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Ladungsverlust nach Einbau Wechselrichter

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20 Sep 2025 13:01 #1 von Ole Nugat
Ladungsverlust nach Einbau Wechselrichter wurde erstellt von Ole Nugat
Liebe Elektro-Experten,
ich brauche Rat! Vorab: ich gehöre zu denen, die funktionierende Technik lieben, aber nix selbst können und leider auch in Physik nix kapiert haben. Ratschläge daher gern ohne Ohm, Amperestunden und Schaltkreisdiagramme 🤓
Ich habe einen 2025 Nugget, bei dem eine PV (Büttner Flatlight MT 300-2, 300 Wp, 1320 Wh/Tag) nachgerüstet wurde mit Einbau vom smart solar charge controller von victron (MPPT 100/30). Aufbaubatterien sind (noch) Standard AMG. Das Ganze war erfreulich stabil und an normalen Sommertagen mit wechselhaftem Wetter war der Ladungsstatus laut Borddisplay nach kurzer Zeit rasch auf 100%, nach Fahrten sowieso, obwohl der Kühlschrank immer auf Stufe 2 oder 3 lief. Über Abend und Nacht mit weiteren Verbrauchern (Licht, 2xHandyladen per USB, Wasserpumpe, wasserboiler, ggf. 1-2mal 30 min Standheizung (über Diesel, aber Ventilator usw. vermutlich über Strom) war die Stromanzeige morgens bei ca. 60%, wenn der Tag dann düster war im Verlauf auch mal bei 50%. Also alles top aus meiner Sicht.
Dann wurde von der Fachwerkstatt ein Wechselrichter eingebaut (Antarion 1500 W) und seither gibts Probleme. Wie genau der angeschlossen ist, kann ich nicht sagen, aber ab jetzt laufen alle Schukodosen über ihn, auch bei Landstrom, und er ist mit Aufbaubatterien und Fahrzeugbatterie verbunden (Einbau zwischen den Vordersitzen). Wie vom einbauenden Fachmann empfohlen, lies ich den WR in der ersten Nacht angeschaltet, ansonsten alles wie oben. Morgens dann Displaynachricht: „Warnung, wegen niedriger Ladung werden alle Verbraucher abgeschaltet“. Trotz stundenlanger Fahrt kam es lediglich zu einer unvollständigen Aufladung auf 60%. Nach Abstellen des WR und aller anderen Verbraucher (ausser Kühlschrank, der auf 2 lief), langem Stand in der Sonne und weiteren Fahrten war die Displayanzeige nie höher als 90%.
Was ist da los, wie finde ich es heraus, was kann ich dann tun (Thema Ladebooster, Einbau Schalter für WR, Austausch AGM in Lithiumbatterie?)? In 10 Tagen fahre ich erneut die 370 km zum Händler, damit das Problem hoffentlich beseitigt werden kann und ich wäre dann gerne weniger ahnungslos. Jetzt hoffe ich auf Euer Spezialwissen und danke schon einmal für Eure Mühe.🙌🤗🙌

L2 2025 mit großem Schrank,125 kW, Automatik, Frontantrieb, PV Bürstner, abnehmbare AHK und ganz viel guter Laune. Nachgerüstet: Wechselrichter und 200 Ah Lithium-Aufbaubatterie

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21 Sep 2025 00:32 - 21 Sep 2025 00:34 #2 von harrymoppi
harrymoppi antwortete auf Ladungsverlust nach Einbau Wechselrichter
Ich weiß nicht genau, wie die Elektrik unterm Beifahrersitz im Neuen Nugget aussieht.
Meine Vermutung ist, das durch den zusätzlichen Stromverbrauch des WR im Standby von 1A, die Aufbaubatterien tiefentladen waren und dadurch Sicherungen durchgebrannt sind ( beim Vorgänger die zwei 60A Maxi-Fuse). Dadurch wurden die Batterien nur über die Solaranlage geladen, nicht aber über die Lichtmaschine.

Du schreibst auch, das der WR an die Aufbau- und Fahrzeugbatterien angeschlossen wurde. Das wäre falsch, er gehört nur an die Aufbaubatterien.

Die AGM Batterien solltest du auch möglichst nicht viel weiter als 50% entladen. Mit den Verbrauchern, die du aufgezählt hast, bist du da ganz fix angekommen. Vor allem der Boiler nimmt einen großen Schluck aus der Pulle. Und an deinen Wechselrichter möchtest du ja bestimmt auch noch was anschliessen. Wenn du an den WR 1500 Watt anschliesst, sind die Batterien nach nichtmal einer Stunde leer. Du wirst aus meiner Sicht nicht um den Austausch der AGM Aufbaubatterien in LFP herum kommen.

N+ AD 5/2022, 185PS, Sperrdifferential, weiß, Vollfolierung in Green Pine matt. Eigenbau 700Ah LiFePo4, Ctek Smartpass 120S, Dolomiti(Rolf)schalter, 150Wp Sunpowermodul, Victron SmartSolar MPPT 75/15, 1500W WR, TTT, Toilettenabdeckung, Thais Innenzelt, rollende Sitzbank
Letzte Änderung: 21 Sep 2025 00:34 von harrymoppi.
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21 Sep 2025 17:54 #3 von Icenugget
Welche „Fachwerkstatt“ hat Dir den Antarion 1500 W eingebaut?

Ford Nugget Active L2 AD mit Clesana C1
V710, Bauart 320, BJ 2025
Diesel 125kW Automatik, AWD, Voll-Luftfahrwerk, AHK schwenkbar
Agate Black Metallic, 3m Markise, Matrix-LED, 360*View,
Büttner Solaranlage MT 170FL; Wechselrichter BullTron NVS 2000W und LT LiFePO4 200Ah; Ladebooster Victron 50A 🤙🏽

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21 Sep 2025 19:25 #4 von AndiausO
Der 1500W Wechselrichter ist schon n ganz schöner Klopper für die beiden Vartas - ich hab meine mit einem 1000W WR ziemlich geliefert - die hatten schon einen weg und die hohe Stromaufnahme des Wechselrichters hat denen voll den Rest gegeben. Mit deinen 1500W bist du schon nahe an der Hauptsicherung mit 125A, wenn der mal in die Überlast kommt.

Die "Fachwerkstatt" hat bestimmt die WR-eigene Vorrangschaltung genutzt. Hat er denn das Ladegerät abgeklemmt, sodass das nur über Landstrom läuft? Nicht, dass du deine Starterbatterie mit dem WR lädst, ohne dass du das willst.

Ohne dass du genau weißt, was der verkabelt hat und was wie umgebaut hat, wird´s schwierig, eine Aussage zu treffen.

Achtung - beim Einbau des Wechselrichters kann man viel falsch machen, wenn man die Bord-Steckdosen mit anschließt - also auch gefährliche Fehler, wenn die Fehlerstromeinrichtung nicht korrekt funktioniert. Nicht mal die Fachwelt konnte sich auf einen einheitlichen Standard einigen.

Grüße Andreas

Grüße Andreas
Nugget AD 2023 130PS, Selbsteinbauten: Fiamma F45, TTT WandaGo mit SOG-Lüfter und Füllstandsmelder für Pipi, Solar 120 WP + 200WP Solartasche, 1000W Wechselrichter, LiFePo 270AH, 6L Boiler, ESE Kaffeemaschine, Raspi mit HA, etc. pp.
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21 Sep 2025 22:46 #5 von Ole Nugat
Danke Andreas für Deinen Kommentar. Ich weiss das alles nicht, aber ich werde es dort mal hinterfragen und hoffe, dass daraus eine gute Lösung entsteht.

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09 Okt 2025 08:04 #6 von Ole Nugat
Neuigkeiten zum Problem mit dem Wechselrichter: es konnte der Fehler gefunden werden: der WR war so angeschlossen, dass er zugleich von der Aufbaubatterie mit Strom versorgt wurde, sowie sie mit Strom belieferte, auch ohne Landstromanschluss, im Stehen also Strom im Kreis schickte und dabei dann Verbrauch entstand. Das wurde jetzt umgepolt und schwupps, alles ist gut. Weil die alte Aufbaubatterie dadurch aber mehrfach tiefenentladen war, haben wir uns auf den Einbau einer 200 Ah Lithiumbatterie geeinigt, die uns jetzt noch viel bessere Autarkiezeiten ermöglicht. In einer Woche Test war das jetzt störungsfrei und ich bin sehr erleichtert… danke für Euren support bei der Fehlersuche

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