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Batterie-Computer - kaufen oder selbst bauen?
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12 Mär 2017 21:22 - 12 Mär 2017 21:23 #1
von hans-werner
Ford Nugget HD, 140PS, BJ nach VIN: 04/2013 (etis: 10/2013), 6l-Boiler (230V/12V), Scheibentönung 95%, Solar: 1x 100W + 1x 130W mono geschraubt auf Alu-Schienen + Votronic MPP 250 Duo Digital an EXIDE ES1600 (seit 10/2019), BlueBattery.
Batterie-Computer - kaufen oder selbst bauen? wurde erstellt von hans-werner
Hallo,
hier wurde das Thema schon mal angekratzt, allerdings ging es da primär um den neuen Nugget "Custom", und dessen Start-Stop-Ladeproblematik: www.nuggetforum.de/forum/technik-ab-2014...zustand?limitstart=0
Da die Batterieanzeige im Multifunktionsdisplay bei unserem Nugget irgendwie nicht sehr zuverlässig/aussagekräftig ist, suche ich hierfür eine bessere Alternative.
Sowas in der Art:
- Votronic LCD-Batterie-Computer S
- Büttner Batterie-Computer MT 4000 iQ
Was haltet Ihr davon? Kostet aber jeweils 150-220 Euro.
Welchen Mess-Shunt würdet Ihr nehmen? Einer hat den 200A gewählt. Sonst kann ich hier im Forum nichts darüber finden. Auch nicht, warum 200A gewählt wurde. Steht das im Zusammenhang mit der Kapazität der Bordbatterie, d.h. der Shunt sollte darüber liegen?
Gibt es noch andere brauchbare Alternativen, vielleicht auch günstiger?
Oder Selbstbau-Lösungen? Ich kenne mich auch mit Arduino, Raspberry Pi usw. aus und kann auch den Lötkolben erfolgreich schwingen.
Kai meinte im o.g. Thema, dass in der Votronic-Lösung ein Atmel mit ADC werkelt, das hört sich also schon so an, als ob das ein potentielles Einsatzgebiet für den Arduino wäre. Habe ich noch einige hier rumliegen, ebenso Display-Shields mit Tasten. Mess-Shunts liegen ja neu bei ca. 20-30 Euro. Könnte sich also recht günstig realisieren lassen. Es gibt dann zwar nicht so ein tolles Gehäuse, aber beim 2013er Nugget ist ja im Armaturenbrett in der Mitte noch genug Platz neben der Mutifunktionsanzeige.
Gibt es für sowas schon fertige Bauanleitungen oder fertigen Code? Ich konnte bislang nichts per Google finden. Vielleicht suche ich heute aber auch nur falsch...
Viele Grüße
Hans-Werner
hier wurde das Thema schon mal angekratzt, allerdings ging es da primär um den neuen Nugget "Custom", und dessen Start-Stop-Ladeproblematik: www.nuggetforum.de/forum/technik-ab-2014...zustand?limitstart=0
Da die Batterieanzeige im Multifunktionsdisplay bei unserem Nugget irgendwie nicht sehr zuverlässig/aussagekräftig ist, suche ich hierfür eine bessere Alternative.
Sowas in der Art:
- Votronic LCD-Batterie-Computer S
- Büttner Batterie-Computer MT 4000 iQ
Was haltet Ihr davon? Kostet aber jeweils 150-220 Euro.
Welchen Mess-Shunt würdet Ihr nehmen? Einer hat den 200A gewählt. Sonst kann ich hier im Forum nichts darüber finden. Auch nicht, warum 200A gewählt wurde. Steht das im Zusammenhang mit der Kapazität der Bordbatterie, d.h. der Shunt sollte darüber liegen?
Gibt es noch andere brauchbare Alternativen, vielleicht auch günstiger?
Oder Selbstbau-Lösungen? Ich kenne mich auch mit Arduino, Raspberry Pi usw. aus und kann auch den Lötkolben erfolgreich schwingen.
Kai meinte im o.g. Thema, dass in der Votronic-Lösung ein Atmel mit ADC werkelt, das hört sich also schon so an, als ob das ein potentielles Einsatzgebiet für den Arduino wäre. Habe ich noch einige hier rumliegen, ebenso Display-Shields mit Tasten. Mess-Shunts liegen ja neu bei ca. 20-30 Euro. Könnte sich also recht günstig realisieren lassen. Es gibt dann zwar nicht so ein tolles Gehäuse, aber beim 2013er Nugget ist ja im Armaturenbrett in der Mitte noch genug Platz neben der Mutifunktionsanzeige.
Gibt es für sowas schon fertige Bauanleitungen oder fertigen Code? Ich konnte bislang nichts per Google finden. Vielleicht suche ich heute aber auch nur falsch...
Viele Grüße
Hans-Werner
Ford Nugget HD, 140PS, BJ nach VIN: 04/2013 (etis: 10/2013), 6l-Boiler (230V/12V), Scheibentönung 95%, Solar: 1x 100W + 1x 130W mono geschraubt auf Alu-Schienen + Votronic MPP 250 Duo Digital an EXIDE ES1600 (seit 10/2019), BlueBattery.
Letzte Änderung: 12 Mär 2017 21:23 von hans-werner.
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- hans-werner
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12 Mär 2017 23:18 - 12 Mär 2017 23:18 #2
von hans-werner
Ford Nugget HD, 140PS, BJ nach VIN: 04/2013 (etis: 10/2013), 6l-Boiler (230V/12V), Scheibentönung 95%, Solar: 1x 100W + 1x 130W mono geschraubt auf Alu-Schienen + Votronic MPP 250 Duo Digital an EXIDE ES1600 (seit 10/2019), BlueBattery.
hans-werner antwortete auf Batterie-Computer - kaufen oder selbst bauen?
Habe nach einiger Suche ein paar Projekte gefunden, die sich mit eben solch einem "Battery Monitor" für Camper oder Boote befassen. Leider stellen die meisten keinen Code zur Verfügung und/oder keine vollständigen Teilelisten und notwendige Details.
Das einzige einigermaßen verwertbare, das in etwa dem entspricht, wie ich es mir vorstelle:
www.camperlife.it/fai-da-te/elettricit%C...y-monitor-39635.html
Ist allerdings italienisch. Muss man Goggle Translate anwerfen...
Aber der Camperkollege nutzt Standardteile, die über ebay zu beziehen sind. Allerdings bezeichnet er den Code offensichtlich selbst als "Alpha Version".
Mal schauen, in wie fern das verwertbar ist...
Für Vorschläge/Tipps bin ich weiterhin offen.
Bin allerdings auch schon am Überlegen, ob sich der Selbstbau-Aufwand überhaupt lohnt. An Teilen muss ich auf jeden Fall ca. 30-40 Euro ausgeben und da gehen bestimmt einige Stunden Freizeit drauf. Zumal es ja offensichtlich keine "ich bau sie mal schnell nach"-Projekte im Internet gibt. Und das Endergebnis sieht bestimmt nicht so edel aus, wie die Votronic-/Büttner-Lösungen.
Viele Grüße
Hans-Werner
Das einzige einigermaßen verwertbare, das in etwa dem entspricht, wie ich es mir vorstelle:
www.camperlife.it/fai-da-te/elettricit%C...y-monitor-39635.html
Ist allerdings italienisch. Muss man Goggle Translate anwerfen...
Aber der Camperkollege nutzt Standardteile, die über ebay zu beziehen sind. Allerdings bezeichnet er den Code offensichtlich selbst als "Alpha Version".
Mal schauen, in wie fern das verwertbar ist...
Für Vorschläge/Tipps bin ich weiterhin offen.
Bin allerdings auch schon am Überlegen, ob sich der Selbstbau-Aufwand überhaupt lohnt. An Teilen muss ich auf jeden Fall ca. 30-40 Euro ausgeben und da gehen bestimmt einige Stunden Freizeit drauf. Zumal es ja offensichtlich keine "ich bau sie mal schnell nach"-Projekte im Internet gibt. Und das Endergebnis sieht bestimmt nicht so edel aus, wie die Votronic-/Büttner-Lösungen.
Viele Grüße
Hans-Werner
Ford Nugget HD, 140PS, BJ nach VIN: 04/2013 (etis: 10/2013), 6l-Boiler (230V/12V), Scheibentönung 95%, Solar: 1x 100W + 1x 130W mono geschraubt auf Alu-Schienen + Votronic MPP 250 Duo Digital an EXIDE ES1600 (seit 10/2019), BlueBattery.
Letzte Änderung: 12 Mär 2017 23:18 von hans-werner.
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- goTransit
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13 Mär 2017 11:06 #3
von goTransit
goTransit antwortete auf Batterie-Computer - kaufen oder selbst bauen?
schau mal hier:
electronics.stackexchange.com/questions/...n-electrical-system#
www.instructables.com/id/Homemade-batter...ade-battery-monitor/
das hab ich mir auch schon überlegt und ist auch ein schönes projekt...zeit muss man halt haben
electronics.stackexchange.com/questions/...n-electrical-system#
www.instructables.com/id/Homemade-batter...ade-battery-monitor/
das hab ich mir auch schon überlegt und ist auch ein schönes projekt...zeit muss man halt haben
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- _Kai_
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13 Mär 2017 11:54 #4
von _Kai_
Ex 2014er HD 155PS, Solar, Schrankbretter, BlueBattery
Über uns: www.blue-battery.com/ueber-uns
_Kai_ antwortete auf Batterie-Computer - kaufen oder selbst bauen?
Hallo Zusammen,
So ein selbst entwickelter Batteriecomputer spuckt auch schon länger in meinem Kopf herum. Ich betreibe bereits ein Votronic Batteriecomputer im Nugget, bin aber etwas unzufrieden mit der erzielbaren Genauigkeit und zudem fehlt mir eine Log-Funktion und Smartphone Anbindung (wie bei meinem Projekt BlueSolar).
Also das Hauptproblem beim Batteriecomputer ist der große Dynamikbereich 0.01 A bis 200 A). Das sind also 1:20000, dazu braucht es 16 Bit ADC oder besser. Sicher reicht auch 0.1 A Auflösung in der Darstellung, jedoch sind 0.1 A 24 Stunden lang bereits 2.4 Ah. Steht jetzt der Camper für 10 Tage sind das bereits 24 Ah... daher ist eine genauerer Auflösung vorallem bei kleinen Strömen sinnvoll (Logarithmus wäre gut hier).
Bei mir "driftet" der Votronic leider, d.h. der Nullpunkt läuft weg... somit meint der Batteriecomputer das ständig geladen oder entladen wird. Das führt dazu, dass nach ein paar Tagen die Anzeige der Restkapazität nicht stimmt. Es gibt zwar einen Null-Abgleich, der scheint mir aber temperaturabhängig zu sein. Zumindest hat es die Situation nicht wesentlich verbessert. Daher ist der Batteriecomputer im täglichen Einsatz OK, aber nach 1 Woche mit nur Solarladung ist der Drift zu groß, sodass die Anzeige unbrauchbar ist.
Beim Arduino ist der interne ADC mit 10 Bit zu ungenau. Man müsste also einen externen 16 oder 18 Bit einsetzen. Dann ist bei einem üblichen Shunt die Messspannung im Millivolt Bereich, das geht nicht besonders gut über längere Leitungen. Daher haben die üblichen Batteriecomputer meist direkt ein OP Amp mit passender Verstärkung. Hier ist vorallem der Offset und Temperaturdrift zu beachten!
Arduino verbraucht (mir) zuviel Strom, Raspberry geht überhaupt nicht (> 0.1 A). Ziel ist bei 1 mA Strombedarf zu bleiben, da der Batteriecomputer ja ständig mitläuft.
Ich denke daher meine Bluetooth Lösung direkt auf den Shunt zu bauen, minimale Leitungslänge und ich kann auch die Temperatur erfassen, um eine Kompensation zu ermöglichen. Dann könnte noch die Solaranlage optional angeschlossen werden. Das Resultat wäre dann ein integrierter Batterie- / Solarcomputer mit Smarphone Anzeige und Log-Funktion
VG
Kai
So ein selbst entwickelter Batteriecomputer spuckt auch schon länger in meinem Kopf herum. Ich betreibe bereits ein Votronic Batteriecomputer im Nugget, bin aber etwas unzufrieden mit der erzielbaren Genauigkeit und zudem fehlt mir eine Log-Funktion und Smartphone Anbindung (wie bei meinem Projekt BlueSolar).
Also das Hauptproblem beim Batteriecomputer ist der große Dynamikbereich 0.01 A bis 200 A). Das sind also 1:20000, dazu braucht es 16 Bit ADC oder besser. Sicher reicht auch 0.1 A Auflösung in der Darstellung, jedoch sind 0.1 A 24 Stunden lang bereits 2.4 Ah. Steht jetzt der Camper für 10 Tage sind das bereits 24 Ah... daher ist eine genauerer Auflösung vorallem bei kleinen Strömen sinnvoll (Logarithmus wäre gut hier).
Bei mir "driftet" der Votronic leider, d.h. der Nullpunkt läuft weg... somit meint der Batteriecomputer das ständig geladen oder entladen wird. Das führt dazu, dass nach ein paar Tagen die Anzeige der Restkapazität nicht stimmt. Es gibt zwar einen Null-Abgleich, der scheint mir aber temperaturabhängig zu sein. Zumindest hat es die Situation nicht wesentlich verbessert. Daher ist der Batteriecomputer im täglichen Einsatz OK, aber nach 1 Woche mit nur Solarladung ist der Drift zu groß, sodass die Anzeige unbrauchbar ist.
Beim Arduino ist der interne ADC mit 10 Bit zu ungenau. Man müsste also einen externen 16 oder 18 Bit einsetzen. Dann ist bei einem üblichen Shunt die Messspannung im Millivolt Bereich, das geht nicht besonders gut über längere Leitungen. Daher haben die üblichen Batteriecomputer meist direkt ein OP Amp mit passender Verstärkung. Hier ist vorallem der Offset und Temperaturdrift zu beachten!
Arduino verbraucht (mir) zuviel Strom, Raspberry geht überhaupt nicht (> 0.1 A). Ziel ist bei 1 mA Strombedarf zu bleiben, da der Batteriecomputer ja ständig mitläuft.
Ich denke daher meine Bluetooth Lösung direkt auf den Shunt zu bauen, minimale Leitungslänge und ich kann auch die Temperatur erfassen, um eine Kompensation zu ermöglichen. Dann könnte noch die Solaranlage optional angeschlossen werden. Das Resultat wäre dann ein integrierter Batterie- / Solarcomputer mit Smarphone Anzeige und Log-Funktion
VG
Kai
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13 Mär 2017 13:20 - 13 Mär 2017 13:22 #5
von hans-werner
Ford Nugget HD, 140PS, BJ nach VIN: 04/2013 (etis: 10/2013), 6l-Boiler (230V/12V), Scheibentönung 95%, Solar: 1x 100W + 1x 130W mono geschraubt auf Alu-Schienen + Votronic MPP 250 Duo Digital an EXIDE ES1600 (seit 10/2019), BlueBattery.
hans-werner antwortete auf Batterie-Computer - kaufen oder selbst bauen?
Hallo Kai,
danke für die ausführlichen Details zu dem Thema. Ja, eine Kombination mit Deinem BlueSolar wäre natürlich ganz toll. Die beiden Themen gehören ja auch irgendwie zusammen bzw. das beste Solar-Monitoring ist nicht perfekt, wenn man die dazugehörige Batterie nicht 100% unter Kontrolle hat.
Ich hätte auch gerne eine Logging-Funktion beim Batteriecomputer. Deshalb sperrt sich mein Kopf noch gegen die Anschaffung einer "Blackbox" für 200 Euro, bei der sich die Daten nicht abgreifen lassen.
Mir schwebt ja eine ganzheitliche Lösung vor.
Also an die OBDII-Schnittstelle einen Bluetooth-Adapter anschließen und die erfassten Motordaten zusammen mit denen des Batteriecomputers und (sofern vorhanden) auch des BlueSolar erfassen und schauen, ob man da bestimmte Erkenntnisse/Nutzen daraus ziehen kann.
Danke auch für Deinen Hinweis bzgl. Drifting bei Deinem Votronic. Meinst Du, das Problem tritt auch bei dem Gerät von Büttner auf? Sind die baugleich?
Dann noch eine Frage zum Shunt:
Habe ich das mittlerweile richtig verstanden, dass der so dimensioniert sein sollte, dass er die max. Strombelastung noch erfassen kann? Wenn ich aber nur einen Spannungswandler mit 350W und den Nugget-Kühlschrank sowie Licht und vielleicht noch 1-2 USB-Lader einkalkuliere, müsste ein 100A Shunt völlig ausreichen, oder?
Viele Grüße
Hans-Werner
danke für die ausführlichen Details zu dem Thema. Ja, eine Kombination mit Deinem BlueSolar wäre natürlich ganz toll. Die beiden Themen gehören ja auch irgendwie zusammen bzw. das beste Solar-Monitoring ist nicht perfekt, wenn man die dazugehörige Batterie nicht 100% unter Kontrolle hat.
Ich hätte auch gerne eine Logging-Funktion beim Batteriecomputer. Deshalb sperrt sich mein Kopf noch gegen die Anschaffung einer "Blackbox" für 200 Euro, bei der sich die Daten nicht abgreifen lassen.
Mir schwebt ja eine ganzheitliche Lösung vor.
Also an die OBDII-Schnittstelle einen Bluetooth-Adapter anschließen und die erfassten Motordaten zusammen mit denen des Batteriecomputers und (sofern vorhanden) auch des BlueSolar erfassen und schauen, ob man da bestimmte Erkenntnisse/Nutzen daraus ziehen kann.
Danke auch für Deinen Hinweis bzgl. Drifting bei Deinem Votronic. Meinst Du, das Problem tritt auch bei dem Gerät von Büttner auf? Sind die baugleich?
Dann noch eine Frage zum Shunt:
Habe ich das mittlerweile richtig verstanden, dass der so dimensioniert sein sollte, dass er die max. Strombelastung noch erfassen kann? Wenn ich aber nur einen Spannungswandler mit 350W und den Nugget-Kühlschrank sowie Licht und vielleicht noch 1-2 USB-Lader einkalkuliere, müsste ein 100A Shunt völlig ausreichen, oder?
Viele Grüße
Hans-Werner
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Letzte Änderung: 13 Mär 2017 13:22 von hans-werner.
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- _Kai_
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13 Mär 2017 14:28 #6
von _Kai_
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_Kai_ antwortete auf Batterie-Computer - kaufen oder selbst bauen?
Hallo Hans-Werner,
Oh das auch noch mit OBD Daten zu mischen wird sehr unübersichtlich und Fahrzeug spezifisch (kompliziert). Soweit ich weiß ist die OBD Funktion auch nicht im Abgestellten Zustand länger zur Verfügung...
Büttner ist baugleich, unterscheidet sich ein wenig in der Software. Erfahrung damit habe ich nicht.
Ich denke auch der 100 A Shunt reicht, überlastfähig sind die Teile ja auch. Wenn du 1500 W Wechselrichter einbaust, dann sind 200 A fällig.
VG
Kai
Oh das auch noch mit OBD Daten zu mischen wird sehr unübersichtlich und Fahrzeug spezifisch (kompliziert). Soweit ich weiß ist die OBD Funktion auch nicht im Abgestellten Zustand länger zur Verfügung...
Büttner ist baugleich, unterscheidet sich ein wenig in der Software. Erfahrung damit habe ich nicht.
Ich denke auch der 100 A Shunt reicht, überlastfähig sind die Teile ja auch. Wenn du 1500 W Wechselrichter einbaust, dann sind 200 A fällig.
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21 Mär 2017 02:54 #7
von _Kai_
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Hallo Zusammen,
nachdem ich jetzt schon eine Weile mit dem Solarcomputer spielen durfte, fehlt mir zunehmend die gleiche Smartphone Funktionalität für einen Batterie-Computer. Daher habe ich jetzt damit angefangen den Solarcomputer zu erweitern
Hinzu kommt die Möglichkeit den Lade- und Entladestrom der Bordbatterie zu erfassen. Auf diese Weise kann dann der Solarstrom und der Batteriestrom gleichzeit erfasst, gezählt, gespeichert und ausgewertet werden. Die Strommessung funktioniert ähnlich einem Shunts, jedoch basierend auf dem Magnetfeld mittels HALL-Effekt-Sensor. Der Vorteil liegt in einer kompakteren Bauweise und in einem geringeren Leitungsverlust.
Die ersten Entwürfe sind bereits in der Umsetzung, der Stand heute Nacht sieht erstmal so aus:
Den Gehäusedeckel und die Grundbefestigung fehlt noch, aber es ist ja noch etwas Zeit bis die Prototypen
der Elektronik auf dem Tisch sind...
Es ist also erstmal Geduld angesagt, bis ich weiteres verkünden kann.
VG
Kai
nachdem ich jetzt schon eine Weile mit dem Solarcomputer spielen durfte, fehlt mir zunehmend die gleiche Smartphone Funktionalität für einen Batterie-Computer. Daher habe ich jetzt damit angefangen den Solarcomputer zu erweitern
Hinzu kommt die Möglichkeit den Lade- und Entladestrom der Bordbatterie zu erfassen. Auf diese Weise kann dann der Solarstrom und der Batteriestrom gleichzeit erfasst, gezählt, gespeichert und ausgewertet werden. Die Strommessung funktioniert ähnlich einem Shunts, jedoch basierend auf dem Magnetfeld mittels HALL-Effekt-Sensor. Der Vorteil liegt in einer kompakteren Bauweise und in einem geringeren Leitungsverlust.
Die ersten Entwürfe sind bereits in der Umsetzung, der Stand heute Nacht sieht erstmal so aus:
Den Gehäusedeckel und die Grundbefestigung fehlt noch, aber es ist ja noch etwas Zeit bis die Prototypen
der Elektronik auf dem Tisch sind...
Es ist also erstmal Geduld angesagt, bis ich weiteres verkünden kann.
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21 Mär 2017 09:17 #8
von hans-werner
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Hallo Kai,
das sind gute Nachrichten!
Bis wie viel Ampere ist dieses Gerät belastbar? Unser Elgena-Boiler benötigt 16A. Wieviel Kühlschrank, Licht, Standheizung und USB-Adapter bzw. Notebook-Netzteil benötigen, weiß ich noch nicht.
Viele Grüße
Hans-Werner
das sind gute Nachrichten!
Bis wie viel Ampere ist dieses Gerät belastbar? Unser Elgena-Boiler benötigt 16A. Wieviel Kühlschrank, Licht, Standheizung und USB-Adapter bzw. Notebook-Netzteil benötigen, weiß ich noch nicht.
Viele Grüße
Hans-Werner
Ford Nugget HD, 140PS, BJ nach VIN: 04/2013 (etis: 10/2013), 6l-Boiler (230V/12V), Scheibentönung 95%, Solar: 1x 100W + 1x 130W mono geschraubt auf Alu-Schienen + Votronic MPP 250 Duo Digital an EXIDE ES1600 (seit 10/2019), BlueBattery.
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21 Mär 2017 11:13 - 21 Mär 2017 11:16 #9
von _Kai_
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_Kai_ antwortete auf Batterie-Computer - kaufen oder selbst bauen?
Hallo Hans-Werner,
das Design ist darauf ausgelegt 100A zu vertragen (Dauerlast, Peak geht höher). Der Ladestrom mit 60A und kurzfristig Entladestrom 80A beim Motorstart sind dafür die Eckdaten.
Die 2000W Wechselrichterfront mit Nesspresso Maschine könnte damit knapp werden. Das werden dann die Prototypen zeigen.
VG
Kai
das Design ist darauf ausgelegt 100A zu vertragen (Dauerlast, Peak geht höher). Der Ladestrom mit 60A und kurzfristig Entladestrom 80A beim Motorstart sind dafür die Eckdaten.
Die 2000W Wechselrichterfront mit Nesspresso Maschine könnte damit knapp werden. Das werden dann die Prototypen zeigen.
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Letzte Änderung: 21 Mär 2017 11:16 von _Kai_.
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21 Mär 2017 14:07 #10
von deadrabbit
Vantourer Cross Edition Peugot Boxer
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Hallo Kai,
auch wenn ich nach wie vor an meinem LIN-Bus Modul arbeite, finde ich es sehr interessant was du machst.
Willst du im ersten Schritt ein Coulometer bauen oder berücksichtigst du auch Effekt wie Peukert oder Alterung des Akkus?
Was für dich vielleicht interessant ist das hier .
Scheint zumindest allem Anschein nach die Algorithmen zur Bestimmung SoC und SoH integriert zu haben.
VG Maximilian
auch wenn ich nach wie vor an meinem LIN-Bus Modul arbeite, finde ich es sehr interessant was du machst.
Willst du im ersten Schritt ein Coulometer bauen oder berücksichtigst du auch Effekt wie Peukert oder Alterung des Akkus?
Was für dich vielleicht interessant ist das hier .
Scheint zumindest allem Anschein nach die Algorithmen zur Bestimmung SoC und SoH integriert zu haben.
VG Maximilian
Vantourer Cross Edition Peugot Boxer
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