmals im Blacklandy.eu Forum nachgelesen, das ist das größte Landrover Forum in Europa. Dort kannst du jede Menge
Informationen dazu bekommen. Seit 2007 hat der Defender den gleichen 2,2l Dieselmotor wie der Transit.

Die im Provent 200 abgeschiedenen Ölmengen betragen pro 30000km ca. 0.5-0.7l. Wenn die Kupferdichtungen der Injektoren undicht sind, betragen die Mengen anscheinend bis ca. 1l/1000km.

Viele berichten, dass mit dem Filter der ganze Ansaugtrakt viel sauberer ist. Öl gelangt auch von den Lagern des Turbos in den Ansaugtrakt, das ist aber viel geringer.

Natürlich tragen die Abgase der Abgasrückführung stark zur Verkokung bei. Das Öl der Ölkohle stammt aber hauptsächlich von der Kurbelgehäuse Entlüftung.
Der Filter ist eine einfache, kostengünstige u. legale Maßnahme um den Ansaug- u. Auspufftrakt sauberer zuhalten.

Herzlichen Gruß Hans !

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26 Jun 2020 06:13 #4 von qwei
Hallo,
Ich glaube auch nicht das die modernen Ford Motoren verkogen wegen blowby, das mag bei den alten Diesel (Landrover) anders aussehen. Bei uns ist wirklich die Abgas-Rückführung schuld das kann so weit führen das so gut wie nichts mehr durch den Ansaugtrakt geht.

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26 Jun 2020 11:40 #5 von Keinhorst
Hallo qwei, da muss ich dir widersprechen. Bei jedem Kolbenmotor entsteht Blowby, egal wie neu er ist!

Eine sehr gute kurze Information dazu liefert Wikipedia unter den Stichworten: Blowby u. vor allem Kurbelgehäuseentlüftung

Viele der modernen Ergänzungen am Verbrennungsmotor reduzieren die Umweltbelastungen, schaden aber dem Motor: Abgasrückführung, Kurbelgehäuseentlüftung in den Ansaugtrakt etc.

Der Ölnebelabscheider Provent von Mann u. Hummel ist ein hochwertiges, geschlossenes System, das die Verschmutzung des Ansaugtrakts( Sensoren, Ladeluftkühler, Turbolader, Ansaugkrümmer u. Partikelrußfilter) deutlich reduziert. Die Kühlleistung des Ladeluftkühlers wird z. B. durch den Ölnebel/Öl deutlich reduziert, weswegen die Abscheider im Motorsport weit verbreitet sind!

Da dieses System geschlossen ist u. wenn man das aufgefangene Öl richtig entsorgt, spricht rechtlich nichts dagegen!
Bei einem Verschluss/Außerkraftsetzen des AGR-Ventils erlischt die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug!
Bei allem was ich bisher im Internet zu diesem Thema gelesen habe, berichten alle, weltweit, dass der Ansaugtrakt u. das Motoröl nach dem Einbau viel sauberer war, als zuvor. Die aufgefangene Ölmenge beträgt wohl ca. 30-50ml/1000km.

Der Einbau im Motorraum des Nugget ist aus Platzgründen schwierig, die Schläuche sollten nicht zu lang werden. Deswegen habe ich ja gefragt, ob schon jemand aus dem Forum so einen Abscheider eingebaut hat, oder hat einbauen lassen. Ich muss ja nicht das Rad neu erfinden!
Schönen Gruß Hans!

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26 Jun 2020 18:47 #6 von edelstahlspuele
edelstahlspuele antwortete auf Ölabscheider für die Kurbelgehäuseentlüftung
Hallo Hans,
Das Thema hört sich interessant an. Ich hab ehrlich gesagt noch nie was von dem Ölabscheider vorher gehört (trotz einer Ausbildung als KFZ Mechatroniker).
Hast du in deinem Landrover das Teil installiert?
Wenn ja, hast du wirklich abgeschiedenes Öl gesehen.
In dem geschlossenem System von Mann und Hummel wird nämlich das Öl wieder dem Ölkreislauf zugeführt und ist daher nicht sichtbar und messbar.
Falls das wirklich alles so stimmt und man das beim Nugget reinbekommt, würde ich das auch machen wollen.
Gruß Hannes

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26 Jun 2020 23:45 #7 von Keinhorst
Hi Hannes, ich habe das System noch nicht in den Defender eingebaut, da er abgemeldet in der Garage steht. Ich benutze ihn nur für große Reisen, wo Allrad sinnvoll ist.
Ich werde aber das abgeschiedene Öl bestimmt nicht wieder in den Motor kippen, da es keine großen Mengen sind.
Im Blacklandy.eu Forum, kannst du viel darüber lesen. Der Einbau geschieht normalerweise so, dass das nach unten austretende Öl in einen Behälter geleitet wird u. dieser Behälter wird von Zeit zu Zeit geleert. In meinem vorherigen Post habe ich doch schon geschrieben, dass die Mengen pro 1000km ca. 30-50 ml betragen.
Das System von Provent hat innen einen hocheffizienten Filter, der fast den gesamten Ölnebel abfängt. Viele Defenderfahrer berichten, dass beim Ausbau der Turboschläuche jede Menge öliges Zeug aus den Schläuchen u. aus dem Ladeluftkühler kommt.
Ich habe vor, mir den Provent 100 in den Nugget einzubauen, nur der vorhandene Platz ist gering.
Warum haben viele Technikbegeisterte/ Automobilrennfahrer solche Abscheider eingebaut? Ich hätte sinnvollerweise den Abscheider in den Nugget einbauen sollen, als er neu war. Aber lieber spät als gar nicht.
Anscheinend bin ich der einzige hier im Forum, der sich mit diesem Gedanken trägt.
Lieben Gruß Hans!

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29 Jun 2020 11:54 #8 von Keinhorst
Hier zum neusten Stand meiner Planung. Ich habe mir dem Motorraum genau angesehen und mit den Maßen des Pro Vent Ölabscheiders 100 oder 200 festgestellt, dass der Einbau auf der linken Seite hinter dem Lüftermotor möglich ist, wobei der Pro Vent 100 besser passen würde, der Pro Vent 200 besser vom Anschluss an den Kurbelgehäuseschlauch passen würde, da der Durchmesser des Schlauchs mit ca. 1 Zoll etwa gleich ist.

Die Befestigung des Filters geht sehr gut an dem Stahlwinkel, an dem der Motor herausgehoben werden kann. Für den Anschluss am Kurbelgehäuseentlüftungsschlauch benötigt man zwei 90 Gradwinkel, wahrscheinlich passen die 90°- Winkel mit 1 Zoll aus Messing aus dem Heizungsbau. Je nachdem welcher Filter eingebaut wird benötigt man zwei 3/4 oder 1 Zoll Schläuche, am besten durchsichtig, um die Anschlüsse herzustellen. Dazu eignen sich sicher durchsichtige Gartenschläuche aus dem Baumarkt, die ölfest sein dürften. Als Ölauffangbehälter für das abgeschiedene Öl eignet sich hervorragend eine 0,5 l Colaflasche, die man unterhalb des Wasserkühlers mit Kabelbindern an den Schläuchen des Ladeluftkühlers u. der Klimaanlage befestigen kann. Nach unten stützt sich die Flasche auf dem anderen Schlauch der Klimaanlage ab. Der Ölableitungsschlauch vom Filter mit 1/2 Zoll= 12,5mm passt perfekt in die Flaschenöffnung, die ca. 22 mm beträgt. So kann die Luft aus der Flasche entweichen. Die Flasche muss man halt alle 5ooo oder 10000 km entleeren.

Das Hauptproblem ist, dass man einen Haltewinkel zur Befestigung des Filters am Stahlwinkel selbst bauen/schweißen muss. Das kann jeder, der gut schweißen kann, ist schnell gebaut. Dazu reicht ein L-förmiger Stahlwinkel, an den eine kleine Stahlplatte , an der der Filter festgeschraubt wird, angeschweißt werden muss. Dann noch 4 Löcher für die Befestigungsschrauben bohren.

Wenn ich dieses Projekt in den nächsten 4-6 Wochen angehen werde, versuche ich dieses hier mit Bildmaterial zu dokumentieren. Ich weis leider immer noch nicht, wie man das macht! Darin bin ich noch unerfahren.

Bis dahin lieben Gruß an alle Hans!

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29 Jun 2020 12:18 #9 von Flocke-XL
Moin Hans,

wenn der Filter den Luft-Öl-Strom unterbinden würde, der bei einem gebrochenen Kolben auftritt, wäre das Teil in jedem alten Puma-Motor Pflicht. Die maximal 300 Euro würden Folgeschäden von 5-6000 Euro vermeiden. Ich beobachte das mal interessiert. Nur Deine Lösung mit einer Cola-Flache als Auffangbehälter will mir nicht recht gefallen. Für die nächste HU willst Du das bestimmt nicht ausbauen und so ein "fliegendes Gebastel" mit Kabelbindern finden die Herren Ingenieure bestimmt nicht so toll.

Gruß Klaus

Big Nugget XL "Flocke", Bj 08/2009, EZ 03/2010, 140 PS, 145 tkm, 250 Nächte, frostweiß, 5-Stufen-Wasserfilter, gesandert, Motorradtransportrampe, Luftfederung *jepp* B)
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01 Jul 2020 11:49 #10 von Flocke-XL
Moin Hans,

hab gerade mit einem Filter-Spezi telefoniert. Er rät zum Einbau eines 200-er Filters. Ob der den Luft-Öl-Strom bei einem gebrochenen Kolben unterbinden kann wollte er nicht versprechen, "...einen Versuch ist es aber wert." meinte er. Von Deiner Idee mit der Cola-Flasche rät auch er ab. Damit ist das System ja wieder offen und ölhaltige Dämpfe werden an die Umwelt abgegeben.
Meine Idee wäre, einen Behälter mit Zulauf für das Öl, Ablasshahn zum Entleeren und Entlüftung für die Dämpfe zu besorgen. Die Entlüftung müsste mit einem T-Stück in den Schlauch zwischen Ventildeckel und Filter münden. Damit wäre das System geschlossen und der Turbo würde nur gereinigte Luft aus dem Kurbelgehäuse absaugen. Damit dürfte auch der HU-ler zufrieden sein.

Gruß Klaus

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