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Ford Nugget Forum

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Ölverbrauch beim Nugget....

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15 Dez 2015 22:47 #1 von Flyerbo
Ölverbrauch beim Nugget.... wurde erstellt von Flyerbo
Hallo,

Nicht das ich ein Problem mit meinem Ölverbrauch hätte, ist eher aus Interesse.

Mein HD Bj. 2014 125PS hat während der ersten 3tkm ca. 50% vom Messbereich des Ölstabs genommen, seitdem (jetzt 12tkm) ist er relativ stabil, d.h. hat eigentlich überhaupt nichts mehr verbraucht.
Mein Verdacht ist ein bischen, dass hier doch eine gewisse Ölverdünnung durch die DPF Regeneration stattfindet.

Wie haben eure Motoren sich hier verhalten?

Gruß@Flo

Transit Custom Nugget HD Bj. 2014, 125PS 2.2l Puma, silbergrau metallic, Biotoi, Thule (jetzt Brink) abnehmbare AHK, Thule Markise, Thule Easyfold931 Fahrradträger & ganz viel Hohlraumversiegelung

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15 Dez 2015 23:53 #2 von guzzinobby
guzzinobby antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....
Hallo
9500 km null Verbrauch bisher, allerdings null Kurzstrecke .
Gruß
Norbert

Vergangenheit :2008 er Aufstelldach, 2.2 Lit. 110 PS, Solaranlage, Farbe:weiss
Nugget Hochdach 2.2 TD 140 PS, Farbe weiss; ( was sonst ), Vollausstattung, E.Z. 07.2011
Jetzt: Nugget Hochdach 2.2 TD 155 PS ,Juli 2015. Seit Oktober 2018 Amundsen 600 D von Westfalia

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16 Dez 2015 08:27 - 16 Dez 2015 08:44 #3 von madmax
madmax antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....
Hallo Flo,

das hatten meine beiden auch, so bis max. 6/7000km ein halber Liter Öl weg, danach praktisch nicht mehr messbarer Ölverbrauch.
(mit Ausnahme des Öls welches durch den Kurbelwellen Wedi dahingegangen ist :whistle: )
Die DPF Regeneration verdampft Diesel zwischen Turbolader und DPF in's Abgasrohr. Die Geschichten mit "Ölverdünnung" aufgrund DPF Regeneration sind aus meiner Sicht aus der FFH Sagenwelt um von anderen Problemen abzulenken.

vg
Max

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Letzte Änderung: 16 Dez 2015 08:44 von madmax.

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16 Dez 2015 15:25 - 16 Dez 2015 15:26 #4 von galli
galli antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....
125PS BJ 2013
Die ersten 5000km ca 0,5L danach nicht mehr messbar.
Um genauer zu sein das Einfahren auf den ersten 1000km schluckte den Löwenanteil dieses halben Liters. Hatte mir dann was zum nachfüllen besorgt. und wieder auf 3/4 aufgefüllt.
Bis zum ersten Ölwechsel weitere 20000km gefahren und kaum noch messbaren Verlust gemessen. Das hält sich bis heute.
Die gefährliche Ölverdünnung dürfte kein Thema sein, da der DPF-Regenerationssprit bei diesem Motor in den Abgasstrang eingespritzt wird, und der liegt hinterm Ölkreislauf.....

Ups der Max war schneller ;)

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16 Dez 2015 15:41 #5 von Butzkopf
Butzkopf antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....
Nach der Einfahrphase kein Ölverbrauch messbar.
Wobei eine Spitze erlaube ich mir noch. Die Einfahrphase ist schon etwas eigenartig in einem neuen Auto- heutzutage. Nach der Abholung des Nugget mit gerade mal 6 Kilometern war ich von der Durchzugskraft, dem hohen Verbrauch und den eigenartigen Gerüchen aus dem Motorraum etwas enttäuscht. :sick: Dies besserte sich innerhalb der ersten 6000 Kilometer deutlich. Für mich stellt sich die Frage des: Warum? Was war da los? Gibt es noch ein Freilaufen der Mechanik bei einem modernen Konstruktions- und Produktionsprozess? Sind die Toleranzen heute nicht alle so optimal, dass dies nicht mehr notwendig ist? Ich erinnere mich an alte Motorräder, bei denen nach bereits 1000 Km der erste Ölwechsel notwendig war. Damit die Schwebeteile im Öl des sich frei gelaufenen Motors herausgespült werden.....
Ich lach mich kaputt.................

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16 Dez 2015 16:06 #6 von Rodrigo
Rodrigo antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....

Butzkopf schrieb: Ich erinnere mich an alte Motorräder, bei denen nach bereits 1000 Km der erste Ölwechsel notwendig war.


da hat sich nicht viel geändert. Kleine Inspektion mit Ölwechsel ist auch heute noch bei den meisten Motorrad-Neufahrzeugen bei 800-1000km verpflichtend!

Gruß, Rodrigo
ehemals 2015 HD 155 indic-blau / 100W Solar / Fiedler-Motorradbühne

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16 Dez 2015 16:13 #7 von madmax
madmax antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....
Hallo Butzkopf,

ich fahr nach wie vor überholte und neue Motoren "traditionell" ein, wie ich auch darauf achte die ersten anderthalb bis zwei Tausend Kilometer möglichst wenig Kaltstarts zu haben. Bei verschiedenen Sternen war bis auf eine Ausnahme praktisch immer ein drastischer Verbrauchsrückgang bis zu einem Liter bei spätestens irgendwo 5-7 Tausend km zu beobachten, beim ersten neuen Nugget auch. Beim zweiten kam dann das leidige Softwareupdate dazwischen.
Ich denke die Toleranzen und Rückstände sind nicht das Problem sondern die Materialoberflächen der bewegten Teile. Egal, ich fühl mich gut beim EInfahren, ich hoffe die Maschinchen auch :)
vg
Max

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16 Dez 2015 16:31 - 16 Dez 2015 16:32 #8 von galli
galli antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....
Hallo Butzkopf,
Ich weiß nichtmehr wo, aber ich habe mal in den WWW..eiten des Netzes (weß leider nicht mehr wo) einen Artikel gelesen, bei dem es um Oberflächeneigenschaften und deren Oberflächenveränderung durch "Wärme und Bewegung" ging.
Ein Neuer Motor ist zunächst unbenutzer Stahl mit gebohrten Löchern, sei er auch noch so präzise gearbeitet: Rohmaterial ist er. Durch Wärmeeinwirkung in Verbindung mit der Ölschmierung findet in den ersten 5000 -15000 km eine sehr feine aber in Untersuchungen messbare Materialhärtung der Oberfläche statt. Der Reibungswiderstand nimmt dabei ab.
Fazit des Artikels war nach meiner ERinnerung, ein ideales Einfahrprozedere, bei dem die Zylinderoberflächen durch langsam gesteigerte Wärmeeinwirkungzylken in Verbindung mit nur langsam zuhnehmender Belastung eine Art Härtung verpasst bekommen, die im späteren Verlauf, Verschleiß und innere Reibung optimieren. Sprich Verbrauch und Haltbarkeit.
Der empfohlene Zyklus war 15000km, abzuschliessen mit einer Vollast/Vollgasfahrt.
Mit beiden Nuggets habe ich dieses Programm abgespult, beide entwickelten ein sehr zufriedenstellendes Verbrauchsverhalten NACH diesen ersten 15000km.
Das Witzige dabei war, Auf diesen Artikel bin ich zufällig gestoßen, als ich mich mit dem Dengeln von Sensen beschäftigte. Dort verändert man durch das Hämmern mit dem Dengelhammer die Härte des Klingenbereichs im Stahl. Die Härte entsteht durch kurzzeitige Wärmeeinwirkung im sehr dünn gedengelten Klingenblech und der Bewegungsrichtung des Hammers. Moleküle werden dabei durch beides (Richtung und wärme) ausgerichtet und verdichtet, anstatt nur wie beim schleifen kalt abgrieben. Eine so gehärtete Sensenklinge bleibt dauerhaft viel länger scharf, als eine nur kalt angeschliffene.....(eigene praktisch ERfahrung mit Sensenmähen bestätigen das). Der gedengelte Stahl ist ausserdem sicht- und fühlbar glatter als ein ungedengeltes Klingenteil aus identischen Stahl. Dengle ich zu stark verforme ich zu viel, hämmere ich zu schwach bleibt der Stahl rauh und die Härtung findet nicht statt.
Eine Ähnliche Beanspruchung (Wärme und Ausrichtung) passiert wohl im neuen Motor.
Beanspruche ich den neuen (präzisionsgefertigten-) Motor zu Anfang zu stark mit dem Kolbenringen, habe ich in den ersten 15000km zu viel Verschleiß an den noch ungehärteten Zylinderwänden "abgehobelt"
Bleibe ich nur bei "sachtesachte", stellt sich eine Materialglättung womöglich gar nicht vollständig ein.
So betrachtet hat das Einfahren gar nix mit Fertigungstoleranzen zu tun.

vG Til

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Letzte Änderung: 16 Dez 2015 16:32 von galli.
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16 Dez 2015 18:11 #9 von madmax
madmax antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....
Til,
wo darf ich meine Sensen zum Dengeln hinschicken? :lol: Ich bin leider zu do... dafür :S

vg
Max

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17 Dez 2015 08:50 - 17 Dez 2015 09:03 #10 von galli
galli antwortete auf Ölverbrauch beim Nugget....
Um es gleich vorweg zu sagen: ICH AUCH

Der Erste Versuch scheiterte kläglich! :S
Mit Dengelhammer (einfach die Rundung eines normalen Hammers mit der Spitzen Seite nehmen) wollte ich auf einem kleinen Stahlamboss mein neu gekauftes, aber unbrauchbar stumpfes Sensenblatt mähfähig dengeln....
Das Ergebnis war wellig, zwar ansatzweise scharf aber nicht annähernd zufriedenstellend......Mehrere Stunden Geduldsarbeit rechtfertigte weder den Aufwand noch das Ergebnis und ich beschloß das nie wieder zu tun :evil:

Der Zweite Versuch .....
.......bestand in der Anschaffung einer Dengelmaschine dieser Machart



Im Grunde ist das ein Kugellager mit Kurbel und gegenüberliegender Anpressscheibe. Die Kugeln werden über das eingespannte aber von Hand zu führende Dengelblatt gekurbelt, und simulieren kleine schnelle immer gleichstarke Hammerschläge(in der Anpresscheibe ist eine Art winzige "Schanze"). Das Ergebnis ist dann eine sehr gleichmäßig flachgeklopfte Dengelnut mit der oben erwähnnten Oberflächengüte.
Ein so gedengeltes Sensenblatt nutze ich je eine Saison. Da ich aber nach dem ersten Dengeln und Mähen 1-2mal nachdengelt habe, bevor sich ein Ergebnis mit längerer Standzeit einstellte, halte ich es für zweckmäßig so ein Gerät für ca 40.- zu erwerben und selber Hand anzulegen, sobald Bedarf da ist. (mit stumpfem Blatt zu mähen ist immer Sch.....e) Zumindest dauert bei mir ein Dengelvorgang jetzt nicht halbsolange wie zuerst mit Amboss und ungeübter Hammerhand..... das Ergebnis dagegen ist um Welten besser.....

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Letzte Änderung: 17 Dez 2015 09:03 von galli.
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