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Schweiz plant die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr
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07 Apr 2026 10:00 #1
von BodenseeNugget
Unser Nugget: Ford Nugget HD, MK7, Modell 2013, EZ. 04/2014, 140PS, Euro5, Farbe: Panther Schwarz met.
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Schweiz plant die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr wurde erstellt von BodenseeNugget
Hallo zusammen,
die Schweiz plant aktuell die Durchsetzung einer Transitgebühr für Autofahrer die auf eine Autobahn fahren, und innerhalb von 12 Stunden die Schweiz wieder verlassen. Die Transitgebühr ist hierbei zusätzlich zur normalen Schweizer Vignette zu entrichten, und soll im Durchschnitt 23€ pro Durchfahrt kosten. Die Gebühr soll variabel werden, und bei wenig Verkehr (wann auch immer das sein mag) weniger kosten, und bei mehr Verkehr dann auch entsprechend mehr kosten.
www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg...-durchreise-100.html
www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf...b5-8b13-c5d8dc0d1160
Viele Grüße Michael
die Schweiz plant aktuell die Durchsetzung einer Transitgebühr für Autofahrer die auf eine Autobahn fahren, und innerhalb von 12 Stunden die Schweiz wieder verlassen. Die Transitgebühr ist hierbei zusätzlich zur normalen Schweizer Vignette zu entrichten, und soll im Durchschnitt 23€ pro Durchfahrt kosten. Die Gebühr soll variabel werden, und bei wenig Verkehr (wann auch immer das sein mag) weniger kosten, und bei mehr Verkehr dann auch entsprechend mehr kosten.
www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg...-durchreise-100.html
www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf...b5-8b13-c5d8dc0d1160
Viele Grüße Michael
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- Luthzifer
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13 Apr 2026 06:34 #2
von Luthzifer
Nugget L1 AD, Hokkaido, 185 PS, Automatik, EZ 07/22
260Wp-PV, Airlineschiene-Heckträger, -20mm ET je Rad,
teilisoliert, gefilzte Kunststoffverkleidungen, Schliesstaster bei Schiebetür, usw...
Luthzifer antwortete auf Schweiz plant die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr
Salü Michael
Auf der SWR-Website ist doch wunderbar beschrieben, dass die Gebühr an Ostern oder sonstigen stark ausgelasteten Tagen, die Gebühr höher sein soll.
Das sind ja auch die Tage, an welchen in unseren Medien nur noch der Gotthard und San Bernadino ein Thema sind, weil man 20km+ vor dem Gotthard steht.
Ich wohne im luzernischen und da merkt man den Mehrverkehr an solchen Tagen schon stark. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie es für die Urner ist. Zumal es leider auch viele Leute gibt, die den Verkehr auf den Hauptstrassen umfahren wollen, was ja aber nicht möglich ist, weil die Autobahneinfahrten teilweise gesperrt werden.
Gruss aus Luzern
Auf der SWR-Website ist doch wunderbar beschrieben, dass die Gebühr an Ostern oder sonstigen stark ausgelasteten Tagen, die Gebühr höher sein soll.
Das sind ja auch die Tage, an welchen in unseren Medien nur noch der Gotthard und San Bernadino ein Thema sind, weil man 20km+ vor dem Gotthard steht.
Ich wohne im luzernischen und da merkt man den Mehrverkehr an solchen Tagen schon stark. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie es für die Urner ist. Zumal es leider auch viele Leute gibt, die den Verkehr auf den Hauptstrassen umfahren wollen, was ja aber nicht möglich ist, weil die Autobahneinfahrten teilweise gesperrt werden.
Gruss aus Luzern
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- SwissBüssli
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13 Apr 2026 07:20 #3
von SwissBüssli
🇨🇭 | Nugget+HD 2019FL, Chroma Blau, 170PS, Automat, Solar 80Wp, Wechselrichter 600W mit Netzumschalter für 230V Steckdosen, Maxxfan, CamperNet, Danhag FS, ETON LS
SwissBüssli antwortete auf Schweiz plant die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr
Also diese Transitgebühr ist doch irgendwie überfällig. Die bisherige Vignette für nur 40 Franken für ein ganzes Jahr ist ja schon fast ein Witz. In Frankreich, Italien und Österreich bezahlt man ein Vielfaches dieses Betrages für die Strassenbenützung.
...und dass die Deutschen (auch) die PKW-Maut nicht hinkriegen, ist ja ein hausgemachtes Problem...
...und dass die Deutschen (auch) die PKW-Maut nicht hinkriegen, ist ja ein hausgemachtes Problem...
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- BodenseeNugget
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13 Apr 2026 10:59 - 13 Apr 2026 11:02 #4
von BodenseeNugget
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BodenseeNugget antwortete auf Schweiz plant die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr
Der Beitrag sollte lediglich eine Information für alle Reisenden durch die Schweiz darstellen, damit diese wissen, dass hier in Zukunft eventuell zusätzliche Gebühren zur Vignette hinzukommen könnten.
Zu euren beiden Beiträgen: Wie so oft ist die Sache relativ zu betrachten, da es darauf ankommt, von welcher Seite man sie sieht. Nehmen wir als Beispiel einen klassischen Touristen, zum Beispiel aus Deutschland, der die Strecke von Deutschland nach Italien einmal im Jahr für den Urlaub fährt – einmal zu Beginn der Reise und einmal am Ende wieder zurück.
Auf der klassischen Verbindung meiner Seeseite, von Diepoldsau nach Chiasso, sind es einfach 240 km, also insgesamt 480 km auf der Schweizer Autobahn. Diesem Touristen bleibt in der Schweiz nur eine Option: eine Jahresvignette für 44 € zu kaufen. Es nützt ihm nichts, dass er damit rein theoretisch 365 Tage fahren könnte; er muss die Autobahn für das ganze Jahr bezahlen. Lebt man hingegen in der Schweiz und hat die Möglichkeit, die Autobahn täglich zu nutzen, sieht die Sache ganz anders aus.
Betrachtet man nur die Sicht des Reisenden und nimmt zum Vergleich die Autobahngebühren in Italien, sind die Mautkosten für 480 km dort nahezu identisch. Mit der geplanten zusätzlichen Gebühr wäre der Schweizer Autobahnkilometer im Übrigen etwa doppelt so teuer wie der italienische.
Ich stimme vollkommen zu: Ich verstehe auch nicht, warum man es bei uns in Deutschland nicht auf die Reihe bekommt, eine Maut einzuführen, während die meisten anderen Länder das schaffen. Und bevor jetzt jemand sagt: „Noch mehr Kosten für uns!“ – nein, im Gegenzug müssten natürlich andere Kosten sinken, so wie das in anderen Ländern auch der Fall ist.
Würde man sich an das Schweizer Modell anlehnen, sähe die theoretische Rechnung so aus: Für ca. 1.500 km Autobahn in der Schweiz zahlt man 44 €. Deutschland hat ca. 13.200 km Autobahn; das ist das 8,8-fache, welche auch in Stand gehalten werden müssen. Bei gleichem Kostenverhältnis würde die Jahresvignette also 387,20 € kosten – plus gegebenenfalls eine Transitgebühr. Bei diesen Zahlen finde ich die Gebühren in Italien und Österreich mit ihrer Streckenmaut bzw. den Kurzzeitvignetten (Tages-, Wochen- oder Monatsvignetten) auf den Kilometer gerechnet für Touristen doch sehr fair. Somit ist die ursprüngliche Aussage dass 44€ billig sind, je nachdem relativ.
Bezüglich des Verkehrskollapses stehen die betroffenen Kantone nicht allein da; da können wir am Bodensee locker mithalten. Seit dem sogenannten „Frankenschock“ im Jahr 2015 hat z.B. auch der Schweizer Tagestourismus in Deutschland drastisch zugenommen. Das ist natürlich verständlich, wenn u.a. Waren deutlich günstiger und zudem steuerfrei sind. Darüber freut sich jeder – das sieht man derzeit auch am Tanktourismus nach Tschechien. Somit ist wieder alles irgendwie relativ. Ich will damit sagen: Alle sind irgendwie betroffen. Aber sollten wir Seegemeinden nun die tausenden Radtouristen (Velotouristen) pro Tag ins Hinterland umleiten, damit wir den See wieder für uns haben? Ich als Betroffener sage: Nein. Ich bin aber auch enttäuscht, wenn ich an anderen Orten, die ich gerne besuchen würde, dann mehr oder weniger ausgeschlossen werde.
Aber solche Themen könnte man bis zur Unendlichkeit diskutieren, ohne dass etwas Sinnvolles dabei herauskommt. Es ist, wie es ist.
Ich würde mir jedoch wünschen, dass sich Gäste wieder mehr wie Gäste verhalten – mit Respekt und Anstand. Was man hier teilweise erlebt, geht gar nicht. Mit etwas mehr Achtsamkeit wird alles schon viel entspannter, auch ohne ständige neue Verbote. Inzwischen ersticken wir an Verboten, womit wir wieder bei meinem ersten Wunsch wären.
In diesem Sinne: Bleibt anständig!😊
(P.s.: Hier sind alle, nicht die Beiden gemeint😉)
Gruß Michael
Zu euren beiden Beiträgen: Wie so oft ist die Sache relativ zu betrachten, da es darauf ankommt, von welcher Seite man sie sieht. Nehmen wir als Beispiel einen klassischen Touristen, zum Beispiel aus Deutschland, der die Strecke von Deutschland nach Italien einmal im Jahr für den Urlaub fährt – einmal zu Beginn der Reise und einmal am Ende wieder zurück.
Auf der klassischen Verbindung meiner Seeseite, von Diepoldsau nach Chiasso, sind es einfach 240 km, also insgesamt 480 km auf der Schweizer Autobahn. Diesem Touristen bleibt in der Schweiz nur eine Option: eine Jahresvignette für 44 € zu kaufen. Es nützt ihm nichts, dass er damit rein theoretisch 365 Tage fahren könnte; er muss die Autobahn für das ganze Jahr bezahlen. Lebt man hingegen in der Schweiz und hat die Möglichkeit, die Autobahn täglich zu nutzen, sieht die Sache ganz anders aus.
Betrachtet man nur die Sicht des Reisenden und nimmt zum Vergleich die Autobahngebühren in Italien, sind die Mautkosten für 480 km dort nahezu identisch. Mit der geplanten zusätzlichen Gebühr wäre der Schweizer Autobahnkilometer im Übrigen etwa doppelt so teuer wie der italienische.
Ich stimme vollkommen zu: Ich verstehe auch nicht, warum man es bei uns in Deutschland nicht auf die Reihe bekommt, eine Maut einzuführen, während die meisten anderen Länder das schaffen. Und bevor jetzt jemand sagt: „Noch mehr Kosten für uns!“ – nein, im Gegenzug müssten natürlich andere Kosten sinken, so wie das in anderen Ländern auch der Fall ist.
Würde man sich an das Schweizer Modell anlehnen, sähe die theoretische Rechnung so aus: Für ca. 1.500 km Autobahn in der Schweiz zahlt man 44 €. Deutschland hat ca. 13.200 km Autobahn; das ist das 8,8-fache, welche auch in Stand gehalten werden müssen. Bei gleichem Kostenverhältnis würde die Jahresvignette also 387,20 € kosten – plus gegebenenfalls eine Transitgebühr. Bei diesen Zahlen finde ich die Gebühren in Italien und Österreich mit ihrer Streckenmaut bzw. den Kurzzeitvignetten (Tages-, Wochen- oder Monatsvignetten) auf den Kilometer gerechnet für Touristen doch sehr fair. Somit ist die ursprüngliche Aussage dass 44€ billig sind, je nachdem relativ.
Bezüglich des Verkehrskollapses stehen die betroffenen Kantone nicht allein da; da können wir am Bodensee locker mithalten. Seit dem sogenannten „Frankenschock“ im Jahr 2015 hat z.B. auch der Schweizer Tagestourismus in Deutschland drastisch zugenommen. Das ist natürlich verständlich, wenn u.a. Waren deutlich günstiger und zudem steuerfrei sind. Darüber freut sich jeder – das sieht man derzeit auch am Tanktourismus nach Tschechien. Somit ist wieder alles irgendwie relativ. Ich will damit sagen: Alle sind irgendwie betroffen. Aber sollten wir Seegemeinden nun die tausenden Radtouristen (Velotouristen) pro Tag ins Hinterland umleiten, damit wir den See wieder für uns haben? Ich als Betroffener sage: Nein. Ich bin aber auch enttäuscht, wenn ich an anderen Orten, die ich gerne besuchen würde, dann mehr oder weniger ausgeschlossen werde.
Aber solche Themen könnte man bis zur Unendlichkeit diskutieren, ohne dass etwas Sinnvolles dabei herauskommt. Es ist, wie es ist.
Ich würde mir jedoch wünschen, dass sich Gäste wieder mehr wie Gäste verhalten – mit Respekt und Anstand. Was man hier teilweise erlebt, geht gar nicht. Mit etwas mehr Achtsamkeit wird alles schon viel entspannter, auch ohne ständige neue Verbote. Inzwischen ersticken wir an Verboten, womit wir wieder bei meinem ersten Wunsch wären.
In diesem Sinne: Bleibt anständig!😊
(P.s.: Hier sind alle, nicht die Beiden gemeint😉)
Gruß Michael
Unser Nugget: Ford Nugget HD, MK7, Modell 2013, EZ. 04/2014, 140PS, Euro5, Farbe: Panther Schwarz met.
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Letzte Änderung: 13 Apr 2026 11:02 von BodenseeNugget.
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13 Apr 2026 12:22 - 13 Apr 2026 12:48 #5
von Moesi
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
Nugget AD | 185 PS / Automat | EZ 11/2021 | mit AHK | Warmwasser | Mobilantenne und Funkgerät für 70cm bis 80m (Amateurfunk)
Wollte eigentlich nur einen VW-Bus mit Tisch, Standheizung und Kaffemaschine und bin über Umwege zum Nugget gekommen
Moesi antwortete auf Schweiz plant die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr
Hallo miteinander
Das ist ein leidiges Thema: Die Bevölkerungsdichte in der Schweiz steigt durch die massive "Zuwanderung" durch die "Personenfreizügikeit" massiv an. Gleichzeitig steigt auch der Transitverkehr durch die Alpen immer mehr.
Auf der anderen Seite wird durch Grün und Links jeder Ausbau oder Neubau von Strassen und Autobahnen fast komplett verhindert.
Im Gegenteil: Es verschwinden immer mehr Fahrspuren und Parkplätze für Rad- und Fusswege... und auf immer mehr Strecken wird auch noch Tempo 30 eingeführt... man will verständlicherweise ja nicht nur Transit, sodern vor allem auch Lebensqualität in den betroffenen Regionen!
Darum hat man versucht mehr Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern, damit sich weniger Brummis über die steilen Alpenpässe schleichen müssen. Dafür wurde mit Milliardeninvestitionen das Schienenenetz erweitert und der neue Gotthard-Tunnel gebaut. Aber was nützt das, wenn der Schienenverkehr in Deutschland und Italien den Anschluss an diese schnellen Strecken einfach verschlafen hat...
Die logische Folge sind immer mehr Staus auf den Strassen.
Natürlich sind diese Staus vor allem für die Bewohner entlang der Hauptverkehrsachsen ein schier unerträgliches Problem. Erst recht, weil dank der modernen Navi-Systeme mit Stau-Erkennung dieser Verkehr inzwischen immer mehr von den Autobahnen weg durch die Quartier- und Wohnstrassen umgeleitet wird. Bekannte von mir, die in Bergtälern wohnen, können bei schönem Weter alleine schon wegen den vielen Besuchern der Skigebiete kaum noch zur Haustüre raus. Von der Luftqualität durch die Staus in diesen engen Tälern ganz zu Schweigen.
Natürlich sucht man nach Lösungen, um diesem Problem endlich Herr zu werden. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Einführung einer solchen Maut wegen der paar Franken diesen Verkehr merklich eindämmen wird.
Aber eine bessere Lösung habe ich auch keine.
Das ist ein leidiges Thema: Die Bevölkerungsdichte in der Schweiz steigt durch die massive "Zuwanderung" durch die "Personenfreizügikeit" massiv an. Gleichzeitig steigt auch der Transitverkehr durch die Alpen immer mehr.
Auf der anderen Seite wird durch Grün und Links jeder Ausbau oder Neubau von Strassen und Autobahnen fast komplett verhindert.
Im Gegenteil: Es verschwinden immer mehr Fahrspuren und Parkplätze für Rad- und Fusswege... und auf immer mehr Strecken wird auch noch Tempo 30 eingeführt... man will verständlicherweise ja nicht nur Transit, sodern vor allem auch Lebensqualität in den betroffenen Regionen!
Darum hat man versucht mehr Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern, damit sich weniger Brummis über die steilen Alpenpässe schleichen müssen. Dafür wurde mit Milliardeninvestitionen das Schienenenetz erweitert und der neue Gotthard-Tunnel gebaut. Aber was nützt das, wenn der Schienenverkehr in Deutschland und Italien den Anschluss an diese schnellen Strecken einfach verschlafen hat...
Die logische Folge sind immer mehr Staus auf den Strassen.
Natürlich sind diese Staus vor allem für die Bewohner entlang der Hauptverkehrsachsen ein schier unerträgliches Problem. Erst recht, weil dank der modernen Navi-Systeme mit Stau-Erkennung dieser Verkehr inzwischen immer mehr von den Autobahnen weg durch die Quartier- und Wohnstrassen umgeleitet wird. Bekannte von mir, die in Bergtälern wohnen, können bei schönem Weter alleine schon wegen den vielen Besuchern der Skigebiete kaum noch zur Haustüre raus. Von der Luftqualität durch die Staus in diesen engen Tälern ganz zu Schweigen.
Natürlich sucht man nach Lösungen, um diesem Problem endlich Herr zu werden. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Einführung einer solchen Maut wegen der paar Franken diesen Verkehr merklich eindämmen wird.
Aber eine bessere Lösung habe ich auch keine.
Viele Grüsse, Moesi aus Vaduz
Nugget AD | 185 PS / Automat | EZ 11/2021 | mit AHK | Warmwasser | Mobilantenne und Funkgerät für 70cm bis 80m (Amateurfunk)
Wollte eigentlich nur einen VW-Bus mit Tisch, Standheizung und Kaffemaschine und bin über Umwege zum Nugget gekommen
Letzte Änderung: 13 Apr 2026 12:48 von Moesi.
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13 Apr 2026 15:41 - 13 Apr 2026 15:53 #6
von Mikado
2022 HD+ mit 415Nm Handschaltung. Nachgerechnete ø 8,3 Liter/100km (99% Langstrecke, 95% mit HVO)
Mikado antwortete auf Schweiz plant die Einführung einer zusätzlichen Transitgebühr
Eine Pkw-Maut in D würde eigentlich nur voraussetzen, dass sie für alle Strassenbenutzer gleich gilt und nicht nur für Ausländer. Wegen der Ungleichbehandlung von In- und Ausländern wurde die Pkw-Maut vom Europäischen Gerichtshof durch Urteil im Juni 2019 als diskriminierend eingestuft.
Das gleiche würde nach meinem Verständnis dann auch für die Schweiz gemäss dem Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU (Bilaterale III)» gelten müssen, demnach Urteile des EuGH auch für die Schweiz verbindlich werden. Aber noch ist das offen, da der Souverän - das Schweizer Volk - noch nicht darüber abgestimmt hat.
Das gleiche würde nach meinem Verständnis dann auch für die Schweiz gemäss dem Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU (Bilaterale III)» gelten müssen, demnach Urteile des EuGH auch für die Schweiz verbindlich werden. Aber noch ist das offen, da der Souverän - das Schweizer Volk - noch nicht darüber abgestimmt hat.
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Letzte Änderung: 13 Apr 2026 15:53 von Mikado.
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