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Im Nugget Wohnen ?
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22 Okt 2011 15:37 #11
von camper
HD EZ 2007, 130 PS, ESP, 5-G., polarsilber met.,1-4 Pers., Langzeitverbr. 9,30 Ltr/100km auf 139000 km. Veräußerung 2018. Seit 2024 wieder mobil auf Hobby Vantana de luxe.
camper antwortete auf Re:Im Nugget Wohnen ?
Hallo Gatoor,
interessante Idee!
Damit erreichst du einen TOP Platz in der Liga der Nugget Übernachtungen pro Jahr
(liegt bei > 100)
Ich bin der Meinung, dass dein Plan für eine nicht so zivilisationsabhängige Person grundsätzlich realisierbar ist und eine Menge Lebensqualität bietet.
Was passiert jedoch, wenn du keine Meldeadresse besitzt?
Mit dem Bankkonto, Steuerbescheid, Gehalt von deinem jetzigen Arbeitgeber, Postanschrift, usw.........
Wie willst du dich bei einem ggf neuen Arbeitgeber ohne Anschrift bewerben?
Was erzählst du einer/em neuen/en Bekannten beim 3. date?
Die Fragen sind aber lösbar. Gutes Gelingen.
Dirk
interessante Idee!
Damit erreichst du einen TOP Platz in der Liga der Nugget Übernachtungen pro Jahr
Ich bin der Meinung, dass dein Plan für eine nicht so zivilisationsabhängige Person grundsätzlich realisierbar ist und eine Menge Lebensqualität bietet.
Was passiert jedoch, wenn du keine Meldeadresse besitzt?
Mit dem Bankkonto, Steuerbescheid, Gehalt von deinem jetzigen Arbeitgeber, Postanschrift, usw.........
Wie willst du dich bei einem ggf neuen Arbeitgeber ohne Anschrift bewerben?
Was erzählst du einer/em neuen/en Bekannten beim 3. date?
Die Fragen sind aber lösbar. Gutes Gelingen.
Dirk
HD EZ 2007, 130 PS, ESP, 5-G., polarsilber met.,1-4 Pers., Langzeitverbr. 9,30 Ltr/100km auf 139000 km. Veräußerung 2018. Seit 2024 wieder mobil auf Hobby Vantana de luxe.
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- gatoor
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22 Okt 2011 16:27 #12
von gatoor
Ein Nugget? Vielleicht mal in der Zukunft, ich suche noch...
gatoor antwortete auf Re:Im Nugget Wohnen ?
camper schrieb:
hallo dirk,
ich denke ich denke das auch.
camper schrieb:
mmh... reicht es nicht, wenn ich aussen einen briefkasten + namensschild anbringe, allen die es was angeht (ausser dem finanzamt natürlich, lol) eine fixe adresse angebe (z.b. stadt xy, parkplatz am hbf, 12. reihe, 3. platz von links) und dort regelmäßig alle 14 tage mal vorbeischneie? vorzugsweise dann wenn auch ein briefträger dort langläuft und die post verteilt?
ne mal im ernst. um sowas wichtiges müsste ich mich dann eben kümmern.
camper schrieb:
...ich habe ein metallicfarbenes schlafzimmer mit 6 fenstern und 4 rädern, welches 160 sachen läuft!! das sage ich ihr aber schon beim ersten mal.
im augenblick ist das thema noch rein theortischer natur. eine unmittelbare umsetzung meiner idee steht nicht bevor. aber aus träumereinen oder spinnerten ideen werden ja nicht selten echte tatsachen. mich beschäftigt dieses thema schon seit einiger zeit (u.a. auch das etwas \"größere\" thema expeditionswohnmobile, das ist aber eine andere baustelle und leider gar nicht finanzierbar), und ich dachte mir, frag mal bisschen in der szene rum. manchmal ergeben sich dann ja neue ansätze oder es entwickeln sich aus dem ursprünglichen ansatz ganz andere ideen.
Hallo Gatoor,
Ich bin der Meinung, dass dein Plan für eine nicht so zivilisationsabhängige Person grundsätzlich realisierbar ist und eine Menge Lebensqualität bietet.
Dirk
hallo dirk,
ich denke ich denke das auch.
camper schrieb:
Was passiert jedoch, wenn du keine Meldeadresse besitzt?
Mit dem Bankkonto, Steuerbescheid, Gehalt von deinem jetzigen Arbeitgeber, Postanschrift, usw.........
Wie willst du dich bei einem ggf neuen Arbeitgeber ohne Anschrift bewerben?
mmh... reicht es nicht, wenn ich aussen einen briefkasten + namensschild anbringe, allen die es was angeht (ausser dem finanzamt natürlich, lol) eine fixe adresse angebe (z.b. stadt xy, parkplatz am hbf, 12. reihe, 3. platz von links) und dort regelmäßig alle 14 tage mal vorbeischneie? vorzugsweise dann wenn auch ein briefträger dort langläuft und die post verteilt?
ne mal im ernst. um sowas wichtiges müsste ich mich dann eben kümmern.
camper schrieb:
Was erzählst du einer neuen Bekannten beim 3. date?
...ich habe ein metallicfarbenes schlafzimmer mit 6 fenstern und 4 rädern, welches 160 sachen läuft!! das sage ich ihr aber schon beim ersten mal.
im augenblick ist das thema noch rein theortischer natur. eine unmittelbare umsetzung meiner idee steht nicht bevor. aber aus träumereinen oder spinnerten ideen werden ja nicht selten echte tatsachen. mich beschäftigt dieses thema schon seit einiger zeit (u.a. auch das etwas \"größere\" thema expeditionswohnmobile, das ist aber eine andere baustelle und leider gar nicht finanzierbar), und ich dachte mir, frag mal bisschen in der szene rum. manchmal ergeben sich dann ja neue ansätze oder es entwickeln sich aus dem ursprünglichen ansatz ganz andere ideen.
Ein Nugget? Vielleicht mal in der Zukunft, ich suche noch...
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- matze1
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27 Okt 2011 07:46 #13
von matze1
matze1 antwortete auf Re:Im Nugget Wohnen ?
Moin!
Nach zwei Monaten im Nugget mit Temperaturen zwischen 2°C und 38°C, dieses Jahr im Juni und Juli, war ich ganz froh, mal wieder zu Hause in einem vernünftigen Bett zu schlafen und im eigenen Bad zu duschen.
Für Urlaub in südlichen Gefilden würde ich mit dem Nugget auch länger klarkommen. Sobald es aber kalt und stürmisch wird, friert man sich in der Kiste auf Dauer den Hintern ab. Zu Dritt wird es zudem eng, wenn man bei schlechtem Wetter im Auto bleiben muss.
Alleine mag das anders sein, aber 4 x 2 m sind eng.
Ausserdem kann ich persönlich bei einem Bürojob alltags nicht ohne Dusche leben. Jeden Morgen in die Turnhalle wäre nichts für mich.
Im Urlaub hüpft man halt mal in einen See, geht ins Meer oder duscht an einer Strandbar.
Der deutsche Alltag, gerade im Winter, sieht aber doch anders aus. Bei -10° und grauem Himmel über einen leeren parkplatz zu marschieren um zu duschen könnte auf Dauer Depressionen auslösen...
Wenn man mobil leben will, empfiehlt sich m.E. ein größeres, gut isoliertes Wohnmobil mit leistungsfähiger Solaranlage und vernünftigem Badezimmer mit ausreichend Frischwasser. Man hat ein getrenntes \"Schlafzimmer\" und eine vernünftige Sitzecke. Zudem hat man ein besseres Raumgefühl, man hat nicht alle 30cm \"was im Gesicht\".
Jeder hat andere Komfortbedürfnisse. Probiere es aus. Wenn es Dir nach zwei Monaten zu blöd wird, kannst Du immer noch eine Wohnung mieten.
Was die Technik des Nugget betrifft, so ist die Schwachstelle die Stomversorgung im Winter. Da reicht möglicherweise ein Solarpanel auf dem Dach nicht aus.
Die Einbauten selbst halten bei pfleglicher Behandlung sicherlich auch Alltagsbetrieb aus, der Wagen selbst, da für 10 Jahre beim Bauhandwerker konzipiert, auch.
Die Diesel-Standheizung heizt stark genug und schafft sicherlich einige Winter im Dauerbetrieb. Allerdings braucht sie ca. 0,5 L /h. Durch die schlechte Isolierung des Nugget muss die Heizung bei Temperaturen unter 5° sehr viel laufen. Im Dach wird es, gerade beim AD, trotzdem nie \"heimelig\" warm, mit gutem Bettzeug erfriert man aber auch nicht.
Das größte Problem: die Kiste wird innen sehr feucht und muss morgens gelüftet oder 2h mit Klimaanlage gefahren werden. Je nach Wetter. Sonst schimmelt der Innenraum sicherlich nach 1-2 Monaten.
Man darf kein Uraltmodell kaufen und erwarten, dass es im Alltag viele Jahre problemlos funktioniert. Ein möglichst neues Auto sollte man aber einige Jahre so nutzen können.
Gruß,
M.
Nach zwei Monaten im Nugget mit Temperaturen zwischen 2°C und 38°C, dieses Jahr im Juni und Juli, war ich ganz froh, mal wieder zu Hause in einem vernünftigen Bett zu schlafen und im eigenen Bad zu duschen.
Für Urlaub in südlichen Gefilden würde ich mit dem Nugget auch länger klarkommen. Sobald es aber kalt und stürmisch wird, friert man sich in der Kiste auf Dauer den Hintern ab. Zu Dritt wird es zudem eng, wenn man bei schlechtem Wetter im Auto bleiben muss.
Alleine mag das anders sein, aber 4 x 2 m sind eng.
Ausserdem kann ich persönlich bei einem Bürojob alltags nicht ohne Dusche leben. Jeden Morgen in die Turnhalle wäre nichts für mich.
Im Urlaub hüpft man halt mal in einen See, geht ins Meer oder duscht an einer Strandbar.
Der deutsche Alltag, gerade im Winter, sieht aber doch anders aus. Bei -10° und grauem Himmel über einen leeren parkplatz zu marschieren um zu duschen könnte auf Dauer Depressionen auslösen...
Wenn man mobil leben will, empfiehlt sich m.E. ein größeres, gut isoliertes Wohnmobil mit leistungsfähiger Solaranlage und vernünftigem Badezimmer mit ausreichend Frischwasser. Man hat ein getrenntes \"Schlafzimmer\" und eine vernünftige Sitzecke. Zudem hat man ein besseres Raumgefühl, man hat nicht alle 30cm \"was im Gesicht\".
Jeder hat andere Komfortbedürfnisse. Probiere es aus. Wenn es Dir nach zwei Monaten zu blöd wird, kannst Du immer noch eine Wohnung mieten.
Was die Technik des Nugget betrifft, so ist die Schwachstelle die Stomversorgung im Winter. Da reicht möglicherweise ein Solarpanel auf dem Dach nicht aus.
Die Einbauten selbst halten bei pfleglicher Behandlung sicherlich auch Alltagsbetrieb aus, der Wagen selbst, da für 10 Jahre beim Bauhandwerker konzipiert, auch.
Die Diesel-Standheizung heizt stark genug und schafft sicherlich einige Winter im Dauerbetrieb. Allerdings braucht sie ca. 0,5 L /h. Durch die schlechte Isolierung des Nugget muss die Heizung bei Temperaturen unter 5° sehr viel laufen. Im Dach wird es, gerade beim AD, trotzdem nie \"heimelig\" warm, mit gutem Bettzeug erfriert man aber auch nicht.
Das größte Problem: die Kiste wird innen sehr feucht und muss morgens gelüftet oder 2h mit Klimaanlage gefahren werden. Je nach Wetter. Sonst schimmelt der Innenraum sicherlich nach 1-2 Monaten.
Man darf kein Uraltmodell kaufen und erwarten, dass es im Alltag viele Jahre problemlos funktioniert. Ein möglichst neues Auto sollte man aber einige Jahre so nutzen können.
Gruß,
M.
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