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Ford Nugget Forum

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Reisemobil International Blitzeinschlag: Gefahr gebannt

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09 Jul 2012 21:43 #11 von Noraser
Naja, so ganz beruhigen kann ich euch nicht.
Zwar stimmt es dass der Blitz über die Metalverstebungen und die Aussenkarosserie abgeleitet wird, allerdings sollte man sich Gedanken über die Nebenefekte machen, wenn mehrere 1000A durch Holzkonstruktionen fliesen.
Was ich damit sagen will ist, dass sollte ein Blitz in das Nuggetdach einschlagen, die entsprechende Metallstrebe sich in einen Ionisierungskanal verwandelt. Das sorg zwar dafür dass das gefährliche Potential abgebaut wird, allerdings unter austreten von relative viel Energie in Form von Wärme.
Was mit unseren Dächern dann passiert, könnt ihr an jeden Baum beobachten, den der Blitz schon mal getroffen hat:
Splitterndes Holz und Feuer.
Also da wo der Blitz eingeschlagen ist, koennt ihr mit zimlicher Sicherheit eine recht grosse neue Dachluke einbauen.
(Fals noch genug von der Fahrzeugelektronik übrig ist, dass es sich lohnt)
Also von daher nicht im Hochdach aufhalten, sondern bei ausgefalteten Hochbett (Splitterschutz) im unteren Bett kuscheln.
Ob das Hochdach beim Blitzeinschlag giftige Verbrennungsgase entwickelt, weiss ich nicht, allerdings dürfte der Sturm bei Gewitter für genug Frischluft sorgen.

Zumindest bauchen wir uns bei dem Nugget keine Gedanken um die Gasanlage zu machen, die ist weit genug von allem weg.

Noraser


HD, 7.2022, Obsidian Schwarz, 185 PS
Davor: HD, 3.2009, Royal-Grau, 140 PS

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09 Jul 2012 22:05 #12 von Arno007
Hallo Noraser!

Wenn der Blitz über Metall abgeleitet wird dann kann der nicht gleichzeitig durch das Holz fliessen ... Warum? Wegen dem Faraday Käfig Prinzip ( Link ) ... Strom über die äußere Oberfläche ... gleiche Ladungen stossen sich ab ...

Viele Grüße, Arno007

140 PS, HD, Modell 2011

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12 Jul 2012 15:28 #13 von Globetrotti
Hallo,
beim letztjährigen Norddeutschen Nuggettreffen in Polle hat es ein legendäres Gewitter mit Blitzeinschlägen auf dem Platz gegeben.
Uns hat der Blitz wohl nicht getroffen, muss aber in unmittelbarer Nähe eingeschlagen sein, denn es waren sämtliche Glühbirnen des abgenommenen Fahrradträgers durchgebrannt und das Batterieladegerät hat für mehrere Stunden Pause gemacht (Überspannungsschutz).

Seit dem wird die 220V-Leitung bei Gewitter abgenommen.

Im HD fühle ich mich bei Gewitter eigentlich sicher(Metall im HD + Gummireifen), ist auf jeden Fall besser als sich unter eine Eiche zu stellen ;)

Peter

HD, 140 PS, Polarsilber, EZ 3/09

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22 Jul 2012 13:37 #14 von diehoelle
Hey,
Wir waren vor 3 Wochen beim schwerem Unwetter nahe Berlin auf der Havel.
War schon ein mulmiges Gefühl, im extrem lautem Gewitter im Hochdach liegend, auf dem Trimaran auf dem Wasser. Da habe ich mir auch schon Gedanken um den Käfig gemacht :huh:

Euroline Bj.96 ab 2003, dann BJ. 04.2007 HD, Silber, 130PS,, 02.2016 - 11.2022 EuraMobil Terrestra 650 EB, seit 12.2022 Bürstner TD 690 Harmony Line

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02 Dez 2015 10:21 #15 von galli
Zitiere mal aus einem ADAC artikel

Eine Aluminium-Außenhaut oder eine Kunststoff-Beplankung auf einem Metall-Gerippe (vereinzeltes Konstruktions-Prinzip bei Freizeitmobilen, aber auch bei frühen Modellen des Renault Espace und beim "Trabbi") wirken ebenfalls wie ein "Faradayscher Käfig". Kritisch könnten allenfalls reine Kunststoff-Gehäuse, wie Wohnmobile in GFK-Bauweise, sein. Über Blitzopfer, darauf muss man deutlich hinweisen, wurde aber auch hier nie berichtet. Als guter Blitzableiter würde sich ein metallischer Dachgepäckträger anbieten, der dann freilich über Kabel und Erdspieß mit dem Erdboden verbunden werden muss.

Gewitter im Anmarsch – das sollte man als Camper unbedingt beachten:
  • Sicheren Aufenthalt bietet die (in jedem Fall „metallische“) Fahrerkabine
  • Alkoven meiden
  • Fenster, Türen, Hub- und Klappdächer schließen
  • nicht mit dem Kopf in den Bereich des Daches kommen
  • keine metallischen Teile der Einrichtung anfassen
  • also auch nicht Geschirr spülen oder duschen
  • 230-V-Kabel außen am Wagen abziehen (Gefahr der „Überspannung“)

Der Neue AD hat längs eingelassene Matallschienen im Dach (Geräteträger) erdet man diese bei Gewitter mit einer Kabelverbindung und Metallhäring z.B. dürfte man sicher sein!

Gruß Til

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aktuell VW T6.1 Kombi DSG , Camperprojekt 2 ....., davor 2 AD-Nuggets, BJ13 125PS und BJ10 140PS
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02 Dez 2015 22:16 #16 von Bugatti
Hallo
Der Blitz wird den Weg des geringsten Widerstandes wählen, also beim Hochdach in die seitliche Metallkarosse...
denke das selbst Hochdach sicherer ist als außerhalb des Fahrzeuges zu stehen. Solange man sich im unteren Bereich (Blechkarosse) aufhält ist es sicher.

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  • kk56k
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02 Dez 2015 22:47 #17 von kk56k
Der Blitz weiß aber nicht, was der Weg des geringsten Widerstands ist und er ist obendrein recht kurzsichtig. Es soll auch schon Blitze gegeben haben, die den Blitzableiter verfehlt haben und ins eigentlich geschützte Dach eingeschlagen sind.
Wenn der Blitz ins Hochdach einschlägt, wird er bestrebt sein, sich den Weg des geringsten Widerstands zum Boden zu suchen. Falls es da keine metallische oder gut leitende Verbindung zur Karosserie gibt, wäre auch ein Überschlag auf Personen im Hochdach denkbar.
Im Inneren des Nuggets sollte es einigermaßen sicher sein, wobei der Faradayscher Käfig durch das gegebenenfalls nicht leitende Dach nicht vollständig ist und es auch da theoretisch möglich sein könnte, dass ein Blitz den Weg ins Innere findet. Praktisch würde ich das aber für ausgeschlossen halten. So schlecht dürfte die Leitfähigkeit des (zumal feuchten) Dachs kaum sein.
Dass wie von galli zitiert bisher noch nie etwas über Blitzopfer im Inneren von Wohnwagen oder -mobilen bekannt geworden ist, spricht denke ich für sich.

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  • JüBe
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03 Dez 2015 06:10 #18 von JüBe

kk56k schrieb: So schlecht dürfte die Leitfähigkeit des (zumal feuchten) Dachs kaum sein.


Hallo zusammen,
das ist der springende Punkt, da es in Zentraleuropa doch in der Regel beim Gewitter regnet (das Dach dabei sogar nass ist ) ist eine gewisse Leitfähigkeit auf jeden Fall gegeben.

Grüßle Jürgen
AD, Bj 2010 es war eine schöne Zeit, die ich nicht vermissen will.
Jetzt gar nichts mehr 😢.
Bin jetzt in meiner neuen Heimat Brasilien Zuhause und hier gibt's kaum Campingplätze.

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03 Dez 2015 06:36 - 03 Dez 2015 06:42 #19 von RudiRadlos
Hallo,
nicht dass ich Angst hätte, aber ist das aufgestellte Dach nicht nur über z.T. offen liegende Metallstreben mit dem Fahrzeug verbunden - die man dann lieber nicht berühren sollte? Oder wirkt auch die gesamte Stoffbespannung als ordentlicher Leiter?
Gruß,
Rüdiger
... oh weh, - erst jetzt habe ich bei Galli gelesen, dass man bei Gewitter das Dach zu schließen habe, um sicher zu sein :( , schade ... ist doch auch irgend wie gemütlich, bei Wind und Wetter im Trockenen zu liegen :) .

erst Pfadfinder, dann Camper, seit August 2010: unterwegs im 140 PS Nugget mit AD in Colorado-Rot
Seit Dezember 2019: unterwegs mit Westfalia Columbus mit AD, genannt 'Eisbär'
Letzte Änderung: 03 Dez 2015 06:42 von RudiRadlos.

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03 Dez 2015 07:01 - 03 Dez 2015 07:06 #20 von diehoelle
Hallo,
in den Dächern werden bei der Produktion genau für den Fall der Blitzableitung Metallstreifen eingearbeitet, dass wurde uns beim Werksrundgang bestätigt. Da haben sich die Konstrukteure also, wie bei anderen Wohnmobil Herstellern sicher auch, Gedanken drum gemacht!
Es sollten also hier nicht Ängste geschürt werden, sodass sich manche beim Gewitter lieber aussperren und in eine Senke legen! Das das schließen des Aufstelldaches bei Gewitter dem förderlich ist, sollte jedem auch klar sein! Dann bleiben die Klamotten bei den Gewitterböen auch trockener!

Euroline Bj.96 ab 2003, dann BJ. 04.2007 HD, Silber, 130PS,, 02.2016 - 11.2022 EuraMobil Terrestra 650 EB, seit 12.2022 Bürstner TD 690 Harmony Line
Letzte Änderung: 03 Dez 2015 07:06 von diehoelle.

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