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Solarmodul Offgridtec 100W auf Nugget HD 2014 Photovoltaik
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20 Sep 2017 21:47 #1
von EMTE
Custom Nugget 2014er HD 155PS
Solarmodul Offgridtec 100W auf Nugget HD 2014 Photovoltaik wurde erstellt von EMTE
Liebe Forumsleser,
nach meinem ersten "größeren" Umbau möchte ich einige Erfahrungen zur Montage einer Solaranlage (Photovoltaik) auf dem Nugget beschreiben. Das Forum und einige Nutzererfahrungen haben mir bei den Vorbereitungen sehr geholfen. Besonderer DANK an _Kai_ und Nugget-4711.
Daher hier einige Erfahrungen von mir. Vielleicht können Sie dem ein oder anderen eine Hilfe sein.
Zunächst mein "Einkaufszettel" mit Anmerkungen:
Alles für die Solaranlage mit Montage:
Kleber-Set
www.offgridtec.com/sika-klebeset-zum-ver...on-dachspoilern.html
--> Hatte nur eines. Heute würde ich von Anfang an eine zweite Kartusche Sikaflex kaufen, vor allem wenn man die Konstruktion mit den Schlossschrauben macht. Dann könnte einfach gleich sehr viel Kleber unter die Winkel gemacht werden, so dass dieser nach Innen herausquillt und dann mit einem Abgebrochenen und halbrundgeschliffenen Zollstock unter dem Modul verstrichen werden kann. Falls man die Winkel ohne das Modul aufklebt könnte auch 1 Kleber gut reichen. Bei mir ging es mit einem geradeso, ich wollte aber verhindern, dass Wasser in Ritzen eindringt und habe daher nochmal nachgearbeitet mit zweiter Kartusche.
Winkel (Nuggetforum)
www.nuggetforum.de/forum/9-flohmarkt/775...nugget-hd-ab-bj-2014
50 cm Winkel Passen super beim Offgridtecmodul, wenn man beim Modul die Plastik-Eckenschutze entfernt (was man darf lt. Hotline). Wenn man die Plastikecken lieber dranlassen will (drunter sind scharfe, silbern glänzende Metallschnittkanten) dann müsste man auf den kürzeren Winkel zurückgreifen, der bestimmt genausogut hält!
--> Zum Bohren durch die Winkel ist ein Bohrer für Edelstahl nötig (Cobalt-Bohrer). Normale HSS-G Bohrer "Metallbohrer" haben keine Chance! Eine Bohrmaschine ist nötig, besser kein Akkuschrauber. Ein Körner o.Ä. ist nötig, damit man eine kleine Delle in den Edelstahl schlagen kann, damit der Bohrer nicht wegrutscht!
--> Zum Anbringen habe ich Edelstahl-Schlossschrauben M6 verwendet (nicht überall erhältlich!). Sie bieten einen gewissen Diebstahlschutz. Damit der Vierkant der Schlossschrauben im Winkel in die Bohrung passt, muss diese mit einer (hoffentlich guten) Schlüsselfeile eckig gefeilt werden. Das war für mich eine harte, langwierige Arbeit, da ich nur eine schlechte Schlüsselfeile hatte, deren Griff locker war. Aber es hat geklappt! Stahl halt...
Dazu kommen auf der Gegenseite passende Edelstahl Karosseriescheiben und Edelstahl Sicherungsmuttern.
--> Statt der Schlossschrauben wurde mit inzwischen der Tipp gegeben, dass es vorteilhafter wäre, Spezialschrauben aus Edelstahl zu nehmen, die auch einen gewissen Diebstahlschutz bieten, sich aber auch bei einem technischen Defekt leichter wieder lösen lassen (Sternform etc., sicher nur im Spezielgeschäft erhältlich).
Solarpanel
www.offgridtec.com/generatoren/solarmodu...-end-solarpanel.html
--> Vor dem Verkleben des Moduls samt Winkel habe ich eine Funktionskontrolle vorgenommen (war alles OK! Wollte mich aber auf keinen Fall ärgern, wenn das defekte Modul festgeklebt wäre).
--> Alternativüberlegung war Büttner 60W, hier jedoch vermutlich gutes Nachladen aber nicht ausreichend zum regelmäßigen Voll-Laden, was die Batterien ja aber mögen.
Kabeldurchführung
www.offgridtec.com/offgridtecc-kabeldach...vy-duty-schwarz.html
--> Würde ich heute lieber in Weiß nehmen. Schwarz passt finde ich zwar besser zum Nugget, aber der Kleber, den ich benutzt habe ist weiß und da hätte eine weiße Durchführung besser dazugepasst. Ich würde auf jeden Fall beim weißen Kleber bleiben, da dieser ja auch unter die Edelstahlwinkel kommt und am Rande sichtbar ist. Ich glaube, da würde schwarzer Kleber nicht so gut aussehen.
--> Für die Durchbohrung habe ich zunächst mit 6 mm vorgebohrt (normaler Metallbohrer, z.B. HSS-G) und dann mit 13 mm die eigentliche Bohrung gemacht. Auch hier ist i.d.R. eine Bohrmaschine nötig, Akkuschrauber geht oft nur bis 10 mm wegen des kleinen Bohrfutters.
Kabel Panel
www.offgridtec.com/5m-wohnmobil-solarmod...ungskabel-2x4mm.html
Ruhig ein paar Tage auslüften lassen! Gestank verflüchtigt sich aber nach wenigen Wochen.
Laderegler
www.boatoon.com/de/shop/sunware-fox-300-...er-20685.html#panel2
de.sunware.solar/produkte/regler_detail/FOX-300
www.oeko-energie.de/produkte/solarstrom-...aik/solarladeregler/
Alternative:
www.offgridtec.com/votronic-mpp-165-duo-...-zwei-batterien.html
--> Habe mich letztlich für den Votronic entschieden (Temperaturfühler mitbestellen!), da dieser auch im Winter die ideale Ladespannung für die 14,8 V AGM Campingbatterien liefert. Das hätte der Fox leider nicht gekonnt. Trotzdem fand ich den Fox SEHR SYMPATHISCH, da er aus meiner Sicht eine für den 2014er Nugget IDEALE Aufteilung der Ladung von Campingbatterien und "Ford Zubehörbatterie" anbietet. Bei beiden wird die Spannung überwacht. Alle 15 Minuten wird neu geprüft, bei welcher Batterie die Ladung "dringender" nötig ist. Er kann auch den *kompletten* Ladestrom auf die Ford-Zubehörbatterie geben, z.B. wenn die Campingbatterien ganz voll sind. Das kann der Vortronic leider nicht. Der Lädt die Ford-Zubehörbatterie leider nur mit max. 0,8 A, aber: Besser als nix!
Kabel Batterien mit Sicherung
2x besser wäre 4qmm
www.offgridtec.com/batterien/zubehoer/ba...erbindungskabel.html
oder 2 Meter
www.offgridtec.com/h07rn-f-1x4mm-high-en...el-lapp-1600097.html
+ Sicherungshalter + Sicherung + Schuhe + Aderendhülsen
Wechselrichter (habe ich dann doch nicht gekauft, war aber herausgesucht, müsste an Kasten Beifahrertüre passen)
Wechselrichter
www.voelkner.de/products/766869/Wechselr...Schutzkontakt-S.html
Wechselrichter Anschlusskabel mit 150A Megasicherung
www.offgridtec.com/batterien/zubehoer/ba...-inkl-sicherung.html
2x Batterieverbindungskabel wegen Wechselrichter
www.offgridtec.com/batterien/zubehoer/ba...raturbestaendig.html
Überspannungsschutz
www.voelkner.de/products/201837/Ueberspa...gsschutz-12V-DC.html
Habe ich bei der Gelegenheit an der Campingbatterie installiert und hoffe, dass er insbesondere den Dimmer des Lichtpaketes schonen hilft.
Weitere Erfahrungen beim Einbau
Der größte Zeitaufwand war das vergleichen, heraussuchen und bestellen der Teile (vielleicht 5 Abende je mehrere Stunden).
Dann kam die Vorbereitung der Montage, d.h. Plastikecken von Solarmodul entfernen, Löcher in die Winkel und den Rahmen des Moduls bohren, Löcher für Schlossschrauben viereckig ausfeilen, evtl. Schlossschrauben bereits jetzt montieren (Schraube von außen durchstecken, innen unter dem Modul eine Karosseriescheibe und dann Sicherungsmutter montieren).
Für die eigentliche Montage haben wir dann ein fahrbares Gerüst verwendet, das wir so gebaut haben, dass sich die Arbeitsplattform über dem Dach des Nugget befand. Von dort aus haben wir zu zweit von oben gearbeitet. Nächster Schritt war die Dachdurchbohrung und die Verlegung des Kabels bis vorne unter die Beifahrersitz-Kiste gemäß Anleitung:
www.nuggetforum.de/forum/umbauten-ab-201...aschine?limitstart=0
Wir haben zusätzlich das Plastikteil hinter dem Beifahrergurt abgenommen und das Kabel in dem Hohlraum dahinter verlegt und mit Kabelbindern fixiert, damit es nirgends scheuern kann. Dabei muss man aufpassen, dass keine Plastikclips, die das Plastikteil festhalten, abbrechen. Bei uns haben es alle überlebt und es konnte danach gut wieder montiert werden, ebenso das untere schwarze Plastikteil. Dieses wurde dann, ebenso wie die Plastikabdeckplatte hinter der Beifahrersitzbox jeweils mit dem 13-er Bohrer durchbohrt (Bohrung danach mit Feile oder Feuerzeug nacharbeiten).
Der Votronic Solarladeregler ist in der Beifahrersitzkiste hinten an der schrägen Rückwand von innen befestigt, er passt da gut rein. Ich habe ihn so platziert, dass ich durch die Löcher in dem Deckel der Kiste von oben auch bei montiertem Sitz die Kontroll-Leuchten des Ladereglers (zumindest von schräg oben) sehen kann. Wenn ich dann sehe, dass die oberste leuchtet, weiß ich zumindest: Die Camping-Batterie ist voll! Wenn ich mich für den Fox Laderegler entschieden hätte, hätte dieser auch in die Kiste gepasst, jedoch wahrscheinlich nur seitlich neben den Batterien und nur mit Aus- und Wiedereinbau der Batterien.
Das 5 Meter Kabel von dem Panel bis zum Laderegler hat gut gereicht, es war aber auch kaum was übrig. Daher der Tipp: Erst die Kabelposition an beiden Enden prüfen, bevor alles zugemacht wird.
Dann kam als nächstes der Funktionstest des Solarmoduls.
Wenn der Laderegler zeigt, dass alles OK ist, kann mit den Vorbereitungen fürs Verkleben begonnen werden (gemäß dem Klebeset beiligender Anleitung). Unbedingt bereits bei den Reinigungs- und Primerchemikalien von Anfang an Einweghandschuhe verwenden, beim Kleben dann auch! Übles Zeug (außer dem Reiniger)! Der Kleber selbst lässt sich besser auspressen und verarbeiten, wenn er ein wenig vorgewärmt ist (Sonne, evtl. Föhn). Wie oben bereits erwähnt einen abgerundeten und auf "ausgeklappt" mit Tesa verklebten Zollstock zum verstreichen des Klebers an den Winkelrändern unterm Modul bereithalten. Ich würde wirklich gleich zwei Kartuschen nehmen und so viel Kleber unter die Winkel knallen, dass er rausquillt und ich dann an den Rändern mit Einweghandschuh/Zollstock ähnlich wie bei einer Silikonfuge glattstreichen kann (es ist unendlich zäher und klebriger als Silikon. Evtl. wäre sogar die Bestellung des passenden Sika Glattstreichemittels eine Überlegung wert, vor allem wenn jemand Wert auf ästhetische Fugen legt (war mir nicht so wichtig, ist bei mir gut aber nicht hübsch geworden, hatte das Zeug auch nicht). Ich hatte zunäst nur 1 Kartusche. Der Kleber quoll nicht / nur stellenweise heraus. Ich musste/wollte dann an den Rändern nacharbeiten, wofür ich die zweite Kartusche erst noch besorgen musste. Durch Glatte Fugen wird verhindert, dass Wasser sich darunter sammeln kann und dann bei Frost den Kleber löst. Ähnliches dürfte bei Algen etc. denkbar sein.
Nach dem Kleben das Fahrzeug mindestens eine Nacht stehen lassen (Vibrationen, Verwindungen, Bordsteinfahrten möglichst vermeiden), damit der Kleber gut antrockenen kann.
Wir haben die Plastikschauben vom Dach durch Edelstahlschrauben mit passenden Edelstahl Karosseriescheiben ersetzt (ich meine es war M8) und das Modul auch damit fixiert. Problem hier: Die genaue Positionierung der Löcher in den Edelstahlwinkeln. Wir haben keine gute Lösung gefunden und mussten etwas nachfeilen. Ohne Karosseriescheibe wäre es noch schwieriger gewesen. Weiß eigentlich irgendwer, wie man sowas richtig positioniert kriegt? Es ist ja alles schief... (Das Dach und die Winkel)
Der Freund, der mir bei der Montage geholfen hat (KFZ-ler) hat mir empfohlen, noch ein gutes Klebeband über die Stelle Übergang Glasplatte - Metallrahmen zu kleben, damit sich da keine Algen etc. druntersetzen und die Anlage irgendwann undicht machen können. Habe mir folgendes Band (3 Rollen) besorgt, es aber noch nicht montiert (ist aktuell alles zu nass hier...):
www.amazon.de/gp/product/B00C87R78Q/ref=...02_s00?ie=UTF8&psc=1
Sicher wäre es, wenn jemand das machen will, es sinnvoll, das bereits VOR der Montage des Moduls an den Winkel zu machen!
Jetzt hoffe ich, dass dieser Beitrag bei der einen oder anderen Vorbereitung für oder Montage der Solaranlage helfen kann und wünsche allen, die dieses Projekt angehen, dabei viel Erfolg!
Unser erster Test waren zwei Wochen Urlaub in Franken im August mit kürzeren Fahrten ca. alle 3 Tage. Kühlschrank war immer auf Stufe 3, Standheizung nur zwei Nächte im Betrieb, Strom haben wir bei keinem Camping angeschlossen und mussten ihn auch nirgends zahlen. Die Erfahrung war super! Immer genug Strom für die Camping- und Ford-Zubehörbatterie! An manchen Tagen ist die Batterie (lt. Solarladeregler) ganz voll geworden, an manchen nicht, aber es kam immer genügend Strom nach. Zumindest mit Blick auf diese kurzfristige Erfahrung würden wir es wieder machen!
EMTE
nach meinem ersten "größeren" Umbau möchte ich einige Erfahrungen zur Montage einer Solaranlage (Photovoltaik) auf dem Nugget beschreiben. Das Forum und einige Nutzererfahrungen haben mir bei den Vorbereitungen sehr geholfen. Besonderer DANK an _Kai_ und Nugget-4711.
Daher hier einige Erfahrungen von mir. Vielleicht können Sie dem ein oder anderen eine Hilfe sein.
Zunächst mein "Einkaufszettel" mit Anmerkungen:
Alles für die Solaranlage mit Montage:
Kleber-Set
www.offgridtec.com/sika-klebeset-zum-ver...on-dachspoilern.html
--> Hatte nur eines. Heute würde ich von Anfang an eine zweite Kartusche Sikaflex kaufen, vor allem wenn man die Konstruktion mit den Schlossschrauben macht. Dann könnte einfach gleich sehr viel Kleber unter die Winkel gemacht werden, so dass dieser nach Innen herausquillt und dann mit einem Abgebrochenen und halbrundgeschliffenen Zollstock unter dem Modul verstrichen werden kann. Falls man die Winkel ohne das Modul aufklebt könnte auch 1 Kleber gut reichen. Bei mir ging es mit einem geradeso, ich wollte aber verhindern, dass Wasser in Ritzen eindringt und habe daher nochmal nachgearbeitet mit zweiter Kartusche.
Winkel (Nuggetforum)
www.nuggetforum.de/forum/9-flohmarkt/775...nugget-hd-ab-bj-2014
50 cm Winkel Passen super beim Offgridtecmodul, wenn man beim Modul die Plastik-Eckenschutze entfernt (was man darf lt. Hotline). Wenn man die Plastikecken lieber dranlassen will (drunter sind scharfe, silbern glänzende Metallschnittkanten) dann müsste man auf den kürzeren Winkel zurückgreifen, der bestimmt genausogut hält!
--> Zum Bohren durch die Winkel ist ein Bohrer für Edelstahl nötig (Cobalt-Bohrer). Normale HSS-G Bohrer "Metallbohrer" haben keine Chance! Eine Bohrmaschine ist nötig, besser kein Akkuschrauber. Ein Körner o.Ä. ist nötig, damit man eine kleine Delle in den Edelstahl schlagen kann, damit der Bohrer nicht wegrutscht!
--> Zum Anbringen habe ich Edelstahl-Schlossschrauben M6 verwendet (nicht überall erhältlich!). Sie bieten einen gewissen Diebstahlschutz. Damit der Vierkant der Schlossschrauben im Winkel in die Bohrung passt, muss diese mit einer (hoffentlich guten) Schlüsselfeile eckig gefeilt werden. Das war für mich eine harte, langwierige Arbeit, da ich nur eine schlechte Schlüsselfeile hatte, deren Griff locker war. Aber es hat geklappt! Stahl halt...
Dazu kommen auf der Gegenseite passende Edelstahl Karosseriescheiben und Edelstahl Sicherungsmuttern.
--> Statt der Schlossschrauben wurde mit inzwischen der Tipp gegeben, dass es vorteilhafter wäre, Spezialschrauben aus Edelstahl zu nehmen, die auch einen gewissen Diebstahlschutz bieten, sich aber auch bei einem technischen Defekt leichter wieder lösen lassen (Sternform etc., sicher nur im Spezielgeschäft erhältlich).
Solarpanel
www.offgridtec.com/generatoren/solarmodu...-end-solarpanel.html
--> Vor dem Verkleben des Moduls samt Winkel habe ich eine Funktionskontrolle vorgenommen (war alles OK! Wollte mich aber auf keinen Fall ärgern, wenn das defekte Modul festgeklebt wäre).
--> Alternativüberlegung war Büttner 60W, hier jedoch vermutlich gutes Nachladen aber nicht ausreichend zum regelmäßigen Voll-Laden, was die Batterien ja aber mögen.
Kabeldurchführung
www.offgridtec.com/offgridtecc-kabeldach...vy-duty-schwarz.html
--> Würde ich heute lieber in Weiß nehmen. Schwarz passt finde ich zwar besser zum Nugget, aber der Kleber, den ich benutzt habe ist weiß und da hätte eine weiße Durchführung besser dazugepasst. Ich würde auf jeden Fall beim weißen Kleber bleiben, da dieser ja auch unter die Edelstahlwinkel kommt und am Rande sichtbar ist. Ich glaube, da würde schwarzer Kleber nicht so gut aussehen.
--> Für die Durchbohrung habe ich zunächst mit 6 mm vorgebohrt (normaler Metallbohrer, z.B. HSS-G) und dann mit 13 mm die eigentliche Bohrung gemacht. Auch hier ist i.d.R. eine Bohrmaschine nötig, Akkuschrauber geht oft nur bis 10 mm wegen des kleinen Bohrfutters.
Kabel Panel
www.offgridtec.com/5m-wohnmobil-solarmod...ungskabel-2x4mm.html
Ruhig ein paar Tage auslüften lassen! Gestank verflüchtigt sich aber nach wenigen Wochen.
Laderegler
www.boatoon.com/de/shop/sunware-fox-300-...er-20685.html#panel2
de.sunware.solar/produkte/regler_detail/FOX-300
www.oeko-energie.de/produkte/solarstrom-...aik/solarladeregler/
Alternative:
www.offgridtec.com/votronic-mpp-165-duo-...-zwei-batterien.html
--> Habe mich letztlich für den Votronic entschieden (Temperaturfühler mitbestellen!), da dieser auch im Winter die ideale Ladespannung für die 14,8 V AGM Campingbatterien liefert. Das hätte der Fox leider nicht gekonnt. Trotzdem fand ich den Fox SEHR SYMPATHISCH, da er aus meiner Sicht eine für den 2014er Nugget IDEALE Aufteilung der Ladung von Campingbatterien und "Ford Zubehörbatterie" anbietet. Bei beiden wird die Spannung überwacht. Alle 15 Minuten wird neu geprüft, bei welcher Batterie die Ladung "dringender" nötig ist. Er kann auch den *kompletten* Ladestrom auf die Ford-Zubehörbatterie geben, z.B. wenn die Campingbatterien ganz voll sind. Das kann der Vortronic leider nicht. Der Lädt die Ford-Zubehörbatterie leider nur mit max. 0,8 A, aber: Besser als nix!
Kabel Batterien mit Sicherung
2x besser wäre 4qmm
www.offgridtec.com/batterien/zubehoer/ba...erbindungskabel.html
oder 2 Meter
www.offgridtec.com/h07rn-f-1x4mm-high-en...el-lapp-1600097.html
+ Sicherungshalter + Sicherung + Schuhe + Aderendhülsen
Wechselrichter (habe ich dann doch nicht gekauft, war aber herausgesucht, müsste an Kasten Beifahrertüre passen)
Wechselrichter
www.voelkner.de/products/766869/Wechselr...Schutzkontakt-S.html
Wechselrichter Anschlusskabel mit 150A Megasicherung
www.offgridtec.com/batterien/zubehoer/ba...-inkl-sicherung.html
2x Batterieverbindungskabel wegen Wechselrichter
www.offgridtec.com/batterien/zubehoer/ba...raturbestaendig.html
Überspannungsschutz
www.voelkner.de/products/201837/Ueberspa...gsschutz-12V-DC.html
Habe ich bei der Gelegenheit an der Campingbatterie installiert und hoffe, dass er insbesondere den Dimmer des Lichtpaketes schonen hilft.
Weitere Erfahrungen beim Einbau
Der größte Zeitaufwand war das vergleichen, heraussuchen und bestellen der Teile (vielleicht 5 Abende je mehrere Stunden).
Dann kam die Vorbereitung der Montage, d.h. Plastikecken von Solarmodul entfernen, Löcher in die Winkel und den Rahmen des Moduls bohren, Löcher für Schlossschrauben viereckig ausfeilen, evtl. Schlossschrauben bereits jetzt montieren (Schraube von außen durchstecken, innen unter dem Modul eine Karosseriescheibe und dann Sicherungsmutter montieren).
Für die eigentliche Montage haben wir dann ein fahrbares Gerüst verwendet, das wir so gebaut haben, dass sich die Arbeitsplattform über dem Dach des Nugget befand. Von dort aus haben wir zu zweit von oben gearbeitet. Nächster Schritt war die Dachdurchbohrung und die Verlegung des Kabels bis vorne unter die Beifahrersitz-Kiste gemäß Anleitung:
www.nuggetforum.de/forum/umbauten-ab-201...aschine?limitstart=0
Wir haben zusätzlich das Plastikteil hinter dem Beifahrergurt abgenommen und das Kabel in dem Hohlraum dahinter verlegt und mit Kabelbindern fixiert, damit es nirgends scheuern kann. Dabei muss man aufpassen, dass keine Plastikclips, die das Plastikteil festhalten, abbrechen. Bei uns haben es alle überlebt und es konnte danach gut wieder montiert werden, ebenso das untere schwarze Plastikteil. Dieses wurde dann, ebenso wie die Plastikabdeckplatte hinter der Beifahrersitzbox jeweils mit dem 13-er Bohrer durchbohrt (Bohrung danach mit Feile oder Feuerzeug nacharbeiten).
Der Votronic Solarladeregler ist in der Beifahrersitzkiste hinten an der schrägen Rückwand von innen befestigt, er passt da gut rein. Ich habe ihn so platziert, dass ich durch die Löcher in dem Deckel der Kiste von oben auch bei montiertem Sitz die Kontroll-Leuchten des Ladereglers (zumindest von schräg oben) sehen kann. Wenn ich dann sehe, dass die oberste leuchtet, weiß ich zumindest: Die Camping-Batterie ist voll! Wenn ich mich für den Fox Laderegler entschieden hätte, hätte dieser auch in die Kiste gepasst, jedoch wahrscheinlich nur seitlich neben den Batterien und nur mit Aus- und Wiedereinbau der Batterien.
Das 5 Meter Kabel von dem Panel bis zum Laderegler hat gut gereicht, es war aber auch kaum was übrig. Daher der Tipp: Erst die Kabelposition an beiden Enden prüfen, bevor alles zugemacht wird.
Dann kam als nächstes der Funktionstest des Solarmoduls.
Wenn der Laderegler zeigt, dass alles OK ist, kann mit den Vorbereitungen fürs Verkleben begonnen werden (gemäß dem Klebeset beiligender Anleitung). Unbedingt bereits bei den Reinigungs- und Primerchemikalien von Anfang an Einweghandschuhe verwenden, beim Kleben dann auch! Übles Zeug (außer dem Reiniger)! Der Kleber selbst lässt sich besser auspressen und verarbeiten, wenn er ein wenig vorgewärmt ist (Sonne, evtl. Föhn). Wie oben bereits erwähnt einen abgerundeten und auf "ausgeklappt" mit Tesa verklebten Zollstock zum verstreichen des Klebers an den Winkelrändern unterm Modul bereithalten. Ich würde wirklich gleich zwei Kartuschen nehmen und so viel Kleber unter die Winkel knallen, dass er rausquillt und ich dann an den Rändern mit Einweghandschuh/Zollstock ähnlich wie bei einer Silikonfuge glattstreichen kann (es ist unendlich zäher und klebriger als Silikon. Evtl. wäre sogar die Bestellung des passenden Sika Glattstreichemittels eine Überlegung wert, vor allem wenn jemand Wert auf ästhetische Fugen legt (war mir nicht so wichtig, ist bei mir gut aber nicht hübsch geworden, hatte das Zeug auch nicht). Ich hatte zunäst nur 1 Kartusche. Der Kleber quoll nicht / nur stellenweise heraus. Ich musste/wollte dann an den Rändern nacharbeiten, wofür ich die zweite Kartusche erst noch besorgen musste. Durch Glatte Fugen wird verhindert, dass Wasser sich darunter sammeln kann und dann bei Frost den Kleber löst. Ähnliches dürfte bei Algen etc. denkbar sein.
Nach dem Kleben das Fahrzeug mindestens eine Nacht stehen lassen (Vibrationen, Verwindungen, Bordsteinfahrten möglichst vermeiden), damit der Kleber gut antrockenen kann.
Wir haben die Plastikschauben vom Dach durch Edelstahlschrauben mit passenden Edelstahl Karosseriescheiben ersetzt (ich meine es war M8) und das Modul auch damit fixiert. Problem hier: Die genaue Positionierung der Löcher in den Edelstahlwinkeln. Wir haben keine gute Lösung gefunden und mussten etwas nachfeilen. Ohne Karosseriescheibe wäre es noch schwieriger gewesen. Weiß eigentlich irgendwer, wie man sowas richtig positioniert kriegt? Es ist ja alles schief... (Das Dach und die Winkel)
Der Freund, der mir bei der Montage geholfen hat (KFZ-ler) hat mir empfohlen, noch ein gutes Klebeband über die Stelle Übergang Glasplatte - Metallrahmen zu kleben, damit sich da keine Algen etc. druntersetzen und die Anlage irgendwann undicht machen können. Habe mir folgendes Band (3 Rollen) besorgt, es aber noch nicht montiert (ist aktuell alles zu nass hier...):
www.amazon.de/gp/product/B00C87R78Q/ref=...02_s00?ie=UTF8&psc=1
Sicher wäre es, wenn jemand das machen will, es sinnvoll, das bereits VOR der Montage des Moduls an den Winkel zu machen!
Jetzt hoffe ich, dass dieser Beitrag bei der einen oder anderen Vorbereitung für oder Montage der Solaranlage helfen kann und wünsche allen, die dieses Projekt angehen, dabei viel Erfolg!
Unser erster Test waren zwei Wochen Urlaub in Franken im August mit kürzeren Fahrten ca. alle 3 Tage. Kühlschrank war immer auf Stufe 3, Standheizung nur zwei Nächte im Betrieb, Strom haben wir bei keinem Camping angeschlossen und mussten ihn auch nirgends zahlen. Die Erfahrung war super! Immer genug Strom für die Camping- und Ford-Zubehörbatterie! An manchen Tagen ist die Batterie (lt. Solarladeregler) ganz voll geworden, an manchen nicht, aber es kam immer genügend Strom nach. Zumindest mit Blick auf diese kurzfristige Erfahrung würden wir es wieder machen!
EMTE
Custom Nugget 2014er HD 155PS
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- elbil
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21 Sep 2017 13:34 - 21 Sep 2017 13:36 #2
von elbil
Custom 310 L1 HD 155 PS, EZ 2/2016. Ab 10/2024 Custom 320 L1 HD Limited Last Edition Blue Metallic 150 PS Automatik, 145Ah LiFePO4 Victron Orion-Tr DC-DC charger (Booster), Votronic Standby-Charger Pro, 120W Solartasche
elbil antwortete auf Solarmodul Offgridtec 100W auf Nugget HD 2014 Photovoltaik
Hallo EMTE,
vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht!
Du fragtest, wie man denn am Besten die Lage der Befestigungslöcher der Dachwinkel bestimmt. Ich habe mir dazu eine Hilfskonstruktion gebau, die in diesem
www.nuggetforum.de/forum/umbauten-ab-201...nugget-custom#134034 Beitrag beschrieben ist.
Nur zur Info, bei dir sitzt ja alles schon bestens und funktioniert prima.
Viele Grüße
Mario
vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht!
Du fragtest, wie man denn am Besten die Lage der Befestigungslöcher der Dachwinkel bestimmt. Ich habe mir dazu eine Hilfskonstruktion gebau, die in diesem
www.nuggetforum.de/forum/umbauten-ab-201...nugget-custom#134034 Beitrag beschrieben ist.
Nur zur Info, bei dir sitzt ja alles schon bestens und funktioniert prima.
Viele Grüße
Mario
Custom 310 L1 HD 155 PS, EZ 2/2016. Ab 10/2024 Custom 320 L1 HD Limited Last Edition Blue Metallic 150 PS Automatik, 145Ah LiFePO4 Victron Orion-Tr DC-DC charger (Booster), Votronic Standby-Charger Pro, 120W Solartasche
Letzte Änderung: 21 Sep 2017 13:36 von elbil.
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