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Planung Solar Versorgung und Wechselrichter
- WolfgangS
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Wir warten noch auf unseren Nugget+ AD (ursprüngliches Lieferdatum Mitte August - schau mer mal), aber ich plane bereits jetzt ein paar Dinge. Zum Beispiel soll ein mobiles Solarmodul (Solartasche) uns eine gewisse Autarkie bescheren - nicht vollständig, aber wenigstens so, dass wir einige Tage ohne Landstrom auskommen und dabei auch immer 230 V zur Verfügung stehen, möglichst ohne irgendwelche Schalter betätigen zu müssen. Das Fahrzeug wird normalerweise auch im Urlaub fast täglich benutzt, da wir leidenschaftlich fotografieren und immer verschiedene Locations ansteuern.
Die beste Ehefrau von allen wünscht, die kleine Kaffeemaschine mitzunehmen, Leistungsaufnahme 1500 W. Außerdem sollen immer mal wieder die Notebooks geladen werden, vorrangig während der Fahrt, aber auch gelegentlich zwischendurch (ginge auch mit 12 V). Ansonsten gibt es keine größeren Verbraucher, bei uns auch keinen Warmwasserboiler. Die anderen Verbraucher werden laut Handbuch auch bei Anliegen von Landstrom immer über das 12 V Netz versorgt (nur indirekt über Ladegerät vom Landstrom).
Es muss also ein 2000 W Sinus-Wechselrichter eingebaut werden, dazu ein MPPT-Regler. Ideal wäre, die 230 V des Wechselrichters ins Bordnetz einzuspeisen.
Das Solarmodul soll mobil sein, also Solartasche ca. 120-180 W, da ich aus verschiedenen Gründen keinen festen Anbau auf dem Dach machen möchte. Sollte das dann doch noch irgendwann erfolgen, ändert sich am Rest der Anlage nichts.
Bei der Planung bin ich auf folgendes Gerät gestoßen: Ective SSI 20 4IN1 SINUS-INVERTER 12V - 2000 W reiner Sinus-Wechselrichter, MPPT-Solarregler und Ladegerät in einem, mit Netzvorrangschaltung und USV-Funktion. Damit könnten wir theoretisch die Steckdosen im Nugget versorgen.
Verkabelung also wie folgt: original Ladegerät entfernen/abklemmen, Landstrom zum Eingang am Wechselrichter legen, vom Ausgang des Wechselrichters zum FI und damit zu den Steckdosen. Somit wären an den eingebauten Steckdosen immer 230 V verfügbar, mit automatischer Umschaltung auf Landstrom falls angehängt. Wenn die Solartasche angeschlossen ist, wird die Batterie über den Ective geladen, ebenso wenn Landstrom verfügbar (automatisch im passenden Modus am Wechselrichter).
Einbauort des Wechselrichters muss noch gefunden werden, möglichst nah an der Batterie, z.B. seitlich am Beifahrersitz (hatte ich im Forum gesehen, wenn ich mich nicht irre) oder dann eine Alternative suchen, wenn der Nugget irgendwann mal da ist. Ich würde also für den Landstrom ein längeres Kabel (230 V Wechselstrom) zum Einbauort des Wechselrichters legen und von dort wieder mit einem längeren Kabel (230 V Wechselstrom) zum FI zur Einspeisung ins 230 V Bordnetz. Die Länge ist bei den 230 V nicht kritisch und die kleineren Querschnitte ermöglichen eine wesentlich leichtere versteckte Verlegung als die dicken Kabel für 12 V es tun würden.
Hat jemand Erfahrungen mit so einen Umbau? Oder Anregungen, Ergänzungen, Hinweise etc. dazu?
Viele Grüße
Wolfgang
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- Nasenbär
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Also einen einfachen Sinuswechselrichter (WR)
Dieser WR hat zwei Ausgangssteckdosen mit Schutzleiter (PE).
Im Gerät ist aber keine PE-N-Brücke geschaltet (laut Aussage Ective).
Um diesen WR VDE-konform zu betreiben hätte ich diese Brücke danach "verbauen" müssen und dann auf jeweils einen FI zu gehen.
Das habe ich mir gespart und nutze nur eine Steckdose (die zweite habe ich für alle Fälle durch ein Steckdosenschloß gesichert) und bin damit ebenfalls VDE-konform.
Ich weiß nicht wie das bei dem von Dir geplanten 2kW WR ist, also, ob da die gleiche Problematik besteht.
Das solltest Du zuvor abklären.
Mein WR passt von der Baugröße genau, flachliegend zwischen Fahrer- und Beifahrersitz.
Und das mit dem Kaffee habe ich mit KORONA
gelöst, diese Kaffeemaschine hat nur 500W und bietet dafür zwei frisch aufgebrühte normalgroße (keine Kaffepotts) Tassen Kaffee.
Grüssle ausm Badischen
Rainer alias Nasenbär
Der Nasenbär ist ein Ford Nugget L1 HD; BJ 05/2019 EZ 10/2019; 2,0 TDCI - 130 PS; EURO 6d-TEMP; Schaltgetriebe; 150W/24V Solarmodul; 120W/12V Solartasche; Hokkaido Orange Metallic.
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- wonkothesane
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LG holger
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- carscha
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Nugget HD,magnetic-grau, 185 PS mit Automatikgetriebe und anderen Nettigkeiten 😊Nachrüstungen: Solartasche 160W, Solar fest 100W,Sinuswechselrichter, 6l Warmwasserboiler, Heckklappenöffner-Knopf, Funkfernbedienung Standheizung
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- WolfgangS
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Ich wollte eigentlich auf die "dicken" 12 V Kabel zum Küchenblock verzichten, Ective gibt hier 2 Sätze mit je 35mm² vor, also 4 Kabel. Wenn die bei längerem Betrieb mit hoher Leistung nur warm werden, ist das nicht so dramatisch. Die Kaffeemaschine heizt ja nicht permanent, sondern nur mal ein paar Minuten.
Ja, das Gerät ist ganz schön riesig. Vielleicht baue ich doch nur einen Wechselrichter und eine Netzvorrangschaltung, wie sie hier im Forum schon gezeigt wurde, ein - mit separatem MPPT-Regler für die Solartasche. In der Überlegung war es verlockend, alles in einem zu haben.
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- Stefan.AC
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Nugget-HD - 340 Nächte - Bj 04/2019 - 170 PS - 150 Wp Solar - BB D2 - forscan + OBDLink-EX - police dark mode - 100% SOC - oberes Bett ausgebaut - Sitzbank durch Längsbank ersetzt -> Tanzsaal
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- Dolomiti
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Für wen und für was?
Am Beifahrersitz ist ein Anderson-Stecker, direkt über Zwei Sicherungen mit den Aufbaubatterien verbunden.
Kurze Wege.
Zum Wechselrichter führt eine kurze Leitung, auch mit Anderson-Stecker.
Wie oft habe ich das bisher gebraucht?
15 mal vielleicht. Für Homeoffice im Nugget und für warm Wasser.
Was mache ich?
Ich hole in unter der Sitzbank raus und klemme direkt am Beifahrersitz an, kurze Wege für Hochstrom.
Was generell überlegt werden sollte, was mache ich mit dem Nugget?
Stehe ich nur auf Campingplätzen herum brauche ich den ganzen Schnodder nicht!
Dort gibt es Landstrom.
Für was also der Aufwand?
Sehr viele die ich hier gelesen habe, suchen ihr Seelenheil auf dem Campingplatz.
Ehrlich gesagt, da hätte ich einen Wohnwagen.
Die Wohnbüxe abgestellt und mit dem Auto einkaufen fahren.
Bums, aus die Maus.
Dann gibt es wenige die halten sich Tagelang irgendwo auf, wechselnd, mal hier mal da.
Die halten ihren Nugget artgerecht.
Da macht Solar sinn, da lohnt sich der Wechselrichter, da sollte das Trennrelais deaktiviert werden.
LG, Maddin
Ford Nugget AD 2,2L bis 01/2023 Neu Pössl RoadCamp 540R Citroën 2,2L
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- Kürbis
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Wolfgang, nur mal so dazwischengeschoben:
Ich verstehe durchaus Deine Überlegungen und den Reiz der Aufrüstung.
Aber bedenke bitte:
Gerade sind hier so viele am Solaraufrüsten (mich selbst eingeschlossen), ist auch echt faszinierend.
Aber nicht das deswegen hier im Forum das Bild vermittelt werden könnte, dass ohne nichts mehr ginge:
Mit der Batterie-Originalbestückung ohne Solar kommt man auch ein paar Tage ohne Landstrom aus, wenn Du Deine Kaffeemaschine weglässt und nicht alle Akkus vollständig nachladen musst.
Das könnte man ja auch während der Fahrt erledigen.
Und ab und zu geht man dann halt mal auf einen Campingplatz und lädt dann alles nach und genießt den Kaffee aus der Maschine und die Dusche und anderen Komfort auf dem Platz. Das wäre zumindest die preiswerteste Lösung.
Bedenke mal die Kosten, die Du jetzt nur deswegen aufbringen musst. Dafür könnte man viele Hotelübernachtungen machen und zahlreiche hochpreisige Kaffees am Markusplatz in Venedig verschlingen...
Es gibt übrigens auch leistungsärmere Kaffeemaschinen...das würde die ganze Anlage nochmals preisgünstiger machen.
seit 29.5.2020: kürbisfarbener Ford Nugget Plus HD, 185PS Schaltgetriebe, Vollausstattung 🎃
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- WolfgangS
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ich weiß, dass der geplante Ausbau nicht eben günstig ist. Es ist ein Luxus, den meine Frau und ich uns leisten wollten - wir hatten das bisher in unserem Eigenumbau nicht, aber da wir uns ja mit dem Nugget mehr Richtung Wohnmobil bewegen, ist es verlockend. Jetzt ist es die Kaffeemaschine, wenn wir dann mal die Möglichkeit von dauerhaft 230 V haben, kommen sicher noch andere Dinge dazu. Vielleicht wird es auch erstmal eine Lösung ohne Solarmodul - ich werde meinen Kaffeekonsum entsprechend einschränken oder doch weiter Instant Kaffee trinken
Wir sind eher selten auf Campingplätzen - in gut 2 Wochen Schottland waren es gerade mal 3 Nächte. In 2 Wochen Ostsee 4 Nächte. Landstrom ist also kaum vorhanden. Dafür fahren wir aber relativ viel durch die Gegend und laden die Batterien dabei auf. Den Wohnwagen haben wir vor 4 Jahren verkauft, genau weil wir nicht immer auf Campingplatz angewiesen sein wollten.
Und es muss übrigens diese eine bestimmte Kaffeemaschine sein, weil die den besten Kaffee überhaupt macht und man bzw. frau nicht darauf verzichten möchte. Das ist eben der Luxus, der in einem Luxusgefährt erwartet wird
Nach euren Anmerkungen weiß ich aber nun auch, dass es Blödsinn ist, jetzt schon etwas mit hohem Aufwand und Kosten zu planen, von dem ich nicht weiß, ob ich jemals brauchen werde. Vielleicht tut es ja auch der einfache Sinus-Wechselrichter und ein Verlängerungskabel um die Maschine da einzustecken. Und irgendwann kommt dann die perfekte Lösung.
Vielen Dank & LG
Wolfgang
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- Naplus
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zwar etwas OT aber ich denke es passt trotzdem.
Immer für sich selbst, fürs eigene Wohlbefinden.Dolomiti schrieb: Wenn ich mir überlege was ich ursprünglich alles einbauen wollte.
Für wen und für was?
Dolomiti schrieb: Was generell überlegt werden sollte, was mache ich mit dem Nugget?
Stehe ich nur auf Campingplätzen herum brauche ich den ganzen Schnodder nicht!
Dort gibt es Landstrom. Für was also der Aufwand?
Das kann heute so und morgen so sein. Die Bedürfnisse ändern sich schneller als man denkt. Das ist ja gerade das schöne, wenn man so ein gut ausgestattetes Fahrzeug hat und damit völlig unabhängig reisen kann, aber doch nicht immer muss.
Dolomiti schrieb: Sehr viele die ich hier gelesen habe, suchen ihr Seelenheil auf dem Campingplatz.
Ehrlich gesagt, da hätte ich einen Wohnwagen. Die Wohnbüxe abgestellt und mit dem Auto einkaufen fahren.
Ja klar, dachten wir auch immer. Zwischenzeitlich steht unser Wohnwagen seit vielen Jahren fest im Süden und wird von der ganzen Familie genutzt, nur von uns nichtmehr. Das eine schließt aber das andere nicht aus.
Wir waren es leid, den Hänger über 300km Überholverbot im Windschatten der LKWs vom Brenner bis nach Modena und zurück zu ziehen oder kaum einen Halteplatz aufgrund der Zuglänge zu finden, wenn man die Autobahn verlässt und mal die kleinen Seitenrouten oder Örtchen entlang der Strecken befahren will.
Mit einem wendigen Reisemobil kann man alles machen und schon die An- und Abfahrt auf viele wunderschöne Tage mit zahlreichen Ortswechseln ausdehnen, völlig ungebunden an Ort und Zeit. Ob wir da jetzt freistehen, oder auf einem Campingplatz Zwischenstation machen spielt für uns eigentlich keine Rolle. Wir schätzen gute Campingplätze und freuen uns immer mal 10 Tage am Stück auf einen unserer Lieblingscampingplätze in wunderschöner Lage in 1. Reihe Station zu machen.
Gruß Markus > Meine Umbauten <
Ehemals Nugget Plus HD, 185PS, Automatik, MJ 2021
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